Unfall in der Schule - war das fahrlässig?

Ich finde nicht, dass da Fahrlässigkeit seitens der Schule vorliegt.
Bei uns gibt es Balancierbalken im Schulhof und ein mega Klettergerüst. Auch da kann ein Kind runterfallen und sich verletzen.
Ebenso hat sich ein Klassenkamerad meiner Tochter beim Fußballspielen in der Pause (gibt ne Wiese, da ist das erlaubt), das Sprunggelenk gebrochen.

Danke für deine Antwort.

Ja, Spielgeräte sind zum Spielen freigegeben, das ist klar. Wenn Unfälle passieren, bleibt das ohne Konsequenzen, die Spielgeräte werden nach einem Unfall nicht für alle anderen Kinder gesperrt.
Bei den Baumstämmen ist das jetzt der Fall.

Bei Spielgeräten gibt es klare Vorschriften, z.B. was den Bodenbelag drumherum betrifft. Um die Baumstämme war ja sicher kein weicher federnder Boden, z.B. Sand, Gummi?

Problem natürlich #klatsch

Ich denke nicht, dass sich ein Kind beim Sturz auf einen flachen Untergrund 3 Wirbel so leicht bricht. Die halten einiges aus. Aber das waren gefällte, morsche Bäume - wer weiß, worauf das Kind gefallen ist. Und dann geht das schnell...eigene, leidvolle Erfahrung aus dem Ferienlager.

in dem fall hat es vielleicht kunstücke vorführen wollen die es sonst am balken macht.

Morsche Bäume werden gefällt, weil bei Sturm anbrechende Äste gefährlich werden können. Ein morscher Baumstamm ist doch aber nicht gefährlicher als ein Intakter oder ein Balancierbalken....

Bei niedrigen Höhen hat man weniger Reaktionszeit um eine Schutzhaltung einzunehmen. Arbeitsunfälle von Leitern sind gut untersucht. Bis 2,5m gibt es teilweise schlimmere Verletzungen als darüber hinaus.

Viele Jugendliche sind mittlerweile derart unsportlich und konditionsarm, dass die Bundeswehr wie auch die Polizei die körperlichen Anforderungen schon mehrfach heruntersetzen musste, sonst würde bald überhaupt keiner mehr genommen werden können. Ist Tatsache, keine Behauptung. LG Moni

Ich habe eben Leschs Kosmos gesehen: In Deutschland bewegen sich nur 14% der Menschen ausreichend.

Ich seh es förmlich vor mir.. seitlich weggerutscht, quer mit dem Rücken auf dem Baumstamm aufgekommen, knirsch. Also ich vermute, der Boden wäre besser gewesen, das Kind muss den Stamm selbst getroffen haben.

Unterschied läge darin, ob er beim klettern sich verletzt oder dem Baum sich bewegt hatte und eingezwängt hätte...
wiefern ein gefällter, liegendgelassener Baum als Gefährdung gilt, keine Ahnung, aber verantwortlich sind der Auftraggeber, also das Schulamt selbst....

Hallo.

Ich persönlich finde nicht, dass die Schule fahrlässig gehandelt hat.
Aber das wird sich spätestens dann klären, wenn die Krankenkasse den Regressfall prüfen lässt.

LG

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