Unglaublich, wie unterschiedlich Kinder sind!

...und zwar meine ich damit meine eigenen!

Eigentlich ein absoluter SILOPO, aber ich wollte meine Gedanken mal äußern und vllt habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich würde mich auf jeden Fall über einen Austausch freuen...

Ich liege gerade mit meiner heute genau 4 Wochen alten Tochter auf der Brust auf dem Sofa! Ja ich liege! Ich wippe nicht, ich Schunkel nicht, ich renne nicht wie wahnsinnig durch den Wald, in der Hoffnung sie schläft mal ein. Und um ehrlich zu sein, hat dieses kleine Mädchen wirklich noch nie länger als 30 sek geweint! Ich schwöre! Generell ist sie entspannter, versöhnlicher, so als wäre sie nie nicht da gewesen...

Ganz anders vor drei Jahren!
Obwohl es auch hier mit dem stillen usw super klappte, gingen wir zu dieser Zeit am Stock! Ich sah aus wie ein Zombie und hab mir geschworen, definitiv kein weiteres Kind zu bekommen! Mein Sohn war zwar per Definition noch kein Schreibaby, aber dennoch schrie er stundenlang jeden Tag und war immer unzufrieden... das blieb so bis er ca 15 Monate alt war!
Ich konnte meine Elternzeit nicht genießen, es war das härteste Jahr meines Lebens und ich war froh, als unsere tolle tagesmutti ihn annahm wie er war und unsere Familie durch ihre Arbeit bereicherte.

Sicherlich waren wir damals jünger und idealistischer sowie unerfahren. Dennoch unterscheiden sich unsere Kinder so sehr vom Temperament her, dass ich nicht glaube, dass es alleine daran liegt. Ich weiß dieses himmlische Wochenbett wirklich zu schätzen und genieße mein Mädchen, ja ich genieße wirklich und bin total verliebt in sie. Gefühle, die ich nach vier Wochen mit meinem Sohn nicht hatte... gestern packten mich die Hormone, weil ich ihm gegenüber so ein schlechtes Gewissen habe, obwohl unsere Bindung jetzt nicht enger sein könnte!
Ich bin einfach so am Staunen, wie unterschiedlich Babys von Haus aus sind und bin dankbar für diese versöhnliche Zeit!
Ich weiß natürlich, dass auch sie mal ihre Hörner auspacken wird, das darf sie natürlich auch!

Wer hat mit seinen Kindern ähnliche Erfahrungen gemacht? Wer kann meinen wirren Gedanken folgen und möchte sich austauschen?

Seid lieb gegrüßt von Soma🙂

1

Hey, so ähnlich geht es mir grad auch. Meine Tochter ist jetzt 2, war ein Schreibaby, wir hatten Stillschwierigkeiten, sie hasste das Tragetuch, den Kinderwagen, den Schnuller, Auto fahren und schlafen.
Mein Sohn ist jetzt auch knapp einen Monat alt, er hat zwar auch ständig mit Bauchschmerzen zu kämpfen, aber man kann damit arbeiten. Er schreit auch nicht im Ansatz so laut wie meine Tochter und hat ein wesentlich entspannteres Gemüt. Er kommt auch ca. alle 2 Stunden zum stillen, dafür mag er das Tragetuch, den Kiwa, den Schnuller und Auto fahren. Jetzt verstehe ich, dass andere die Babyzeit garnicht so schlimm bzw. Sogar ganz schön finden.
Hätte ich jetzt nicht ein 2jähriges Kleinkind, würde ich vermutlich nur im Bett liegen und kuscheln und 2 mal am Tag mit dem Kiwa raus und einen Kaffee trinken gehen 😂
Aber noch sind unsere Babys total klein und je mobiler sie werden, desto nervenaufreibender wird es bestimmt auch.

2

Das stimmt natürlich, es wird definitiv noch aufregender und anstrengender. Dennoch kann ich mich diesmal von der Geburt wirklich erholen, richtig Wochenbett machen und einfach diese besondere Zeit genießen! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das über die erste babyzeit mal schreiben werde☺️ Mein Mann und ich haben in den letzten Wochen vor der Geburt schon wieder gebibbert und hatten Angst, dass es wieder so wird und wir das nicht nochmal schaffen könnten. Von dieser Sorge war auch die gesamte Schwangerschaft überschattet. Umso schöner jetzt das erleben zu dürfen!
Dann wünsche ich dir mit deinen zweien auch weiterhin eine schöne ankommenszeit!

3

Puh, ich habe echt Schwierigkeiten mich zu erholen. Ich habe meiner Tochter gegenüber so ein schlechtes Gewissen und versuche jede freie Minute mit ihr zu verbringen. Das ist aber garnicht so einfach. Mein Mann hatte jetzt einen Monat Elternzeit und sie ist das totale Paps-Kind geworden. Ich muss richtig um Ihre Aufmerksamkeit kämpfen und ab nächster Woche muss mein Mann wieder arbeiten 😩 ich bin mal gespannt, wie das laufen wird. Wahrscheinlich wird es die absolute Vollkatastrophe!
Wie läuft das bei euch?

4

Hallo,

hier das gleiche... 🙋‍♀️ mein großer ist 4. Er wird im Juli 5. Wahnsinn wie die Zeit vergeht 😅 er war ein anspruchsvolles Baby. Er hat das erste Jahr nur geweint, egal was wir gemacht haben. Oft habe ich meinen Mann beneidet das er arbeiten geht 😐 allerdings war er aber offiziell kein Schreibaby. Er hat auch erst im Sommer letzten Jahres angefangen durchzuschlafen. Er war schon immer ein schlechter und sehr unruhiger Schläfer. Trotzdem lieben wir ihn abgöttisch 🥰 er ist vom Charakter her sehr impulsiv, sehr neugierig und extrem lebhaft. Er kann keine 2 Minuten still sitzen. Das fällt ihm sehr schwer 😁

Und mein jetziger Sohn (wird nächste Woche 2 Monate alt) ist absolut ruhig, ausgeglichen. Er schläft ruhig. Würde er nachts nicht 3-4 mal zum stillen kommen dann würde ich denken ich hätte kein Baby 😂 er weint wenn er Bauchweh hat, Hunger und es dauert zu lange oder kuscheln will. Ich finde es auch erstaunlich wie unterschiedlich die Kinder sind. Mal schauen wie er sich noch entwickelt 😊

5

Hier auch so. Die Große (3 j.) War sehr anspruchsvoll..und ist es noch 😎😅
Die Kleine (5 m.) Ist ein viel zufriedeneres Baby. Schläft auch am Tag mal alleine ein und lässt sich überhaubt mal ablegen. Hat keine Bauchschmerzen und und und...

6

Bei uns genau das Gleiche. Die Große ein schreckliches Schreibaby, die schlimmste Zeit in unserem Leben. Wir waren sooo fertig!
Der Kleine 3 Jahre später ein absolut normales, eher noch ruhiges Kind, fast nicht geweint, durchgeschlafen nach 2 Monaten. Der Wahnsinn welchen unterschiedlichen Belastungen man mit Kindern ausgesetzt sein kann! Allerdings war der Kleine ein ziemlicher Teufel in der Kleinkindzeit (gar nicht hören, überall hochklettern, alles ausräumen, ganz lange Hau-und Beißphase) aber trotzdem ein überwiegend ruhiges, lustiges Kind.
Ich glaube, dass aber die Erfahrung mit Kindern auch nicht zu unterschätzen ist. Beim 2. Kind ist man selbst viel entspannter, man kennt exzessives Schreien schon, weiß, dass man nichts falsch macht und dass jede Facette welche das Kind zeigt, normal ist. Da geht man viel lockerer an das Projekt „Kind“ heran. Kann viel mehr genießen, hat weniger Sorgen.

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