Kind fordert non stop Aufmerksamkeit..

Meine Tochter ist 4 Jahre und fordert pausenlos unsere Aufmerksamkeit..
Sie möchte nur Rollenspiele spielen oder unsere Aufmerksamkeit in dem Sie ständig spricht, Antworten möchte oder uns Dinge/ Tricks zeigen möchte.
Ich kann uns möchte das einfach nicht, verbalisiere auch dass ich gerade andere Dinge machen muss (bei denen sie mir helfen kann) oder ich biete ihr an mit ihr gemeinsam etwas in ihrem Zimmer zu suchen was sie in meiner Nähe machen kann. Nicht!! Dann schleicht sie rum oder knöttert, hängt sich an mich und redet in einer Tour.
Das einzige was ihr gefällt ist draußen zu sein und mit anderen Kinder zu spielen. Das auch erst seit Neustem. Das machen wir natürlich, aber sobald wir zuhause sind geht es von vorne los..
Nun ist es in meinen Augen so dass ich das Gefühl habe ihr nicht gerecht zu werden, bzw sie zu oft wegzuschicken. Aber was soll ich machen?
Mich nervt das irgendwie - einerseits ihre Art ständig etwas zu fordern, andererseits meine Art ihr nicht nachzukommen.
Es ist natürlich so dass wir gegen Abend wieder mehr gemeinsam machen, aber ich habe das Gefühl über Tag ist sie einfach unzufrieden.


Kennt das jemand?
Versteht ihr was ich meine?

LG

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Geht Deine Tochter denn in keine KiTa? Du schreibst ja selber, dass sie zufrieden ist, wenn sie mit anderen Kindern spielen kann. Und das ist auch vollkommen normal in dem Alter. Also ermögliche ihr das doch ein paar Stunden mehr, als nur auf dem Spielplatz.

Grüsse
BiDi

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Hallo!

Ja! Sie geht bis 13:30h in den Kindergarten. Danach sieht sie ein bisschen fern, ißt und trinkt etwas und sammelt so wieder Power.
Und wenn wir dann nicht raus gehen oder jemand zum Spielen da ist..

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Vielleicht bietest du ihr mal was anspruchsvolles an, kein TV. Wenn ich meinen 4jährigen mal was schauen lasse oder ein Spiel auf dem Tablet, dauert es danach bis er wieder in der „richtigen“ Welt angekommen ist. Man unterschätzt wie sehr dieses Gedudel die Kinder fordert/überfordert. Bei uns gibt’s das höchstens 3x die Woche.

Ansonsten spielt er grade sehr ausdauernd geomag, Lego, malt,..was geistig forderndes.

Und wenn du die Möglichkeit hast, lass sie doch noch etwas länger in der Kita wenn es ihr doch gefällt. :-) sie ist ausgelastet und du kannst deine DInge machen und hast danach wirklich für sie Zeitpunkt musst sie nicht wegschieben.

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Hallo,

sie scheint ein Kind zu sein, welches gern mit anderen Kindern zusammen ist. Dann lass sie etwas länger in der Kita.

LG

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Bei uns ist es ähnlich. Meine Tochter ist 3, Tag gestern:
6 Uhr aufstehen
8 Uhr Kindergarten
15:30 Uhr Ende
16 Uhr treffen mit Kindergartenfreund und Nüsse sammeln
17:30 Uhr zu Hause
Essen, spielen, Sandmann, Vorlesen.
Kind ist nicht müde, top fit. Ich mag nicht mehr!
20:30 Uhr Kind schläft. Endlich...

Mein Kind geht eigentlich nicht so lange in den Kindergarten, wir sind so bei 6,5 Stunden. Aber Power ohne Ende und auch ununterbrochen „Mama....“ Mir fällt es oft schwer mit ihr zu spielen, weil es scheinbar nie reicht. Unglücklich weil ich nicht mit ihr spiele oder unzufrieden weil ich es beende. Ich kann es meinem Kind nicht recht machen 🤷‍♀️ Werde aber eine tägliche feste Spielzeit mit ihr einrichten und dann 1 Stunde nur für Sie da sein. Eine verlässliche Konstante sozusagen. Vielleicht ist das auch etwas für Euch? Spielst du regelmäßig mit ihr bzw hast du auch mal nur Zeit für Sie? Den Kindergarten würde ich auch ausweiten, wenn es ihr gefällt. Aber das Hauptthema bei euch, scheint gemeinsame Zeit zu sein, die deinem Kind zu fehlen scheint.

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Für sie endet der Kindergarten um 13:30h. Mit unseren 35 Std ist dann Ende.
Ich habe viel Zeit für sie, bin auch ständig in Kontakt mit ihr. Aber ihr scheint es auch einfach nie zu reichen.
Vielleicht muss ich mir nochmal bewusster Zeit nehmen- wie Du schon schreibst. Und dann auch wirklich nur für sie da sein, ohne irgendwas anderes. Dann habe ich danach vll auch nicht so mit mir zu kämpfen mal ein "Nein" durchzusetzen.

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Ja genau, so meinte ich das 👍🏻 Bewusst Zeit nehmen ohne Ablenkung.
Aber ich kann mitfühlen...ist nicht einfach diese Situation. Alles gute für Euch!

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Wie oft gibst du dem Drängen denn nach? Kann es sein, dass sie inzwischen gelernt hat so lange zu nörgeln, bis du ihr nachgibst?

Ich würde ihr einen Timer kaufen, die gibt es bereits für Kleinkinder. So kann man den Timer auf eine beliebige Minutenzahl und das Kind erkennt anhand von Farben wie lange es noch warten muss. Und solnge MUSS sich das Kind alleine beschäftigen.

Danach spielt ihr dann zusammen ein Spiel oder macht etwas anderes gemeinsam und dann machst du wieder etwas anderes.

So kann sie lernen, dass du dir immer wieder Zeit nimmst, dass Dauernörgeln aber auch nichts bringt.

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Mein Sohn konnte sich bis vor kurzem auch nicht alleine beschäftigen. Er ist auch vier Jahre alt und geht knapp fünf Stunden in den Kindergarten am Tag. Nach dem Kindergarten essen wir zusammen zu Mittag, dann ist Mittagspause. Eine Stunde muss er sich in seinem Zimmer alleine beschäftigen. Dazu ziehe ich eine Eieruhr auf. Das klappt mittlerweile total gut. Ich habe auch das Gefühl, dass er diese Zeit braucht, um seinen Akku wieder aufzuladen. Danach braucht er wieder soziale Interaktion. Meistens backen wir etwas, gehen raus oder lesen ein Buch. Das lädt ihn dann wieder soweit auf, dass er es auch wieder schafft sich ein Weilchen alleine zu beschäftigen. Ich merke, dass er immer wieder ehrliche und liebevolle soziale Interaktion benötigt, um wieder ins freie Spiel zu finden. Ich lege mein Handy und alles andere bei Seite und habe dann nur für ihn Zeit. Meist reichen schon 15 Min.

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Meine Tochter ist da genauso. Aber sie war auch schon immer so. Sie möchte einfach nicht allein spielen 😉 ich denke so manche Eigenschaften gehören zum Charakter dazu und man muss einfach lernen damit zu leben 😊 es gibt ja auch bei Erwachsenen Menschen, die lieber allein sind und menschen, die immer um Menschen sind und nicht allein sein können. Ganz normal.

Für meine Ansicht nach gibt's nur eine Lösung: sich Zeit schaffen und den Tag strukturieren. Mach die Aufgaben, während sie im kindergarten ist (schick sie notfalls länger in den kindergarten) und plan keine Arbeit wenn sie nicht im kindergarten ist. Gehst du arbeiten, dann Teil dir das mit mann auf. Schau dass einer von euch zu 100% Zeit für sie hat, wenn sie zu Hause ist. Fang dann das arbeiten an, erst wenn ihr zu zweit zu hause seid. Arbeitet notfalls am Wochenende nach. Schau einfach, dass ihr Zeit für sie habt und keine Aufgaben, wenn sie zu Hause ist. So kommt ihr eure Aufgaben nach UND ihren Bedürfnissen.

So würde ich vorgehen. Strukturiert und plant euer Alltag, damit ihr es einfach auf die Reihe bekommt 😉

Bei uns geht es z.b. ohne ein tagesplan sowieso nicht und auch genau deswegen haben wir beschlossen, dass ich nicht arbeiten gehe. Würde ich arbeiten gehen müssen, dann wären die kids länger Im kindergarten. So schaut der Tag unter der woche bei uns aus

8-13 uhr: beide großen sind im kindergarten und ich bin mit dem kleinen zu hause. Da arbeite ich die heutigen Aufgaben Im Haushalt ab (hab dafür auch einen Plan von casablitzblanca.de). Und ich hab da meist Zeit für ne kleine Pause (nur mit Baby ist für mich wie Pause 😆)

13-17 uhr: Freizeit. Ich hol um 13:00 die kids ab und dann unternehmen wir meist was. Einkaufen geht mit den 3 Zwergen auch ganz gut, deswegen ist das meist nachmittags geplant, wenn ich einkaufen muss. Hatte da aber auch Phasen, wo ich nur einkaufen ging, wenn mann auf die zwerge aufpasste. Bei schlechten Wetter sind wir da aber auch mal zu Hause und machen da was zusammen. Arbeit hab ich in dieser Zeit komplett gestrichen, weil 1. Mich das zu sehr stresst die Küche z.b. zu putzen und ständig irgendwas mit den kids zu haben (auch wenn sie ne stunde zusammen spielen können, können sie da auch viel streiten) und 2. Ich gemerkt hab, dass die sich dann abends, wenn ich was machen muss, mich auch besser in ruhe lassen. Vielleicht entspannt es sich bei euch auch, wenn es zur Routine wird, dass einer von den Eltern nachmittags immer Zeit für sie hat, wenn sie vom Kindergarten heim kommt.

17-19 uhr: Da Koch ich das Abendessen (1 gemeinsame warme mahlzeit am Tag ist uns wichtig), um 18:00 essen wir, dann gehen sie meist baden. Wenn sie früher fertig sind, dürfen sie bis 19:00 auch fern sehen und dann geht's mit Gebet, gute Nacht Lied und vorlesen bis sie eingeschlafen sind ins Bett. Manchmal les ich da auch ne Stunde vor bis alle schlafen. Da teilen sie sich zum Glück Ein Zimmer.

Und ich schalt nochmal die spülmaschine einmal an (mehr mach ich da nicht, da ich auch Feierabend haben will) und genieß mit einer heißen Tasse Tee oder selbstgemachtem kakao ne Serie oder Film bis ich irgendwann zu müde bin und schlafen geh. (Netflix und co sei dank, dass ich nichts verpass, wenn ich mitten im Film schlafen geh 😆)

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Also schaut einfach dass ihr den Tag so geplant bekommt, dass ihr alles unter einen Hut bekommt. Notfalls muss sie dann länger im kindergarten sein.

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Lass sie knöttern und sich langweilen! Aus der Langeweile sind bei meinen Beiden immer die besten Beschäftigungen entstanden.
Es wird die erste Zeit sicher etwas stressig für dich, aber deine Tochter gewöhnt sich sicher dran, dass sie sich alleine beschäftigen soll eine Zeit lang.

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Mein Sohn und ich sind nach der Kita entweder direkt auf einem Spielplatz oder wir gehen nach hause und setzen uns aufs Sofa, schauen 30-45 Min Bücher an, essen dann was und dann gehts weiter. Wenn ich ihm dann zB einen Wecker für 30 Min stelle und ihm auch vorher schon ankündige, dass ich gleich eine halbe Stunde arbeiten muss, dann klappt es einigermassen. TV würde ich ganz weglassen. Es berieselt dein Kind, füllt seinen "Nähetank" aber nicht auf. Mein Sohn braucht mich nach der Kita auch erstmal ganz stark.

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Als meine Kinder 3 und 4 waren, brauchte ich mir für nachmittags nichts einzuplanen....die wollten auch ständig meine Aufmerksamkeit und kamen immerzu mit Spielen,Büchern und Bastelsachen an. ;-) Also hab ich das dann halt mit ihnen gemacht und den ganzen Nachmittag auf dem Teppich/im Sandkasten gesessen. Wir hatten und haben auch nachmittags viele, viele Spielverabredungen, da haben sich für Kinder miteinander beschäftigt und ich konnte wenigstens mit einer anderen Mutter Kaffee trinken und musste nur ab und zu "ran".

Rollenspiele kann ich nicht mehr und da habe ich mich immer verweigert. Das sollen meine Kinder gefälligst mit anderen Kindern machen, wofür haben sie denn Freunde. ;-) Das hat auch immer gut geklappt, inklusive selbst gebastelten Verkleidungen, als sie älter wurden.

Haushalt und Wochen-Einkauf fand ich mit kleinen Kindern zu anstrengend. Das habe ich dann abends, morgens oder am WE erledigt, wenn mein Mann da ist.

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