Mehrfamilienhaus und Hund ohne Leine!

Wir wohnen seid ein paar Monaten in einem Mehrfamilienhaus in dem sehr viele Hunde wohnen. Aktuell sind es 7 Hunde. Eigentlich wurde mit dem Vermieter und den Mietern vereinbart das die Hunde im Haus an der Leine zu führen sind. Jedoch wird sich da mehr schlecht als Recht daran gehalten.

Die meisten Hunde sind schlichtweg nicht erzogen und springen an uns hoch und kläffen einfach nur. Ein Mieterpaar hat zwei Hunde, ein Husky und ein Hütehundmischling (genaue Rasse weiß ich nicht) mit dem Husky haben wir keine Probleme. Er wird auch immer angeleint rumgeführt, jedoch der zweite Hunde läuft grundsätzlich ohne Leine. Was ich seltsam finde, der eine wird angeleint der andere nicht.

Der zweite Hund rennt auf alles und jeden zu und bellt ihn an, man hat das gefühl gestellt zu werden. Ich bat bereits mehrmals den Mieter diesen Hund anzuleinen da mein Sohn (7) und ich Angst haben. Wir können diesen Hund nicht einschätzen und ich versuche schon ruhig zu bleiben, jedoch fällt dies meinem Sohn noch schwer. Die Besitzerin lacht uns aus und hat erst letztens meinen Sohn beleidigt das er wegen seiner Angst ne Macke hätte.

Ich habe dies schon mehrmals dem Vermieter geschildert und meine Geduld ist langsam am Ende. Uns geht es nur darum das er nicht unangeleint rumrennt wenn er so aggressiv auf uns zugerannt kommt. Nicht mal auf dem Spielplatz hinterm Haus ist man sicher.

Was kann ich noch tun.

Gruss Zone

1

Pfefferspray #schein

3

Wie hohl ist das denn?

#klatsch

4

Was ist daran hohl?

Sehr praktikabel ist das. Hatte ich auch jahrelang in der Tasche in einer ähnlichen ituation.

Vllt sollte man aber vorher den Hundebesitzern mitteilen, dass man dementsprechend ausgerüstet ist. Dann nehmen sie das mit dem Leinenzwang etwas ernster.#schein

rem

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2

Hallo,

keine Angst haben.

Das klingt vielleicht banal, aber ein Hund merkt, dass Ihr Angst habt und erschreckt Euch ein wenig.

Ich würde das Bellen einfach ignorieren und beim Hochspringen dem entsprechenden Besitzer nur die Rechnung für die Reinigung schicken.

GLG

7

Ich habe nie Angst vor Hunden, bin aber trotzem letztens gebissen (ach nein "gezwickt" laut Besitzer) worden.

Und jetzt? Und wenn es nicht mein Bein, sondern das Gesicht meines Sohnes gewesen wäre?

Alles nicht so einfach.

rem

17

Hallo

Das erzähle mal einem Kind das nur gezwickt wurde und mein Kind war direkt bei mir und hat nichts gemacht.Weder drauf losgerannt oder es war laut und hat wild herumgestachelt mit den Händen.

Der wollte nur spielen.#schwitz#schock

Und meine Tochter hatte immer Kontakt zu Hunden und nie Angst.

lg

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5

Da hilft nur reden, reden, reden.

Und zwar genauso, wie Du es hier geschildert hast, solltest Du mit dem Hundebesitzer reden. Und auch mit dem Vermieter.

Um das Nachbarschaftsverhältnis nicht total zu zerstören, würde ich sofort mit scharfen Geschützen, wie Anwalt und Co. drohen. Denn Du bist definitiv im Recht und hast ein Anrecht auf angeleinte Hunde im Haus, wenn es vertraglich festgehalten wurde. Wie es draußen aussieht, ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Auf einem Kinderspielplatz haben Hunde allerdings definitiv nichts zu suchen!

Ich finde, wenn Du ganz offen mit Deiner Angst umgehst und dem Besitzer zu verstehen gibst, dass Du Dich nicht am Hund selbst störst, sondern nur an der Unangeleintheit, dann erntest Du sicherlich eher Verständnis,als wenn Du als nörgelnde Nachbarschaftsfurie dastehst.

Ich bin selbst Hundebesitzerin und kann auch schlecht nachvollziehen, wie man Angst vor Hunden haben kann, aber ich akzeptiere es und handele dementsprechend. Tierliebe ist eben nicht angeboren ;-)

LG

minimöller

6

>>Um das Nachbarschaftsverhältnis nicht total zu zerstören, würde ich sofort mit scharfen Geschützen, wie Anwalt und Co. drohen. <<

NEIN!!! Tippfehler! NICHT drohen, meinte ich natürlich. Sorry.

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"Da hilft nur reden, reden, reden."

Wie oft denn noch? Die TE hat bereits versucht zu reden, ist aber nicht auf Verständnis gestoßen, sondern -im Gegenteil- noch dumm angemacht worden. Und den Vermieter scheint es auch nicht zu interessieren, was in seinem Haus vor sich geht.

Liebe TE,

lass dich von einem Fachanwalt für Mietrecht beraten. Der sollte dir sagen können, ob ggf. eine Mietminderung in Frage kommt oder was du sonst tun kannst. Ich habe definitiv nichts gegen Hunde, aber dass du im Hausflur angesprungen wirst, kann m.E. nicht angehen.

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Hallo

Schatle das Ordnungsamt ein. In Wohngebieten herrscht Leinenzwang. Vielleicht bring ihn ein Bußgeld zum Handeln

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Hallo!

Wenns ein Mehrfamilienhaus ist, gibts da sowas wie ne Pinnwand?
Da würde ich einfach einen Zettel schreiben und das an den Eingang oder an die Pinnwand hängen. So geht jeder daran vorbei.
Darin noch mal für die ganz Doofen erklärt, das im Haus Leinenzwang herrscht und es Bewohner gibt, die Angst haben. Das sie doch ein wenig Rücksicht auf die anderen Bewohner nehmen sollen....bla bla und wenn das nicht eingehalten wird, das es dann leider Konsequenzen geben wird.

Und dem Vermieter würde ich in den A treten. Wenn der nicht in die Gänge kommt, würde ich das eben selber in die Hand nehmen. Allerdings würde ich jeden Schritt vorher beim Vermieter ankündigen......also ihm auch wegen dem Zettel informieren.
Es ist dein gutes Recht ohne Angst das Haus verlassen und betreten zu können.
Wenn der Vermieter das nicht ernst nimmt, dann muss er dafür auch die Konsequenzen tragen.

Es ist total egal ob der Hund die Angst spürt oder nicht. Das Tier HAT keinen anderen anzuspringen.
Ich hatte selber einen Hund und immer darauf geachtet das er keinen anderen Belästigt der das nicht will.
Also Tierhalter sollte man soviel Grips haben und da Rücksicht nehmen. Kein Wunder das viele Hundebesitzer nicht leiden können, wenn sich einige so benehmen.

LG Sonja

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Sehr zahlreiche Antworten, vielen Dank auf jeden Fall!

Wie ich schon geschrieben habe, habe ich mehrere Versuche an die Besitzer der Hunde gestartet, als auch bereits beim Vermieter. Das grundsätzliche Problem scheint hier einfach zu sein, dass die Besitzer der Hunde diese zu sehr vermenschlichen und meinen keine Erziehung sei von nöten. Sie sehen nicht das anspringen und auch das stellen eines Menschens ohne Grund, nicht richtig ist. Es wird auch nichts dagegen unternommen seitens der Besitzer.

Vom Vermieter wurden schon mehrere Schritter unternommen, jedoch wohnt er nicht hier und bekommt das meiste auch nicht mit. Dann muss das alles auch noch bewiesen werden.
Wir gehen den anderen Mietern mit den Hunden weitest gehend aus dem Weg. Es geht uns wirklich rein um die Leine die nicht oder nur teilweise vorhanden ist. Die Besitzer reden sich raus."Der tut ja nix" wie immer halt.

Ich mag Hunde und wenn ich keine schlechten Erfahrungen gemacht hätte, wären wir vielleicht selbst Hundebesitzer. Allerdings finde ich das man als Hundebesitzer gewissen Regeln unterworfen ist. Das bin ich als Mutter eines Kindes auch, denn da wird auch verlangt das sich mein Kind in der Öffentlichkeit benehmen kann.
Es wiederstrebt mir ein Kind mit Hunden zu vergleichen, denn für mich sind es einfach nur Tiere und mein Kind hat in meinen Augen mehr Wert.

Schlimm ist vor allem, das auf die Ängste nicht reagiert wird und wir nur ausgelacht und beleidigt werden. Ich werde nie unhöflich und versuche es sachlich zu erklären. Aber irgendwann ist auch da mal Ende. Bisher habe ich mich weder als Furie gegeben noch habe ich mit dem Anwalt gedroht.

Mein Vermieter versprach mir nach einem Gespräch gestern, das er die Besitzer zur Rede stellt und bei weiteren Fehlverhalten (nicht an die Hausordnung halten) gibt es eine Abmahnung. Wir jedoch werden so bald als Möglich eine andere Wohnung suchen.
Denn auf Dauer möchte ich das hier alles nicht. Bis dahin erwarte ich soviel Rücksichtsnahme das wir ohne Angst hier leben können.

Gruss Zone

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Telefonier doch mal mit dem Ordnungsamt!

LG,

W

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Meinst du, das Ordnungsamt kann da wirklich helfen? Wenn der Hund IM Haus ohne Leine läuft, was soll da das Ordnungsamt machen? Wenn er auf der Straße frei läuft, ja, aber im Haus?

Nachfragen kannst du aber auf jeden Fall.

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Ich frage mich auch immer wieder warum diese Mieter ihren einen Hund an der Leine führen und den anderen grundsätzlich ohne?
Da glaube ich doch ganz fest daran, anhand seines Verhaltens, das er sich in keinster Weise an die Leine legen lässt. Das lässt doch schon tief blicken.
Ich denke man hat der Gesellschaft gegenüber eine Verantwortung, wenn ein Tier nicht kontrollierbar ist, dieses so zu führen das man niemanden gefährdet.
Das sollte auch im Interesse des Hundes geschehen.

Sollte es keine Wirkung zeigen das ich den Vermieter eingeschaltet habe, rufe ich ganz sicher das nächste Mal das Ordnungsamt. Fakt ist, es gibt eine Hausordnung, Fakt ist auf dem Spielplatz haben keine Hunde zu spielen, Fakt ist diese Leute scheren sich scheinbar nicht darum, also müssen sie mit den Konsequenzen leben.

Von Pfefferspray halte ich allerdings nicht sehr viel. 1. müsste der Hund doch sehr nahe kommen. 2. sehe ich das Problem beim Halter und das muss geändert werden. 3. habe ich kein Interesse daran das mein Sohn das Spray mal in der Aufregung falsch hält und sich noch selber verletzt. 4. bringe ich meinem Sohn sowas auch nicht bei, er soll einen normalen Umgang lernen, in dem er sieht das wir reden und handeln wenn nötig.

Manche vermenschlichen ihre Tiere zu sehr und das ist ein Problem das behoben werden kann. Ohne Erziehung gehts auch bei Hunden nicht.

Gruss Zone

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