Fehlgeburt vor über 1 Jahr...und keine Besserung in Sicht

Hallo zusammen,

ich schreibe euch heute aus Sicht des männlichen Parts einer Beziehung, die unter eine Fehlgeburt leidet.

Meine Freundin hatte vor über 1 Jahr ihre erste Fehlgeburt. Darunter leidet sie und leiden wir als Familie (wir haben bereits ein Kind von 2 Jahren) sehr.
Das Problem ist nur, dass meine Freundin ihre Depressionen seitdem nicht mehr in den Griff bekommt. Sie sagt, solange sie nicht erneut schwanger ist, kann sie mit dem Thema nicht abschliessen....und psychologische / therapeutische Hilfe lehnt sie kategorisch ab, weil sie sagt, ihre Depression hätte ja eine klare Ursache...nämlich dass sie seitdem nicht mehr schwanger wird. Sobald sie wieder schwanger wird, hört auch ihre Depression auf sagt sie...
auch freie Beratungsstellen wie ProFamilia lehnt sie ab, hält sie für völlig ergebnislos....(wir waren vor langer Zeit mal bei ProFamilia zur Eheberatung und das hielt sie für ziemlich sinnlos)

Wir ziehen zur Zeit von Arzt zu Arzt und keiner kann ihr so richtig helfen...die Werte sind nicht optimal, ihre Gebärmutterschleimhaut ist viel zu schlecht aufgebaut, Eisprung kommt nur sporadisch, es wird rumprobiert mit den aus Foren bekannten Methoden und Medikamenten...aber ohne Erfolg von Monat zu Monat...und inzwischen haben wir uns entschlossen, bald eine Kinderwunschklinik aufzusuchen.

Sie kennt sich inzwischen auch mit jeder möglichen Medikation bei Kinderwunsch aus, weiß über vieles besser Bescheid als örtliche Frauenärzte...

Jedenfalls ist es bei meiner Freundin so, dass sie sich wie "bestraft" fühlt..sie sieht im Bekanntenkreis, dass so jede Frau 2 Kinder hat im Abstand von ca. 2-3 Jahren - nur bei uns klappt es nicht und kein Arzt kann sagen, warum. (Inzwischen schon locker 6 versch. Frauenärzte aufgesucht, auch mit Fachgebiet Kinderwunsch)

Sie hat auch schon esoterisches versucht, mit entspr. Literatur, Meditation, etc....

aber sie verfällt immer wieder in ihre Depression und inzwischen ist es so, dass ich es einfach nicht mehr ertrage. Ich werde eher aggressiv als dass ich Mitleid zeigen kann...weil es seit bald einem Jahr immer die selben destruktiven Dinge sind, die ich höre...egal was ich sage, für sie ist die Welt schwarz und will sie bestrafen....
und dann schießt sie auch regelmäßig gegen mich in dieser Stimmung....und gibt auch teilweise mir die Schuld an allem.....über Trennung wird in solchen Situation auch regelmäßig gestritten, obwohl es eigentlich keiner will...

im viertelstündigen Wechsel geht es dann zwischen Trennung und "die Welt will mich bestrafen" hin und her...

vor dem Kind versteckt sie das so gut sie kann, sind wir aber allein oder unser Kind ist in seinem Zimmer, ist die Stimmung sofort wieder negativ und depressiv....

mein Problem ist auch, dass ich ja arbeiten und jeden Tag funktionieren muss. Ich habe einen anspruchsvollen Job, der mich vor allem vom Kopf her stark fordert und ich darf nicht in Depressionen oder negative Gedanken verfallen, wenn ich meinen Job nicht verlieren will. D.h. ich muss die Depressionen meiner Frau quasi beiseite schieben, ansonsten verlieren wir womöglich noch unsere finanzielle Basis.
Das führt dazu, dass ich tagtäglich ein "Doppelleben" führe...bin ich auswärts muss ich produktiv und konstruktiv sein, komme ich nach Hause ist regelmäßig Weltuntergangsstimmung angesagt.
Aber ich darf nicht zusammenbrechen, ich muss ja dafür sorgen, dass wir jeden Monat unsere Miete und unser Auskommen bezahlen können...


Vielleicht kennt jemand von euch so eine Situation und kann mir irgendwelche Tips geben, wie wir da wieder raus kommen können.
Ich weiß nämlich momentan keinen Rat mehr...

Danke und Gruß,

euer Gerd

1

Es tut mir sehr leid für euch.
Ich denke es ist doch sehr wichtig, dass deine Freundin sich Hilfe holt.

Als ich letztes Jahr im August mein erstes Sternchen gehen lassen musste ging es mir ganz ähnlich. Ich war so sehr von der Trauer zerfressen und dachte nur eine erneute SS kann helfen. Ich wurde dann im Dezember wieder SS, aber leider musste ich auch dieses Kind gehen lassen. Ab dann wusste ich, dass eine neue SS eher eine riesen Angst, als die pure Freude auslösen kann. Leider hatte ich jetzt im August meine dritte FG. Ich will dir keine Angst machen, aber wenn sie jetzt schon so heftig reagiert, was ist denn, wenn es wieder passiert?
Ich habe mich soweit ganz gut im Griff, aber mit jeder neuen SS im Bekanntenkreis, falle ich wieder in ein Loch. Es tut so weh, wenn andere dieses Glück erleben und man selbst nur die Trauer!!! Vor allem gibt es so viele, die ihr Glück gar nicht würdigen.
Bitte holt euch Hilfe, denn die braucht ihr in der nächsten SS wohl auch, um den Krimi der Gefühle zu überstehen.
Wir werden es ab November wieder versuchen, aber ich weiß jetzt schon, dass es eine harte Zeit wird. Für beide!
DU hast auch ein Kind verloren, ich finde das darf deine Freundin nicht vergessen. DU hast auch ein Recht zu trauern.

2

hallo

ich kann deine frau sehr gut verstehen, ich hatte von fr auf samstag nacht eine Fehlgeburt in der 8 woche.
es ist schlimm so etwas durchzustehen, ich hab sehr viel geweint...
doch heute 2 tage später, sehe ich das anders, es musste einfach sein, das baby war bestimmt krank und konnte sich nicht entwickeln.

ich würde deine frau in eine kinderwunschklinik schicken, dort hat sie alle hilfe die sie brauch!

eine frau fühlt sich erstmal bestraft wenn sie soetwas erlebt hat.
denn wir wollen ja nur das beste für unsre babys und nicht den tot.

aber das sie unter starken depressionen leidet ist echt nicht gut. und ihr MUSS geholfen werden, denn wenn sie erneut schwanger wird, wird sie nur ängste haben.

ich glaube nicht das es ihr dann besser geht...

ich kann dir sonst nicht viel rat geben, ausser das sie in eine kinderwunschklinik gehen sollte.

profamilia dort ist die beratung nicht so optimal.

ich wünsche euch alles gute...
und solange sie sich so sehr drauf reinsteigert und es ihr schlecht geht, solange wird ihr körper nicht im stande sein erneut schwanger zu werden, sie soll sich hilfe suchen damit sie abschliesen kann.


alles gute ramona

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Hallo
hast du schon mal versucht sie in eine Gesprächsgruppe für Sterneneltern mit zu nehmen. Mir hat es sehr geholfen mit anderen betroffenen darüber zu reden oder einfach zu hören das es anderen ähnlich geht. Hat mir geholfen nach meiner Fg und stillen Geburt in der 22 Ssw, dorthin zu ghen. Dort sind meisten treuer Beratter also keine Psychologen, vileicht lässt sie sich eher darauf ein

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Es tut mir sehr leid was Euch passiert ist! Und nachdem was Du schreibst, denke ich auch, dass Deine Freundin hilfe braucht.
Nachdem was ich nach meiner FG im Juni alles gelesen habe, glaube ich auch daran, dass negative Gedanken eine neue Schwangerschaft "verhindern"

ABER: Du kannst sie nicht zu ihrem Glück zwingen und jemanden zu einer Terapie zu drängen geht meistens nach hinten los.

Such DU Dir Hilfe, dass löst nicht unbedingt das Problem Deiner Freundin, aber vielleicht hilft es Dir mit der Situation besser umgehen zu können und damit aus Eurem Teufelskreis auszubrechen. Ich kann mir vorstellen, dass bei Euch immer das gleiche Muster abläuft, sie wird den Weg daraus nicht schaffen - aber Du bist stark genug!!!
Vielleicht lenkt sie, wenn sie eine Veränderung spürt, ein und sieht die Notwendigkeit dass sie auch Hilfe braucht.

Ich wünsche Euch alles Glück dieser Welt, dass ihr es schafft!

Liebe Grüße
Franzi mit krümelchen ganz fest im #herzlich

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Erst einmal möchte ich euch mein herzliches Beileid aussprechen.

Wir haben selbst mittlerweile 3 Kinder verloren. Unseren Lukas dieses Jahr im April gestorben. Diesen Verlust habe ich bis heute nicht verarbeitet. Ich bin wie deine Freundin in Depressionen gefallen. Ich habe sehr viel geweint, war mit der Zeit so schwach, dass ich nix mehr auf die Kette bekommen habe..... mein Leben und die Welt waren/sind einfach nur schwarz, traurig und trostlos. Ich habe mich alleine und hilflos gefühlt...... irgendwie auch als Versagerin. Warum durfte ich unsere kinder nicht austragen??? Ich hatte/habe große Selbstzweifel bekommen. Letztes Jahr im November bei der FG hatten wir uns Hilfe versucht zu holen bei Psychologen. Doch dies war ein Griff ins Klo. Wir haben keinen Weg aufgezeigt bekommen wie wir mit der Trauer umgehen können..... bzw. wie wir mit der unterschiedlichen Trauer umgehen können. Im Gegenteil! Uns wurden nur gesagt, dass wir doch damit aufhören sollten.... wir einen anderen Weg zum Wunschkind gehen sollten.#klatsch
Mein Mann hat sich zurück gezogen.... kaum bis gar nicht gesprochen und das Thema Baby und die damit verbundenen nächsten Behandlungen in der kinderwunschklinik ein Tabuthema. Ich hingegen habe offen geweint und wollte mit ihm reden..... wollte auch gleich weiter zur nächsten ICSI übergehen. Habe wie deine Freundin gedacht. "Ich werde erst wieder glücklich wenn ich erneut schwanger bin!" Doch einbisschen Zeit hatten wir uns dann doch genommen. Im Februar wurde ich dank ICSI wieder schwanger und war wieder glücklich und mein Leben war toll. Wir beide waren einfach nur glücklich.... bis halt Lukas sein Herzchen einfach aufhörte. Hilfe haben wir uns halt wegen den schlechten Erfahrungen im Vorfeld nicht geholt. Doch jetzt ist ein halbes Jahr vergangen und ich habe gesagt, dass es so nicht weiter gehen. Mir ging es so schlecht, dass ich ständig Magenprobleme und starke Schlaf- und Essenstörungen hatte/habe. Mein Hausarzt meinte, dass wir jetzt was machen müssten. Entweder sich fachmännische Hilfe suchen oder eben wieder Tabletten. Beides habe ich abgelehnt. Mein Mann und ich sind jetzt erst einmal 14 Tage nach Dänemark gefahren. Wir haben uns ein sehr ruhiges Haus gesucht..... eins ohne Internet. Da wenn wir dies gehabt hätten ich wie wild im Internet und Forum auf der Suche nach Lösung gewesen wäre. Ich bin ein Mensch der Antworten will und braucht.... mir gibt es mehr oder weniger Sicherheit. Doch, dass ich mich selbst damit quäle war mir so nicht klar. Die Auzeit hat mir sehr gut getan. Ich habe in der Zeit wieder lachen können. Mein Mann und ich hatten wieder gemeinsam Spaß und meine körperlichen Beschwerden haben abgenommen.... sie waren eigendlich weg.

Allerdings muss ich sagen, dass wir in einer seeeeehr guten Kiwu sind. Unser Doc hat immer versucht sein bestes zu geben. Er hat alle möglichen Untersuchungen veranlasst. Ich denke wenn er dies nicht gemacht hätte es mir noch schlechter gehen würde. Wir haben mittlerweile alles getestet. Mein Mann und ich sind genetischen untersucht---> ohne Befund. Sämtliche Hormonwerte sind super, letztes Jahr hatte ich 3 Gebärmutterspieglungen, unser Lukas wurde auch genetisch untersucht---> er wäre ein kerngesunder Junge gewurden.#heul Die Gerinnung ist okay----> allerdings hat er bei der letzten ICSI denoch mir heparin und ASS100 verordnet. Diese Woche Freitag waren wir dann bei der allerletzten Untersuchung die bei uns möglich ist...... die Immunologie in Kiel. Die hatten im August festgestellt, dass mein Mann und ich uns vom Ergbut zu ähnlich sind und ich deshalb die Kinder verliere. Mir fehlt laut Klinik ein verdammter Antikörper!#klatsch
Vielleicht würde es deiner Freundin auch etwas helfen in eine KIWU zu gehen.... vorallem wenn sie dann bei einem erfahrenen Team landet. Unsere Klinik hat einen ausgezeichnetet Ruf.... es kommen Paare aus aller Welt und die Klinik wird oft auch von Paaren genutzt die wirklich nur noch eine letzte Chance haben.

Naja und ansonsten kann ich nur empfehlen, dass sie reden muss. Ich habe mit vielen anderen Betroffenen gesprochen.... unsere Hebamme hat uns auch eine Selbsthilfegruppe empfohlen.

Jetzt nach der Auszeit und dem Urlaub habe ich meine Gedanken und Gefühle neu geordnet. Ist nicht so als wenn ich unsere Kinder vertränge.... nein ich habe sie im Herzen und denke immer wieder an sie. Doch ich muss wieder nach vorneschauen. Ich will wieder mein Leben genießen. Die Zeit mit meinem Mann, mit meinen Schwestern und meinem Neffe. Ich habe mich um einen Job beworben und hoffe, dass Kiel uns nun helfen konnte. Im November erfahren wir die Ergbenisse und im Dezember dürften wir (wenn mein Mann und ich beide dafür bereit sind) den nächsten Versuch starten.

Ich hoffe für euch, dass ihr die Probleme in den Griff bekommt.

Es ist schwer diese Situation.... aber nicht aussichtlos habe ich mit der Zeit gelernt.

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Hallo Gerd,

zuerst mal, ich finde es super hier auch mal die männliche Seite zu lesen, das kommt so gut wie nie vor.

Es ist längst nicht so wie manchmal geglaubt wird, dass Männer nicht mittrauern, sie können es körperlich nicht nachempfinden, aber sie sind mitbetroffen, sie trauern mit und sie tragen es mit, auch wenn sie nicht so wie wir Frauen darüber sprechen. :-)

Du bist in Eurer Beziehung der starke Part, so liest es sich, Deine Freundin braucht Hilfe und ist in ihrer Situation gefangen.
Sie wird nicht allein aus ihrer Depression rauskommen und ich glaube so lange es ihr psychisch so schlecht geht, wird keine neue SS eintreten, falls doch hat sie keine Kraft dafür, ihre Ängste und ihre negativen Gedanken werden sie in die nächste SS verfolgen, das ist in der Zeit überhaupt nicht gut.

Wenn sie schon bei so vielen FÄ war und nichts raus kam, ist Kiwukl. zwar eine gute Idee, aber sicher nicht ihr Hauptproblem.

Eine neue SS kann ein Trost sein, sehr viele Frauen wünschen sich nach einer FG wieder schnell schwanger zu werden.

Trotzdem muss sie sich prof. Hilfe holen, sie beschäftigt sich nur mit allem was mit dem Kinderwunsch zu tun hat, setzt sich ständig unter Druck, das andere verdrängt sie.

Hilfreich könnte es auch sein sich mit Betroffenen auszutauschen, eine FG kommt so oft vor, das hat absolut nichts mit Bestrafung... zu tun.

Viele Frauen erwischt es nicht nur einmalig, sie haben mehrere FG in Folge, sehr häufig ohne dass eine Ursache dafür gefunden wird.

So lange Deine Freundin keine Einsicht hat, gefährdet sie weiterhin Eure Beziehung, das ist kein Dauerzustand mehr, Ihr braucht prof. Hilfe.

LG
Anja

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Hallo Gerd,

es tut mir sehr leid, dass Ihr so schwere Zeiten durchmachen müsst.
Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an, ich denke Deine Frau braucht professionelle Hilfe. Eine "echte" Depression, also keine depressive Verstimmung, die jeder schon mal kennt, bekommt man nicht ohne professionelle Hilfe in den Griff. Wenn sie es jedoch kategorisch ablehnt, eine Therapie zu machen, kannst Du sie nicht dazu zwingen. Vielleicht wäre eine Selbsthilfe- oder Trauergruppe ein erster Schritt.
Hast Du Deiner Frau denn schonmal so offen gesagt, wie es Dir geht, also so, wie Du es hier jetzt geschildert hast? Ich würde trotz aller Schwierigkeiten versuchen, mit ihr im Gespräch zu bleiben und ihr sagen, was Du fühlst.
Und wenn Ihr in eine Kinderwunschpraxis geht, könnt Ihr auch dort nach psychologischer Unterstützung fragen, die arbeiten oft mit Psychologen zusammen.
Auch würde ich Dir raten, dass Du Dir Unterstützung holst, um mit dieser schwierigen Situation besser umgehen zu können und Du das alles nicht allein durchstehen musst.
Ich habe selbst eine Therapie gemacht und bin jetzt immer noch mit meiner Therapeutin in Kontakt; das hat mir sehr geholfen und auch unsere Beziehung entlastet, da es für meinen Mann auch sehr schwer war, meine Trauer zu ertragen.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und viel Kraft!
LG,
Helen mit 3#stern

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Erst mal tut es mir leid was euch passiert ist.

Wir haben über 1 Jahr gebraucht um schwanger zu werden das war schon ein psychischer Krieg alle um mich rum schwanger nur ich nicht und dann nach 14 Monaten basteln hieß es "schwanger" wir waren so glücklich im Traum fiel es uns nicht ein das uns was schlimmes passieren könnte.

Dann bräunlicher Ausfluss aber sein Herz schlug doch nach 10 Tagen Kampf kam der Tag der alles änderte ich glaub mein Mann hat sich damals eher mehr Gedanken um mich als um unser Baby gemacht. Ich weckte ihn gerade als er noch nicht lang schlief und er wusste sofort was passiert war.

Am nächsten Tag die Bestätigung da ist nichts mehr in mir :( den Tag überlebte ich auch noch aber der nächste Tag kam alles wie eine Wucht auf mich zu! Und ich war sooooooo dumm hätte ich mich doch länger krank schreiben lassen es war ein Fehler 5 Tage nach der FG schon wieder zu arbeiten das drängte mich in ich funktioniere.

Merkte ich selbst leider nicht! Ich baute eine Mauer um mich dachte meinem Mann macht das alles nichts aus. Als ich über 1 Monat später etwas gewann eine kleine Spieluhr sagte mein Mann "Jetzt wo wir unseren Sohn verloren haben" (obs so war keine Ahnung hatte das Gefühl es wird ein Junge deswegen heißt unser Sternchen Justus, tut gut ihm einen Namen gegeben zu haben) Da merkte ich das es ihm was ausmacht.

1 Monat später riss er mit dem Satz "Du hast Justus gespürt" - sah ihn an in der 8ten Woche spürt man es ja klar! er kann Gedanken lesen "Er war in dir, ich hatte nur das Foto" man hab ich geheult. Das lies mich aus meiner Befangenheit befreien.

Und noch heute merkt man das er seinen Sohn nie vergessen hat (ist alles 5 J. her) die Folge-Schwangerschaft hatte mein Mann mehr Angst als ich, als ich sie in SSW 8 sah wusste ich das alles gut geht.

Aber wenn man sich so wie deine verhält würde ich echt erst mal den Gang zum Psychologen raten, sag ihr doch das sie deine Seite nicht kennt! Und ihr sonst nie raus kommt. Denn selbst eine Folgeschwangerschaft wird sie belasten auch wenn sie es sich schön redet, ist sie noch nicht soweit. Ich wollte und konnte damals nicht aufgeben, aber ich hatte damals ja noch kein Kind.

Meinen Mann lässt das bis heute nicht los, er ist immer die ersten 12 Wochen eher besorgt merkte ich auch Anfang des Jahres "Wenn dem Baby was passiert haben wir keinen Platz/Grab an dem wir trauern können, wenn jetzt Gott bewahre Nele (war klar immer die zweitgeborene) etwas passieren würde dann hätten wir einen Ort zum trauern" aber auf der anderen Seite auch süß das er Justus nicht vergessen hat in all den Jahren.

Kiwu-Klinik find ich auch gut das ihr dort hin geht. Versuch nochmal mit ihr zu reden, so kann es doch nicht weitergehen. Er war auch fast soweit unsere Ehe zu beenden da ich so fertig war wg. dem unerfüllten Kiwu und ich selbst hab es nicht gemerkt :(

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Hallo Gerd,

leider ist es oft so, dass man wie unter Zwang, um jeden Preis wieder schwanger sein muss. Die Leere will gefüllt sein. Die Ungerechtigkeit, die man spürt und oft auch Hass auf andere kann man nicht immer steuern.
Ich habe mich oft auch unverstanden gefühlt, merkte aber, es kann so nicht weiter gehen. Meine Familie war mir zu wichtig. Ich habe nach alternativen zur Psychotherapie gesucht. Erstens wartete man lange auf einen Termin und dann kann ich mich nicht öffnen, wenn die Person mir gegenüber sitzt.
Erst dachte ich an eine Trauergruppe für Sterneneltern, aber da ich schon Kinder habe, fühlte ich mich dort nicht wohl. Die meisten hatten noch kein Kind. Ich bin dann auf eine Internettherapie für trauernde Eltern gestoßen und habe das gemacht. Man schreibt Briefe. Es war sehr anstregend, hat mir aber geholfen. Ich konnte loslassen und der verzweifelte Wunsch einer erneuten Schwangerschaft hat sich gelöst. Ich dacht auch, ich weiß doch warum ich so traurig bin, was soll ich mit einer Therapie. Jetzt sehe ich wieder klarer.
Deine Frau muss aber wissen, wie Du Dich fühlst, dass es Dir auch nicht gut geht. Das hat mich "aufgeweckt", als mein Mann mir sagte, wie schwer es für ihn ist.

Ich wünsche Euch alles Gute.

#kerze für Euer Sternchen

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verstanden habe habt ihr ein gesundes kind von zwei Jahren und danach hattet ihr eine Fehlgeburt.
du schreibst weder, wann das passiert ist, d.h. wieviele Wochen/ Monate seither vergangen sind, noch in welcher Woche die Fehlgeburt passiert ist, auch keinen Namen von euch für das kind, noch ob ihr gewusst habt ob es junge, Mädchen ist, etc.
das irritiert mich etwas.
genau all das wäre wichtig gewesen für mich um ein klareres Bild davon zu bekommen wie die situation jetzt genau aussieht.auch der facharztwechsel sagt ja nicht aus in welchem zeitlichen rahmen sich das ganze abspielte.
wir haben ein kind kurz nach der Geburt verloren, sie war ganz gesund und starb wegen Fehldiagnose der Hebamme.

mir war immer wichtig dass:

......mein kind einen Namen hat ( wir hatten immer schon ganz am Anfang versucht ein Gefühl dafür zu bekommen ob es diesmal ein Sohn oder eine Tochter wird, etc.-
......ich genau weiss was passiert ist und warum ( Ursachenforschung)
......ich genau wissen vermittelt bekomme wie man genau diese situation hätte entschärfen/ lösen/vermeiden/verhindern können,....damit ich nicht das Gefühl habe mir kann das nochmal passieren.
......ich verstehe dass es nicht in erster Linie um mich geht. es geht auch um das kind, das ungeborene kind in eurem fall, auch um das leben und Schicksal dieses Kindes.es ist nicht nur eure Geschichte, es ist auch die persönliche Lebensgeschichte dieses kleinen besonderen menschen, und es ist wichtig das eigene Ego nicht allzusehr in den Mittelpunkt zu stellen und sich nicht alleinig verantwortlich zu fühlen, wenn solch ein Trauerfall die Familie betrifft. sich auch nicht vom Schicksal, von Gott etc. bestraft zu fühlen.....ich kenne eine Frau die hat zwei Kinder mit plötzlichem säuglingstod verloren und eine bekannte sagte zu ihr: wie kann Gott dich so strafen...!! diese Frau konnte Jahre nicht mehr lachen - wegen dieses bösen Wortes.

hier gibt es für mich drei ebenen: die erste ist die geistige/spirituelle/ gedankliche ebene:

man muss das ganze nicht auch noch sich selbst schwer machen, es ist schon schwer genug. ich sagte zu dieser Frau, die unter diesem Gedanken so sehr gelitten hat ( dass Gott sie zweimal so bestraft hat dass er ihr ihre Kinder genommen hat), so darfst du nicht denken, denk dran dass das die schwerste Aufgabe ist die es auf erden gibt, die schwerste Sache die man bewältigen können muss, das eigene geliebte kind zu verlieren.
kübler-ross sagt in einem ihrer Bücher, sie erklärte es einmal so einem kleinen Mädchen das an krebs sterben musste und sehr mit seinem Schicksal haderte:
das leben auf erden ist wie eine schule, wir sind die Schüler, Gott ist der Lehrer. manche Schüler sind in der ersten klasse, manche stehen kurz vor dem Abitur. wenn nun Gott eine ganz besonders schwere Aufgabe hat, welchem Schüler würde er sie wohl geben...???
das Mädchen hatte verstanden und konnte sein Schicksal annehmen.

ein kind zu verlieren, das kann rein theologisch gesehen ja absolut gar keine strafe Gottes sein, denn maria, die man im katholischen glauben ja "himmelskönigin" ( regina coeli), meerstern ( stella maris) etc.mit vielen besonderen Namen nennt, und die angeblich ja unter den heiligen laut Katechismus einen besonderen platz hat als Mutter jesu, hat doch auch ihr eigenes kind verloren!!!
und zwar kam bei ihr das Unglück doch nicht erst als es starb, sondern sie bangte doch ihr ganzes leben um ihn.....denn bereits kurz nach der Geburt wurde ihr geweissagt, ihr herz werde wie mit Schwertern durchschnitten werden...ein Gleichnis für den schmerz einer Mutter/ eines Vaters, die ihr kind verlieren müssen....
also Gott bestraft sicher keinen menschen wenn ein kleines kind stirbt. dieses kind war ein Geschenk an uns Eltern damit wir etwas haben das uns immer liebt, ein Wesen mit dem wir nie Konflikte verbinden werden, denn dafür war das leben oft zu kurz. so bleibt nur die liebe zwischen Eltern und kind die uns verbindet..!!!
ich versuchte im Tod meines Kindes soviel gutes wie möglich zu sehen.
ich versuchte z.b. es als chance zu sehen dass uns dieser schwere schlag noch näher zusammenrücken lässt.
ich versuchte es als chance zu sehen was ich alles ertragen kann.
ich versuchte es als chance zu sehen über den wert eines Menschenlebens nachzudenken.
ich versuchte es als chance zu sehen über mein ganzes bisheriges leben offen und neu nachzudenken und ganz neue Wege zu gehen, neue mutige Entscheidungen zu treffen, denn hey, ich hatte dem Tod ins Auge gesehen und habe es gut überlebt- was sonst soll noch passieren das mich in meinem leben schockieren könnte...???
mein mann hat immer anders getrauert als ich, bis auf ein paar ausnahmen haben wir uns gegenseitig immer unsere eigene art zu trauern zugestanden.
jeder mensch hat doch auch seine eigene art zu lieben.
lasst uns doch auch gegenseitig unsere eigene art zu trauern erlauben..!!!!

mir hat am meisten geholfen dass ich kurz vor ihrem Tod einen Traum von meinem kind hatte in dem sie mir versuchte alles wesentliche zu erklären.
sie war vorher klinisch tot gewesen und nochmals zurückgekehrt um mir das alles irgendwie erträglich zu machen, so sah ich es später.ich weiss, sie war mit ihrem Schicksal im reinen, sie hatte keine angst vor dem Tod und nichts, das sie unerledigt zurückgelassen hat, für sie war ihr Lebensweg vollendet, so kurz er war.ich dachte, wie kann ich es wagen dieses leben - das ihr gehört- mir anders zu wünschen, wenn es für sie ok so war?? das ist keine liebe. liebe ist den anderen zu verstehen und ihm Freiheit zu schenken.
vielleicht kannst du deiner Frau etwas darüber erzählen was mir damals rein gedanklich geholfen hat.

es ist auch wichtig sich zu überlegen was dich/ euch trösten könnte.
da gibt es auch die praktische/ körperliche ebene:

ich war durch die Trauer vor allem mal rein körperlich sehr erschöpft und k.o.
ich versuchte so viel wie möglich mir und meinem armen Körper gutes zu tun.
besonders fussreflexzonenmassage, rückenmassage und Thermalbäder haben mir geholfen zu entspannen. ich würde das anfangs wenn möglich jeweils einmal wöchentlich oder sogar noch öfter machen lassen. ich würd ihr ihre lieblingsspeisen kochen und ganz viel mit ihr kuscheln. manchmal hatte ich das Gefühl mich tröstet am meisten die nahe Anwesenheit meines Mannes. ich war damals anschliessend sehr lange in der Klinik ( drei OPs etc.) und mein mann hat sich wenn ich ihn darum bat einfach neben mich mit meinen schönen Infusionen ans Krankenbett gelegt und den arm um mich gelegt. ohne zu reden hat mich das extrem entspannt , ich konnte mich geliebt und geborgen fühlen und unsere Einheit, und die ruhe und kraft die mir das gab, geniessen.

besonders denk auch an euer kind, das kind ist mit deiner Frau sehr stark verbunden und fühlt alle Emotionen mit. entlastet das kind indem es auch durch andere Leute betreut wird. und entlastet dadurch auch deine Frau. auch mich hat das sehr viel kraft gekostet dass man sich ja als Familienmitglied nicht für den trauerprozess ausklinken kann um mal neu lust zu schöpfen und für sich kraft zu tanken, man muss ja auch für die Kinder da sein, das macht das ganze zusätzlich kompliziert. obwohl natürlich meine Kinder der erste und beste quell des Trostes für mich waren. aber damit sind sie vielleicht ja auch manchmal überfordert, auch wenn sie das nicht immer zeigen.

zeig deiner Frau deine liebe auf jede erdenkliche art die dir einfällt.
benutze dafür deine Talente, du kannst ja offensichtlich gut schreiben, schreib ihr doch mal einen Liebesbrief oder kleine Zettel die sie überall im haus findet wo sie sie nicht erwartet. versuche einfach ihr soviel liebe zu schenken wie du kannst. teile ihr auch mit wie sehr du selbst um euer kind trauerst, was dich bewegt und welche Gedanken dir dabei durch den kopf gehen, wenn du an eure gemeinsame Geschichte denkst, an das gute und schöne und an das traurige....und versuch ihr soviel Anlass zur Freude zu geben wie nur irgend möglich.

mir hat auch das buch "gute Hoffnung- jähes ende" von lothrop sehr geholfen....!!!!!

schlussendlich: ich würde es besser finden zur besten kinderwunschklinik zu gehen die ihr finden könnt. lasst Profis ran. wenn das nach vier Monaten nichts bringt dann würd ich auch die Klinik wieder wechseln.

ich hatte damals grosse angst vor einer neuerlichen Schwangerschaft, mir war aber klar dass ich sozusagen "heading for Desaster" bin, wenn ich zu früh nochmals ins kalte Wasser springe. im buch von lothrop steht man muss sich klar sein ob man nochmals dasselbe Schicksal verkraften könnte wenn es wieder passieren würde, erst dann ist man wirklich bereit für einen Neubeginn, wenn man sozusagen innerlich bereits wieder stark ist. ich muss sagen ich hab die Entscheidung nach drei Monaten getroffen und mir ging es schlagartig besser. mein Facharzt sagte aber auch so lieb- man soll trotzallem dem eigenen Körper vertrauen und ihn nicht als feind sehen. der Körper weiss selbst am besten wann man wieder schwanger wird. ich hielt es so. wir haben sechs Monate verhütet und dann wieder begonnen uns auf ein neues kind zu freuen.
ich hab vor allem immer zu mir gesagt, dieses kind hatte sein eigenes Schicksal und kein weiteres kind wird dasselbe Schicksal haben. denn es ist ein völlig anderes kind, das ich in meinem Bauch habe, wenn ich wieder schwanger werde...!! das half mir das neue baby sozusagen vom nächsten kind abzugrenzen, auch für mich emotional, das halte ich auch für sehr wichtig.

sag deiner Frau, es gibt tausende Frauen, die dasselbe schwere Schicksal erleiden wie du und deine Frau, und es gibt tausende, die es bereits gut überstanden haben und ein neues gesundes kind im arm halten dürfen.
viele viele Frauen sind diesen schweren weg vor ihr gegangen und auch sie wird es schaffen von der Dunkelheit der Trauer ins volle Tageslicht des Lebens zurückzukehren.vielleicht musst du es sehen wie orpheus der seine Frau aus der Unterwelt gerettet hat...
er durfte ihr ja nur die hand reichen und musste ihr vorausgehen, den weg ins reich der lebenden vor ihr hergehen, sie durfte ihm nur folgen.und er durfte sich ja nicht umsehen, egal was passierte und wie schrecklich er angst hatte.
vielleicht ist es das was deiner Frau am meisten helfen kann. reiche ihr deine hand und hab keine angst, finde die Sicherheit für euch beide für kurze zeit um ihr den weg aus dem Tal der tränen zu zeigen und ihn vorauszugehen damit sie dir in eine gute Zukunft folgen kann.
wenn du ihr geholfen hast, wird es auch wieder eine zeit geben, in der sie für euch beide stark ist. aber jetzt braucht sie dich und du kannst viel dazu beitragen, ihr -und damit euch beiden - zu helfen.
love,
serafina.

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Es steht eindeutig in der Threadüberschrift:

"FG vor über einem Jahr."

Damit ist doch der Zeitpunkt genannt, die SSW nicht genau, muss sie auch nicht.
Es kann im 1.SS-Drittel gewesen sein, da passieren die meisten FG, oder danach.
Ich bin nach Gerds Schilderung davon ausgegangen, dass es eine FG in den ersten 12 SS-Wochen war.

Zu diesem Zeitpunkt ist das Geschlecht meist noch nicht bekannt, seitdenn nach der AS wird genetisch untersucht.
Das veranlassen aber nicht alle FÄ, weil diese Untersuchung allerhand kostet.
Ich hatte mehrere FG und 1 ELS in der Früh-SS, weiß bei allen 5 #stern kein Geschlecht, die genetische Untersuchung wurde nach der AS nicht veranlasst.

Eine stille Geburt in schon fortgeschrittener SS oder ein Kind erst nach der Geburt zu verlieren, ist völlig anders und meiner Meinung nach nicht vergleichbar.

Ich habe meinen #stern keine Namen gegeben, es sieht längst nicht jede so wie Du.

Hier ist prof. Hilfe notwendig, nur der Partner allein kann hier nicht helfen, das schafft er nicht.

Versuche mal Dich etwas kürzer zu fassen, die ellenlangen Texte lesen sich schwer, ich habe sie in den letzten Wochen nicht vermißt.

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hi,

erstens, deinen letzten Satz fand ich eigentlich recht feindselig.
hab ich dir was getan, fühlst du dich durch irgendwas auf den Schlips getreten...???:-)
ich denke nicht wissentlich.
falls doch, sag bitte klar, worum es geht..;-)

zum sachthema: die Antwort war meine Meinung zur frage des TE.
ich weiss nicht viel über frühe Fehlgeburten, nur eben, dass es jede Frau anders sieht und anders erlebt.
freundinnen von mir waren teilweise wirklich am Boden zerstört oder eben immens traurig.
trotzdem hatten alle ein bauchgefühl, was denn das baby "geworden wäre" bzw. was es war, ein Sohn oder eine Tochter. und die meisten hatten auch schon einen Namen für das kind gesucht.

allerdings las ich im buch von hannah lothrop, dass auch bei frühen Fehlgeburten bereits dem kind Namen gegeben werden sollten. Auch um den Eltern zu helfen, das baby als "ganzes kind", aber eben am Anfang der Schwangerschaft verstorben, zu sehen.
ich fand die ganze art und weise, wie über das kind informiert wurde, etwas unpersönlich und distanziert.

es steht dir natürlich völlig frei und offen, ob du es so halten willst oder eben völlig anders. das ist deine Sache und deine Entscheidung und darum ging es ja auch nicht in meinem Beitrag.
und übrigens, ich schlage vor, halte du deine Beiträge bitte so wie sie dir angemessen erscheinen und misch dich in meine Beiträge nicht ein, was deren Kriterien entspricht. mir ist schon klar dass nicht jeder gern lange texte liest,- es gibt ja auch Leute die noch nie ein buch gelesen haben. trotzdem sollten gerade diese Leute dann eben längere texte meiden, besonders, wenn sie sich davon überfordert fühlen. es geht mir beim antworten an wen völlig anderen dann nicht wirklich darum ob du meine texte vermisst oder nicht...;-)
schliesslich sind sie nicht für dich persönlich verfasst worden.:-)
auch wenn du anscheinend findest dass deine Meinung über meine texte sehr von Bedeutung ist.;-)

was dich betrifft, kann ich auch nicht sagen, dass ich deine texte vermisst hätte. allerdings kann ich mich nicht erinnern, je von dir etwas gelesen zu haben das mir im Gedächtnis geblieben ist.
also, falls deine Unfreundlichkeit eine Ursache hat würd ich die gern erfahren.;-)
wirklich wichtig ist es mir allerdings nicht auf diese persönliche art von untergriffen einzugehen.
ich mach das eher damit du nicht das Gefühl hast deine Meinung würd mich nicht die Bohne interessieren:-)

adios,
serafina.

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