Taschengeld

Hallo

Bei uns ist mal wieder das lästige Thema Taschengeld an der Reihe. Mein Sohn 13 findet dass er viel zu wenig Taschengeld bekommt und fordert deshalb eine Erhöhung dessen.

Zur Zeit bekommt er monatlich 26 Euro, sprich wöchentlich 6,50 Euro. Wenn es nach ihm gehen würde müssten es mindestens 100 Euro monatlich sein.

Er finanziert mit seinem Taschengeld Spiele, Kino und Badbesuche, Bravo, Stylegeschichten, CD's, Imbisse usw. Kleidung, Schule, Smartphone und alles andere finanziere wir.

Der Kleine (11) bekommt 16 Euro monatlich, auch bei ihm finanzieren wir Kleidung, Schule, Smartphone und dies und das, so dass er nur für rein private Dinge seines eigenen Interesses aufkommen muss. Er fordert eine Erhöhung von 4€.

Was zahlt ihr euren Kindern bzw wieviel Taschengeld bekommen sie?

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Hi zeigt ihm dies https://www.taschengeldtabelle.info/

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Ich denke das ist zu allgemein gehalten, da kommen ja noch die sozialen Eigenschaften der Eltern dazu, das Umfeld in denen sie Aufwachsen und und und.

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Ich finde nicht, dass das zu allgemein gehalten ist. Wer überhaupt Taschengeld leisten kann bei uns im Umkreis orientiert sich zumeist tatsächlich an dieser Tabelle. Dass die oberen 10.000 ihren Kindern mehr geben....oder eine Familie mit 10 Kindern, wohl nicht jedem das zahlen kann, okay, aber die meisten Familien können sich gut dran orientieren.

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Mein Sohn wird auch bald 13 und wir bleiben bei diesem Grundstock (bei uns 20 Euro im Monat plus hier und da was von der Oma).
-- aber er bekommt von mir im Büro als auch bei der Nachbarin im Garten Möglichkeiten, sich was dazu zu verdienen.
Ab 13 darf man ja auch manche einzelnen Jobs machen (Zeitungen austragen).

dieses "Fordern" finde ich schon frech. Okay: die Welt ist teurer geworden, als früher (Kino oder Zeitschriftenkosten z.B.) , aber trotzdem müssen wir auch kucken, wo wir mit unserem Geld bleiben.
Wir finanzieren Handy oder Schwimmbadeintritte, Klamotten und Schulkram und beide Kinder nutzen unsere Flatrate bei Spotify mit, somit fallen keine Kosten für Musik an.
-- Aber "Spaß"-Sachen sind vom Taschengeld zu zahlen und wenn das nicht reicht, soll er was dafür tun.

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Du weißt aber schon das Kinderarbeit verboten ist #rofl

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Hallo,

unser Sohn ist 14 J. und bekommt monatlich 25 Euro. Bezahlen muss er davon, ähnlich wie bei euch, nur seinen Kram. Damit kommt er sehr gut klar, er ist aber keiner der ständig unterwegs ist (Imbisse/Eintritt) oder Zeitschriften kauft.

Lediglich bei sehr teuren Klamotten oder Schuhen muss er etwas dazugeben. Das war bis jetzt 2x der Fall.
Zudem verdient er sich gelegentlich Geld dazu (Heimarbeit für die Firma in der ich arbeite, Hilfe bei Opa im Garten z.B.)

LG
Tanja

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Ab 13 Jahren ist es erlaubt Zeitungen auszutragen.
Ab 14 Jahren kommen noch weitere erlaubte Jobs dazu.

Wer fordert, kann auch was dafür tun.
Wenn er mit seinem Geld nicht hinkommt, ist es eine gute Erfahrung das zu lernen
- weniger ausgeben / Prioritäten setzen
- altersgerechte Arbeiten erledigen. Das macht das entscheiden, was ihm wirklich wichtig ist, einfacher.

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Weniger ausgeben macht aber erst Sinn wenn man dementsprechend was hat, aber der Junge hat ja nichts, dann kann er doch nicht weniger ausgeben, deswegen verlangt er mehr. Verwirrend :-D

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Der Junge bekommt 26 € im Monat. Da muss er dann eben überlegen ob es Kino, Schwimmbad, die X-te Zeitung oder CD sein soll. Alles und ständig geht eben nicht.
Wir können ja auch nur das ausgeben, was wir verdienen. Das sollte in dem Alter gelernt werden. Leider gibt es viele verschuldete junge Leute, die nie gelernt haben mit Geld umzugehen. Kaum sind die dann 18 locken Ratenzahlung und Co., wenn das Geld nicht reicht.

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Ok - wenn deine Kinder tatsächlich eine Erhöhung FORDERN, dann würden sie bei mir auf Granit beißen. Man kann drüber reden, kann argumentieren - aber fordern geht gar nicht.

Auf Rosen gebettet sind wird nicht unbedingt, aber in dem Alter bekam unser Sohn (fast 18) bereits 50€ Taschengeld monatlich (ob das aber auch so gewesen wäre bei 2 Kindern weiß ich nicht). Als das nicht mehr ausreichte für seine Wünsche (Markenkleidung, hier mal Mc Donalds, da mal Kino, etc.) hat er sich selbst erkundigt, was er arbeiten darf und bekam über ein Schulpraktikum seinen ersten Nebenjob.

Seit er knapp 14 ist geht er arbeiten. Erst nur in den Ferien (als Fischereihelfer) und dann kamen die Anfragen nach Rasen mähen von älteren Leuten. Das macht er bei einer alten Dame seit gut 3 Jahren alle 14 Tage (je nach Wetter von März - Anfang November), bei einer weiteren sporadisch auf Abruf. Einer dritten hilft er im Garten, wenn schwerere Arbeiten (Hecke schneiden, Bäume schneiden, etc.) anstehen. Mittlerweile müssen wir feste Hilfsanfragen ablehnen - irgendwie ist das hier im Dorf ein Selbstläufer geworden, weil unser Sohn weiterempfohlen wird. Für diese Arbeiten bekommt er einen vorher vereinbarten, für beide Seiten fairen Stundenlohn und verdient sich je nach dem bis zu 100€ monatlich hinzu.

Mit 15 Jahren fing er an Zeitungen zu verteilen - jeden Samstag bei Wind und Wetter 3-4h (waren angemeldet dann ca 150€). Das hat er gut 1 Jahr gemacht.

Seit Herbst letzten Jahres geht er mindestens 1x pro Woche kellnern (4-8h), in den Ferien auch öfter. Das ist jetzt ein regulärer 450€-Job und das macht er auch, obwohl er mittlerweile 3x pro Woche 9h Unterricht hat und richtig viel für die Schule (Fachabi) lernen muss.

Wir sind sehr stolz darauf, dass er sich mehr oder weniger selbst finanziert. Er hat Klamotten, Uhr, Parfum etc in Werten im Schrank, da kommen mein Mann und ich gemeinsam nicht drauf... aber immerhin alles selbst finanziert.

Zusätzlich zu unserem Taschengeld bekommt er noch 30€ von Omas & Opa. Dazu bezahlen wir alles, was Schule ist, Busfahrkarte, die monatlichen Handykosten von 8€ (wenn das nicht reicht muss er selbst zahlen) und 2/3 von den Kosten Netflix & Disney Channel (nutzen wir auch, aber hätten es selbst nicht "gekauft").

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Der jüngste 7 bekommt 5 Euro der mittlere 20€ und der große nichts, der trägt Zeitungen aus, sammelt Flaschen, mäht den Rasen in der Nachbarschaft und hat dadurch um die 200€ im Monat, verzichtet aufs TG. Er würde aber 40€ bekommen die wandern jetzt auf sein Sparkonto (von dem er natürlich keine Ahnung hat)

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Hi,
Thilo, 14 Jahre, bekommt 14 Euro auf die Hand im Monat, und 7 Euro kostet sein Handy, das wird vom Vater seinem Kto. abgebucht. Er bezahlt nur Gedöns für sich.

Wir wohnen aber aufm Dorf, da gibts kaum Gelegenheit zum Geld ausgeben. Während des Lockdowns kam er auch nicht zum einkaufen mit, so hat das Taschengeld bisher ausgereicht, und er hat bisher auch noch nicht mehr verlangt (einfach Glück gehabt).

Thaddäus ist 10 Jahre, bekommt 10 Euro im Monat. Er hat es sich im April fürs ganze Jahr ausbezahlen lassen, und nutzt jede Gelegenheit mit zum einkaufen fahren, und kauft auch was. Lego oder mal ne Tüte Chips.

Es gibt von der Oma Zeugnisgeld, Urlaubsgeld, und im Moment helfen sie dort vermehrt mit, da gibt auch immer bisschen was auf die Hand.

Würden wir in der Stadt wohnen, würde es nicht reichen. Aber noch kommen wir günstig weg, und solange keiner bettelt, bleibt es so.

Klamotten und Schulsachen werden ja komplett von mir übernommen.

Gruß

12

Hallo,

unser Großer hat jetzt eine Erhöhung von 25 auf 30 Euro monatlich bekommen. Er ist 12,5 Jahre. Davon bezahlt er seinen "Schnickschnack" - wir wohnen in der Großstadt und da gibt es im Freundeskreis immer mal was (mal ein Eis essen gehen etc.). Den Rest spart er für besondere Wünsche (kürzlich eine bestimmte Nerf #augen).

Der Kleine ist 8 und hat jetzt eine Erhöhung von 10 auf 14 Euro im Monat bekommen. Er gibt eigentlich nix für Schnickschnack aus (maximal Hörspiel-CDs oder Bücher), sondern spart sehr gern auf Größeres. Er ist auch überhaupt nicht anfällig für Werbung, da er komplett auf seinen Sport fokussiert ist (da erspart er sich eben das Lieblingstrikot seines Idols etc..).

Ach so, beim Großen zahlen wir noch das Handy/Vertrag über 10 Euro im Monat. Der Kleine braucht noch kein Handy.

VG
B

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Hallo.

Wir haben auch mit dem laufenden Schuljahr (7. Klasse), das Taschengeld von 25 auf 30 erhöht. Es wird aber auf sein Konto gezahlt. Wenn er Geld braucht, gehen wir zusammen zur Bank und er kann sich das Geld selber vom Konto holen. Er soll den Umgang mit Geldkarte lernen. Ansonsten bleibt die Karte in unserem Besitz, noch. Handy bezahlen wir und auch Schulsachen, Kleidung und kleine Extras. Aber ansonsten kommt er für sein Vergnügen selbst auf. Geldgeschenken landen auch auf dem Konto. Er hat noch ein Sparkonto, wo man eine gewisse Summe schieben kann, damit er auch etwas spart. Das machen wir dann online, wo er auch mit dabei ist. Wir haben aber noch ein extra Sparkonto, wovon er nichts weiß. Da überweisen wir monatlich auch eine bestimmte Summe. Das bekommt er dann mit 18.

Bei seinen Schwestern hatten wir das so ähnlich gehandhabt. Sie sind mittlerweile Erwachsen und kümmern sich alleine um ihre Finanzen.

LG

13

Unsere Zwillis sind 12 Jahre und bekommen 25€ monatlich.
Zudem führen Sie den Hund meines Bruders 3x die Woche aus und verdienen sich dabei noch etwas dazu.
Bezahlen müssen Sie davon eigentlich gar nichts nur das was sie sich so zwischen durch so kaufen wollen.
Kleidung, Smartphone, Hygieneprodunkte und hin und wieder mal Schwimmbad zählen wir.

Meine Jungs sind damit sehr zufrieden.

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