Wer hat ein Kind adoptiert?

Hallo
meine hwester ist nun 30 jahre alt und hat keinen mann, sie will aber jetzt unbedingt ein Kind adoptiern.
Wer hat ein Kind adoptiert, und welche organisation akzeptiert auch alleinstehende Frauen??
Auch mamas aus Luxemburg bitte antworten!
Cu naomi

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hi
bin mir nicht sicher, aber soweit ich weiss, ist es alleinstehend egal wo, schwierig ein kind zu adoptieren. warum greift sie nciht auf samenspende zurück?
lg connie

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Hallo Connie,
weißt Du, wo man als "single"-Frau eine Samenspende machen lassen kann?
Meine Erkundigungen für eine Freundin dahingehend waren bisher erfolglos. Hast Du einen tip?
Danke Dir schon mal.
M.

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hi
gehe mal auf www.diersklinik.de
das ist eine klinik in dänemark, die auch lesbischen frauen eine samenspende anonym oder halbanonym anbieten.
man müsste ihr dort helfen können.
viel erfolg
connie

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Hallo Naomi,

ich habe ein Kind adoptiert (siehe VK).
Was den Prozess und die Bedingungen in LU betrifft, da kann ich Dir nicht weiterhelfen, da muss sich jemand aus LU melden, der die Gesetzeslage kennt.

LG
Claudia

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Hallo Naomi!

Mit 30 hatte ich auch noch keinen, Mr Right endeckte ich mit 32 und 3/4. Sie hat also noch Zeit... Selbst wenn sie ihn am Ende ihrer Fruchtbarkeit kennenlernen sollte, koennen sie immer noch gemeinsam ein Kind adoptieren.

Schaetze, du wirst hier nicht all zu viele Adoptivmamas aus Luxemburg treffen.
In Italien kannst du z.B. als alleinstehende Frau ein behindertes Kind adoptieren oder ein gesundes Kind in Pflege bekommen aber nicht adoptieren.

Wenn deine Schwester ein Kind ohne Mann moechte, finde ich die Variante Adoption auf jeden Fall besser als eine Samenspende oder gar ONS an fruchtbaren Tagen.

Uebrigens bin ich der Meinung, dass auch alleinstehende Frauen ein Recht haben sollten, Kinder zu adoptieren. Es ist doch allemal besser ein Kind aus dem Heim zu "retten" als mit Mr Unbekannt eins zu zeugen. Ausserdem gibt es so viele alleinerziehende Muetter, denen nimmt man die Kinder ja auch nicht weg!

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"In Italien kannst du z.B. als alleinstehende Frau ein behindertes Kind adoptieren oder ein gesundes Kind in Pflege bekommen aber nicht adoptieren. "


Da würde ich mal wirklich die Begründung der Gesetzesgeber interessieren!
Mein Mann und ich HABEN ein behindertes Kind aufgenommen und es ist manchmal schon grenzwertig, die Erziehung eines behinderten Kindes zu zweit zu bewerkstelligen.

Wie soll das denn eine alleinstehende Person schaffen, wenn zu der Behinderung noch die typischen Bindungsproblematiken von angenommenen Kindern kommen, ohne das Kind "von Hand zu Hand zu Hand" zu reichen?

Wenn ich von solchen Gesetzen höre, bin ich um unsere (in meinen Augen teilweise noch viel zu liberale) Gesetzeslage im Adoptiv- und Pflegekinderwesen doppelt so dankbar.

Claudia
Adoptiv- und Pflegemutter

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Hallo Claudia!

Leider bekam ich gerade Besuch, sonst haette ich dir sofort geantwortet.
Leider kenne ich den Grund dieses absurden Gesetzes nicht, habe etwas gegoogelt, kam aber nichts bei raus.

Habe mal (2000) freiwillig bei einer caritativen Organisation gearbeitet, unter anderen gehoeren dazu "Familienhaeuser" wo mehrere hilfsbeduerftige Menschen zusammen wohnen, meisstens eine sehr christliche "normale" Mutter, ein paar ehemalige Drogenabhaengige und auch behinderte Kinder.
Die alleinerziehende Adoptivmutter eines behinderten Kindes die ich dort kennengelernt habe (Leiterin eines dieser Haeuser) erzaehlte mir von diesem Gesetz.
Sie war in dieser Situation nicht mit ihrer Adoptivtochter (down) alleine, es waren noch 2 behinderte Pflegekinder dabei. Dann gab es noch eine mittellose leicht behinderte Oma mit Enkel, eine mittellose Mutter mit Baby und tagsueber kamen dann Drogenabhaengige, die eine Entzugskur machten und halfen mit. Und jede Menge Gaeste...

In deutschen SOS-Kinderdoerfern gibt es ja auch keine Vaeter und es gibt dort oft behinderte Kinder, natuerlich sind die SOS-Kinderdorfmuetter da nicht alleine.

Meine ledige Tante hat 1944 einen behinderten Sohn zur Welt gebracht, geholfen hat da meine Uroma. Als er starb, war er 60, sie 94.

Das Gesetz finde ich auch nicht gut, meisstens adoptieren sehr sozial engagierte Frauen behinderte Kinder, die schon vorher eine Art Netz aufgebaut haben.

Adoptionsgesetze sind oft total unlogisch, deshalb kann ich auch verstehen, wenn viele Familien den Weg der kuenstlichen Befruchtung gehen.

Was das Kinderkriegen betrifft, sehe ich es uebrigens genauso wie du, muss mich aber erst noch intensiver mit dem Thema beschaeftigen.

Hoffe ich habe dich jetzt nicht vollgelabert, schoenen Abend noch!