Hinsetzen und Umkippen - Schlechte Mutter???

Hallo ihr Lieben,

meine kleine Tochter (7,5 Monate) möchte sich seit ca zwei Wochen immer hinsetzen. Doch es geht natürlich öfters daneben. Es ist schon zwei Mal passiert, dass sie beim Sitzen weggekippt ist und unsanft mit dem Kopf auf dem Boden aufgekommen ist.

Gerade ist es das zweite Mal passiert. Es rollten natürlich Krokodilstränen und sie hat zwei Mal sofort danach gespuckt (ist ein Spuckkind. Erbrechen würde ich das nicht nennen). Mache mir natürlich Sorgen, auch wenn der Kinderarzt mir bei meinem letzen Besuch (als sie das erste Mal gefallen war) die Angst etwas genommen hat. Er meinte, dass man das am Verhalten des Kindes merkt, wenn etwas ist und Brechen (ich denke ja nicht, dass es Brechen war) nach einem Sturz wäre nicht ungewöhnlich. Wichtig wäre, dass es nicht zu einem späteren Zeitpunkt zu Erbrechen kommt (Gehirnerschütterung).

Ich mache mir wirklich Vorwürfe, dass ich nicht genug aufgepasst habe. Wenn die Kleine auf den Fliesen krabbelt lasse ich sie nicht mehr aus den Augen, im Kinderzimmer hat sie Teppich. Aber ich kann doch nicht den ganzen Tag daneben stehen und manchmal ist man selbst dann nicht schnell genug. Im Endeffekt kann ja selbst im Laustall was passieren.

Wie handhabt ihr das? Ich fühle mich wirklich als schlechte Mutter, dass mir das schon das zweite Mal passiert ist.

Liebe Grüße Annika

1

oje, da müssen/ mußten wir alle durch ;-)

aber im sitzen umkippen geht ja grade noch. warte mal aufs erste stehen und dann umfallen #schock


das is ne aufregende zeit und ja, eigentlich müsste man (frau) immer hinter dem kind stehen um es aufzufangen ... aber jeder muss seine eigenen erfahrungen machen, auch wenns leider manchmal weh tut.

ähm, heißt nicht, daß du dein kind einfach umfallen lassen sollst (#schock), sondern daß es eben manchmal unvermeidlich ist #schmoll

lg
sonja

2

Huhu,

ja, das gleiche Problem haben wir zurzeit auch. Mika-Finn sitzt zwar relativ sicher, sieht er aber etwas was ihn interessiert, ist Balance halten natürlich zweitrangig...

Gestern ist er dann auf eine Keksdose gefallen, mit der er immer spielt. Da gabs dann auch Tränchen. Ich tröste dann und gut ist.

Fühle mich deswegen nicht als schlechte Mutter. Ich versuche auch nicht jeden Sturz/Umkipper abzufangen, weil ich der Meinung bin, dass die Kleinen nur so lernen, sich abzufangen ohne sich weh zu tun.

LG Nicole

3

hallo annika!!

du bist sicher KEINE schlechte mutter!!!

ich finde es sogar wichtig, dass die kleinen wissen, dass nicht immer eine schützende Hand da ist!
ben luca ist auch schon des öfteren mit dem kopf aufs laminat geknallt, aber er scheint da ziemlich hart im nehmen zu sein! klar, wenn ich sehe, dass er fällt, geh ich auch hin und verhinder es, aber man kann eben nicht immer da sein!!

mach dir keine vorwürfe!!

lg
jasmin

4

Hallo Annika,

ich verstehe dich, aber als schlechte Mutter mußt du dich nun wirklich nicht sehen.
Uns ist das auch passiert, im Laufstall hat sie sich hochgezogen und stand im einem Moment noch. Doch plötzlich ließ sie einfach los und kippt ungebremst nach hinten, aber Gott sei dank auf die Decke.
Man kann nicht alle Unfälle verhindern. Wir stehen nach der Erfahrung nun ständig hinter ihr, aber selbst dann passieren kleinere Unfälle. Aber diese sind doch auch wichtig, sonst würden sie doch keine Erfarung machen können.
Du macht das doch richtig, finde ich...kleine wehwehchen gehören doch zum Lernprozess, wenn sies beim 1-2. mal nicht merkt, das es anders gehen muß, dann eben beim 3. mal. das wird doch. Die kleinen lernen doch auch noch ständig dazu und probieren eben vieles aus, irgendwann hat sie für sich die richtige Methode gefunden... also mach dir keine Vorwürfe. Man ist keine schlechte Mutter, bloß weil sich das Kind mal wehgetan hat....

#liebdrueck sister36 (Manuela)

5

Meine Tochter ist schon an die 20 mal aus dem Bett gefallen. Sie ist ein zappeliges Wirbelkind und da bleibt das nicht aus.

6

Danke euch allen für die lieben Antworten. Fühle mich schon besser. Wahrscheinlich habt ihr Recht und sie muss auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Nur habe ich da immer Angst, dass etwas Ernsthaftes passiert.

Meine Schwester (hat selbst eine 1 1/2 jährige Tochter) sagt auch immer: Es ist nicht schlimm wenn sie sich zum Beispiel mal stößt, nur so merkt sie, dass das weh tut und passt beim nächsten Mal besser auf.

Nur beim Kopf hat man immer Angst, weil es dann immer gleich heißt: Gehirnerschütterung, Gehirn schwillt an und so weiter..

Vielleicht muss ich da einfach etwas ruhiger werden.

Liebe Grüße Annika


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Danke euch allen für die lieben Antworten. Fühle mich schon besser. Wahrscheinlich habt ihr Recht und sie muss auch ihre eigenen Erfahrungen machen. Nur habe ich da immer Angst, dass etwas Ernsthaftes passiert.

Meine Schwester (hat selbst eine 1 1/2 jährige Tochter) sagt auch immer: Es ist nicht schlimm wenn sie sich zum Beispiel mal stößt, nur so merkt sie, dass das weh tut und passt beim nächsten Mal besser auf.

Nur beim Kopf hat man immer Angst, weil es dann immer gleich heißt: Gehirnerschütterung, Gehirn schwillt an und so weiter..

Vielleicht muss ich da einfach etwas ruhiger werden.

Liebe Grüße Annika

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