Ich schaffe das mit dem Stillen nicht!

Hallo,

meien tochter ist vor zwei Tagen zur Welt gekommen.
Momentan stille ich, aber ich bin totunglücklich, nicht nur weil es furchtbar weh tut. Ist bestimmt bei vielen so. Ich mag es einfach nicht.
Doch alle reden auf mich ein wie wichtig das fürs Kind ist und für mich! Ich traue mich nicht mal meien Hebi anzurufen deswegen.
Ich habe jedesmal Angst wenn die Kleine wach ist, das sie Hunger hat. Ich fühle mich hundeelend. Und heuel die ganze Zeit rum.
Abpumpen habe ich probiert, aber es kommt fast gar nichts. Und auf Dauer wäre es auch nicht für mich, weil ich das schon bei meinem ersten Kind gemacht habe und es sehr anstrengend und zeitaufwendig ist. Und jetzt habe ich zwei Kinder und alles setzt mich furchtbar unter Druck.
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Natürlich will ich das Beste für unser Kind, aber mir geht es dabei so dreckig, ich stehe so unter Druck. Am liebsten würde ich jetzt Pulver kaufen und sie mit pre Nahrung ernähren.
Was soll ich denn nur machen?

Lg Knesa, Francis 22 MOnate und Jocelyne 2 Tage

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Hallo,

mach dir keine Sorgen und handel so wie es für dich und dein Kind am Besten ist.

Wollte auch stillen. Habe dann aber am 2. Tag gemerkt, dass das nichts für mich ist. Bin dann in KH zur Hebamme gegangen und habe eine Tablette zum Abstillen bekommen. Die Hebamme war natürlich ganz entsetzt, aber da muss man drüber stehen. Wenn du immer " Angst" hast und dich nicht wohl fühlst, merkt das dein Kind auch.

Meine Kleine hat dann auch Pre Nahrung bekommen. Und was soll ich sagen: Es ging ihr damit super.... :-)

Also ruf deine Hebi an und sprich mit ihr darüber.

Lg Yvonne :-D

2

vor 2 Tagen???? Soweit ich weiß, kommt die Milch doch erst am 3. Tag???

mach dir keine sorgen, du musst es weiterhin probieren....Leonie hat auch erst am 4./5. Tag wirklich etwas Milch bekommen.....

Da kann man dir keinen anderen rat geben probieren, probieren, probieren? hast du denn überhaupt schon Milch???

Und ruf mal sofort deine hebi an, trau dich...die MUSS dir helfen. keiner erwartet, dass du das allein schaffst..

(hab ich nämlich auch nicht..)

Kopf hoch!#liebdrueck

3

hi!

erstmal gratulation zu deiner kleinen maus!

#liebdrueck

mir gings in den ersten tagen nach der geburt genauso! die milch kam erst am fünften tag (halbwegs), bis dahin hab ich nicht viel anderes getan, als meinen vor hunger schreienden sohn zu beruhigen und mir die wunden brustwarzen einzureiben.

von der hebamme hab ich eine lanolin-salbe bekommen, die ist wirklich super, man braucht sie vor dem nächsten stillen auch nicht abzuwaschen. ist von lansinoh (lanolin für stillende mütter), riecht ein wenig nach bienenwachs und müsste es in der apotheke geben.

ruf doch deine hebamme an! finde nicht, dass was schlimmes dabei ist, in den ersten tagen zuzufüttern, das nimmt viel vom druck weg. hab es auch getan und aptamil primergen gegeben, eine spezielle neugeborenen-nahrung, die nur in der ersten lebenswoche gegeben wird. hab ihn immer angelegt und wenn er dann noch hunger hatte, das fläschchen gegeben. nici hatte keine schwierigkeiten mit dem umstieg von brust auf sauger, wurde endlich satt und uns beiden war viiiieeel geholfen.

wünsch dir alles gute - und lass dich nicht unter druck setzen, das ist für die milchbildung auch nicht so toll.

glg, birgit + nicolas (*10.9.2006)

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Hi,

ruf Deine Hebamme an, die kann Dir am Besten helfen....
Trau Dich, Hebammen sind ja keine Missionare sondern unterstützen Dich und helfen Dir.
Du wirst von der Geburt noch k.o. sein, vielleicht helfen Dir ein Gespräch und ggf. die richtigen Globuli damit du entspannter wirst. Wenn das stillen klappt ok, wenn nicht, wird das auch alles gut gehen, mach Dir da keinen Stress!

Ich wünsche Dir alles Liebe und hoffe, Du hast schon telefoniert......

Gruß sommerengel mit theresa #baby (29.04.06)

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Hallo Knesa
#liebdrueck
Erst mal herzlichen Gröückwunsch zu der kleinen Maus!!!

Mach Dich mal nicht verrückt!!!
Wenn Du es nicht möchtest, Angst hast davor und nicht dahinter stehst, dann bringt stillen irgendwie gar nichts!
Die Kleine wird Deine Unruhe ja auch merken!!!#schmoll
Ich würde einfach Deine Hebi anrufen und sie um ein Gespräch bitten! Vielleicht hat sie ja auch Verständnis dafür oder macht Dir das Stillen wieder so schmackhaft, dass auch Du Freude daran hast!
Ich konnte leider nicht stillen, weil meine Milch viel zu wenig war, aufgrund einer Brust Op und ich war sehr traurig darüber, aber Lino ist jetzt bald 11 Monate alt, hatte erst 2 Erkältungen und entwickelt sich prächtig!#freu
Habe ihm nur HA Milch gegeben und alles an Allergieprävention gemacht, was empfohlen wird!(Mache ich auch immer noch)
Klar, stillen ist das Beste, aber es muss auch eine harmonische Stillbeziehung sein!!!
Das ist einfach meine Meinung!

LG
#blume beni mit lino *23/11/2005

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Hallo,

ob Du stillst ist immer noch DEINE Entscheidung. Je mehr Du Dir Gedanken machst und Angst hast, dass es nicht klappt und zulässt, dass ANDERE Dir Druck machen, um so weniger wird es klappen. Natürlich ist stillen immer das Beste fürs Kind, aber wenn es nicht geht, soll es eben nicht sein.

Wenn Du Angst hast, weinst etc. überträgt es sich 1. auf das Kind und 2. wirkt es sich natürlich auch auf Deinen Milchfluss aus. Wenn Du es nicht magst, lehnst Du es somit auch ab und da würde ich mir überlegen, ob diese psychische Qual für Dich dann Sinn macht. Damit hilfst Du Dir nicht und Deinem Baby auch nicht. Ich kann Dich aber trotzdem sehr gut verstehen. Man ist hin und her gerissen.

Bei mir war es auch ständig ein auf und ab und genau als meine Tochter 3 Monate wurde, merkte ich, dass ich weniger Milch hatte. Sie wurde nicht mehr richtig satt. Da habe ich von heute auf morgen abgestillt. Es war bei mir, als hätte jemand den Hahn zugedreht. Sie gedeiht trotzdem sehr gut, trotz Flasche.
Bei mir haben auch alle entweder dauernd gegen das stillen geredet oder extrem dafür (du kannst doch nicht aufhören etc.).
Meine Hebamme war leider sehr esoterisch & hat mich ganz verrückt gemacht, was ich alles essen soll und was nicht. Wenn es danach gegangen wäre, hätte ich mich nur noch von Gerstensuppe ernähren können (Blähungen, Milchbildung etc.). Ich habe an dem Tag, andem ich abgestillt hatte, nur geheult, es ist mir sehr schwer gefallen, aber jetzt bin ich viel ausgeglichener als vorher und Leute die mich komisch anschauen, weil ich die Flasche gebe, sind mir mittlerweil egal. Die sollen es doch erst mal selbst vesuchen, dann wissen die, wie schwer es sein kann.
Ein guter Buchtip: Das Stillbuch. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du nicht aufhören möchtest mit stillen.

Du kannst auch mal im Internet http://www.lalecheliga.de/ aufrufen & Dich da mit den kompetenten Damen austauschen. Die haben echt Ahung und helfen gerne ehrenamtlich weiter.

Liebe Grüße & viel Glück
Nicole

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Nur die Ruhe. Bei uns war es ganze 8 Wochen lang eine Katastrophe und ich hab nur geheult. Und jetzt ist es nur noch schön.

Ich würde sagen, warte erstmal bis die Milch richtig einschießt (war bei mir am dritten Tag). Das muss sich alles einspielen. Hol Dir ne Brustwarzensalbe aus der Apotheke und eventuell Stillhütchen (aber Größe L, die Kleinen tun weh), damit die Brustwarzen vernünftig heilen können.

Ruf ruhig Deine Hebamme an und lass Dir Stillpositionen zeigen (die Hebis im KH sind manchmal nicht so toll, war bei mir zumindest so, die haben mich total kirre gemacht!). Probier es nochmal in aller Ruhe und dann entscheide Dich. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Hol Dir am Besten ein Päckchen Pre-Nahrung und stell es in den Schrank, das ist ungemein beruhigend ;-). Gib nicht so schnell auf, wenn es in 1-2 Wochen immer noch so schlimm ist, kannst Du immer noch die Flasche geben. Denn ein paar Wochen gestillt ist besser als gar nix.

Und lass Dich nicht von dem Gequatsche anderer beirren! Die müssen ja nicht mit den schmerzenden Brüsten herumlaufen, nicht wahr? Sind ja alles nur Meinungen, auch die, die Du hier gerade von mir liest. ;-) Die Entscheidung liegt letztlich bei Dir.

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Hab es auch nur knapp 3 Monate durchgehalten und das irgendwie auch nur mit Widerwillen. Ich denke, wenn man es gar nicht packt, soll man es doch lieber bleiben lassen, die Unzufriedenheit überträgt sich ja auch auf´s Kind!


iris

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Hallo
Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch!
Mir ging´s genauso wie dir. Am 4. Tag habe ich aufgehört. Ich habe nur kurz im Krankenhaus meinen Entschluss mitgeteilt und bin auch nur kurz daraufangesprochen worden. Aber ich hatte mich entschieden und fertig aus. Und was soll ich sagen: Meinem Sohn ging es danach richtig gut. Er ist das ausgeglichenste Baby überhaupt. Also, die Unruhe und Unzufriedenheit der Mutter merken die Kleinen. Wenn du dir sicher bist, dass du nicht stillen willst, dann höre damit auf. Aber ich würde es vielleicht einfach noch ein paar Tage probieren, damit deine Entscheidung dann ganz sicher ist.
LG Inga + Jan (4 Monate), der von seinem Vater gerade die Flasche bekommt, was beide total genießen!

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