Rückstellung oder DFK (Diagnose Förderklasse)

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich steht in der Überschrift schon alles. Mein Sohn ist Mitte September 5 Jahre alt geworden und ist jetzt laut Gesetz in BY Vorschulkind und soll nächstes Jahr eingeschult werden.

Kinderarzt, Kindergarten und Frühförderung sagen, dass wenn man nur die kognitiven Fähigkeiten sieht, er durchschnittlich schulreif ist, aber... sein Sozialverhalten noch nicht passt.
Er ist sehr schüchtern und ängstlich neuem gegenüber, feinmotorisch gibt es noch kleine Defizite, die Händigkeit ist noch nicht klar, sonst ein ganz patentes Kerlchen.

Hat jemand Erfahrungen mit DFK oder den entsprechenden Einrichtungen. Diese Empfehlung stand seitens der Frühförderung im Raum.

Ich persönlich würde ihn lieber zurückstellen, da er bis jetzt alle Entwicklungsschritte gemacht hat, nur eben etwas später. Zur Zeit bereitet ihm die Vorschularbeit im KIGA Stress und die Frühförderung verweigert er total.

Ich bin völlig verunsichert und suche nach Erfahrungen und Empfehlungen oder Testmöglichkeiten.

Wer kann helfen?

Danke und viele Grüße
Murmelbaby

1

Hi, mein Neffe war in einer DFK und berufsbedingt kenne ich viele Kinder die das machen. Ich würde den Weg nehmen, da er ja auf die Schule vorbereitet. Zurückstellen würde ich ihn nicht lassen. LG Claudia

2

Hi,

In einer DFK Klasse lernen die Kinder das in 3 Jahren, was andere Kinder in 2 Jahren lernen und da dein Kind völlig normal -geistig- entwickelt ist, hat er da meiner Meinung nach nichts zu suchen!

Ich würde eine Rückstellung beantragen, aber auf keinen Fall die DFK nehmen. Das Verhalten deines Sohnes wird sich in 1 1/2 Jahren dann hinsichtlich der Ängstlichkeit/Schüchternheit gelegt haben. Geistig fit ist er sowieso!

MfG

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die frage stellt sich doch aber erst fürs nächste schuljahr, oder?!
bis dahin ist doch noch laaange zeit- muß das heute schon entschieden werden?!

Ich finde die frage wirklich schweirig.
in der DFK hätte er 3 jahre zeit für den schulstoff der ersten beiden Grundschulklassen, was ich ansich echt gut finde, die klassen sind kleiner und die (meisten) lehrer besser ausgebildet.
Aber, wenn ds zeil ein Regelschulbesuch sein soll, wird er eben erst in der 3. klasse "dazustoßen" als derjenige aus der "sonderschule". Das kann durchaus Sebstwertmindernd sein.

Andereseits würde er sich veilleicht langweilen, wenn er noch ein jahr waret.
gibt es sowas wie nen Schulkindergarten oder ne Vorschule bei euch (also vielleicht auch ne vorschule einer sonderpädagogischen Einrichtung oder so?!)


lisasimpson

4

Jetzt schreibe ich nochmal. Mein Neffe hätte den Erstklassschulstoff in zwei Jahren gelernt und wäre dann in der zweiten Klasse in eine andere Schule gekommen, also anders als meine Vorrednerin schreibt. Er war aber doch besser als gedacht und durfte schon nach einem halbem Jahr in eine normale Grundschule wechseln. Warscheinlich ist das auch von Bundesland zu Bundesland verschieden. LG

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Ich finde es einfach ein bisschen früh, jetzt schon Diagnosen zu erstellen! In einem Jahr passiert so viel, manche Kinder entwickeln sich im letzten Kigajahr sooo rasant, dass man sie gar nicht wiedererkennt. Ich würde abwarten und notfalls auch erst mit knapp 7 einschulen!

6

Hallo alle zusammen,

danke für eure Antworten. Ich glaube, ich verschiebe die Entschiedung noch ein bißchen.

Meine Tendenz geht zum Zurückstellen , werde mir aber trotzdem die DFK Schule mal ansehen.

Also Danke

LG
Murmelbaby

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