Kind boykottiert Hausaufgaben

Hallo,
ich bin es im Moment echt leid.

Heute war wieder ein schrecklicher Tag. Mein Sohn, 5. Klasse macht einfach nicht seine Hausaufgaben. Er saß heute von 13h bis 19.30h am Küchentisch und hat nur Löcher in die Luft geglotzt. Und nichts fertig gemacht.

Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Er kann es mir auch nicht sagen. Überforderung, keine Lust... keine Ahnung.

Ich habe ihm des Öfteren auch Hilfe angeboten- keine Chance. Bekomme nur richtig freche Antworten.

Mein Problem ist, dass ich das nicht aushalten kann. Nicht machen und dann noch rotzfrech sein. Ich flippe regelrecht aus! Da springen bei mir die Sicherungen raus. Ich brülle ihn an, drohe ihn, dass er die Schule wechseln soll.

Er war nie ein starker Schüler und hat mit Mühe eine Realschulenpfehlung bekommen. Wir haben ihn dort angemeldet, weil wir in anspornen wollten.

Er schafft es auch oft nicht, seine Hausaufgaben zu notieren. Immer tauchen in irgendwelchen Chats noch Hausaufgaben auf, die er nicht notiert hat.

Der Ergotherapeut sagt, ich soll ihn da sitzen lassen, bis er sein Aufgaben erstellt hat. Aber ich kann es mir nicht mit angucken, wie er nix macht. Heute habe ich mal wieder so getobt, dass ich Angst in seinen Augen sah. Den ganzen Nachmittag nur Geheule und Geschrei. Aber wenn ich ihn auflaufen lasse, wird er den Anschluss verpassen und davon ist auch niemandem geholfen.

Sein Bruder tut mir leid. Er macht seine Aufgaben vernünftig. Zeit habe ich nicht, da ich ständig hinter seinem Bruder her bin.

Habt Ihr ein Tip, wie es bei uns wieder entspannt wird und vor allem, wie ich ihn motiviert bekomme?

Hallo,
ich habe hier einen ähnlichen Kanidaten, der mich immer tierisch mit seiner trödelei aufgeregt hat.
Mein Kleiner ist zwar erst in der 4.Klasse, aber es lief ähnlich wo er noch hier am Esszimmertisch saß.
Seit er drüben in seinem Zimmer am Schreibtisch in Ruhe arbeiten kann,
läuft es besser.
Er ist zwar immer noch nicht der schnellste und sitzt teilweise zwei Stunden und länger, aber ich rege mich da nicht mehr so auf wenn er mal zwischendurch kurz was anderes macht und unterbreche ihn nicht .
Wenn er Fragen hat meldet er sich und ruft mich, aber nur selten.
Habt ihr das schonmal probiert, vielleicht wird es dann besser?
LG
Sonja

Entspannt ?

Mein ernst gemeinter Ratschlag:

WECHSLE DEN ERGOTHERAPEUTEN!

#schock

Niemals wiederhole das, was du heute gemacht hast.

Danke!

#winke

Den Ergotherapen schießt ihr in den Wind. Für was genau geht dein Sohn dort hin?

Und wichtigste Frage: Wolltet ihr hin auf die Realschule oder wollte er es?

Schon mal bedacht,das er ein langsamer Lerner ist und dafür eher ein Praktiker? Das er länger braucht als sein Bruder? Und Vergleiche mit Geschwister bringen gar nichts und ausraster auch nicht.
Das er keine Hilfe möchte,weil er vielleicht nicht dort hin wollte wo er jetzt ist.

Was wäre so schlimm an einer Hauptschule/Mittel Schule oder wie auch immer das in anderen Bundesländern heißt.

Vielleicht würde ihn das leichter fallen.

Zwischen WOLLEN und KÖNNEN liegen Welten. Vielleicht möchte er gerne mehr,kann es aber nicht und blockiert deswegen ständig ab.

Wir haben ihm damals gesagt, wir melden ihn dort an wofür er eine Empfehlung bekommt. Und er wollte unbedingt auf die Realschule. Hätte er eine Empfehlung für die Hauptschule bekommen, hätten wir ihn dort angemeldet.

Der Ergotherapie ist auch Lerntherapeut. Er hat eine isolierte Rechtschreibstörung. Und da er um das Problem weiß, bekommt er in Absprache mit dem Gesundheitsamt (übernehmen die Kosten) eine Kombi aus Ergotherapie und Lerntherapie.

,,Der Ergotherapeut sagt, ich soll ihn da sitzen lassen, bis er sein Aufgaben erstellt hat“

Dem Lerntherapeuten steht es nicht zu, solche Ratschläge zu geben. In Deiner Ausführung grenzt es schon an seelischer Gewalt. Nicht nur Du kannst es NICHT aushalten, Deinem Kind geht es ähnlich. 10 Jahre alt ?

Am besten geht ihr Hand in Hand und wenn es nicht gemeinsam geht, haben wir das Jugendamt, Erziehungsberatungstellen, Lehrer...die miteinsteigen können.#liebdrueck

Wenn du siehst, dass Du vor Dir ein ganz kleines Würmchen hast, dass irgendwo ein Peoblem hat und di Dein Herz und gesunden Menschenverstand walten lässt, gerätst du nie wieder in so einer Situation.#augen

#klee

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Um Motivation zu erreichen, wäre Ursachenforschung wichtig. Auch wenn er selbst nicht weiß warum. Es gibt unzählige Möglichkeiten warum ein Kind die Hausaufgaben verweigert. Zu schwer, zu leicht, zu viel, zur falschen Zeit, am falschen Ort, zu müde, zu wenig Bewegung, Hunger, Pipi, Durst.... Oder auch an ganz anderen Sachen. Er möchte Aufmerksamkeit haben oder woanders abziehen, Probleme in der Schule. Diese Liste lässt sich beliebig erweitern. Auch wenn das Kind nicht erkennt was es zu diesem Verhalten treibt oder was es von den Aufgaben abhält, es wird sich sicherlich nicht zum Spaß den ganzen Tag ruinieren. Es wüsste bestimmt besseres mit der Zeit anzufangen.

Wie lief es in der Grundschule? Ich vermute ebenfalls schwer? Welche Strategien habt ihr bereits ausprobiert? Gibt es auch sinnvolle, zugeschnittene Beratung? Gab es Gespräche mit der Schule? Wie ist es dort aktuell? Wer hat die Ergo verordnet und warum?

Kannst Du beschreiben wie genau so ein Tag abläuft? Schulzeiten? Pausen? Essen? Wie beginnt er das am Tisch sitzen? Wie schaukelt sich das hoch? Wie reagierst du/er? Wie sind die Aufgaben strukturiert? Hat er eine Idee wie die Aufgaben zu bewältigen sind? Zerlegt er sie in kleine Portionen?

Warum tut ihr euch beiden das an. Er steigert sich rein und verweigert. Du steigerst dich dort rein und schreist rum. Was bringt das. Wann hat er mal Zeit für sich. Gib ihm eine Zeit und die soll er versuchen einzuhalten.

<<<Er schafft es auch oft nicht, seine Hausaufgaben zu notieren. Immer tauchen in irgendwelchen Chats noch Hausaufgaben auf, die er nicht notiert hat.>>>

Welche Chats sind denn das. Und woher weißt du das?

<<<Aber wenn ich ihn auflaufen lasse, wird er den Anschluss verpassen und davon ist auch niemandem geholfen.>>>

Damit hast du ein Problem, aber vielleicht kann es deinem Sohn helfen. Dann wird er eben umgeschult auf eine Hauptschule. Was ist daran so schlimm. Und Vergleiche zum Bruder ist immer schlimm. Jeder ist anders und jeder hat sein Tempo. Frag ihn doch mal, wie er sich das vorstellt mit den Hausaufgaben. Vielleicht könnt ihr da eine Lösung finden. Mach ihm klar, dass er es machen muss, aber wann und wie (natürlich zeitbegrenzt) soll er dann entscheiden.

Erstmal entspann Dich - er geht zur Schule und nicht Du. Du machst ihm Angst und fragst Dich dann warum nichts klappt.
Du hast ganz genaue Vorstellungen und er hat ihnen zu folgen. - Ehrlich ihr tut mir beide leid - schließlich hat da wohl jeder seinen Dickkopf. Nur Du bis doch eigentlich erwachsen.
Was ist so schlimm, wenn er die Klasse nochmal macht - meinst Du das interessiert irgendjemand in 10 Jahren.
Warum macht er die Hausaufgaben zu Hause, wenn da Krieg herrscht?
Ihr seit an einem Punkt, wo wahrscheinlich nichts mehr geht. Der Ergotherapeut ist ein I.....
Wahrscheinlich wird dein Sohn auch nicht mehr - wenn er jemals getan hat - mit dir ehrlich reden. Ist ja auch besser, nix zu sagen oder sich mit frechen Antworten zu schützen, wenn Mama sowieso ausflippt.
Gibt es jemand der mit deinem Sohn in Ruhe sprechen kann? Gesteh Dir ein, Du bist es sicher nicht und der merkwürdige Therapeut auch nicht.
Sprich mit seiner Lehrerin.
Such Dir eine Hausaufgabenhilfe ausserhalb von zu Hause und dann zu Hause nur noch wenn er es von sich aus will.
Vielleicht auch eine andere Schule, aber nicht als Bestrafung. Daher ist das nach deinen jetzigen Aktionen sicher keine gute Möglichkeit.
Und hör auf ihm Angst zu machen. Deine Aufgabe ist es ihn zu schützen!

Gibt es in eurer Schule eine Hausaufgabenbetreuung?
Das hat meiner Tochter enorm geholfen.
Und warum nicht auflaufen lassen?
Manchmal wirkt das Wunder.
Vielleicht ist es aber auch die falsche Schulform und er ist total überfordert.
Was wäre so schlimm an einer Hauptschule. Vielleicht braucht er einfach etwas mehr Zeit.
Entspannt dich. Dein Sohn geht zur Schule, nicht du.
Wenn er seine Hausaufgaben wegen getrödel nicht schafft - sein Problem.
Wenn er es nicht schafft, weil er es nicht kann, dann müsst ihr andere Lösungen finden.

Hast du ihm je den Vergleich zu seinem Bruder gesagt? Dann könnte das die Ursache für seinen stummen Protest sein. Du praktiziert an ihm psychische Gewalt, die genauso oder manchmal schwerwiegender ist, als physische Gewalt.
Ich wurde viel negativ mit meinen Geschwistern verglichen, das hat mich emotional und psychisch fertig gemacht. Tu dir und ihm einen Gefallen und setzt euch zusammen hin und redet in Ruhe über das Problem. Mache ihm klar, dass dein vergangenes Verhalten (auch das Schimpfen etc.) nicht richtig war und ihr gemeinsam eine Lösung finden solltet. Es ist sein Leben und er ist alt genug die Konsequenzen selbst in Kauf zu nehmen. Wenn er lieber die Klasse wiederholen will und/oder die Schule wechseln muss, dann ist das eben so und er muss damit klar kommen. Vielleicht ist ihm das noch nicht bewusst, weil das Schuljahr noch nicht am Ende ist. Nimm den Druck raus, auch wenn es bedeutet, dass er sitzen bleibt. Bestärke seine positiven Talente und mache ihm klar, wofür er auch die blöden Dinge im Leben leider machen muss. Das ist wie bei Jenga, fehlen ein paar Steine, bleibt der Turm noch stehen, wenn immer mehr fehlen, kippt er um. Die Steine sind die Hausaufgaben und der Lernstoff. Ein paar Lücken sind ok, sind es jedoch zu viele klappt's irgendwann gar nicht mehr.
Vielleicht hilft es ihm, wenn du dich selbst mit deinen Geschwistern oder seinem Vater negativ vergleichst und wie es dir dabei geht (schlecht, auch wenn es aus Erwachsenensicht nicht stimmt), damit er merkt, dass es anderen auch so geht.

Ich glaube das zwei Sachen einem so ziemlich jede Motivation für Schule nehmen können. 1. Wenn man merkt, dass man nicht so gut mit der Schule klar kommt....und damit irgendwie alleine ist und alle besser sind. 2. Wenn dann Zuhause Strafen und Anschuldigungen kommen und Eltern mit Zwang und Druck und Wutanfällem einem Angst machen und man sich nur noch hilfloser fühlt.

Ja, möglicherweise ist dein Sohn ein schwieriger Schüler. Lernt nicht gut, lernt nicht leicht, könnte mehr tun.

Aber was hilft es ihm oder Dir, wenn Du die Fassung verlierst?....Seien wir doch mal ehrlich. Überhaupt nichts...außer, dass er erstrecht Widerstand gegen die Schule aufbaut.

Und was bringt das am Tisch sitzen müssen bis zum späten Abend? Gar nichts, außer dass er jede Sekunde davon hasst und das aufs Lernen überträgt und dann das Lernen hasst.

Und was kann er dafür, dass er einen kleinen Bruder hat, der viel Aufmerksamkeit braucht? Gar nichts.

Er braucht Hilfe. Ganz konkret. Und wenn Du merkst, dass Du nicht das Wissen oder die Geduld hast, um ihm zu helfen - was viele Eltern nicht gut können - dann brauch er andere Hilfen.

Ich persönlich denke, dass auch Kinder in den höheren Klassen, ab und zu jemanden brauchen, der sich mit hinsetzt, sich interessiert, was sie da machen sollen und schaut, ob sie überhaupt die Aufgabe verstehen und die Grundlagen beherrschen und wo konkret sie gerade inhaltlich hängen.

Das ist oft ein Klacks ...aber sie hängen dort eben....und dann schweifen sie ab....und dann träumen sie sich weg....und dann vergeht die Zeit ....und wenn sie zurückkommen ...dann schauen sie auf das Blatt .....merken daß sie noch keinen Schritt weiter sind ....und geben sich auf.....Kapier das nicht. Kann das nicht. Fertig.

Wenn aber dann jemand Fragen stellt und sich anhört, was überhaupt dieser Punkt ist, an dem das Kind hängt, dann kann der genau da einharken und ihn Stück für Stück an einen Lösungsweg mit seinem Wissen heranführen, das ergänzen, das auflösen und dann wenn er merkt, dass er etwas versteht, dann ist er auch motivierter dasselbe nochmal anzuwenden. Und zack löst sich der Knoten. Er braucht Hausaufgaben Betreuung .... vielleicht Nachhilfe....aber in jedem Fall jemand der die Ruhe und die Geduld hat ihm seine Grundlagen aus der Nase zu kitzeln und ihn dann zu animieren den Faden weiter zu spinnen. Sodass er merkt....Mensch....ich bin nicht zu doof dafür.

"Keine Lust" steht fast immer dafür, dass es irgendwo ein Problem gibt. Entweder inhaltlich. Oder von der Psyche...Sorgen...die was mit der Schule zu tun haben. ..Lehrer mit denen er nicht klar kommt... Schüler die ihn ärgern.

Wenn Du es nicht leisten kannst, kannst du ihn trotzdem nicht damit alleine lassen. Nicht mal wenn er bloss faul wäre. Kümmer dich darum, dass er jemanden bekommt, der ihn individuell unterstützen kann und die Zeit, Lust und Nerven dazu hat. Du bist das nicht.

Als such dir ältere Schüler, Frage in der Schule wegen Fördergruppen nach oder HA Betreuung, oder such einen Nachhilfelehrer. Vielleicht gibt es auch in der Familie eine Cousine oder einen Opa, der nicht gleich die Fassung verliert, sondern in Ruhe sich mit ihm alleine hinsetzen kann. Er wird Selbstständigkeit lernen, aber nicht wenn er überzeugt ist, dass das alles nichts für ihn ist und nicht zu packen ist. Erst wenn er einen Weg für sich sieht....wie es geht ..kann man ihn selber machen lassen.

Jetzt gerade ist er auch am Beginn der Pubertät. Da ist das Gehirn manchmal einfach Baustelle. Gerade dann brauchen sie manchmal einfach Hilfe. Nur vielleicht nicht unbedingt die der Eltern. Rede mit ihm, in Ruhe. Frag ihn was das Problem ist, biete ihm Unterstützung an. Überlegt zusammen wer oder was in Frage kommen könnte. Vereinbart Maßnahmen, die es ihm leichter machen. Nicht als Strafe sondern als Möglichkeit genau diesen Stress hinter sich zu lassen. Und vor allem entschuldige dich bei ihm dafür, dass du ausgeflippt bist. Dass er seine Aufgaben nicht macht, ist nicht die Lösung, aber dein Verhalten eben auch nicht. Daher müsst ihr die ganze Situation grundlegend überdenken und darauf wird er sich am besten einlassen, wenn klar ist dass beide Seiten Fehler gemacht haben.

Und der Logopäde scheint ein ziemlicher Idiot zu sein.... Wechseln?

Hallo,

sprich mal mit ihm, wie er sich seine Zukunft vorstellt, und zwar in einer ruhigen Minute und nicht, wenn er vor seinen Aufgaben sitzt.
Er ist kein kleines Kind mehr.

Ich würde ihm auch sagen, dass ich immer so sauer werde, weil ich mir Sorgen um seine Zukunft mache. Je schlechter der Abschluss, umso schwerer hat man es im Leben.
Schule ist kein Hobby, wo man sich Mühe geben kann oder auch nicht. Das hat lebenslange Konsequenzen.

Letztendlich muss die Einsicht, etwas tun zu wollen, von ihm kommen.
Das Problem ist ja momentan nicht, dass er etwas nicht kann, sondern dass er den Eindruck erweckt, dass es ihm egal ist.

Du bist gerne bereit, ihm zu helfen, wenn er fachlich nicht klar kommt, aber es muss auch von ihm etwas kommen.
Wenn es nicht anders geht, muss er auf die Hauptschule. Aber auch da muss er Hausaufgaben machen und sich Mühe geben.

Wenn er sich bereit erklärt, mitzuarbeiten, würde ich ihm sagen, dass er sich am nächsten Schultag mal ganz bewusst vornehmen soll, die Hausaufgaben komplett zu notieren.

Außerdem würde ich ihn fragen, ob er nach der Schule lieber erstmal Pause machen und sich bewegen will oder ähnliches, bevor er sich an die Aufgaben setzt.

Bei manchen Kindern funktioniert es auch mit dem Mühe geben für die Schule, wenn man ihnen eine Belohnung in Aussicht stellt. (Bei unseren allerdings nicht.)

Da Dein Sohn Ergotherapie hat, scheint er ja grundsätzlich Probleme zu haben. Wenn die Ergotherapie nichts bringt, würde ich den Therapeuten wechseln. Da gibt es leider nicht nur fachlich kompetente Menschen.

"Sein Bruder tut mir leid. Er macht seine Aufgaben vernünftig. Zeit habe ich nicht, da ich ständig hinter seinem Bruder her bin."

Das kennen wir auch. Bei uns kommt die große Schwester zu kurz, bei der immer alles super läuft.
Bei unserem Sohn (9) ist das mit der Schule auch nicht so einfach. #schwitz

LG

Heike

Ich würde ihn niemals Stunden sitzen lassen und sehen, dass er nichts tut. Ich würde ihn bestimmt auffordern seine Dinge zu erledigen und mch auch dazu setzen. Bei Gemotze würde ich ihm erklären, dass er die Dinge selbst in der Hand hat. Da Muße er durch

Ich würde ihn niemals Stunden sitzen lassen und sehen, dass er nichts tut. Ich würde ihn bestimmt auffordern seine Dinge zu erledigen und mch auch dazu setzen. Bei Gemotze würde ich ihm erklären, dass er die Dinge selbst in der Hand hat. Da musser durch

Wie war es in den ersten 4 Schuljahren?
Konnte er es da?
Hat er es da zügig gemacht?
Gab es da auch Kämpfe und die Motivation kam von außen/von dir?


Wenn es neu ist:
- was ist jetzt anders?
- was hat sich verändert?

Wenn er es bisher konnte und es keine Gründe gibt, was ihn jetzt daran hindert:
im eigenen Zimmer machen lassen. Nicht hinsehen.
Wenn er den Anschluss verliert, wiederholt er ein Jahr.


Wenn es bisher auch so war:
- was ist los?
- was habt ihr schon probiert?
- wie hat die Schule bisher reagiert?
- wie reagiert die Schule jetzt?

- in welchen Punkten braucht er Hilfe?

- was könnte euch Entlastung bringen?
Hausaufgabenbetreuung
Unterstützung in der Organisation
optische Hilfsmittel
Wettkampf mit sich selbst?

- was sagt die Schule?
Wie verhält er sich während des Unterrichts?
Früher/jetzt?
Verhält er sich so, wie bei den Hausaufgaben? anders?

Wenn anders: was läuft in der Schule gut? kann man das zu Hause auch umsetzen?

Ist er in der Schule auch so?
Schon lange? Was sagt der Arzt?


Wie ist es, wenn jemand anderes mit ihm Hausaufgaben macht?

Sorry, aber das geht gar nicht. Mit herum schreien erreichst du gar nichts, außer dass der Junge sich noch mehr verschließt. Meine 1. Anlaufstelle wäre der Klassenlehrer. Was sagt der Lehrer zu den nicht gemachten Hausübungen? Ist das Kind in der Schule sonst auffällig? Hat er Freunde? Besteht der Verdacht auf Mobbing? Gibt es sonst familiäre Schwierigkeiten? Das Kind wird mit seinem Bruder verglichen. Ein No-Go.
Nur weil dein Sohn eine Empfehlung für die Real Schule bekommen hat heißt das nicht, dass er dafür bereit ist. Ich habe die Erfahrung selbst gemacht und war unendlich glücklich als mich meine Eltern nach einem Schuljahr dann doch an der Hauptschule anmeldeten.

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