HILFE, ich hab nen fetten "Mama-Kater"!!!

Hallo Ihr Lieben,

ich sitze hier und kämpfe echt mit den Tränen!

Mein Kleiner ist knapp 14 Wochen und momentan so mega-anstrengend, dass ich abends immer kurz vorm durchdrehen bin! :-(
Seit einigen Tagen haben wir totalen Streß beim stillen, er will einfach nicht still liegen und trinken. Er zappelt mit den Armen und Beinen und reißt mir permanent an der Brust rum, so dass ich ihn immer total verkrampft festhalten muß, damit er mich nicht unnötig verletzt. Wir hatten bis jetzt eine sehr harmonische Stillbeziehung und ich weiß gar nicht was los ist, es ist wirklich sehr anstrengend. Oft muß ich ihn frühzeitig abmachen, weil ich es nicht mehr aushalte!

Seit ca. 1,5 Monaten bringe ich ihn abends gegen 19.30 Uhr ins Bett. Wir haben ein schönes Ritual entwickelt, mit singen, pucken und stillen, danach ist er immer friedlich eingeschlafen und es war Ruhe. Seit einigen Tagen geht das nicht mehr! #aerger
Er macht ein riesen Theater, will weder gepuckt werden, noch an der Brust trinken, geschweigedenn schlafen! Nur Geschrei! Das kenne ich überhaupt nicht von ihm, er schreit sonst soooo selten!
Das Ende vom Lied heute Abend war, dass ich ihn allein (ohne zu trinken) ins Bett gelegt habe und aus dem Zimmer gegangen bin um nicht auszuflippen.

Momentan ist es ruhig, aber er wird sicher bei Zeiten wieder aufwachen, er hat ja schließlich kaum getrunken.
Kennt Ihr das? Ist das normal in dem Alter? Vielleicht ein Schub?
Ich bin kurz vorm verzweifeln und hab nen fetten "Mama-Kater"!!! #schmoll

LG Kerstin mit kleinem Terroristen im Schlafzimmer

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Huhu,

ich bin zwar keine Stillmami, aber ich kann dich gut verstehen.
Es kann viele Ursachen haben, warum er nicht mehr trinken oder schlafen will.
Kann ein Schub sein oder die Zähne schießen ein.

Meiner hatte auch mal so eine Phase, dass er nicht gescheit die Flasche trinken wollte oder geschweige ins Bett gehen wollte.
Ich verstehe auch das du ihn ins Bett gelegt hast und aus dem Zimmer gegangen bist.
Hab ich auch schon ein paar mal gemacht als er so schlecht drauf war. Bin dann für ein paar Minuten aus dem Zimmer um wieder ruhig zu werden und dann wieder rein und hab ihn in den Arm genommen und gekuschelt.
Ich war danach viel ruhiger. Wäre ich mit ihm Zimmer geblieben, wäre ich nur unruhig geworden und mein kleiner hätte das dann gemerkt und wär dann überhaupt nicht zum schlafen gekommen, weil die unruhe überträgt sich auf´s Kind.

Wenn dein kleiner später wach werden sollte, weil er hunger hat, dann bleib ruhig,probiere mit viel Gefühl ihn zu stillen. Wenn er wieder nicht trinken sollte, dann machst eine Pause kuschelst und redest mit ihm und dann würd ich ihn wieder anlegen. Aber hauptsache du bleibst ruhig und gelassen.

Lg Simone

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Meine Süße ist gleich alt und auch gerade etwas anstrengender. Schlafen tut sie allerdings noch gut... Hinsichtlich des schlafen wollens halte ich mich an einen so banalen wie guten Tipp - dann ins Bett legen, wenn Müdigkeitszeichen zu erkennen sind.

Ich mache sie bettfertig und ab ca 19 Uhr beobachte ich sie sehr genau und beim kleinsten Gähnen gehts ganz schnell ins Bett, stillen, singen, schlafen. Ist manchmal eine Frage von wenigen Minuten früher oder später, aber seit dem schläft sie schneller ein, auch wenn sie mal meckert.

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Das mit dem Stillen habe ich ähnlich.... Mein Sohn schreit vorher und lässt sich erst nicht andocken... Ich versuche ihn dann zu trösten und docke ihn schaukelnd an das klappt dann so nach ca. 10min... Manchmal muss ich ihn aber auch auf dem Schoß schreiend liegen lassen, kurz die Augen schließen tief durchatmen und dann weiter probieren... Er fängt auch erst an zu zappeln beim stillen wenn er den großen hunger gestillt hat aber noch essen möchte alles andere aber auch interessant ist.

LG Taralyn mit Emilian 12 Wochen

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Meiner ist gerade auch ein kleiner Stinker (morgen 14 Wochen alt)... GsD nur tagsüber.

Habe eben nochmal gelesen. http://www.hallo-eltern.de/M_Baby/wachstumsschub2.htm

Na dann viel Spaß

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Hallo,#winke

lass Dich mal #liebdrueck.

Das, was du da beschreibst, hatte unsere Lotte ab der 5. Woche. Sie hat abends an der Brust rumgezerrt, geweint (bis zum Kreischen) und ist dann immer völlig erschöpft eingeschlafen. Blähungen hatte sie aber keine. (hat sie bis heute selten gehabt)
Am Anfang dachte ich auch noch, sie würde nicht satt und schreit vor Hunger. Meine Hebi meinte dann gleich: zufüttern! So ein Blödsinn, weiß ich heute.:-p

Bei der nächsten U hab ich das mal bei der KiÄ angesprochen. Sie meinte, dass manche Babys so ihren Tag verarbeiten müssen, gerade wenn sie kurz vor´m Einschlafen sind.
Das würde dann ab der 10. Woche wegbleiben. Pustekuchen:-(

Erst seit 1-2 Wochen ist es weniger geworden. Nur wenn sie mal einen ganz aufregenden Tag hatte (neue Leute, viel Bespaßung), ist sie abends sehr unruhig.

Ist nerven-aufreibend, aber es geht vorbei.

Halt die Ohren steif#herzlich

Thaumatine + Lotte (4 Monate)

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