AS ambulant oder stationär?

:( bin jetzt auch hier...

Mein FA konnte gestern beim Ultraschall keinen Herzschlag mehr feststellen. #heul

Habe am Montag nochmal einen Kontrolltermin und das Ergebniss der Blutuntersuchung sollte dann auch vorliegen.

Er meinte dass die AS entweder im Krankenhaus stationär gemacht werden könnte oder bei ihm ambulant.

Ich bin mit dieser Entscheidung gerade total überfordert (nur die Überlegung zu warten bis die Blutung von alleine einsetzt habe ich für mich bereits verworfen). Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Gruß

Sandra

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Hallo,
ich habe meine AS damals ambulant gemacht. Ich war zwar die nächsten Tage ziemlich mitgenommen, aber zuhause erholt man sich von so etwas einfach besser. Sowohl körperlich als auch psychisch.

Alles Gute für dich. Ich war nach der AS zwar sehr, sehr traurig, aber auch irgendwie erleichtert.

6

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ich vermute dass es mir ähnlich gehen wird, noch sehr sehr traurig aber auch erleichtert, weil man sich dann hoffentlich gedanklich verabschieden kann.

Alles Gute Dir!

2

Hallo Sandra,
ich hatte vor zwei Wochen eine AS, da bei dem Embryo auch kein Herzschlag mehr festgestellt werden konnte. Da war ich schon in der 10. SSW.
Ich war gleich am nächsten Tag zur AS im KH. Dort wurde es auch ambulant gemacht. War auch froh, als ich wieder zu Hause war. Mir ging es danach gut, war nur noch ein bisschen müde.
Ich wünsche dir alles Gute.
LG
Monique, mit Mariella an der Hand und #stern im Herzen

5

Danke für Deine Antwort.

Auch Dir alles Gute

3

Hallo, ich zünde erstmal eine#kerze für dein #stern chen an,

und hoffe trotzdem das es noch positiv für dich ausgeht. In welcher SSW bist Du?
Ich verstehe das dich das alles überfordert, hat es mich damals auch #schmoll .

Ich hatte schon zwei AS, infolge dieser Diagnose und würde dir einen ambulanten Eingriff empfehlen. Dann bist du wieder zu Hause, hast deine Familie um dich, kannst dich ganz in Ruhe erholen und irgendwie versuchen abzulenken.

Beim ersten Mal kam ich gleich frühmorgens dran und konnte schon gegen 13.00 Uhr wieder nach Hause und beim zweiten mal kam ich später dran und war dann erst 15.30 Uhr wieder zu Haus und die paar Stunden waren, subjektiv, schon zu lange.
Ich bin nur noch mehr ins grübeln gekommen, da ich relativ schnell aus der Narkose erwacht bin, als es so schon der Fall gewesen wäre und war froh als mich mein Mann endlich abholen konnte.
Die Narkoseart müsste identisch sein und falls etwas während der OP schief laufen sollte, was zum Glück sehr sehr sehr selten passiert, müsstest du eh über Nacht bleiben.

MLG

Mama von #stern chen und #stern chen die in meinem #herzlich wohnen

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Vielen Dank für Deine Antwort.
Bin in der 8 ssw.

Wahrscheinlich ist es tatsächlich besser das ambulant zu machen. Dann kann ich mich Zuhause entweder ausheulen, wenn mir danach ist, ohne dass fremde Menschen mir zuschauen, oder mich ablenken.

Ich zünde auch#kerze für Deine beiden #stern #stern
und wünsche uns beiden (und denen die diese Erfahrung teilen müssen) viel Kraft und das nächste Mal einen anderen Ausgang...

Sandra

7

Huhu :-)

Ich war heute zur Ausschabung im Krankenhaus, allerdings ambulant. Eine Ausschabung ist ein relativ kleiner Eingriff. Wenn Du die Narkose gut verträgst, kannst Du 2 Stunden später wieder nach hause.

Ich würde es immer ambulant machen lassen. Zu hause fühlt man sich doch am Wohlsten.

Viel Glück!!!!

LG Janette

8

Liebe Sandra,

die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Nur du kennst dich und deine Bedürfnisse.

Ich hatte im März eine Fehlgeburt in der 11. SSW und habe zwei Nächte im Krankenhaus verbracht. Ich habe bereits zwei Kinder, die zu diesem Zeitpunkt drei und sechs Jahre alt waren. Nach der Diagnose durch den Frauenarzt, die die Fehlgeburt bestätigte, war ich froh, dass beide erst einmal bei Freunden gut untergebracht waren. Ich bin dann abends ins Krankenhaus gefahren und dort auch geblieben. Am nächsten Morgen war die Ausschabung. Ich habe gerne das Angebot des Chefarztes, eine weitere Nacht zu bleiben, angenommen.

Ich brauchte erst einmal Zeit für mich, um zu trauern und zu verarbeiten. Zu Hause sind meine Kinder und mein Mann. Die brauchen mich. Dort hätte ich versucht, mich zusammen zu reißen. Im Krankenhaus konnte ich weinen, verzweifeln oder auch in Ruhe grübeln.

Ich bin froh, stationär gewesen zu sein, sehe den Aufenthalt keinesfalls als medizinisch notwendig, auch wenn ich die Schlaftablette dort sehr angenehm fand, um nachts nicht weiter zu grübeln, aber für mich war es eine kleine Auszeit.

Ich wünsche dir alles Liebe,

Petra

9

Hallo,

wenn schon AS, dann ambulant, stationär würde ich es nicht mehr machen.
Zu Hause erholt man sich viel schneller, als im KH-Bett.

Ich hatte in den letzten Jahren mehrere FG, mit AS stationär im KH, AS ambulant in einer Tagesklinik, oder ganz ohne AS.

Die letzte AS war in einer gyn. Tagesklinik, ich fühlte mich sehr gut betreut, wesentlich besser, als 3,5 Jahre früher im KH.
4 Stunden nach dem aufwachen durfte ich nach Hause, war am OP-Tag nur 5 Stunden dort.
Die OP verlief sehr gut und sehr schnell, ich fühlte mich sofort wieder fit und war sehr froh, wieder ruck zuck zu Hause zu sein.

Ins KH kam ich am Vortag rein, dummerweise Samstag Früh als Notfall, so dass ich am Wochenende nicht die Wahl hatte in die Tagesklinik zu gehen. Ich hatte erst am Folgetag irgendwann am Nachmittag die AS und sollte noch eine weitere Nacht dort bleiben. Das war mir dann viel zu lange, körperlich ging es mir nach kurzer Zeit wieder gut und ich ging auf eigenen Wunsch am gleichen Abend nach Hause. Die KH-Atmosphäre macht mich richtig krank, dass Gefühl hatte ich in der Tagesklinik gar nicht, dort passte auch der ganze Terminplan viel besser und war auf den Patienten abgestimmt.

Ohne AS wäre mir noch lieber gewesen, aber das hat nicht bei jeder FG geklappt.

LG und alles Gute

Anja

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