Kita Eingewöhnung

Hallo Zusammen,

am Montag haben wir mit der Eingewöhnung gestartet. Die Eingewöhnung sieht wie folgt aus:

5 Tage die Woche 45 Minuten am Tag.
Ein Elternteil darf mit in die Gruppe (mit Abstand und Maske). Es gibt verschiedene Zeitfenster... heißt um 9 Uhr sind 2 Kinder um 10 Uhr die nächsten 2 usw.

45 Minuten find ich ziemlich wenig, meine Tochter fängt dann gerade an zu spielen und " warm" zu werden.
Wenn ich ihr dann sage das wir gehen müssen gibt es Tränen weil sie noch da bleiben möchte. Sie würde dann gerne mit den anderen Kindern draußen spielen, geht dann aber auch nicht weil sie erst die Gruppenräume kennenlernen soll.

Heute an Tag 3 will sie gar nicht hin.
Ich will sie nicht zwingen hinzugehen.

Was haltet ihr davon?
Was würdet ihr machen?

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1. Es ist Absicht, dass Ihr geht wenn es am Schönsten ist.

2. Regelmäßigkeit ist wichtig. Wenn Du arbeiten gehst, kannst Du sie auch nicht zuhause lassen.

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Mit solchen "tollen" Antworten muss man hier wohl rechnen 😂

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Das ist mein voller Ernst.

Mein Erstgeborenes hat sich mit der Eingewöhnung schwer getan. Mein Ziel war eine Eingewöhnung ohne Tränen. Je weicher ich war, je mehr Sorgen ich mir gemacht habe, desto unsicherer war das Kind. Es macht einfach keinen Sinn Ausnahmen zu machen und zu grübeln.

Wenn Du das nicht schaffst, dann ist es vielleicht eine Möglichkeit jemand anderen die Eingewöhnung machen zu lassen. Das hat bei uns der Erfolg gebracht.

Wirklich gerne ging das Kind aber erst, als es mit einer Freundin eine echte Bezugsperson dort hatte. Das konnten die Erzieherinnen bei diesem Kind wohl irgendwie nicht abdecken, obwohl sie echt sehr erfahren und sehr zugewandt sind. Die Chemie muss halt auch stimmen.

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Erstmal: Wie alt ist denn dein Kind? Seid ihr auf die Betreuung angewiesen? Wie zufrieden seid ihr denn sonst damit, wie mit den Kindern in der Gruppe umgegangen wird?

Die scheinen ja sehr strukturiert vorzugehen, das finde ich auch nicht immer gut. Mam sollte sich da dem Tempo des Kindes anpassen und nicht unbedingt streng nach Konzept gehen, finde ich. Bei meinem Neffen hat sich die Eingewöhnung auch ewig gezogen, obwohl er sich gleich wohl gefühlt hat und länger geblieben wäre, er durfte auch nicht. Grundsätzlich finde ich es aber richtig, dass man dann geht, wenn es noch schön ist. Frag doch einfach mal ob ihr nicht auch mal mit in den Hof könnt.

Wie machen die das denn mit mehreren Eingewöhnungen gleichzeitig? Haben die Erzieher dann überhaupt Zeit für deine Tochter? Das stelle ich mir schwerig vor.

Klar würde ich die Eingewöhnung weiterführen, ist ja nix schlimmes vorgefallen und dein Kind würde gerne länger bleiben, ist also eigentlich gerne dort.

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Hallo,
das scheint ja eine schonende Eingewöhnung zu sein, was ich Prinzipiell erst mal positiv finde! 5 Tage lang immer nur 45min finde ich aber schon arg kurz, wir haben das nach und nach gesteigert, sofern es halt gut geklappt hat. Ja man soll gehen, wenn alles (noch) schön ist, also bevor die Stimmung kippt, aber da kann man eigentlich ja individuell schauen, wie es läuft. Sprich das doch einfach mal an, dass du ihr mehr Zeit zutrauen würdest, ob ihr das mal testen könnt. Vielleicht wollen sie auch einfach behutsam vorgehen und die Kinder nicht überfordern und sind deinem Vorschlag gegenüber offen.
Schwänzen würde ich in der Eingewöhnung aber wirklich besser nicht!! Fand sie dort etwas besonders toll? Vielleicht kannst du sie damit hin „locken“ und sie freut sich dann doch. Generell scheint es ihr ja zu gefallen, was du so berichtest.
Viele Grüße...

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12 Stunden nach der Anmeldung schon wieder abgemeldet.

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