8 Jahre, eingeschränkt geschäftsfähig- was darf ein Kind kaufen?

Mein Sohn, 8 Jahre hat mehrfach bei einer Drogerie Sammelkarten (Glücksspiel) gekauft. Natürlich ohne unsere Erlaubnis. Hat auch die Packung sofort aufgerissen, so dass wir es nicht mehr zurück gebenkönnen.
Dachte, ab 7 ist er geschäftsfähig, aber habe jetzt gelesen, dass die Eltern zustimmen müssen!?
Kennt sich jemand aus, ob eine Verkäuferin das an ihn ohne Eltern überhaupt verkaufen darf (einmal 50€, einmal 20€)? Ich überlege nämlich, mich dort zu beschweren.

Ist eigentlich recht eindeutig
https://anwaltauskunft.de/magazin/leben/ehe-familie/was-duerfen-kinder-von-ihrem-taschengeld-kaufen

Genau, das hatte ich gelesen und deshalb kam ich drauf, die Frage zu stellen! ;-)

Kannst Du mal schreiben, was das für Karten waren? Mir fällt nämlich absolut nix ein, was gleichzeitig Sammelkarte und Glücksspiel ist.
Glücksspiel ist ab 18. Das wäre ein eindeutiger Fall. Die Verkäuferin hätte die Karten nicht an Deinen Sohn verkaufen dürfen.
Der Taschengeldparagraph ist da weniger eindeutig, weil keine monetäre Grenze gesetzt ist. 20€ würde ich z.B. als abgedeckt empfinden, 50€ für einen 8jährigen fände ich zu hoch.

Kannst Du belegen, daß die Karten in der Drogerie gekauft wurden?

Grüsse
BiDi

Es war eine Metalldose mit irgendwelchen Sammelkarten, die wir nicht kennen, mein Sohn wusste gar nicht, was er kauft- er wollte doch Pokémon Karten!

Um was für Sammelkarten handelt es sich? Fifa etc?

Hallo,

dein Sohn ist beschränkt geschäftsfähig und da greift der Taschengeldparagraph. Wie hoch da die Summe ist, ist gesetzlich nicht festgelegt. Ich würde Beträge von 50,- dazu zählen. Allerdings kann man als Eltern verbieten, dass ein Kind bestimmte Dinge kauft und somit ist der Kaufvertrag ungültig. Ich weiß allerdings nicht, wie es aussieht, wenn dein Sohn das Gekaufte schon geöffnet hat. Hat dein Sohn nun Sammelkarten gekauft oder Lose für ein Glücksspiel? In unserer Drogerie gibt es beim Lottostand Lotterielose zu kaufen. Die sind natürlich erst ab 18. Handelt es sich um stinknormale Sammelkarten, kann das Kind die selbstverständlich kaufen. Das zählt nicht zum Glücksspiel.

LG
Michaela

Hallo.

Also wenn ich richtig liege, dann sind das Sammelkarten von Yu-Gi-Oh. Also normale Sammelkarten, kein Glücksspiel in diesem Sinne.

https://www.gate-to-the-games.de/Yu-Gi-Oh-Karten/Yugioh-Einzelkarten/Reprint-Boosterserien/Dark-Beginning-1--DB1-/Gluecksspiel.html?gclid=EAIaIQobChMI0KulppK05QIVmfdRCh2FNgLLEAYYCSABEgKM3fD_BwE

Da denke ich nicht, dass die Verkäuferin falsch gehandelt hat. Dein Sohn bekommt Taschengeld und was er damit kauft ist sein Ding. Und diese Karten darf er kaufen. Ich würde mit meinem Sohn reden und klarstellen, dass er Karten in dieser Summe nicht kaufen darf. Gib ihm eine Grenze und dann sollte das klappen. Die Verkäuferin hat damit gar nichts zutun.

LG

Wenn ein Achtjähriger mit 50 Euro vor mir stünde und solche Karten kaufen will, würde ich als Verkäuferin ihn wahrscheinlich schon fragen, ob seine Eltern damit einverstanden sind. Ich gehe da von mir aus, ich hätte meinen Kindern die Hammelbeine lang gezogen, wenn sie das Geld in dem Alter für so einen Mist rausgeschmissen hätten, Taschengeld hin oder her.
Aber leider ist den meisten Verkäufern vollkommen egal, was an wen verkauft wird - sonst würde auch nicht soviel Alk an Minderjänrige verkauft werden können.
LG

Aber vielleicht hat sie gefragt und er hat dann einfach ja gesagt.

Wir wissen es nicht.

Und, klar, ich würde auch fragen. Dazu verpflichtet ist sie meiner Meinung nach aber nicht.

LG

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Woher hat ein 8jähriger soviel Geld? Wenn er, wie es zu sein scheint, nicht damit umgehen kann (was mich in dem Alter auch nicht unbedingt wundert), würde ich dringend darauf achten, dass er nicht mit solchen Beträgen rumrennt.

Geburtstag, Weihnachtsgeld etc.

Genau das ist auch mein Gedanke. Mein Sohn (11) spart auch mal sein Taschengeld auf was Größeres. Aber das wird dann mit uns zusammen gekauft und abgesprochen. Aber Sammelkarten gehören nicht dazu. Da weiß er (und auch wir), dass er da keine 20 oder 50 Euro ausgibt.

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Hallo,

ich persönlich finde, es ist das Geld deines Sohnes, und wenn er es für Sammelkarten ausgibt, darf er das tun.
Meine Töchter dürfen von ihrem Taschengeld kaufen, was sie möchten. Wenn es alle ist, dann müssen sie halt wieder sparen. Die Verkäuferin hat absolut nichts falsch gemacht.

Wieviele von diesen Karten hat er denn gekauft? Und was soll der irreführende Begriff Glücksspiel in dem Text.

5, 10 oder auch 20 Euro sind noch im Rahmen dessen, was man mit 8 so als Taschengeld parat haben kann.

Sind die Karten noch geschlossen, kannst du sie sicher zurückgeben, schon aus Kulanz, Betrag hin oder.

War der Betrag sehr hoch, also hat er 10 Packs für 50 Euro geholt, kannst du sicher mit Junior zum Laden gehen und die Sache klären. Da kann man durchaus sprechen und wäre sicher im Recht.

Bevor du also in den Laden latscht und dort Kraft deiner Wassersuppe jemandem den Tag versaut, um sicherzustellen, dass dein Junior nichts daraus lernt, fang zuhause an und finde heraus, warum die Menge des verfügbaren Taschengelds sich nicht mit dem Betrag deckt, über den er verfügen darf und warum er das nicht wusste.

Nicht immer ist es sinnvoll die Verantwortung für kleine familiäre Probleme auszulagern und anderen aufzuhalsen.

Gerade der Taschengeldparagraph dient der Sicherheit von Verkäufern, damit Kinder im Alltag kleine Geschäfte tätigen können. Eine feste Grenze gibt es nicht. In dem Alter haben Kinder etwa 2-3 Euro pro Woche als Empfehlung. Daran muss man sich nicht halten und es dauert ewig, bis man auch nur 20 Euro zusammengespart hat.

"In dem Alter haben Kinder etwa 2-3 Euro pro Woche als Empfehlung. Daran muss man sich nicht halten und es dauert ewig, bis man auch nur 20 Euro zusammengespart hat."

Wenn allerdings noch etwas Geld zum Geburtstag oder Grosselternbesuch dazu kommt, dann sind schnell 20 und mehr zusammen.

Meine Kinder gehen vernünftig damit um und so liegt auch solches Geld in den Kinderzimmern rum.

LG

Sie sind aber eben auch sehr schnell wieder weg. 20 Euro sind 4 Päckchen. Das ist für Kids sonst unbezahlbar und verlockend.

Wenn man darüber nie hesprochen hat und das Geld eben greifbar ist, passiert sowas.

Und selbst wenn man es besprochen hat, kann es passieren, denn hier soll es einen Lernprozess geben. Wäre ja albern, wenn Taschengeld nur dazu dient, dass Eltern sich auf die Schultern klopfen, weil es von selbst läuft.

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Waren es nun Sammelkarten oder Glückspiel? Das macht in dem Fall einen riesen Unterschied.

Wenn es "nur" Sammelkarten waren, Pech gehabt würde ich sagen. Hier hättest du 2 Möglichkeiten:
1) mit deinem Kind sprechen und sagen, du findest das nicht gut, dass er so viel Geld für sowas ausgibt (wobei ich da die 20 € noch in Ordnung finde) und vertrauen, dass er sich dranhält.
2) sobald er X € gespart/bekommen hat, diese nicht mehr "rumliegen" lassen, sondern aufs Konto einzahlen oder woanders aufbewahren.

Ich denke nicht, dass die Verkäuferin da in der Schuld ist.

Wenn es Karten für ein Glückspiel waren: das darf sie nicht verkaufen!

LG

<<<Waren es nun Sammelkarten oder Glückspiel? Das macht in dem Fall einen riesen Unterschied.>>>

Habe ja dazu einen Link geschickt. Ich denke, das Yu-Gi-Oh Karten aus der Serie Glücksspiel. Das verwirrt mächtig.

OK. Die kenne ich nicht. Wenn das aber normale Sammelkarten sind, dann hat die Verkäuferin keine Schuld.

LG

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Mein Sohn ist auch 8, hat eine Menge Geld hier gesammelt und darf grundsätzlich damit tun und lassen was er möchte. Hat er hier hohe Beträge liegen, zahlen wir alles bis auf 50/80 Euro aufs Sparbuch.

Sammelkarten und Glücksspiel sind zwei völlig verschiedene Dinge! Meiner hat letztes Jahr unendlich viel Geld für die FifaKarten ausgegeben. Verstehen konnte ich das nicht, und wir haben ihm auch erklärt wie blödsinnig das ist,...aber da war nichts zu machen. Er kann grundsätzlich prima mit Geld umgehen und gut rechnen, ist eigentlich eher knauserig. Dieses Jahr sah alles anders aus. Er findet die Karten zwar cool, möchte aber nie mehr für sowas so viel Geld ausgeben.

Anstatt der Verkäuferin da einen Strick draus zu drehen, was ich echt lächerlich finden würde, solltet ihr zu Hause ansetzen. Hat er zu viel Geld da liegen, ab aufs Sparbuch. Kann er nicht mit Geld umgehen und erkennt den Wert nicht, setzt da an. Oder lasst ihn die Erfahrung machen, das nun das Geld gut langweilige Karten weg ist, und er sich davon nichts cooles mehr kaufen kann.

Du darfst dich dort beschweren und du darfst auch offene Päckchen (mit Beleg) zurückgeben. Grundsätzlich darfst du verlangen, dass an deinen Sohn keine Sammelkarten mehr verkauft werden oder etwas anderes. Du kannst alles einschränken.
Der Taschengeldparagraph erlaubt Kindern über ihr REGELMÄSSIGES Taschengeld zu verfügen, NICHT jedoch über Geldgeschenke, die es zum Geburtstag gab,... größere Summen sind also nicht abgedeckt. Ganz sicher positionierst du dich, wenn du den Läden es für die Zukunft einfach verbietest. Somit kannst du in Zukunft jede Packung auch geöffnet zurückgeben. Da die Packungen geöffnet wertlos sind, wird dein Kind in den Läden sehr schnell quasi Hausverbot bekommen.
Sammelkarten sind kein Glücksspiel. Insofern hat der Laden nichts falsch gemacht. Mit Sammelkarten erwirbt man keine Chance auf einen Gewinn, sondern einfach nur die Karten. Wie diese dann genutzt werden, ist eine ganz andere Sache.

Ich würde mir aber noch überlegen, ob ich meinem Kind derart viel Geld in die Hände gebe, wenn ich weiß, dass er nach dem Zeug süchtig ist. Einen Weg wird er immer finden...und wenn es im Urlaub ein Supermarkt/Tankstelle oder was auch immer...ist. Vielleicht gibt er das Geld auch seinem Freund und der kauft die Karten für ihn...schon hat man das Gesetz umgangen.

Genau, in meinem Laden hängt ne Pinnwand mit Fotos von den Kindern die da nicht über einen bestimmten Betrag einkaufen dürfen.
Ausserdem haben wir Gesichtserkennungskameras an den Kassen die sofort ne rote Sirene aktivieren sobald eines dieser Kinder an der Kasse steht.

Wo arbeitet Du????
So was wäre mein Traum, habe irgendwie an Hausverbot gedacht aber wusste nicht, wie das gehen soll!? Das wäre die einzige Lösung.

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Ganz einfach. Geh hin und beschwere Dich. Sag, dass dein Sohn gar nicht so viel Taschengeld im Monat bekommt und der Kauf nicht von Dir erlaubt war und fertig. Verlange im Notfall den Vorgesetzten.

Laut Taschengeldtabellen Empfehlung von Jugendamt liegt der Betrag für 8 Jährige bei 3 € pro Woche, also 12 € im Monat. Dürfte daher leicht nachvollziehbar sein, dass 70 € in einen kurzen Zeitraum nicht den üblichen Ausgaben eines 8 Jährigen entsprechen. Falls tatsächlich noch ein Gewinnspiel dabei war, ist die Sache umso eindeutiger.

Wichtig ist, dass Du sagst, dass du ihm verboten hast Sachen, die einen Wert x übersteigen alleine zu kaufen. Dann ist der Vertragsabschluss ungültig.

Theoretisch muss ein Verkäufer bei Verkäufen, die nicht offensichtlich Taschengeldware sind wie ein Heft im Wert von 3-4 € oder Kaugummi .....gerade bei jungen Kindern, fragen wie alt das Kind ist und ob eine Erlaubnis vorliegt. Und kann dann auch darauf bestehen, dass ein Erwachsener beim Kauf anwesend ist oder es eine schriftliche Erlaubnis gibt.

Wir hatten das erst letztens. Vier Kinder im Alter von 9-11 Jahre hatten 50 € in die Hand bekommen, um sich alle vier etwas zu kaufen, dass bei 12 € lag. Also 4x 12 €. Die Verkäuferin fragte genau nach und sagte, dass ihr 50 € ein zu hoher Betrag sind, als dass sie diesen alleine bezahlen dürfen.

Die Kinder sollen mit einem Erwachsenen zurück kommen oder mit einer schriftlichen Erlaubnis. Die Kinder haben zwar gemosert, dass sie zwei Mal laufen mussten und wir fanden es streng, weil es ja 4 waren und der Einzelbetrag gar nicht so hoch war, aber doch richtig. 50 € ist ja halt nicht wenig und es hätte ja auch sein können, dass eines der Kinder unerlaubt sein Geld nimmt um die Freunde auszuhalten.

Vielen Dank für Deine informative und hilfreiche Antwort!
Ich will auch nicht die Verkäuferin beschuldigen (obwohl ich das von ihr nicht richtig finde!), sondern dafür sorgen, dass es nicht noch einmal passiert und nicht vielleicht anderen auch so geht!

Bevor man hier die Verkäuferin angeht, wäre es doch sinnvoll hier mal ein ernsthaftes Gespräch mit dem Sohn zu führen.

Und wenn man von einer Sucht weiß, dann sollte man einfach ein besonderes Augenmerk auf ihn haben. Kann doch nicht sein, dass andere Menschen dafür büßen müssen, was dein Sohn anstellt...

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Ganz ehrlich, ich finde ihr als Eltern seid ein wenig selbst schuld.
Wenn ihr euch entscheidet, dass er dieses Geld frei zur Verfügung stehen hat, dann müsst ihr nun mal auch damit einverstanden sein, wenn er dieses für irgendwas ausgibt.

Bezogen aufs Taschengeld finde ich es richtig wenn Kinder frei entscheiden können was sie damit kaufen.
Wenn das bei euch für große Summen wie Geburtagsgeld, Weihnachtsgeld etc. auch gilt, dann versteh ich nicht wieso ihr jetzt Schuld bei dem/der Verkäufer/in sucht.
Ihr gebt dem Kind Geld und die anderen sollen entschieden, ob er das jetzt kaufen darf, oder wie?!

Rechtlich gesehen könnt ihr das Geld wahrscheinlich sogar wiederbekommen (wenn der Beleg noch vorhanden ist), aber ich würd das ehrlich gesagt eher mit eurem Sohn klären.
Die Logik er darf das Geld nehmen (darf er das eigentlich nicht, würd ich ihm das ganz deutlich klar machen!), aber kriegt dann Ärger wenn er es ausgibt, sollte für ihn auch schwer nachvollziehbar sein...

Hallo????
Frage doch erstmal, woher das Geld ist, eh Du so was schreibst und uns beschuldigst!!!
Wir haben keinen Goldesel im Keller!
3 Kinder und ich lebe das 3. Jahr von meinem Ersparten!
Wir haben Ende der Sommerferien mit 1-2€/Woche angefangen!

Entschuldigung, ich dachte du hättest geantwortet und gesagt es wäre Weihnachtsgeld bzw. Geburtstagsgeld. Da lag ich falsch, das tut mir leid.

Über eure finanzielle Situation habe ich mich nicht geäußert, da du allerdings geschrieben hast, dass es nun das zweite mal war, muss er ja irgendwie Zugang zu soviel Geld gehabt haben. Da können wir ja schlecht wissen, dass er es geklaut hat.

Ich bleibe aber auch weiterhin bei meiner Meinung. Was kann der/die Verkäufer/in bzw. der Laden dafür, dass dein Sohn Geld klaut und es für Sammelkarten ausgibt?
Ob das Geld geklaut, geschenkt oder hart erarbeitet wurde, damit hat der Laden nichts zu tun.

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Ich sehe das Problem nicht bei der Drogerie. Letztlich ist es ein Erziehungsproblem. Du schreibst selbst mehrmals.
Sammelkarten sind in diesem Alter der Renner. Du mußt ihm halt erklären , welche ok sind und welche nicht und ein Limit festlegen und die Sache mit der Schule ist für mich ernster. Dein Sohn muß lernen, was wollen und wünschen und haben können und was einem gehört und was nicht Unterschiede sind.
Das bekommt ihr bestimmt hin. Es geht einfach um Regeln.

Da hast Du sehr recht. Unser Sohn wurde 1 Jahr von der Schwiemu mit diesen Karten überhäuft (über 1000 mittlerweile), woher soll er da ein Gefühl dafür kriegen. Sie hat ihn damit "erpresst" , er sollte nach 10 Std Schule mit ihr lernen. Das ist ein anderes Thema, das nicht zu lösen ist.

Hallo.

Oh je..... Das liest sich, als ob bei euch mehr im Argen liegt.

Dein Sohn wird EIN JAHR lang mit den Karten eingedeckt/überhäuft, die ihr als Eltern komplett schwachsinnig und für Glücksspiel haltet?? Wieso schreitet ihr da nicht eher ein??

In welche Schule geht man 10 Stunden täglich????

Warum soll er mit der Schwiegermutter lernen?

Wieso sollte das Kartenproblem mit der Schwiegermutter nicht zu lösen sein??

Versteh da leider so einiges nicht.#gruebel

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Und warum wissen die Eltern nicht das Sohnemann sich mit 50€ auf den Weg macht in dem Alter?

Weil er es heimlich getan hat!? Er ist nicht an meiner Leine, die Nabelschnur wurde schon durchgetrennt!
Zu dem Zeitpunkt war meine Frage, ob es lächerlich ist, nach 30min schon die Polizei zu verständigen!?

Zwischen Nabelschnur durchtrennt und Nach einem Kind schauen was in dem Alter. Ich nicht mit Geld umgehen kann,steht das Zauberwort Erziehung.
Vielleicht an die eigene Nase packen!

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Jetzt mal ganz ehrlich. Das Problem ist nicht WER deinem Sohn WAS verkauft hat. Sondern das sich dein Sohn an deinem Geldbeutel bedient und Schule schwänzt.
Würde eins meiner KinderSo was bringen wäre hier Hölle auf Erden, selbst wenn sie es an Witwen und weisen verteilen.
Ich will dir nicht zu nahe treten aber es kommt mir so vor als suchst du eine Möglichkeit die Verantwortung für das tun deines Kindes abzugeben.
Psychologische Hilfe ist ja schon vorgeplant.
Wenn du wirklich jemanden anmotzen willst, dann frag mal gründlich nach wie zur Hölle ein 8 jähriger einfach aus der Schule abhauen kann!

Jetzt, wo im thread viele Hintergründe aufkamen, finde ich das nachfragen, ob man sich wegen sowas an die Verkäuferin wenden kann unverschämt!!!

Ihr solltet gucken, wo ihr als Eltern versagt habt, und nicht wer das unverschämte Verhalten deines Sohnes ausbaden soll. Seid sauer auf euch, auf euren 8-jährigen (!!!) Sohn, nicht auf die Verkäuferin!

Im Freundeskreis meines Sohnes wurden im letzten Sommer unglaublich viele Sammelkarten (nicht Glücksspiele) gekauft/geschenkt (von Eltern geschenkt) - davon alleine, weil man überhäuft wird, wird man nicht süchtig! Redet mit der Oma, wenn sie eurer Meinung nach mit sowas übertreibt! Aber doch nicht mit einer Verkäuferin die ihren Job macht. Wenn mein Sohn sich was für 20 Euro kaufen wollte, und die Verkäuferin das verweigern würde, dann fände ich das unverschämt!

Euer Sohn ist nicht erzogen, hat in der Schule ab, kennt scheinbar den Wert von Geld nicht UND (das ist das Unglaublichste an der Geschichte) klaut! Und du suchst den Fehler bei einer Unbeteilgten!

Klauen und abhauen ist nicht normal!

kennt den Wert von Geld NICHT sollte das heißen

Wegen klauen und abhauen haben wir schon Hilfe, darum geht es hier gar nicht.
Ich will wissen, ob mein Sohn mit sonst wie viel Geld alles kaufen kann oder ob es Einschränkungen gibt. Ich weiß nicht, warum hier immer auf irgendeiner Verkäuferin rumgeritten wird.
Und ja, die Versager Eltern haben noch 2 Söhne und die sind das normalste auf der Welt- haben die sich selber erzogen?
Erziehung ist nicht alles in der Persönlichkeit eines Kindes!!!
Man möchte hier Hilfe bekommen und dann wird nur über einen hergezogen, vielen Dank, das brauche ich nun in meiner Situation wirklich nicht!

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Hey,

was für ein Glücksspiel?

Glücksspiel, im eigentlichen Sinne, ist ja für Kinder unter 18 Verboten. Damit hätte die Verkäuferin sich strafbar gemacht?!

Schöne Grüße

Siehe oben, bei Spiegel online wurde es als legale Form des Glücksspiels bezeichnet.
Sammelkarten. Da man nicht weiss, was man da kauft, habe ich es als Glücksspiel bezeichnet.

Taschengeldparagraf, denn es war ja sein Geld.

Redet mit ihm!

Lasst ihm nur kleinere Beträge zur freien Verfügung.

Auch der Umgang mit Geld muss geübt werden.

Ich sehe die Versäumnisse eher bei euch.

Schwierig, er wird mir nicht verraten, wo er noch Geld versteckt hat. Taschengeld bekommt er jetzt keines mehr. Wir müssen erstmal in Ruhe reden.

Vorhin meintest du noch er hats geklaut...

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Ich arbeite nebenbei an einer Tankstelle. Unter 14 Jahren dürfen wir solche Sammelkarten nur im Wert von 10 Euro verkaufen. Wenn es mehr ist muss ein Erwachsener die für das Kind kaufen.

10 Euro entspricht in der Regel das ungefähre Taschengeld bis 14 Jahre.

Alles was darüber hinaus ist,müssen wir auf eigenes Risiko verkaufen. Sprich...kommt ein Elternteil zu mir ,weil ich für 20 und 50 Euro Sammelkarten verkaufe und will das Geld zurück. Muss ich das aus meiner eigenen Tasche zahlen. Vollkommen egal ob aufgerissen oder nicht.
Selbiges mit I-Tuns,Google Play und was es nicht alles gibt.

Es ist ein ganz ganz schmaler Grad den die Verkäufer da haben. Ich würde samt Kind und Karten dort hin gehen und das klären. Ob du das Geld zurück bekommst, weiß ich nicht aber 20 und 50 Euro ausgeben ohne das ein Erwachsedabei ist,das ist viel Geld.

Selbiges gilt für Energie Getränke.

Und ja.....ich würde dort auf der Matte stehen. Und das ansprechen.

Unser Zeitungskiosk verkauft auch nur bis 10 Euro an Kinder,ansonsten muss ich dabei sein ,wenn es mehr sein soll.

10 Euro im Monat oder in der Woche?

I tunes ist auch erst ab 16!

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Das Kind ist lediglich beschränkt geschäftsfähig. Die Benutzung von Taschengeld stellt quasi eine Zustimmung der Eltern dar. Sprich, die Eltern sagen, dass das Kind das Geld auch für diesen Zweck ausgeben darf.
Wird also der Kauf von Panini Bildern ausdrücklich verboten, dann darf das Kind auch mit dem Taschengeld diese Anschaffung nicht tätigen. Außerdem ist die Höhe der Ausgabe Auslegungssache. Also ja, ihr könnte euch beschweren, wenn ihr sagt, dass das Taschengeld nicht für diesen Zweck hätte ausgegeben werden dürfen.

OK, vielen Dank!

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