7 Jähriges Kind nach Umzug in Eingangsstufe?

Hallo, wir „schenken“ unserem jetzt Kann-Kind (1.8.17) noch ein KiGa Jahr. Hier im Ort würde sie dann mit 7 Jahren in die 1. Klasse kommen.
Jetzt sind wir drauf und dran umzuziehen. Allerdings gibt es in dem neuen Ort nur eine Grundschule mit Eingangsstufe wo manch ein Kind ja schon mit 5 rein kommt. Kommt unsere Tochter dann auch regulär im die Eingangsstufe? Oder automatisch in das 2. Jahr der Eingangsstufe wg dem Alter? Aber dann hat sie ja recht viel verpasst. Vielleicht kennt jmd jmd der sowas schon durch hatte:)
Danke im Voraus

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Also, ich verstehe nicht ganz: wenn ihr eurer Tochter ein Kiga Jahr schenken wollt, würde ich sie diesen Sommer in die E1 einschulen. Das entspricht in etwa dem letzten Jahr in einem (engagierten) Kindergarten mit adäquaten Vorschulprogramm.

Unsere Grundschule im Einzugsgebiet bietet auch eine Eingangsstufe an. Man kann auswählen, ob man die Kinder in die E1 oder in die E2 je nach Alter schicken möchte.

Ob und was man verpasst, hängt stark von der Klasse ab. Bei meiner Tochter konnten ausnahmslos alle im 1. Hj. der E1 lesen. Die Klasse war und ist sehr leistungsstark.

Rückblickend würde ich aber behaupten, dass die Kids in der E1 eher emotionale Reife erlangen als fachlich viel lernen.

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"würde ich sie diesen Sommer in die E1 einschulen. Das entspricht in etwa dem letzten Jahr in einem (engagierten) Kindergarten mit adäquaten Vorschulprogramm."


Sorry, aber überhaupt nicht. Nicht mal ansatzweise.

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Ich kann nur von unserer Schule sprechen und da war es so, zumindest bei meinem Sohn. Bei meiner Tochter wurde im 1. Jahr bereits deutlich mehr gelernt. Aber das ist hier schon ziemlich abhängig von dem jeweiligen Lehrer.

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In welchem Bundesland wird bitte mit 5 Jahren eingeschult?

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Es gibt genug Muss-Kinder, die zum Tag der Einschulung noch 5 sind und dann erst einige Tage bis Wochen später 6 werden. Einen solchen Fall hatte meine Tochter damals auch in ihrer Klasse (RLP). Einschulung war damals Mitte August und der Junge wurde (glaube ich) eine Woche später erst 6 Jahre alt. Das ist doch nichts ungewöhnliches?

Ich persönlich würde selber immer versuchen, mein 5-jähriges Muss-Kind lieber zurückstellen zu lassen (auch wenn das nicht so einfach ist) aber Erfahrungen im Bekanntenkreis haben gezeigt, dass die Einschulung mit 5 in aller Regel zu früh ist. Besagter Junge aus der Klasse meiner Tochter hat im Endeffekt die 1. Klasse wiederholt. Auch ein anderer Junge, der eigentich nur Kann-Kind war, aber dessen Eltern die Einschulung forciert hatten, hatte Schwierigkeiten in der Schule.

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Mein Sohn ist 2 Wochen vorm 6. Geburtstag eingeschult worden.
Sozial-Emotional war es für ihn nicht optimal, da er aber schon lesen konnte und so (er hat sich das selbst beigebracht) wäre ein weiteres Kita Jahr für ihn und uns eher eine Belastung gewesen.
K3 hatte am 2.9. ET (genau wie sein Bruder) und ich habe wirklich gehofft, dass er auch tatsächlich erst im September kommt.
Ich möchte lieber selbst entscheiden können.

Abgesehen davon, finde ich den Stichtag in RLP viel zu spät.
Wieder so ein „warum nicht einheitlich“ Ding.

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Hallo, bei unserer Grundschule gibt es auch eine Eingangsstufe. Das bedeutet hier, dass die 1. Klasse auf 2 Jahre gestreckt ist.

Die Kinder sind daher bei der Einschulung 5 Jahre alt oder knapp 6 (bei uns ist Stichtag 1.7.). Da dein Kind ein Kannkind ist schenkst du ihr auch kein Kitajahr, sondern du schulst sie regulär nach Stichtag ein :-)

Dadurch, dass die 1. Klasse auf 2 Jahre gestreckt ist, arbeitet jedes Kind in seinem eigenen Tempo bis Ende der E2 alle auf einem Stand sind. Also die einen beginnen eben schon im ersten Jahr mit Buchstaben oder Zahlen und die anderen vielleicht erst zum Anfang des 2. Jahres. Es geht einfach individueller auf die Bedürfnisse des einzelnen Kindes ein. Es gibt keinen Frontalunterricht, jeder arbeitet mit seinen persönlichen Wochenplänen ...

Dein Kind würde an unserer Grundschule also nichts verpassen, es würde einfach in die Klasse eingeschult und in seinem Tempo die 1. Klasse absolvieren. Ein Klassenverbund besteht hier immer aus 10 E1ern und 10 E2ern, die E2er gehen dann weiter in die 2. Klasse und es kommen 10 E1er hinzu ...

Wir sind eine normale staatliche Schule mit Montessori-Ansatz (aber nur Ansatz).

Frag doch einfach bei der Schule nach.

VG
B

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"Dadurch, dass die 1. Klasse auf 2 Jahre gestreckt ist"

Ist eigentlich nicht, ihr beschreibt eigentlich nur das normale jahrgangsübergreifende Lernen, was ein paar Schulen haben.

Das sind ganz normal zwei Schuljahre.

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Hallo, nein - das ist nicht richtig.

Es sind NICHT 2 Schuljahre. Es betrifft NUR die 1. Klasse. Die Kinder kommen bereits mit 5 Jahren in die Schule - also das letzte Kitajahr (die Kinder sind also gerade erst 5 geworden und nicht fast 6 Jahre). Also alle Kinder, die vor dem 1. Juli 5 Jahre alt wurden.
Unser Sohn bspw. wurde im Juni 5 und ging dann im August normal in die Eingangsstufe.

Eine Jahrgangsmischung besteht nur in der Eingangsstufe. Ab der 2. Klasse nicht mehr. Da sind dann ausschließlich Kinder eines Jahrgangs.

Es ist einfach ein fließender Übergang vom Kindergarten.

VG

Bearbeitet von fbl772
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Wenn dein Kind mit 7 in die erste Klasse kommt, dann können da auch Kids sein die noch 5 sind.
Insofern macht es doch keinen Unterschied?

In einer normalen 1 Klasse sind Altersspannen von 5-8 nicht unüblich … von daher.

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Eingangsstufe kenne ich nicht als Vorschule. Das sind hier klasse 1 und 2. in der Regel durchlaufen alle die eingangsstufe 2 Jahre. Selten 1 oder 3 Jahre. Wenn euer Kind also noch im kiga bleibt, beginnt es klassisch mit der eingangsstufe. Wenn er bereits rechnen kann wird er eben individuell gefördert. Du musst dennoch davon ausgehen dass er dennoch 2 Jahre in der eingangsstufe bleibt. Das ist normal. Ich würd um ein Entwicklungsgespräch bitten. Wir haben es so entschieden (auch ein kann Kind) was der kiga sagt. Und wir sollten sie mit frisch 6 schicken. Sie konnte vorher nichts und gehört nun Ende der 1. klasse zu den besten. Selbst die mit 7 zur Schule kamen werden dennoch ganz normal die 2. klasse besuchen. Viel wichtiger wäre ja immer der sozial/emotionale Aspekt. Und das kann der Kindergarten am besten entscheiden. Grundsätzlich zu sagen, dass das Kind noch ein Jahr Zeit bekommen soll halte ich für falsch. Genau so das Kind zwanghaft früh hin zu schicken. Das ist total kindabhängig :) alles Gute euch

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Ich versteh das Problem. Im momentanen Wohnort gibt es keine Eingangsstufe? Ansonsten würde ich die Schule einfach mal kontaktieren, ihr seid sicherlich nicht die ersten die in solch einer Situation seid. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen dass euer Kind gleich in Stufe 2 kommt.


Also so wie ich das verstehe, ist laufen eingangsstufen über zwei Jahre, also quasi Klasse 0 und Klasse 1 ( mit einem anderen Lehrplan als eine traditionelle klasse1). Für Klasse 0 ist der Stichtag ein Jahr früher sprich die meisten Kinder sind hier 5 (4-6 Jahre alt). Wenn man jetzt hinzu zieht und schon 7 ist und dann mit den 4/5jährigen in eine Klasse geht, kann ich mir nicht vorstellen.