Wie lange dauert es bis.... künstl. Befruchtung...

Hi Mädels,

mein Mann und ich haben uns entschieden eine künstliche Befruchtung zu starten. Haben letzte Woche einen Antrag bekommen von meiner Krankenkasse, um meinen Arzt von seiner Schweigepflicht zu entbinden und einige Fragen müssen wir beantworten. Mein Mann ist Berufssoldat (freie Heilfürsorge), ich bin privat versichert (30% zahlt die Krankenkasse, 70% die Beihilfe). Einen Termin habe ich noch nicht in der Kiwunschklinik, da meine Frauenärztin sich nächste Woche das Schreiben anschaun will.wir leben in Portugal, da dauert alles bisl länger. Ich kenne mich so wenig aus in der Rubrik. Wie lange dauert denn das so ungefähr, bis die Anträge alles so durch sind bzw. genehmigt werden??
Sorry, aber ich habe echt keine Ahnung davon.
Hoffentlich nicht bis zum Sommer. Wie sind denn eure Erfahrungen so in der Bürokratie.
Ich hoffe, ich hab mein Anliegen nicht so umständlich geschrieben, müssen wir die Hälfte bezahlen davon, obwohl mein Mann Berufssoldat ist und privat versichert bin?

Lieben Dank für Eure Antworten.
lg tatzi76, die den Regen nicht mehr sehen kann.

1

bei mir war das innerhalb einer woche geklärt!
es muss nur eindeutig kklar sein bei euch,wer der verursacher ist,da die privaten nach dem verursacherprinzip bezahlen.also,wenn du "schuld" bist,dann alles bei der kasse und der beihilfe einreichen mit befunden und kostenvoranschlag der kklinik und dann ist das kein großer act.

bei uns hat alles meine kasse und beihilfe bezahlt,da ich verursacherin bin. in manchen bundesländern übernimmt die beihilfe von ihrem teil die hälfte.
am besten alles einreichen und abwarten,was die sagen;-)

viel erfolg
katici

2

Da ihr beide sozusagen privat versichert seid ist es um so wichtiger, dass es einen eindeutigen Verursacher gibt. Die privaten Kassen zahlen nämlich nach dem Verursacherprinzip. Das heißt, wenn nur die Schwimmer deines Mannes "schuld" sind, muss die Kasse deines Mannes für eure beiden Kosten aufkommen. Wenn ihr beide "schuld" seid, werden sich die Kassen womöglich streiten und müssen sich einigen. Beihilfe kann u.U. nur die Hälfte der Kosten übernehmen. Das ist Länderabhängig. Meine Beihilfe zahlt z.B. nur die Hälfte. Wie das bei der Heilfürsorge aussieht weiß ich leider nicht.
Mein Antrag hat so 2 Monate gedauert. Aber die wollten auch nicht so recht und ich musste ganz schön kämpfen.


LG
Hasi

3

Wenn dein Mann deutsche Soldat ist, dann muss die Ursache bei dir liegen, damit deine KK zahlt. Die Bundeswehr hat keinerlei Interesse daran und wird keinen Cent zahlen, wenn die Ursache bei ihm liegt.

Übrigens ist ein Soldat nicht Privat Versichert. Er ist gar nicht versichert. Er hat freie Heilfürsorge, mehr nicht.

Ist zwar hart aber leider die Wahrheit. Habe mich da schon informiert und auch mit Ärzten aus dem Bundeswehrkrankenhaus gesprochen. Die haben nur Interesse an Behandlungen, die den Soldaten salop gesagt "Dienstfähig" machen oder erhalten.

Also wenn es an dir liegt zahlt deine KK. In welcher Höhe kann ich dir leider nicht sagen, da ich mich hier nicht auskenne, da würde ich einfach mal anrufen und nach fragen.

LG Cunababy

4

Ach das wusste ich nicht. Dachte es ist so wie bei Beamten, dass sie zum Teil privat versichert sind und zum Teil in der freien Heilfürsorge sind. Dann ist natürlich doof! :-(

weitere Kommentare laden
Top Diskussionen anzeigen