Endometriose am Zwerchfell - Kinderwunsch

bei mir wurde im Okt. 2006 Endo am Zwerchfell rechts festgestellt, welche schlimme, mittlerweile chronische Schmerzen in der Schulter, im rechten Arm bis in die Finger verursacht. Seit Okt 2006 wünschen wir uns vergeblich ein Baby. Leider haben die Hormontherapie mit Zoladex und Decapepthyl und darauffolgende IVF keinen Erfolg gebracht. Nun quäle ich mich seit August diesen Jahres wieder mit Schmerzen von Tag zu Tag in der Hoffnung irgendwann mal schwanger zu werden. Meine Frage nun hat jemand von Euch auch Endo am Zwerchfell, bzw. kennt jemand der es auch hat. Was kann ich noch machen? Es ist bei mir ein Kreislauf: nehme ich Hormone sind die Schmerzen weg, kann aber nicht schwanger werden. Nehme ich keine Hormone pumpe ich mich mit sämtlichen Schmerzmitteln voll. Bauchspiegelung wurde gemacht; Geb.mutter und Eileiter alles OK. Also was tun. Wäre froh wenn jemand irgendeinen Rat hätte. Dankeschön

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Hi Linus

Endo am Zwerchfell? Das ist ja ein Ding. Ich wusste gar nicht, das sich das Zeug im ganzen Körper entwickeln kann. Bisher dachte ich immer, das gibt es nur im Unterleib bzw. Darm.

Leider kann ich dir nicht helfen. Ich wünsche dir aber viel Glück!

Bist du in einer Kiwu-Klinik? Wissen die auch keinen Rat?
Kann man das wegoperieren?

Lg Zitteraal

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Erstmal, danke für Deine Antwort.
Tja, man kann es leider so ziemlich im ganzen Körper haben, Lunge, Kopf, Darm usw. Wenn es nicht so weh tun würde wäre es am Zwerchfell nicht so schlimm, wie z.B. in der Lunge oder im Kopf, das stelle ich mir schrecklich vor. Ich könnte ja die Pille und z.B.Gelbkörperhormon nehmen, dann hätt ich weitestgehend Ruhe, aber dann werd ich ja nicht schwanger!!!:-(

Wegoperieren wäre angeblich sehr riskant, da man einen Bauchschnitt machen müßte, dann die Leber abtrennen um da dran zukommen. Außerdem an die Herz-Lungen-Maschine usw.... und wenn sie 2 Zellen vergessen geht das Ganze von vorne los!!!
Ja, ich war in einer Kinderwunsch-Klinik(August '08, aber da war ich natürlich nach erfolgloser IVF sehr enttäuscht, und auf die angebliche psyschologische Betreuung warte ich heute noch.

Was ich nicht verstehe, warum klappt es nicht??? Wenn doch im Unterleib alles in Ordnung ist. Mein Frauenarzt reagiert auch nur mit Hormonen auf meine Schmerzen. Mein Hausarzt hat mir so starke Schmerzmittel verschrieben dass ich 13 std. am Stück geschlafen hab, und den Rest vom Tag auch nicht mehr richtig ansprechbar war. Toll...

Man fühlt sich halt sehr alleingelassen, von Ärzten, Familie, Freunde usw.

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Hallo,

ich selbst leide seit mehreren Jahren an Endometriose und kann sehr gut nachvollziehen, wie es Dir geht.

Wollte kurz etwas zu einem Satz Deines Postings schreiben
"Was ich nicht verstehe, warum klappt es nicht??? Wenn doch im Unterleib alles in Ordnung ist. "
Endometriose wird ja auch unter anderen aus immunologischer Sichtweise heraus betrachtet und oftmals verhindert unser Immunsystem schlich und ergreifend die Einnistung. Die befruchtete Eizelle wird als Fremdkörper angesehen und der Körper stößt sie ab. Dabei ist es völlig egal wo die Endo lokalisiert ist.

Ich selbst war im Januar 2007 zur Kontrolle beim Gyn und dieser wollte mich erneut zur Endometriosesarnierung schicken, da es im US von Zysten wimmelte und ich zu dem Zeitpunkt sogar immer häufiger vor Schmerzen ihn Ohnmacht fiel.
Nicht destotrotz hab ich mich verweigert (ebenso wie schon für die Dauer von 4 Jahren zuvor) und bin trotz aktiver Endo im März 2007 ganz spontan schwanger geworden.
Als die SS in der 6. SSW in der Gebärmutter sichtbar war, ab da war mein Gyn zu 100% postiv eingestimmt und sagte, das aufgrund der Endo, der schlimmste und schwierigste Teil nun bereits geschafft sei und er die SS absolut positiv sehen würde....



LG und gib die Hoffnung nicht auf Yvonne

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wir haben einen Endo club guck doch dort mal vorbei.

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