Neuerdings schwierige Nächten...

Hallo...

Bisher hatte ich das extreme Glück, dass mein knapp 14 Wochen altes Baby total gut schlief. 4-6 Stunden Schlaf am Stück und nachts nur einmal wach und nach dem Stillen halbwegs schnell wieder einschlafen war normal und Schlafmangel hatte ich kaum. Auch von den Schüben hab ich kaum was mitbekommen, außer kleineren Stimmungsschwankungen war sie immer entspannt.
Dass das zu schön war um wahr zu sein und eventuell nicht so bleibt, war mir klar und ich will nicht jammern, aber seit ein paar Tagen ist sie nun nachts extrem anstrengend, und es scheint ihr nicht gutzugehen. Sie wacht irgendwann nachts auf und will an die Brust und trinkt und nuckelt und zappelt und zerrt dann non-stop an mir rum. Wenn ich sie ablege, weint sie so doll dass ich die wieder anlege, und sie nuckelt unruhig weiter.
Es war jetzt außerdem schon zweimal so, dass ich dabei eingeschlafen bin als sie am nuckeln war und sie dann plötzlich ganz doll in großem Schwall ins Bett gespuckt hat, so viel, dass das ganze Bett nass war, und danach dann kaum zu beruhigen war.
Das mit dem Spucken macht mir jedesmal Sorgen weil sie sonst nicht spuckt und ich dann immer denke dass sie krank ist, aber tagsüber ging es ihr dann immer wieder gut.
Kann es sein dass das spucken davon kommt, dass sie so endlos lange trinkt? Eigentlich hab ich gar nicht so viel Milch und füttere abends immer noch zu, so dass sie sich an meiner Brust eigentlich nicht „überfressen“ kann ...
Meint ihr ich muss mit ihr zum Arzt, oder sind unruhige Nächte und Dauernuckeln und nicht wieder einschlafen können und nächtliches Spucken normal? Mir graut es schon vor dieser Nacht, besonders weil sie sich so unwohl zu fühlen scheint in diesen Phasen ...

So Phasen gibt es... vielleicht hast du ja doch genug milch? Grade dauernuckeln steigert ja die Produktion. Ich würde das Fläschchen mal weg lassen/reduzieren.

Bei euch steht langsam der 19 Wochen Schub an. Der ist bei vielen heftig. Und geht leider 5 Wochen 😅

Wenn sie tagsüber fit und normal ist und kein Fieber hat, ist sie eher nicht krank. Wenn es dich beruhigt, geh ruhig zum Arzt ;)

Ui, ist der 19 Wochen Schub härter als die früheren Schübe? Von den anderen hab ich wie gesagt nix gemerkt, sie war immer sonnig und pflegeleicht, auch wenn sie laut App mitten im Schub war. Ob das nun schon der Schub ist, der die Nächte so schwierig macht?
Am Fläschchen reduzieren arbeite ich übrigens schon seit Wochen... Ich hab schon mehrere Stillberatungen hinter mir und lege sehr oft an und pumpe und tue alles was man so tun kann, aber die Milchproduktion ist trotzdem mau und manchmal krieg ich sie einfach nicht satt. Aber das ist ein anderes Thema.
Wir hatten uns so eingependelt, dass ich ihr ein-zwei Fläschchen pro Tag gebe und ihr nachts die Brust reicht, hab nachts auch mehr Milch als tagsüber. Wenn sie nicht so viel ausgespuckt hätte, hätte ich gestern Nacht gedacht, sie braucht doch Nachschub aber so viel wie da rauskam, wollte ich nicht noch was hinterher schieben...

Ich kann da nicht aus persönlicher Erfahrung reden. Bei uns waren alle Schübe heftig und deutlich merkbar - außer der 19 Wochen Schub 😅 sie war ein bisschen launisch und aktuell schläft sie unruhig, aber das wars. In allen anderen Schüben hat sie einfach 3 Tage durch gebrüllt quasi (wenn sie nicht geschlafen hat).

Aber ja, kenne einige, wo das der erste „merkbare“ Schub ist :)

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Klingt für mich nach zuviel Milch, die sie abkriegt, wir hatten das auch einige Male.

Oft wollte meine Tochter glaube ich nur nuckeln, wenn dann Milch kam hat es sie gestört. Ich habe bei so langen Nucklereien dann länger mit derselben Brust gestillt und maximal alle 2h gewechselt, da wurde es besser.

Hi das machen wir auch gerade durch meine kleine ist auch 14 Wochen alt und seit 2 Tagen ist das ganz extrem sie schlief auch 6 Stunden immer durch jetzt kommt die aufeinmal alle 3 Stunden und ist hungrig. Hast du das mal mit Schnuller versucht? Meine kleine spuckt auch fast nie oder sehr selten aber gerade eben kam ganzer Schwall Muttermilch raus. Ich hoffe es nur das es wirklich nur der Schub ist und es bald vorbei geht das es nicht für immer bleibt. Lg Lia777

Guten Morgen,
Wir sind auch gerade in diesem schub, allerdings merkt man dieses eher sehr sehr heftig am Tag.. Mit dem spucken möchte ich dich jetzt etwas beruhigen. Unsere tut es seitdem nämlich auch vermehrt. Sie hat total viel Hunger und spuckt öfters danach. Ich hatte dann Rücksprache mit einer kinderkrankenschwester gehalten. Diese meinte dann zu mir das meine Tochter versucht alles an Milch zu holen, aufgrund des Wachstums. Und das kann durchaus dann etwas zu viel sein. Außerdem spielt auch die Verdauung etwas verrückt, da der Darm nicht mitkommt. (ist oft bei Schüben) bei uns war neuerdings nämlich wieder so, dass sie Verstopfung bekam. Mach dich bitte nicht verrückt. LG Juice mit Mini 15,5 Wochen alt

Ich denke das ist normal! Meine Tochter hat ne ganze Zeit lang immer morgen im Schwall gespuckt und sonst nie! Zu wenig Milch gibt es eigentlich auch nicht.. das ist leider ein Mythos. Nur wenige Frauen haben wirklich zu wenig Milch.
Der Schlaf von meinem Baby ändert sich irgendwie dauernd.. sie hat auch lange durchgeschlafen, dann ne Phase wo sie 1-2 mal wach wurde. Jetzt ist sie 9,5 Monate und war jetzt wochenlang 10-12 mal pro Nacht wach. Als ich dachte ich halte es echt nicht mehr aus wurde es schlagartig besser. Jetzt ist sie „nur“ noch 3-4 mal pro Nacht wach. Die kleinen erleben tagsüber so viel und müssen das alles halt nachts verarbeiten. Ich denke, da hilft leider einfach nur durchzuhalten.

Hey, das wäre jetzt ne andere Diskussion, die ich hier eigentlich nicht aufmachen wollte, aber meiner persönliche Erfahrung nach und auch laut der drei Stillberaterinnen, die ich konsultiert habe, ist es eher ein Mythos, dass es so selten vorkommt, dass Frauen zu wenig Milch haben...
Mein Baby ist definitiv nicht satt geworden und hat am Anfang abgenommen und ihren erhöhten Bilirubin-Wert nicht runtergekriegt obwohl wir einen tollen Stillstart hatten, sie ständig gut getrunken hat und ich stundenlang am Stück gestillt habe. Aber ich hatte einfach nicht genug Milch, das haben die Wiegeproben gezeigt.
Sämtliche Methoden zum steigern der Milchproduktion kann ich auswendig. Und trotz halbstündigem Anlegen, stillfreundlichem zufüttern mit Sonde an der Brust, Akupunktur, Bockshornkleesamen und ohne Ende kuscheln und Dauerstillen hat sich die Milchproduktion nur geringfügig verbessert. Ach ja, ihr leicht verkürztes Zungen- und Lippenbändchen haben wir auch durchtrennen lassen.
Also ich hab wirklich alles versucht und wahnsinnig viel Energie und hunderte von Euro verpulvert für Stillberatungen und Nahrungsergänzungsmittel und kann glaube ich gut beurteilen ob mein Baby noch Hunger hat nach dem Stillen.
Naja ist wie gesagt eine andere Diskussion. Aber aus genau dem Grund, dass alle Frauen, die das Problem nicht kennen, sofort rufen „zu wenig Milch gibt’s nicht!“ hab ich zum Beispiel hier im Forum zu dem Thema nie was geschrieben. Und ich vermute dass es einigen anderen Frauen ähnlich geht!

Vielen Dank für den Erfahrungsschatz - hab es gerade zufällig gelesen. Ich glaube bei mir ist es auch so. Darf ich fragen was du dann gemacht hast? Zugefüttert mit Pre Milch? Ich füttere auch zu - aber leider trinkt meine Maus nicht so viel ( Max 90 ml pro Flasche ) und eine Zunahme schaffe ich mit der Extra Portion ( früh und Abend) leider auch nicht.

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