Epilepsie

Guten morgen
Gibt es hier Kindergartenkinder die an Epilepsie Leiden ? Wie äußert es sich bei euch ?
Meine Tochter wird Ende des Monats 5,wirkt oft abwesend, wie weggetreten. Gestern waren wir zum EEG im kh. Welches nicht ganz ok war. Sie würde eine Krampfbereitschaft zeigen. Nun Kriegen wir nächste Woche einen Termin zum schlafentzugseeg

Liebe Grüße doro

1

Das "wie weggetreten" nennt sich Absencen.

Ausgehend vom Alter würde ich schätzen das vielleicht eine Rolando-Epi vorliegt .......treten in diesem Alter häufig auf mit verschiedenen Anfallsformen - und sind sehr, sehr gut behandelbar!

Und wenn ihr als Diagnose Absencen-Epi bekommt ist das auch eine positive Form die man auch gut in den Griff bekommen kann :-)

Aber ich bin kein Arzt und kann nur Vermutungen stellen - mach Dich aber nicht verrückt vorher!

Das Schlafentzugs-EEG finden die KIds meist spannend - die Mütter hingegen sind hinterher fix und alle *lach*

Viel Glück!

2

In dem Alter ist das leider noch keine Absence-Epi, sondern eine Frühkindliche Absence Epi und die ist leider gar nicht gut therapierbar.

3

???

Da bist Du wohl falsch informiert.......eine Absencen-Epi in diesem Alter, die übrigens häufiger bei Mädels als bei Jungs vorkommt...und im Alter von 5 bis 9 Jahren auftritt, ist sehr gut behandelbar.

Dr. Völkers hat das auf seiner Seite "Anfallskind" alles recht gut beschrieben
http://anfallskind.de/120.0.htm

Die frühkindliche Absencen-Epi tritt im Alter von 2 bis 4 Jahren auf....ist meist verbunden mit einer Entwicklungsverzögerung und oft noch später folgenden anderen Anfallsformen

weitere Kommentare laden
11

Als Louis die Diagnosen Epilepsie mit 2.5 bekam hieß es noch:"Machen sie sich keine Gedanken. Die Epilepsie können wir gut einstellen und wird sich verwachsen! " Sie ging nicht weg und die Entwicklung war auch nicht in Ordnung. .. haben dann KIA und KH/SPZ gewechselt - therapieresistente Epilepsie :-(
Seit er 5.5 ist, ist sie endlich mit Medikamente eingestellt und er ist anfallsfrei! !!
Mein Fazit: man braucht fähige Ärzte und Therapeuten! Und für mich ganz wichtig - Schicksal annehmen und das beste raus machen. All der Stress/Anspannung/Sorge überträgt sich... liebe mein Kind egal wie es ist und wo es sich hin entwickelt.

LG

15

Hallo Heimchen82

Dein Fazit hat mich gerührt....bin gerade in einer solchen Phase von Stress/Anspannung und grossen Sorge....bin so ziemlich am verzweifeln aber dein Satz hat mir gerade ein bisschen die Augen geöffnet und Mut gemacht.

danke
fagiola

16

Ich hatte damals im SPZ ein Gespräch mit einer Psychologin - das tat echt gut! Immer vor Augen halten, dass es EUER Kind ist und Ihr es liebt. Nichts verharmlosen ,aber durch negative Prognosen auch nicht entmutigen lassen. Auch ein kleiner Fortschritt ist ein Fortschritt! <3

Louis Diagnose war therapieresistente idiopathische Epilepsie mit generalisierten Anfällem und Myoklonien. Wir sollten uns schon mal eine entsprechende Förderschulen suchen.
Heute ist Louis in der 2. Klasse, wird inklusiv mit Förderbedarf motorische und körperliche Entwicklung zielgleich unterrichtet. :-) Er wird nie ein 1er Schüler, kommt aber mit. Er hat sich in den 2 Jahren besser entwickelt als in den 4 Jahren Kiga vorher... Aber es ist anstrengend : Therapien, Beratung, Gespräche. Aber aufgeben ist nicht!

Wir sind auch realistisch, dass es sich auch ändern kann. Ich bin schon sehr angespannt bei allem, was mit Schule zu tun hat. Einfach weil er mehr tun muss als andere und machmal einfach "anders" ist. ... Aber er ist wie er ist und ich habe aufgehört zu vergleichen.

LG und viel Kraft, vielleicht magst du ja auch von euch erzählen. LG Jenny

weitere Kommentare laden
12

Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt und hat ebenfalls Epilepsie. Er hat allerdings eine andere Form als deine Tochter (GEFS+) und daher lassen sich die beiden Fälle wahrscheinlich schlecht vergleichen. Er wird bei seinen Anfällen immer bewusstlos, verdreht die Augen und hat Zuckungen an den Armen sowie an den Beinen. Er ist seit drei Monaten medikamentös eingestellt und hatte bisher zum Glück keine Anfälle mehr. Bei deiner Tochter handelt es sich vermutlich um eine frühkindliche Absence-Epilepsie, wobei m. E. die Abgrenzung zur Absence-Epilepsie des Vorschulkindes nicht ganz eindeutig ist. Habt ihr denn schon eine klare Diagnose oder steht diese noch aus?

Bei den EEG-Untersuchungen ist oft das Problem, dass diese nicht besonders aussagekräftig sind. Mein Sohn hatte bisher immer unauffällige EEG's ohne epilepsietypische Potenziale, obwohl er bereits zwei recht schlimme Anfälle hatte. Bei deiner Tochter könnte es wiederum sein, dass ihre EEG's zwar auffällig sind, sie aber trotzdem nur wenige und kurze Anfälle hatte. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr von einem Spezialisten behandelt werdet und dass sie baldmöglichst ein wirksames Medikament bekommt.

13

Hallo,

Das eeg vom Donnerstag war nicht ok, zeigte wohl abwesendheits Phasen nun müssen wir am 2.12 hin zum schlafentzugseeg

14

Hallo Doro,

was kam denn beim Schlafentzug heraus?

GlG Jenni

Top Diskussionen anzeigen