3 jährige einschlafprobleme

Hallo,


wir haben eine 7 und 3 Jährige Töchter welche beide Probleme beim abendlichen zum Bett gehen und Einschlafen bereiten.
Beide schlafen in einem Großem Bett zusammen, da es nicht wie ursprünglich geplant klappt: also die Große in Ihrem Zimmer und die kleine im (momentan noch) Spielzimmer was eigentlich Ihr Zimmer sein soll aber momentan eben eher das Spielzimmer für beide ist.
vor 21:00 - 21:30 Uhr schlafen beide nicht...um 6 Uhr müssen sie Frühs für Schule/Kindergarten aufstehen. Das wäre an sich ja erstmal nicht so dramatisch wenn der weg bis dahin nicht so schwer wäre.
Der Ablauf sieht so aus:
18:30 Uhr Zähneputzen mit beiden + Duschen
19:00 Uhr dürfen sie entweder noch fernsehen oder spielen/lesen/malen, kommt eben drauf an wie die Stimmung bei den beiden ist
19:30 Uhr gehts ins Bett für die kleine und sie bekommt noch Bücher vorgelesen
19:45 Uhr geht die große auch ins Bett
bis 20:00 Uhr gute Nacht gesagt, getrunken, pipi gemacht und Gute Nacht Kuss gegeben
sie dürfen dann über Alexa oder Toni Box noch Geschichten sich anhören

Meine Frau und ich wechseln uns dann mit Vorlesen bei der kleinen ab, es kümmert sich quasi jeder um 1 Kind sozusagen.

nachdem wir runter gehen beginnt der anstrengende Part. Den Kindern fällt oft was ein um uns wieder zu bringen das wir hoch müssen sei es: streit um ein Kuscheltier, nochmal trinken, nochmal Pipi, weil sie sehr laut zusammen sind, weil einer dem anderen Weh getan hat (absichtlich oder nicht).

Wir sagen den Kindern auch sie können gern noch die Geschichte hören oder leise miteinander reden aber eben kein Getobe mehr abends im Bett. Wir versuchen es normalerweise immer erst in einem ruhigen aber bestimmenden Ton Ihnen zu erklären das abends im Bett die Zeit für Toben vorbei ist, da das Hochgehen von uns sehr oft ist wird leider der Ton irgendwann lauter, weil nach einem langen Arbeitstag und Nachmittags Unternehmungen mit den Kindern auch unsere Kraft erschöpft ist und wir eben ab ner bestimmten Zeit abends Zeit für uns möchten um unsere Batterien wieder aufzuladen.

Wir haben bereits lange davor versucht die Kinder Einschlaf zubegleiten aber der Effekt ist der selbe: wir müssen sie ständig beruhigen und irgendwann wird der Ton eben auch rauer nach dem 5. mal ermahnen...zumal einer dann eben immer 1,5 bis 2 Std oben liegen bleiben muss und man eigentlich jetzt lieber unten beim Partner wäre.

Und die kleine im Spielzimmer/Ihrem Zimmer schlafen zu lassen funktioniert nicht weil sie meist dann wieder Rüber zu Ihrer Schwester ins Bett rennt weil sie alleine in dem Zimmer Angst hat (sagt sie immer).

Wir Unternehmen Nachmittags auch viel mit den Kindern in der Hoffnung sie auszupowern (die Große macht 3-4 mal Sport die Woche und die kleine bisher 1 mal Kindersport am Mittwoch wo sie mit der großen mitmacht).

Bisher gehen uns die Optionen aus für was wir noch machen könnten das unsere Kinder abends eben besser Einschlafen (das wird Natürlich nie immer klappen...).
Dazu kommt noch das bei unserer Großen ADS diagnostiziert wurden und im moment laufen die Therapiestunden an, ein Reha Antrag ist in Bearbeitung, etc.
Das führt dazu das es sehr schwer ist unserer Großen etwas verständlich zu erklären weil sie eben schlecht zuhört und die kleine ahmt sie auch immer nach

Habt ihr Tipps was die Situation verbessern kann? Evtl. wie ihr es macht?

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1. würde ich mich auf eine Sache konzentrieren und das wäre das Lesen/ Hörspiele, Fernsehen würde ich alles lassen, da es die Kids anscheinend aufputscht.
2. würde ich einfach kurz bei ihnen bleiben, bis sie eingeschlafen sind.
3. würde ich klare Ansagen machen. Entweder es klappt das gemeinsame Schlafen im Bett oder die Kleine schläft in ihrem Zimmer und das dann auch durchziehen.

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Hallo, hier eine Mutter, mit ADHS-Verdacht und einer 3 jährigen, die es wahrscheinlich auch hat. Meine Tochter schläft auch nicht vor 21 Uhr ein. Zumindest sehr sehr selten. Sie ist lange sehr schwer zur Ruhe gekommen. Das Problem ist, dass das Hirn permanent nach Dopamin sucht. Streitereien um Kuscheltiere, Toben etc stimulieren das Hirn. Das bringt Dopamin.
Sie kommen schwer zur Ruhe. Angst alleine im Zimmer ist auch vollkommen normal. Zumal, wenn die große ADHS hat,
Besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass die kleine es auch hat (genetisch).
Das heißt die kleine liegt alleine im Zimmer, und ihr Kopf schaltet sich nicht aus und versucht sich selbst immer weiter zu stimulieren. Dabei entstehen sehr fantasievolle Gedanken aber eben auch Ängste. Das Hirn macht aus jedem Geräusch automatisch was, was es wieder unruhig macht.

Das erstmal zum Verständnis. Ich würde vielleicht tatsächlich beide getrennt voneinander ins Bett bringen. Aber eben zumindest die kleine Einschlagbegleiten.
Gleichzeitig würde ich die Zu bettgehzeit anpassen. Meine Erfahrung mit meiner Tochter ist, je früher sie ins Bett geht, desto später schläft sie. Weil das Hirn dann länger Langeweile hat und mehr Zeit auf Hochtouren zu kommen. Also muss man schauen wann ist das Kind wirklich müde.
Dann kurz davor anfangen sich fürs Bett fertig zu machen. Geschichten haben hier ein paar Mal zum einschlafen funktioniert. Aber eigentlich schläft meine Tochter besser mit Ruhe ein.

Gleichzeitig würde ich so spät kein Fernsehen mehr erlauben. Altersunabhängig. Vielleicht bei einem Teenager. Aber Kinder in dem Alter nicht.
Meine Tochter darf in den Zeiten die Ohr genannt habt in ihrem Zimmer spielen. Etc. Ab 20 Uhr frühestens geht es ins Bett, wo sie noch Bücher anschaut. Ich bin dabei. Es ist von Anfang an klar ob sie 1 oder 2 Bücher schauen kann, dicke oder Dünne. SieSiem klappt diese dann meist selbstständig zu und legt sich hin.
Und ja ich muss auch immer wieder ermahnen, dass sie doch bitte schläft. Aber es geht eigentlich.

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Was ich damit auch sagen will, die machen das wahrscheinlich nicht absichtlich, kommen nur (eventuell auch aufgrund von ADHS) nicht zur Ruhe. Vielleicht hilft es euch ja auch das zu verstehen. Sie brauchen eine Umgebung, die sie besser zur Ruhe kommen lässt. Es gibt da auch so Geräusche und Meditationen die Kindern speziell mit ADHS (aber auch ohne) helfen können sich zu entspannen.

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Da steht doch klar ADS und nicht ADHS

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Okay, ich würde das ganz anders machen.
Da zusammen schlafen nicht klappt, hätte bei mir jedes Kind sein Kinderzimmer und da müsste auch jeder in seinem Bett (ein-)schlafen. Jedes Kind dürfte aber nachts bei Alpträumen gerne in mein Bett gekrochen kommen und dort weiterschlafen.

Das Fernsehprogramm wäre gestrichen, ebenso Sport am Abend, denn das pusht auf! Alles ab 16-17 Uhr wäre bei mir ruhiges Calm-Down Programm.

Täglich duschen muss nicht sein, macht auch eher munter - im Gegensatz zum Baden, und wenn geduscht wird, dann morgens oder tagsüber, sonst reicht der gute alte Waschlappen.

Die Große würde ich ins Bett bringen und sie kann mir noch etwas aus einem Erstlesebuch vorlesen, 10-15 Minuten oder leise für sich lesen, was sie lieber möchte. Danach Licht aus.

Der kleinen würde ich eine Geschichte vorlesen, oder ein Buch und dann ebenso Licht aus.

Angst usw. sind doch nur wieder ausreden um Blödsinn zu machen. Trinken steht am Nachttisch und wer wirklich nochmal Pipi muss, kann das leise alleine machen.
Wenn die Kinder mich dann nochmal raufrufen gibt’s ne Ansage, dass jetzt Ruhe ist und wenn ich heute noch einen Ton höre, gibt’s ein Donnerwetter!
Da würde ich sehr streng sein.
Das sind nämlich alles keine Bedürfnisse mehr am Abend, die wollen einfach nur das Schlafen weiter rauszögern und das gibt’s bei mir nicht. zappenduster!

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Puh…das klingt nach viel Programm!

Wir haben hier 3 Kinder: 8, fast 6 und 3. die Große hat, genau wie ich, auch ADHS! Wir beiden würden durchdrehen bei eurem Abend und keiner Käme zur Ruhe, es gäbe Streit und strenge Worte!

Vllt hilft dir ein kleiner Einblick in unsern Abend:

17:30/18:00 Uhr Essen

Spätestens 18:30 „hoch gehen“ - dort ziehen sich alle um, gehen sich waschen und Zähne putzen!

18:45 ich gehe mit der kleinen in ihr Bett, wir schauen eine Folge Peppa und dann Baumhaus und Sandmann auf den Kika! Ist das aus schläft sie entweder schon oder dreht sich um, ich mache Musik auf Aumio (Meditationsapp für Kinder, einer unserer Retter und Gamechanger der letzten Kahre) an und sie schläft.

Zeitgleich schauen die Großen mit ihrem Papa im Elternbett Baumhaus und Sandmann, je nachdem wie schnell sie waren auch noch davor was, wenn der Kika noch nicht soweit ist

19:00-19:15 Uhr - je nachdem wie schnell wir waren gehe ich mit der Großen kn ihr Bett, mein Mann mit unserem Sohn in dessen Bett! Wir lesen beiden vor (im Moment Harry Potter, jeder nen anderen Teil)

19:30-19:45: wir machen ein Hörspiel oder direkt eine Aumio-Geschichte an und bleiben, bis beide schlafen! Jeder besieht die Erinnerung, die Augen zu zu machen!


Unsere Kinder brauchen hier immer den gleichen Ablauf! Fernsehen ist sicher nicht ideal, aber es hilft ihnen beim runter kommen! Das ist, im Gegenteil zum malen und spielen, in sich abgeschlossen!
Dazu merke ich auch, dass weniger mehr ist! Haben die Kinder mehr Zeit daheim, klappt alles besser!

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Erstmal würde ich beide Kinder trennen, funktioniert ja so nicht. Die Große würde ich um 20 Uhr hinlegen, ohne Hörspiel.
Die Kleine würde ich Einschlafbegleiten da sie ja anscheinend Angst hat. Das ist nicht Aufgabe der großen Tochter.