Endlich! Die achte Schwangerschaftswoche ist für viele Schwangere die Woche der ersten Vorsorgeuntersuchung. Sicher freut ihr euch auf den ersten Blick in den Bauch und könnt es kaum erwarten, den kleinen Untermieter live zu sehen. Im zweiten Monat deiner Schwangerschaft wird es auch Zeit, eine Hebamme zu suchen. Sie hat sicher eine Menge Tipps gegen die Schwangerschaftsbeschwerden, die auch in der achten Schwangerschaftswoche nicht weniger werden. Die Mutterbänder dehnen sich, da deine Gebärmutter weiter wächst. Das kann unangenehm ziehen. In den nächsten Wochen ist viel Ruhe angesagt.

Die wichtigsten Daten zur 8. Schwangerschaftswoche

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Größe: Dein Baby ist in der SSW 8 etwa so groß wie eine Brombeere (15 mm).

Gewicht: Es wiegt nun etwa 1 Gramm.

Noch 32 Wochen bis zur Geburt!

Noch vor einer Woche war die kleine Brombeere eine Heidelbeere. Während man dir die Schwangerschaft im zweiten Schwangerschaftsmonat noch kaum ansieht, hat dein Baby sein Gewicht in der vergangenen Woche mehr als verdoppelt. Was für eine rasante Entwicklung! Natürlich handelt es sich bei den Angaben um Durchschnittswerte. Vielleicht ist dein Baby ja ein bisschen kleiner oder größer. Nach deiner ersten Vorsorgeuntersuchung, die zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche gemacht wird, wirst du es genauer wissen. Denn dann misst der Arzt die sogenannte SSL. Das ist die Länge des Embryos vom Scheitel bis zum Steiß. Aufgrund der Messung und dem Stand seiner Entwicklung wird auch die Schwangerschaftswoche (SSW) bestimmt. Gut möglich, dass du dich dann in einer anderen Schwangerschaftswoche befindest, als du bisher angenommen hast.

Am Ende der 8. Schwangerschaftswoche geht der zweite Monat deiner Schwangerschaft zu Ende. In dieser Phase besteht leider immer noch ein erhöhtes Risiko für eine Fehlgeburt. Starke Anstrengungen sollten werdende Mütter ihrem Körper jetzt nicht zumuten. Sie können im schlimmsten Fall zu Gebärmutterkontraktionen führen und eine Fehlgeburt auslösen. Wenn du ansonsten gesund bist, besteht allerdings auch kein Grund, übervorsichtig zu sein. Eine intakte Schwangerschaft ist nur schwer zu stören. Kommt es wirklich zu einer Fehlgeburt, ist daran sicher nicht ein anstrengender Arbeitstag schuld.

Die Entwicklung deines Babys/Embryos in der 8. Schwangerschaftswoche

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In der 8. SSW ist der Embryo etwa 15 mm groß und wiegt ein Gramm. Die Gesichtszüge entwickeln sich weiter. Die Augen werden größer und bekommen eine dunklere Pigmentierung. In dieser Phase der Entwicklung beginnen sich auch die Linsen und Augenlider auszubilden. Auch der Kiefer und die Unterlippe entstehen jetzt, so dass zunehmend ein Gesicht mit Mund und Nase zu erkennen ist. Die Ohren sind noch kleine Verdickungen an den Seiten des immer noch überproportional großen Kopfes. Das Gehirn verändert sich in der 8. Schwangerschaftswoche sehr stark. Es entstehen Gehirnbereiche, die später grundlegende Körperfunktionen steuern (Atmung, Gleichgewichtssinn) und das Hirnareal, das für Emotionen und Sinneswahrnehmungen verantwortlich ist. Das Nervensystem kommuniziert in SSW 8 schon mit den Muskeln. Dein Baby kann sich schon unkontrolliert bewegen.

Das kleine Herz ist am Ende des 2. Monats bereits sehr weit entwickelt und versorgt den kindlichen Kreislauf mit Sauerstoff und Nährstoffen aus Plazenta und Nabelschnur. Es schlägt nun etwa 160 Mal in der Minute – doppelt so schnell wie dein eigenes. Auch die wichtigen Blutgefäße des Embryos sind in der 8. Schwangerschaftswoche bereits alle miteinander verbunden. Die inneren Organe wachsen stetig weiter. Die Nieren produzieren Urin und im Magen bildet sich bereits Magensäure.

Da sich die Wirbelsäule zu strecken beginnt, hebt sich der Hals des Babys nun langsam von der Brustwand und der Kopf beginnt, sich aufzurichten. Am anderen Ende bildet sich der kleine „Schwanz” des Babys allmählich zurück. Die Urwirbel, die sogenannten Somiten, formen die Knochen des Steißbeins. An den Gliedmaßen sind in dieser Schwangerschaftswoche bereits erste Anzeichen von Ellenbogen und Knien erkennbar. Finger und Zehen bilden sich weiter aus, sind aber in der 8. Schwangerschaftswochen noch durch kleine „Schwimmhäute“ miteinander verbunden.

In der Gebärmutter ist dein Kind sicher aufgehoben. Denn die Natur sorgt durch das Fruchtwasser in der Fruchtblase dafür, dass Erschütterungen gut abgefedert werden. Auch Hitze, Kälte oder Alltagslärm können deinem Baby daher nichts anhaben.

Dein Körper in der 8. Schwangerschaftswoche

In der 8. SSW wird die Schwangerschaft immer spürbarer. Die Gebärmutter vergrößert sich und die Mutterbänder dehnen sich. Das führt bei vielen Schwangeren zu Schmerzen in Unterbauch und Leistengegend. Gönn dir und deinem Körper eine Pause, wenn es zieht und zwickt und massiere die Gegend mit kreisenden Bewegungen. Auch ein warmes Bad kann helfen. Dass dein Partner jetzt die Einkaufstaschen schleppt, ist ja ohnehin klar!

Dass du schwanger bist, wird man an deiner Figur jetzt noch nicht sehen können. Es sei denn, die Heißhungerattacken schlagen sich schon in ein paar zusätzlichen Pfunden nieder. Ansonsten ist die Gewichtszunahme im 1. Trimester noch sehr gering. 2,2 Kilo wirst du in den ersten 3 Monaten im Schnitt zunehmen. Erst danach wird man deinem Körper mit jeder Woche deutlicher ansehen, dass du guter Hoffnung bist.

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Typische Schwangerschaftsanzeichen in der 8. Schwangerschaftswoche:

Kurzatmigkeit

Dein Baby benötigt für seine Entwicklung einen Teil des Sauerstoffs, den du sonst alleine zur Verfügung hattest. Es ist normal, dass du jetzt schon etwas schneller aus der Puste bist, wenn du Treppen steigst oder noch schnell den Bus erwischen willst. Was hilft? Viel frische Luft und Atemübungen reichern dein Blut mit einer Extraportion Sauerstoff an.

Kreislaufprobleme

In der Schwangerschaft erhöht sich dein Blutvolumen. Dein Herz hat mehr zu tun. Um dein Baby gut zu versorgen, steigt dein Ruhepuls um 10 Schläge auf rund 80 pro Minute. Wenn du mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hast, können Wechselduschen helfen. Vermeide zu schnelles Aufstehen. Für unterwegs ist es immer gut, ein Stück Traubenzucker parat zu haben. Wenn du Diabetes-Patientin bist, musst du deine Beschwerden unbedingt mit einem Arzt besprechen.

Stimmungsschwankungen

Das Auf und Ab der Gefühle ist ein typisches Anzeichen im ersten Trimester. Hat sich der Körper hormonell umgestellt, werden die Stimmungsschwankungen besser.

Vaginale Blutungen

Gerade im ersten Trimester ist es meist ein Schock, wenn eine Schwangere eine Blutung feststellt. Die Angst vor einer Fehlgeburt begleitet jede Frühschwangerschaft. Blutungen in der Schwangerschaft müssen aber nicht gleich das Schlimmste bedeuten. Die meisten sind harmlos und kommen bei vielen Schwangeren vor. Bitte klär aber dennoch jede Blutung bei einem Arztbesuch ab.

Das kannst du jetzt für dich und das Baby tun

Körperliche Anstrengung vermeiden

Dein Partner wird dir sicher schwere Lasten abnehmen, aber bei der Arbeit wissen deine Kollegen ja vielleicht noch nicht, dass du ein Baby erwartest und dich nun schonen musst. Achte darauf, nicht schwer zu heben und überlass anstrengende Arbeiten lieber anderen. Wenn du regelmäßig schwere Arbeiten erledigen musst, ist es besser, jetzt schon deinen Arbeitgeber zu informieren. Er muss dann dafür sorgen, dass du körperlich weniger anstrengende Tätigkeiten ausüben kannst.

Mundhygiene optimieren

Die Hormonumstellung führt nun auch leichter zu Zahnfleischentzündungen. Eine weichere Zahnbürste kann helfen. Überhaupt ist die Mundhygiene in der Schwangerschaft sehr wichtig. Denn unbehandelte Zahnfleischentzündungen gelten als Risikofaktor für Frühgeburten. Am besten vereinbarst du für die nächsten Wochen einen Kontrolltermin beim Zahnarzt – falls du das nicht ohnehin schon getan hast.

Der Übelkeit vorbeugen

Gegen die lästige Übelkeit kann es helfen, schon vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit zu essen. Legt euch einen Zwieback oder einen Keks auf den Nachttisch. Wenn der Magen schon etwas zu tun hat, kann das die Übelkeit verhindern. Auch mehrere kleine Mahlzeiten statt drei großer sind jetzt sinnvoll.

Welche Untersuchungen stehen in der 8. SSW an?

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Darauf habt ihr schon lange gewartet! Auch wenn einige schon ein bisschen früher oder später einen Termin vereinbaren: In der 8. Schwangerschaftswoche steht in der Regel die erste große Vorsorgeuntersuchung an. Besonders spannend ist natürlich der erste Ultraschall, der noch vaginal durchgeführt wird. Ihr werdet zum ersten Mal euer Kind sehen. Das kleine Herz schlägt munter vor sich hin? Was für eine Erleichterung. Dem Kleinen geht es gut. Der Arzt kann im Ultraschall natürlich noch mehr erkennen. Er prüft, ob sich das Kind im Mutterleib gut entwickelt, mit allen Nährstoffen versorgt wird und schließt eine Eileiterschwangerschaft aus.

Mit Hilfe des Ultraschallgeräts misst er die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos und bestimmt anhand des Werts die genaue Schwangerschaftswoche. Daraus kann er dann den voraussichtlichen Geburtstermin (auch Entbindungstermin (ET)) ableiten. Auf diesen solltet ihr euch aber nicht zu sehr verlassen. Der Geburtstermin ist medizinisch gesehen eher ein Zeitraum. Nur 4 Prozent der Babys werden später am errechneten Stichtag geboren. Die Mehrheit der Kinder erblicken kurz vor oder nach dem ursprünglich errechneten Geburtstermin das Licht der Welt.

Zur Vorsorgeuntersuchung gehört aber nicht nur der Ultraschall. Dein Arzt überprüft auch dein Blut und deinen Urin und macht einen Abstrich, um Infektionen auszuschließen. Für den Urin-Check ist es wichtig, dass du kurz vor dem Termin nicht mehr auf die Toilette gehst. Die Urinprobe gibt Auskunft über Harnwegs- oder Niereninfektionen, die gefährlich für Mutter und Kind werden können. Auch auf Eiweiß und Glukose wird die Probe getestet. Die gewonnenen Werte können ein Hinweis für eine Schwangerschaftsdiabetes oder eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) sein. Auch dein Blutdruck wird daher bei jeder Vorsorge kontrolliert.

Dein Blut wird auf eine eventuelle Blutgruppenunverträglichkeit zwischen dir und deinem Kind (Antikörper-Suchtest) und auf eine Immunität gegen Röteln getestet. Die Suche nach Toxoplasmose-Antikörpern gehört zu den IGeL-Leistungen und muss privat gezahlt werden. Wenn du einverstanden bist, wird das Blut außerdem auf HIV und Syphillis getestet. Und natürlich wird dein Arzt dich bitten, auf die Waage zu steigen. Mehr Pfunde sind nun endlich kein Grund zum Jammern. ;-)

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Auch das Abtasten deiner Brust und deines Bauchs gehört zur Routine. Schon in diesem frühen Stadium ist für Experten zu spüren, wie groß die Gebärmutter ist und später auch ertasten, wie das Kind im Bauch liegt.

Bei der ersten Vorsorge wird dein Arzt dich ausführlich zu deinem allgemeinen Gesundheitszustand befragen. Er wird wissen wollen, ob du rauchst, regelmäßig Medikamente nimmst und Alkohol trinkst. Er wird dich zu Erbkrankheiten, Vorerkrankungen, deinem Impfschutz und früheren Schwangerschaften befragen. Auch nach dem ersten Tag deiner letzten Regel und dem vermutlichen Tag der Zeugung wird er sich erkundigen. Aufgrund der Befunde und deines Alters wird er dich möglicherweise als Risikoschwangere einstufen. Aber keine Panik, das ist man schon automatisch, wenn man über 35 ist. Auch eine Zwillingsschwangerschaft führt zu dieser Einstufung. Die Folge ist, dass du häufiger untersucht werden wirst. Außerdem wird dein Arzt dich auf die Möglichkeit einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) aufmerksam machen. Ob ihr euch dafür oder dagegen entscheidet, euer Kind auf mögliche Behinderungen untersuchen zu lassen, ist ganz allein eure Sache.

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Die Untersuchung ist aber keine Einbahnstraße. Sie ist auch für dich die Gelegenheit, alle Fragen zu stellen, die dich bewegen. Lass dich ausführlich zu den Themen Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln (z.B. Folsäure) beraten. Jetzt ist die Gelegenheit. Wenn du befürchtest, vor Aufregung alle Fragen zu vergessen, machst du dir am besten vorher einen Spickzettel.

Die erste Vorsorge läuft nicht immer so wie erwartet. Es kann auch vorkommen, dass keine Fruchthöhle zu erkennen ist oder das Herz nicht schlägt. Da es sich bei dem Embryo aber auch um einen sogenannten Eckenhocker handeln kann, wird dein Arzt dich bitten, in ein oder zwei Wochen zu einer weiteren Untersuchung zu kommen. Leider ist es aber auch möglich, dass die Schwangerschaft nicht mehr intakt ist und die Schwangerschaftsanlage mit deiner nächsten Regelblutung ausgestoßen wird. Eine frühe Fehlgeburt ist in der 8. SSW leider nichts Ungewöhnliches. Sie ist aber kein Grund, nicht bald wieder schwanger werden zu können.

Bei der Untersuchung bekommst du deinen Mutterpass ausgehändigt. Darin tragen Arzt und Hebamme von der aktuellen Schwangerschaftswoche bis zur Geburt alle Untersuchungsergebnisse und besondere Risikofaktoren ein. Den Mutterpass solltest du immer bei dir tragen. Wenn es im Verlauf der Schwangerschaft zu Komplikationen kommt, hat der behandelnde Arzt so alle wichtigen Informationen auf einen Blick parat und kann schnell handeln.

Ultraschallbilder aus der 8. Schwangerschaftswoche

Drei große Ultraschalluntersuchungen stehen in einer normalen Schwangerschaft an. Eine in jedem Trimester. Bei der ersten Vorsorge wird die erste durchgeführt. Die Bilder, die ihr auf dem Monitor seht, sind bei einem 2D-Ultraschall noch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber mit Hilfe des Arztes könnt ihr in der 8. SSW tatsächlich schon den Kopf, die Armknospen und das pochende Herz erkennen. Wie aufregend! Durch diesen Anblick wird die Schwangerschaft für die meisten Frauen realer. Da entwickelt sich tatsächlich ein kleiner Mensch in deinem Bauch! Oder gar mehrere?

Hilfe, Zwillinge!

Für einige Paare ist der erste Schall der Zeitpunkt, an dem sie von einer Mehrlingsschwangerschaft erfahren. Das ist zunächst meist mehr Schock als Freude. Du fragst dich, wie du diese Doppelbelastung meistern sollst, ihr macht euch vielleicht Sorgen über die Finanzen und die Größe eures Familienautos. Ja, so geht es den meisten Zwillingseltern kurz nach diesen umwerfenden Neuigkeiten. Nach der Geburt sieht das oft schon ganz anders aus. Viele Zwillingseltern berichten, dass sie von vielen Seiten Unterstützung bekamen. Außerdem ist es oft einfacher, zwei Gleichaltrige zu betreuen, als zwei Kleinkinder mit einem geringen Altersabstand. Also keine Panik! Ihr werdet die Kinder schon schaukeln!

Medizinerlatein: Was ist ein Gravidogramm?

Auf Seite 7 und 8 im Mutterpass dokumentiert dein Arzt oder deine Hebamme den Schwangerschaftsverlauf. Da der lateinische Begriff für Schwangerschaft graviditas ist, spricht man vom Gravidogramm. Bei jeder Untersuchung füllt dein Schwangerschaftsbegleiter eine Zeile aus. Dokumentiert wird der Fundusstand (Lage der Gebärmutter), die Lage deines Babys, Herztöne, Kindsbewegungen, mögliche Ödeme und Krampfadern der Mutter, Gewicht, Blutdruck, Hämoglobinwert sowie die Ergebnisse der Urin- und der vaginalen Untersuchung. Auch eine „Risikoschwangerschaft“ wird hier – je nach Art des Risikos – mit einer entsprechenden Abkürzung eingetragen.

Gut zu wissen

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Das Geheimnis lüften?

Das Risiko für eine Fehlgeburt ist in der 8. SSW immer noch erhöht. Viele Frauen warten daher bis zum Ende des 1. Trimesters mit der frohen Botschaft. Das ist natürlich kein Grund, es genauso zu machen. Wann der beste Zeitpunkt für die guten Nachrichten ist, ist nur die Sache der werdenden Eltern.

Frühzeitige Hebammen-Suche

Vor der ersten Vorsorgeuntersuchung ist es sinnvoll, für dich die Frage zu beantworten, ob du die Vorsorgetermine bei einem Arzt oder einer Hebamme wahrnehmen möchtest. Deine spätere Geburtsbegleiterin kann dich nämlich auch schon während der Schwangerschaft betreuen. Nur die Ultraschall-Untersuchungen muss ein Gynäkologe vornehmen. Unabhängig von der Vorsorge ist die möglichst frühe Suche nach einer Hebamme aus diesen Gründen sinnvoll:

  • Es gibt immer weniger Hebammen (schlechte Bezahlung, hohe Versicherungsbeiträge)
  • Zu bestimmten Geburtsterminen (Feiertage, Ferien) ist es besonders schwer, eine Hebamme zu finden.
  • Nicht immer stimmt die Chemie. Es ist also gut, noch genug Zeit für einen eventuellen Wechsel zu haben.

 

Quellen:

Imlau, Nora und Sabine Pfützner 2018: Babybauchzeit: Geborgen durch die Schwangerschaft und die Zeit danach, Hebammenwissen für Mutter und Kind, Weinheim 2018.

Blohmer, Jen-Uwe, Matthias David, Wolfgang Henrich und Jalid Sehouli (Hg.): Charité Kompendium Gynäkologie, Berlin 2018.

Kainer, Franz und Annette Noldfen: Das große Buch zur Schwangerschaft: Umfassender Rat für jede Woche, München 2018.

www.frauenaerzte-im-netz.de

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