Formulierung Arbeitszeugnis

Hallo! Ich habe bei meinem Chef ein Zwischenzeugnis angefragt, da ich mich neu orientieren möchte.

So wie ich das erkenne, entspricht es der Note „gut“.

Allerdings Stolper ich über den folgenden Satz: Auch in stresssituationen zeigt sie durch Besonnenheit und Lösungsorientierung ihre besonderen Qualitäten und bleibt dabei immer hilfsbereit.

Besonnenheit hört sich für mich jetzt eher negativ an. Leider konnte ich auch über Google keine fachliches Feedback finden. Kennt sich hier jemand eventuell aus?
Liebe Grüsse

IHallo

vielleicht hilft dir das weiter:
Wortformen: besonnen

Umsicht, Umsichtigkeit, Vorsicht, Vorsichtigkeit, Geistesgegenwart, Gefasstheit, Gelassenheit, Ruhe, Überlegtheit, Diplomatie, Vernunft, Rücksichtnahme, Vernünftigkeit

In der heutigen Zeit beschreibt Besonnenheit die Eigenschaft von Personen, die in schwierigen Situationen die Fähigkeit bewahren, gelassen zu bleiben, sich dem Zustande, in dem sie sich befinden, bewusst zu sein sowie eine umfassende und klare Übersicht über die Gegebenheiten zu behalten.

Dabei wird auf Zurückhaltung Wert gelegt und eher eine beobachtende (erkennende, wissende) Rolle eingenommen.

LG

Der Absatz im Arbeitszeugnis der TE ist ja genau DAS in Kurzform, also eine sehr positive Aussage.

Nein, das kann man so doch überhaupt nicht sagen! Mal abgesehen davon, dass dieser Satz stümperhaft formuliert ist, kann man niemals solche einzelnen Bruchstücke eines Zeugnis beurteilen! Man kann leicht mit dem nachfolgenden Satz im Zusammenhang gelesen die eigentliche Aussage schon wieder komplett ins Gegenteil kehren!

Besonnenheit ist doch in Stresssituationen was tolles.
Ist für mich eine Gelassene, ruhige und gut überlegte Handlung in Stresssituationen, das ist in vielen Jobs extrem wichtig.

Das Wichtigste: ein Zeugnis kann man immer nur im Ganzen beurteilen und niemals einzelne Sätze.
Davon abgesehen klingt dieser eine Satz extrem unbeholfen und sprachlich schlecht formuliert.

Guten morgen!

Wenn das übrige Zeugnis in gleicher Weise formuliert wurde, würde ich höflich um Überarbeitung bitten.

Der Satz ist in sich unstimmig, ungünstig formuliert und ja, auch die Wortwahl würde mich stören.

Zeugnisse zu schreiben ist nicht jedermanns sache, daher sollte dein Chef - oder du - da mal wen drüber schauen lassen. Immerhin geht es um deine berufliche Zukunft.

Liebe grüße
Hopsi

kaum einer liest das Zeugniss zu 100% und sein wir ehrlich jedes Zeugniss muss wohlwollend formuliert werden, sogar der letzte Depp bekommt mindestens ein zweier Zeugniss ausgestellt, wenn ni ht freiwliig, dann übern Anwalt eingeklagt.
Die Formulierungen kennt auch schon jeder, was welcher Satz, Wort zu bedeuten hat.

Und nicht jeder Arbeitgeber kann perfekt Formulierungen tätigen– wie hier erwartet wird – , und das muss auch kein Kleinbetrieb, etc. leisten können oder müssen.
Lieber doch holprige und ehhrlich gemeinte Sätze, als kopierte, die absolut nix aussagen, sich aber gut anhören.

lisa

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