Kommt Milchschorf zurück?

Guuten Moooorgen!#tasse
Meine Frage steht ja schon oben. Mit vielleicht acht Wochen hatte ich den ganzen Milchschorf auf Jans Kopf beseitigt. Und jetzt sieht es so aus, als ob er wieder kommen würde. Kennt das jemand? Ist das normal? Und passiert das immer wieder bzw. wie lange kann er denn wieder kommen?
Glücklicherweise;-) hat Jan kaum Haare, dann kann ich ihn noch gut mit Öl einreiben ohne, dass es so eine Sauererei wird.
Dooferweise war ich gestern beim KIA zur Impfung. Ich habe natürlich tausend Sachen noch gefragt, aber den Milchschorf oder was es ist vergessen?#augen Geht euch das auch manchmal so?

LG Inga + Jan (*26.05.2006), der heute zum ersten Mal Gr. 74 an hat und die auch passt #schock#augen.

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Hallo Inga

Wir haben den selben Geburtstermin , Angelina kam auch am 26.05.2006 zu Welt #freu
Hab das hier im Net gefunden bei Netdoktor.at

Gruß Petra+ Angelina



Was ist Milchschorf?

Milchschorf ist die Bezeichnung für eine fettige, gelbbraune Schuppenschicht, die sich bei Säuglingen auf der Kopfhaut bilden kann. Die Erkrankung ist nur vorübergehend und völlig ungefährlich.

Zum Begriff: "Dermatitis" bedeutet entzündliche Reaktion der Haut. "Seborrhoisch" heißt, dass das Ekzem (eine entzündliche Hautveränderung) in Arealen mit vermehrter Talgproduktion (zum Beispiel Kopfhaut) vorkommt.



Wie entsteht Milchschorf?

Milchschorf ist keine einheitliche Erkrankung. Seine Ursache ist unbekannt, meist ist er einfach eine vorübergehende Störung der Haut im Neugeborenen- und frühen Säuglingsalter. Wahrscheinlich kann er auch durch die Veranlagung zu verschiedenen Hautkrankheiten (z. B. atopische Dermatitis, Psoriasis) ausgelöst werden. Der Milchschorf entsteht durch eine Überproduktion der Talgdrüsen der behaarten Kopfhaut, allerdings dürften andere Faktoren - z. B. eine Besiedlung mit bestimmten Mikroorganismen - ebenfalls eine Rolle spielen.



Woran erkennt man Milchschorf?

Milchschorf erkennt man bei Säuglingen an der Kopfhaut durch eine dicke Schicht fettiger, gelbbrauner Schuppen.



Wer ist besonders davon betroffen?

Kinder in den ersten drei Lebensmonaten.



Wie sieht die Behandlung (Therapie) aus?

Folgende Ratschläge können in den meisten Fällen Abhilfe schaffen, aber in der Regel müssen die Behandlungen mehrmals wiederholt werden:

Lösen Sie die Schuppenschicht sanft und entfernen Sie diese.
Die Kopfhaut des Babys vor dem Schlafengehen mit Babyöl einreiben und einige Stunden einwirken lassen. Am nächsten Tag sollte das Babyhaar mit einem milden Babyshampoo gewaschen werden.
Falls die oben genannten Ratschläge innerhalb von einer bis max. zwei Wochen nicht helfen, oder das Baby im Gesicht bzw. auf dem Körper Schuppen hat, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser verschreibt dann neben einer intensiveren medizinischen Hautpflege eventuell folgende Medikamente:

eine Salbe mit geringem Kortisongehalt
oft in Verbindung mit einem Mittel gegen Pilze (Antimykotikum), z. B. Ketoconazol


Mögliche Verschlimmerung

In seltenen Fällen kann sich diese Dermatitis (Hautentzündung) im Gesicht und auch weiter auf dem Körper ausbreiten, besonders im Windelbereich, der Leistengegend oder in den Achselhöhlen. Spätestens dann sollte ein Arzt konsultiert werden.



Prognose

Milchschorf ist eine vorübergehende Erscheinung und stellt keinen Grund zur Besorgnis dar. Mit der Zeit heilt er von selbst aus. Allerdings können sich im späteren Leben eventuell zugrundeliegende Hautkrankheiten manifestieren.



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Hallo
Danke für deine Antwort. Allerdings habe ich jetzt einen echten Schrecken bekommen, weil da drin steht: "Wahrscheinlich kann er auch durch die Veranlagung zu verschiedenen Hautkrankheiten (z. B. atopische Dermatitis, Psoriasis) ausgelöst werden."
Ich habe eine Psoriasis / Schuppenflechte und hatte gehofft, dass ich das nicht weitervererbe, da bei mir der Auslöser immer Stress ist.
Da werde ich wohl doch noch mal zum Arzt müssen.#heul
LG Inga

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Meine Mutter hat auch Schuppenflechten , und zum glück hab ich es nicht geerbt von ihr. Hoffe nur das es nicht eine Generation überspringt und Angelina davon betroffen wird.

Ich würde mal zu einem Hautarzt gehen , der kann das besser feststellen als ein KIA.

Gruß Petra+ Angelina

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