Obst schlecht in der SS?

Ich bin eine absolute Obstfanatikerin und auch jetzt in der Schwangerschaft (11. SSW)könnte ich ständig danach greifen.
Nun beschäftigen mich 2 Dinge:
1. Ich habe gehört, dass das Kind bei übertriebenen Obstgenuss sehr groß wird. Stimmt das? Und wenn ja, wie viel Obst müsste man dann täglich essen?
2. Welche Rolle spielt die Qualität des Obstes? Mir ist klar, dass Obst vom Supermarkt nicht der Hit ist, aber ich kann auch nicht abschätzen, wie schädlich es wiederum ist.

Vielen Dank für Infos!
Claudia

Ich glaube, das hat mit dem darin enthaltenen Fruchtzucker zu tun der so gefährlich ist.

Dadurch steigt das Diabetisrisiko, und mit Diabetis kann es auch passiseren, dass das Kind sehr groß wird.

Die Qualität spielt demnach keine allzu große Roller denn Fruchtzucker enthalten sie so oder so, ob Bio, Bauer oder Supermarkt

#winke

Hallo
meine Vorrednerin hat es ja bereits erwaehnt, der Fruchtzucker ist bei hohem Konsum nicht so gut und foerdert das Diabetesrisiko. Ganz auf Obst musst du jedoch nicht verzichen, im Gegenteil Obst in kleinen Mengen ist gesund enhaelt Vitamine, Wasser, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Die DGE empfielt 2 Portionen taeglich. Eine Portion ist dabei eine Hand voll
Guten Appetit :-)

Danke für die Antwort. Das mit Diabetes war mir neu.
Claudia

Vielen Dank! Die Info mit den 2 Handvoll ist sehr hilfreich. Werde versuchen, mich möglichst daran zu halten.
Claudia

http://de.wikipedia.org/wiki/Fruchtzucker

Ja, Obst hat viel Fruchtzucker! Am besten in Maßen und Obstsorten mit einem niedrigen glykämischen Index wählen. Gemüse ist da viel besser! Es gibt im Internet Infos oder Bücher zu dem Thema mit Listen, die anzeigen, ob ein Lebensmittel viel oder wenig Zucker enthält.

http://jumk.de/glyx/

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Glyx

Hallo, Barby,

in der 6-Punkte Regel "MOTHER" steht O für Obst in der Schwangerschaft, das zu jedem Essen eingenommen werden sollte.
Insofern müssen die meisten Schwangeren aufgefordert, mehr Obst zu essen.
Man muss sich aber im Klaren darüber sein, dass es bei allen Zuckerersatzstoffen und auch bei Fructose, was besonders in Obst vorhanden ist, auch um Kalorien geht. Wenn die eingespart werden müssten, müsste man auch die Obstzufuhr reduzieren.

In Obst ist aber nicht nur Fructose, also Fruchtzucker, sonder auch Traubenzucker.

Traubenzucker lässt den Blutzuckerspiegel ansteigen, Fruchtzucker eher nicht. Das ist besonders bei der Zuckerkrankheit (Diabetes) zu beachten.

Es wäre also gut, bei übermäßigem Obstkonsum zwischenzeitlich einen Blutzuckerbelastungstest zu machen, um etwaige Risiken zu erkennen.
Aber mit einer Handvoll Obst besteht sicher keine Gefahr.

Sicher, man sollte an der Qualität des Obstes nicht sparen.
Wiichtiger aber noch ist, dass das Obst keine faulen Stellen oder Schimmel aufweist und das das Obst vor jeder Mahlzeit sorgfältig abgewaschen wird.

Vielen Dank für den Link zu der Liste, die ist mir bestimmt hilfreich. Der Tipp mit dem Gemüse ist sicherlich auch nicht verkehrt, werde mich versuchen "umzugewöhnen"...

Claudia

Vielen Dank für diese kompetente und ausführliche Antwort.

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