MonoDi Zwillinge

Hallo ihr Lieben

Hab mich nun hier angemeldet weil ich zu dem Thema sehr wenige Informationen und Erfahrungen im Internet finde.
Jetzt hoff ich auf eure Erfahrungen.
Ich bin in der 17. Woche schwanger mit MonoDi Zwillingen, die sich eine Plazenta teilen.
Jetzt hat man in der Pränataldiagnostik bemerkt, dass ein Zwilling deutlich leichter ist als der andere (127g zu 168g) und zu wenig Fruchtwasser hat. Das Fruchtwasser vom anderen Zwilling ist an der oberen Norm (Sdp 1,9 zu 6,1). Zu dem ist der fetale Doppler beim leichteren "pathologisch". Ein Fetofetales Transfusionssyndrom liegt im Moment jedoch nicht vor, die Ärzte gehen von einer Wachstumsretardierung aufgrund ungleicher Plazentaaufteilung aus.

Jetzt meine Frage bei MonoDi Eltern. Hatte jemand Ähnliches? Wie war bei euch die Aufteilung der Plazenta?
Bin über jegliche Hilfe und Erfahrung dankbar.

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Hier bei mir! Ganz aktuell bzw JETZT ist es euer FFTS.
Bei mir wurde das gleiche in der 17. Woche festgestellt - ohne pathologischen Doppler, der ist bist jetzt ok.
Aber die Nabelschnur der Kleinen ist „randständig“ an der Plazenta, die der Großen sitzt genau mittig. Das war die erste Erklärung, warum die Kleine nun mal die Kleine ist. Es hieß selektive Wachstumsretadierung, eben wegen der Plazentaaufteilung (Vermutung: das Verhältnis liegt wohl ungefähr bei 80/20). Ich wurde einfach engmaschig kontrolliert, mal 14-tägig und mal wöchentlich bei der Pränataldiagnostik. Irgendwann war der Gewichtsunterschied bei 20 Prozent, aber das Fruchtwasser hat wieder einigermaßen gepasst, dann war der Unterschied im FW zu groß, Gewichtsunterschied war aber ok. Ein ewiges Hin und Her. In der 24. Woche wurde mir vorsorglich die Lungenreife gegeben, weil da grad mal gar nix so richtig gepasst hat. (SDP 0,5 und 6). Da hieß es dann beginnendes FFTS. Ob das so ist, weiß ich nicht.
Jetzt sitz ich hier in der 27. Woche und es gibt keine „Kleine“ und „Große“ mehr - weil der Gewichtsunterschied bei 0,5 Prozent liegt. Also hat die Kleine alles aufgeholt. Oder die Große hat sie mitversorgt, falls die Theorie mit dem FFTS stimmt.
Das war (und ist) alles so nervenaufreibend, und ein wöchentliches Auf und Ab. Gestern hat eine Vertretung des Pränataldiagnostikers den Ultraschall gemacht, und meinte, wenn sie nicht die Infos vom Kollegen hätte, würde sie nie drauf kommen, dass es Probleme gab.
Kopf hoch, auch wenn’s schwer ist. Obwohl jetzt seit 4 Wochen alles super ist (SDP 2 und 4cm, für unsere Verhältnisse is das wirklich gut), werde ich wohl erst ab der 31. Woche entspannter sein, wenn sie nicht mejr absolute Frühchen wären. Das ist jetzt so drin in meinem Kopf.
Wie oft wird denn bei dir kontrolliert? Ich war zwischendrin bei 2 mal pro Woche (bzw. täglich als ich stationär war), und jetzt sind wir bei 14-tägig. Meine Gyn macht aber zusätzlich jede Woche nen Ultraschall für mein „Gefühl“.

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Hallo petrolgruen,

Ich habe auch monodi Zwillinge, zwei Mädels. Ich verstehe leider nichts davon, was du geschrieben hast aber meine beiden lagen im Laufe der Schwangerschaft zeitweise weit auseinander. Auch weil sich zu Beginn der Schwangerschaft ein Baby zurückgebildet haben soll und kein Herzschlag feststellbar war. Beim Nächsten Termin nach 4 Wochen war die Ärztin irritiert zwei Köpfe auf dem Monitor zu sehen. Die Versorgung war danach immer gut. Das ist das einzige, was mein Arzt mir sagte und auch der Feindiagnostiker. Der Gewichtsunterschied besteht bis heute. Gestern wurde bei der U5 ein Unterschied von über einem Kilogramm festgestellt.

Ich wurde in der Schwangerschaft "einfach" öfter zur Kontrolle gebeten. Erst alle 14 Tage und schließlich musste ich jede Woche hin.

Mein Arzt ist mit den Gewichtsunterschieden recht locker umgegangen und hat immer wieder betont es sei alles gut und ich solle mir nicht so große Sorgen machen. Und das ist auch sehr wichtig um die Babys lange im Bauch behalten zu können (ich habe auch ein Beschäftigungsverbot bekommen).

Am Ende wurde alles gut. An 34+4 haben sie sich auf den Weg gemacht und sind nach ein paar Startschwierigkeiten topfit.

Alles Gute für dich und die Zwei Mäuse!

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Hallo,
ich würde in einem solchen Fall immer zu den Spezialisten nach Mannheim, Hamburg, Giesen ... gehen. Nicht umsonst gibt es für "TwinTwinSyndrome" nur wenige Spezialisten. Auch wenn dieses aktuell verneint wird, kann es sich schnell dazu entwickeln. Und zum Glück haben wir in Deutschland eben die entsprechenden Spezialisten!

Wir drücken die Daumen

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Hello👋🏻 also ich bin aktuell in der 24 SSW und bei mir wurde in der 16 Woche FFTS festgestellt. Von Anfang an war ein Würmchen kleiner als das andere weshalb die Pränataldiagnotikerin bereits in der 09. einen Verdacht auf FFTS hatte und mit der Uniklinik Köln/Bonn Kontakt aufgenommen. In der 16. Woche hat die Gyn dann einen Unterschied in der Fruchtwassermenge festgestellt und ich wurde direkt nach Köln geschickt. Seitdem bin ich jede Woche zur Verlaufskontrolle bei Prof. Berg. Über Wochen blieb das FFTS (Grad1-2) stabil, was gut war, da durch meine Vorderwandplazenta aus technischen Gründen der Eingriff bis dato nicht möglich war. Ich habe nur noch von Mittwoch bis Mittwoch gelebt und gehofft das alles gut wird. Die klären dich halt auch in der Klinik auf was alles passieren kann und das war manchmal ein echter Schock und man hat gebangt. Dann war ich letzte Woche wieder zur Verlaufskontrolle da und dann gab es die Überraschung: die Kleine hat wieder mehr Fruchtwasser und eine volle Harnblase und die Große hat auch nicht mehr zu viel Fruchtwasser🤗Ein kleines Wunder sozusagen. Die Dopppler waren bei beiden immer i.O. Der Grössenunterschied zieht sich bis dato durch, anscheinend auch weil die Kleinere Maus nur einen kleinen Teil der Plazenta für sich hat.Bei FFTS Grad 1 ist es möglich, dass sich das Syndrom von selbst reguliert und weggeht. Jetzt hab ich eine Woche keinen Termin und nächste Woche wird nochmal in Köln alles gecheckt und ich hoffe dass ich dann dort entlassen werde🙏🏻Aber eine Woche ohne Kontrolle ist auch komisch, man hat sich so daran gewöhnt dass jede Woche nach den zwei Mäusen geguckt wird🙈Aber das wird schon. Ich bin die ganze Zeit über positiv geblieben und bin frohen Mutes, dass alles gut geht. Das ist denke ich auch sehr wichtig immer positiv zu bleiben auch wenn die Ärzte einem manchmal echt Angst machen können. Manchmal regeln sich die Startschwierigkeiten auch von selber 😊

Jetzt ist dein Eintrag ja schon einige Wochen her, wie ist denn der aktuelle Stand bei dir? Ich drücke die Daumen 🍀

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Bei mir wars vor 4 Jahren genau so... Ich war auch bei Dr Berg (so ein super super Arzt... Und das sage ich als Krankenschwester, die sehr kritisch ist :-))) hatte ffts 1 und wurde in der 26ssw entlassen mit den Worten :ich werde ihre Zwillinge leider nicht kennenlernen... Sie müssen nicht mehr kommen. Ihnen geht's heute prima trotz Frühgeburt wegen Präeklampsie

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