Artikel zu Schreikinder, Bläh- und Bauchwehkinder

Guten morgen!

Eine Freundin hat mir grad diesen Artikel gemailt, den sie gelesen hat. Finde ich etwas komisch, hab ich noch nie gehört, was da drin steht und ich habe schon einiges gelesen, weil Jannik auch damit zu tun hat:

Schreikinder, Bläh- und Bauchwehkinder

Aus einer Schreibabyambulanz ist mir bekannt, dass bis zu 25 % der vorgestellten Schreibabys Hunger haben. Das ist ein trauriges Ergebnis. Die Gewichtszunahme hangelt sich bei diesen betroffenen Kindern oft an oder leicht unter der unteren wünschenswerten Grenze entlang – so dass auch hier die Eltern und der behandelte Kinderarzt das Schreien nicht auf Hunger definierten. Es wurde vorausgesetzt solange das Kind zunimmt kann es keinen Hunger haben. Welch fataler Trugschluss! Dasselbe gilt für Bläh- und Bauchwehkinder. Was sich als vermeintlich Blähungen darstellt ist vielfach schlicht Hunger.

Mir wird sehr häufig berichtet, die Blähungen setzen direkt nach dem Trinken ein. Babys trinken teilweise sehr lange. Fakt ist, Blähungen finden im Darm statt und nicht im Magen. Wenn ein Baby unmittelbar nach dem Trinken bzw. bis zu ein-zwei Stunden nach dem Trinken, immer wieder “bläht” und schreit, ist es eine Fehlinterpretation. Häufig verweigern diese Kinder die Brust – wohl aus der Erfahrung “ich habe lange gesaugt und immer noch Hunger” was wiederum interpretiert wird “es kann kein Hunger sein – schließlich geht das Kind nicht mehr an die Brust …” In vielen Fällen handelt es sich dabei schlicht um Busen-Frust. Nur die Gewichtskontrolle kann in diesem Moment Klarheit schaffen ob das Schrei- oder Blähkind Hunger haben könnte. Haben wir es mit einer mangelnden Zunahme zu tun (siehe Orientierung bei der Liste oben) muss zunächst versucht werden durch evtl. sogar zufüttern das “Bläh- oder Schreiproblem” zu lösen.

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Wir hatten das bei meiner kleinen auch aber was da in dem Artikel steht habe ich auch noch nicht gelesen.

Ich muss sagen das meine viel getrunken hat wo ich manchmal dachte "MENSCH DIE MUSS IRGENDWO EIN lOCH HABEN WO ES GLEICH WIEDER RAUSLÄUFT".
Manchmal kam sie alle stunde manchmal alle 2 stunden aber maximal hat sie die ersten 2-3 Monate 2,5 Stunden ohne trinken durchgehalten.
die ersten beiden Wochen wurde sie nur gestillt und dann wurde die MUMI weniger bis sie ganz weg war.Warum wissen meine Hebi und ich bis heute nicht war aber bei meiner ersten Tochter genauso das die Milch von alleine zurück gegangen ist.
Dann hat sie Pre Milasan mit Fencheltee bekommen.
Also kann ja sein das was drane ist aber meine hat extrem viel zugenommen.
Meine große ist auf der leichten Linie und meine kleine auf der schweren
und das auch in den ersten Wochen also kann es daran nicht liegen.
Meine war auch erst zum Nachmittag/abends so manchmal 5-6 Stunden geweine bloß wo sie getrunken hat war ruhe bis sie dann irgendwann erschöpft eingeschlafen ist wie wir auch.

LG Denise

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also ich finde den artikel vollkommen schwachsinnig!!
meine maus hat auch mit dem auch zu kämpfen. sie bekommt von anfang an die flasche und daher weiß ich ja auch was sie getrunken hat. und das ist nicht wenig!! mein kia hat mir sogar schon geraten, etwas langsamer zu machen, weil sie schon fast etwas viel zunimmt...#zitter
also sie hat schon viel hunger, aber trotzdem kann ich als mutter doch unterscheiden, ob sie essen will oder bauchweh hat...
mag ja sein, dass es auch mutter gibt, die das nicht erkennen, oder kinder, die einfach "falsche" signale geben. das ist aber noch lange kein grund für solche bescheuerten artikel... eltern werden nur noch mehr verunsichert durch solche artikel!
totaler schwachsinn!!!!:-[

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wer weiß, wer den geschrieben hat! find ihn auch sinnlos! dann wären ja fast alle kinder untergewichtig!

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Naja, ich finde den garnicht so schwachsinnig, den Artikel. Denn es handelt sich um gerade mal 25% aller Schrei, Bläh, Bauchwehkinder. Mir ist es auch schon oft passiert, dass ich dachte, sie hat übelste Bauchschmerzen - denn obwohl sie gut getrunken hat, hat nichts geholfen gegen ihre "Schmerzen", und nachdem ich iwann wieder die Brust gab, war sie ruhig und zufrieden. Erst heute Morgen war es wieder so, dass ich ihren Hunger mit Bauchweh verwechselte. Und sie ist bei mir "schon" 6 Wochen jung, und nur weil ich das nicht immer richtig deute, bin ich keine schlechte Mami.

Und ich denke es geht in dem Artikel wahrscheinlich auch eher um Stillkinder, bei denen man nicht so genau sagen kann, wie viel es nun getrunken hat. Man muss ja nur einmal vergessen haben genug zu trinken und schon ist bei mir z.B. bei weitem nicht so viel Milch "vorbereitet" und meine Maus muss länger trinken, als wenn ich genug getrunken hab und die Milch einfach läuft.

Naja, jeder wird es wohl so sehen, so wie die Erfahrungen gemacht worden sind.

LG

Calsey

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