Magensonde und Spucken?

Hallo,

meine Tochter Marie (jetzt 2 Jahre alt) ist genau 5 Wochen vor dem Termin geboren, war für diese SSW sehr klein und un reif. Beim Atmen hatte sie keine Probleme, nur das Trinken ist ihr sehr schwer gefallen. Deshalb hatte sie 2 Wochen lang eine Magensonde. Zu Hause ging dann das große Spucken los, etwa die Hälfte jeder Mahlzeit kam wieder retour... #augen
Jetzt hab ich noch von anderen Leuten gehört, deren Kind eine Magensonde hatte und das dann ihne Sonde immer wieder heftig gespuckt hat. Bei Maire hat es erst wirklich aufgehört als sie über wiegend Brei gegessen hat.

Jetzt würde mich mal interessieren, ob noch mehr Eltern diese Erfahrung gemacht haben, ob das vielleicht Zufall ist oder ob jemand weiß, daß da tatsächlich ein Zusammenhang bestehen kann?! Vorstellbar wäre es für mich schon, denn so eine Magensonde verhindert ja, wenn sie liegt, daß der Mageneingang richtig geschlossen ist...

Übrigens kann Marie es heute noch nicht leiden, wenn man ihr an die Nase, da war zu oft was drin... ;-)

Viele Grüße und danke für Eure Antworten,

Alex mit Marie und Zwergle (33.SSW)

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Hallo Alex

Ich habe ein Frühchen, das in der 30. SSW geboren wurde. Da er natürlich noch nicht trinken konnte, wurde er über die Magensonde ernährt. Er hat sogar schon im KH mit dem Spucken angefangen... #augen Irgendwann hat er mir nach jeder Mahlzeit gespuckt. Von kleinen Bächlein bis hin zu schwallartigen Riesenmengen, und zwar noch bis zu 3 Stunden nach der Mahlzeit. Ich hoffte immer, dass es mit Brei etwas bessert - aber Pustekuchen. Das Gespuckte war dann halt einfach farbig :-p
Als er dann zu robben begonnen hat, wurde es sogar noch schlimmer (da er ständig auf dem Bauch lag). Gebessert hat es erst, nachdem er die Rota-Viren hatte und 3 Tage lang nur schluckweise Elektrolytlösung bei sich halten konnte.... Da war er korrigiert ca. 8 Monate alt! Mittlerweile ist er korrigiert 10 Monate alt und spuckt nur noch gaaaaaanz selten #freu #freu #freu!!!

LG local

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Hallo,

Ich habe ein sogenanntes Micro-Frühchen, v. 520g, ect.ect.

24+1SSW geboren und als meine kleine nach hause kam,wurde Sie auch von Mir künstlich ernährt!

Spucken, was man eigentlich nicht mehr Spucken nennen kann, war an der Tagesordnung!

Mindestens die Hälfte der Nahrung kam retour zurück#heul


Die Sonde hatte Sie ca. 1 J. und als Sie mit Brei, ect. anfing war das vorbei!Komisch, aber Ich denke, das liegt an den Sonden, nur manchmal lässt sich das nicht vermeiden!

Mit dem Empfindlich sein im Mundbereich od. im Gesicht generell, ist völlig normal und wird sich bei diesen Kindern nicht so leicht abstellen lassen, zumahl alle an den kleinen rumgefurwerkt Haben. Das merken sich die Babys und können es nicht leiden, wenn man die Mundpartie streichelt od. küsst!

Es gibt spezielle Therapien, wie man das in den Griff kriegen kann, hat unsere KG damals gemacht, aber es hat leider nicht geholfen!Meine Tochter ist mittlerweile 3,5 J. und lässt sich noch nicht mal einen Bussi von Mir geben.Ab und zu vielleicht, aber sehe,sehr selten!

Daran merkt man das heute noch......:-(:-(

Hoffe Ich konnte Dir ein wenig helfen und wünsche Dir alles #klee


LG,



Janine+Larissa (14.12.2002#stern#sonne)

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Hallo Janine,

Mann, wenn ich sowas wie Deine Geschichte lese, wird mir immer ganz anders... Mir hatten sie damals beim ersten schlechten Doppler Anfang der 31.SSW prophezeit, daß wir höchstens noch 2 Wochen kämen, was sich nicht bewahrheitet hat, und das fand ich schon schlimm.... Ich zieh den Hut vor Dir und allen Müttern, die sich durch so einen Kampf durchbeißen!!!

Aber ich finde es interessant, daß ich von so vielen Seiten das gleiche höre, daß Kinder mit Sonde öfter oder mehr spucken als andere... Ich hab rein aus Interesse gefragt, mir geht das schon lange im Kopf rum. Probleme haben wir keine mehr. Auch daß Marie es nicht leiden kann, wenn man ihr an der Nase rummacht, ist nicht wirklich ein Problem und auch nicht irgendwie behandlungsbedürftig. Nur beim Nase putzen ist es etwas schwierig.... Bussis geben oder Mund abputzen ist völlig okay, wobei sie letzteres mittlerweile immer selber machen will... (wie alles... #augen)
Ich denke auch, daß diese Behandlungen Spuren bei den Kleinen hinterlassen, auch wenn man meinen könnte, so genau kriegen sie das doch nicht mit. Aber das Unterbewußtsein registriert ganz genau, was mit ihnen geschieht und kramt das dann in gewissen Situationen auf die eine oder andere Art wieder raus. Der jüngste Sohn (Pflegesohn, 11 Jahre alt) meiner Freundin war auch ein Extremfrühchen, das das zudem noch unter gewissen Exzessen der Mutter während der SS zu leiden hatte. Er kann es bis heute nicht leiden, wenn man seine Hand nimmt und nach hinten biegt - eben so wie man es macht, wenn amn eine Infusion legt...

Viele Grüße und schönen Abend,

Alex

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Danke für die lieben Worte!#klee#klee#klee


Gruss,


Janine

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hallo marie

also ich würde mal sagen es gibt viele speikinder und hat nichts mit der sonde zu tun :-(!

meine tochter wurde mit 37+4 geboren also kein frühchen und keine sonde gehabt logisch und spukte mehr als mein frühchen julian jetzt der ne magensonde hatte da er in der 32+4 ssw geboren wurde .

also das würde ich nicht abtun das es wegen der sonde ist / war!

lg diana

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Hallo Marie,

meine erste Tochter ist über 1 Jahr mit Sonde ernährt worden.
Danach hat sie nur vom Löffel gegessen ohne Probleme. Bei der Flasche hat sie auch immer nur gespuckt. Ich denke schon das ein Zusammenhang mit der Sonde besteht. Sobald man bei Janine an die Nase kam hat sie ein Affentheater gemacht. Sie war sehr empfindlich, daß ist erst im Laufe der Jahre besser geworden.

Liebe Grüße
Doro und Sanja 3 Monate alt

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