Was ist ein gesundes Maß?

Hey ihr lieben,

Mich würde mal interessieren was für ein sexuelles Maß für euch als ausreichend bzw normal empfunden wird.

Also ich persönlich habe schon gerne täglich Sex.
Zudem verzichte ich auch an Tagen wo mein Mann und ich keinen Sex habe auf Selbstbefriedigung (zumindest meistens) weil mir der Sex mit ihm wichtiger ist.
Also warte ich dann lieber bis wir wieder haben.

Mein Mann kann bzw will normalerweise sich täglich Sex haben.
Allerdings unterscheidet uns etwas....
Je besser der Sex ist desto öfters will ich. Also werde dann richtig gierig nach Sex. Meist will ich dann sogar öfters am Tag. Und wenn es nicht zum öfteren kommt dann will ich aber defintiv jeden Tag. Ich bin quasi den ganzen Tag schon vorfreudig und erregt und warte bis mein Mann von der Arbeit kommt, alles erledigt ist und wir dann abends ins Bett können und unsere Zweisamkeit genießen.

Leider ist es bei ihm etwas anders. Je ausgiebiger (natürlich dann auch körperlich anstrengender) und je öfters wir Sex haben umso eher braucht er eine Pause.

Momentan ist es so...
Wir hatten die letzte Zeit richtig guten sex
Ich konnte mich nach langer Zeit mal wieder richtig fallen lassen und genießen.
Mein Mann fand den Sex auch Spitze. Er findet sogar (laut seiner aussage)das vor kurzem der Sex der beste war den wir je hatten.
Leider ist schon seit 3 Tagen nix mehr.
Am Montag kam es zu einem Missverständnis...
Ich meinte es völlig anderes (nichts sexuelles) und er dachte ich meinte mit meiner Frage Sex...und antwortete "ernsthaft, möchtest du schon wieder Sex haben?"
Ich erklärte dann das ich gar nicht Sex meinte.
Daraufhin fragte er aber trotzdem nach und wollte meine Meinung wissen.
Ich ließ ihn wissen das ich schon lust hätte.

Er meinte daraufhin das ihm der Rücken von der Arbeit weh tut und er müde ist und dieser häufige und ausgiebige Sex anstrengend ist und er eine Pause braucht und er deswegen an diesem Abend keinen Sex mehr möchte.

Am nächsten Tag kam er von der Arbeit und ließ mich sehr schnell wissen das er wieder müde ist und ihm die Hand schmerzt.
Er legte sich sehr schnell hin nach dem essen (was er sonst nie tut, normalerweise beschäftigt er sich noch mit seinem handy) und schlief.

Naja und ich warte und warte bis er mal wieder Lust auf mich hat.
Lust generell scheint er ja zu haben, als ich vorher die Wäsche machte konnte ich sehen das seine Boxer total eingesaut war.
Also Lust ist da (wahrscheinlich bevorzugt er momentan Selbstbefriedigung weil das schneller, stressfreier und nicht so anstrengend ist) aber Lust auf Sex mit mir hat er nicht .
Das ist etwas frustrierend weil ich ja so mega viel Lust auf Sex mit ihm habe.

Wie ist das bei euch so?
Steigert sich auch eure Lust oder braucht ihr auch öfters eine Pause?
Wenn ihr Lust habt aber der Partner nicht, wie geht ihr damit um?
Klar ist Selbstbefriedigung eine Option, aber wenn ihr das nicht wollt sondern speziell Lust auf Sex mit eurem Partner habt. Wie kommt ihr damit klar

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Nach drei Tagen von sexueller Frustration zu sprechen ist schon arg übertrieben. Meinst du nicht? Ich bin ja durchaus auch gern aktiv und oft, aber wenn mein Partner völlig erschöpft ist, dann ist es doch auch eine Form des Respekts mal wenige Tage Ruhe zu geben.
Ich stelle mir vor, was hier los wäre wenn er die Frau wäre.
Setz ihn doch nicht so unter Druck. Es gibt auch andere Dinge, die man mit dem Partner machen kann. Kuscheln, Fernsehen, REDEN.
Es ist ein Geben und Nehmen. Versuch doch mal auch seine Bedürfnisse zu verstehen. Und noch eine Frage: du wartest den ganzen Tag auf ihn? Arbeitest du nicht? Hast kein Hobby? Nichts anderes als Sex? Vielleicht wäre das weg ibb bv e Möglichkeit dich auszulasten und deinem Mann den ein oder anderen Tag Pause zu gönnen.

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Überlesen habe ich, dass er sich in die Boxershorts wichst und du das waschen musst. Hö?
Das ist respektlos von ihm. Da würde ich mich an deiner Stelle auf jeden Fall auch beschweren. Etwas merkwürdig klingt eure Beziehung schon. Rede doch mal offen mit ihm.
Vollgewichste Unterhosen sind so unsexy...

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Ich gebe meinem Mann natürlich diese Pause.
Die Frustration bekommt er nicht mit.
Ich sage nichts dergleichen zu ihm und verhalte mich auch nicht anders gegenüber ihm.

Und wie gesagt seine Pause bekommt er immer.
Mal abgesehen davon bestimmt er sowieso immer wann es Sex gibt. Das hat er sich selbst so angeeignet. Wenn er Lust hat gibt es Sex, wenn er nicht will dann gibt es keinen. Wie meine sexuellen Bedürfnisse sind ,sind ihm egal.
Wenn ich von alleine mal ankomme spontan und Sex mit ihm möchte weißt er mich ab wenn er gerade nicht will.
Ich allerdings muss immer wollen wenn er will. Sein Glück ist das ich meist dann auch immer will.

Ich arbeite momentan nicht weil ich in Elternzeit bin. Ich habe eine 2 Monate junge Tochter Zuhause und eine 2 Jährige. Dadurch hab ich genug zu tun. Plus Haushalt und Einkäufe und andere Erledigungen täglich.
Das lenkt schon gut ab. Aber wenn z.b wie jetzt gerade meine beiden Mäuse schlafen und alles erledigt ist und ich endlich mal selbst etwas entspannen kann auf der Couch dann denke ich schnell an meinen mann und freue mich darauf wenn er nach Hause kommt. Also im generellem.
Auf Sex mit ihm freue ich mich natürlich dann auch (aber nicht nur).

Tv schauen will er unter der Woche wenn er arbeitet abends nicht.
Meist läuft es gleich ab.
Er kommt zum 18 Uhr heim
Dann geht er in die Badewanne
In der Zwischenzeit koche ich das Abendessen.
Dann wird gegessen.
Danach mache ich eine beiden Mädels und mich selbst Bett fertig.
In dieser Zeit liegt er schon Bett fertig um Bett und ist am Handy während ich alles erledige.
Wenn ich dann endlich alles fertig habe und die kids schlafen ist es meist auch schon 22 Uhr. Und dann will er wenn überhaupt nur noch Sex (eine schnelle Nummer was verständlich ist) und dann will er schlafen weil er um 4 Uhr wieder aufstehen muss.

Für mehr ist da unter der Woche nicht Zeit.
Er will es aber auch nicht anders.

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Ich bin da genau wie du. Wenn drei Tage noch keine Initiative von ihm kam dann denn ich gleich er hat sich selbst befriedigt. Das finde ich dann krankend. Weil er daa ja dann vor zieht

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Wir sind da zum Glück sehr gleich.
Wir haben im Schnitt zweimal die Woche Sex, was uns beiden auch völlig ausreichend ist. Ich persönlich habe nach zwei/drei Tagen auch mehr Lust auf meinen Partner und kann es auch mehr genießen. Er ist auch abends oft von Arbeit geschafft. Außerdem arbeite ich in Schichten und wenn ich zum Beispiel Spätschicht habe und erst 23 Uhr zu Hause bin, schläft er natürlich schon.
Ich konnte Frauen, die mehrmals hintereinander und am Besten jeden Tag Sex brauchen noch nie wirklch verstehen. Mir gibt das weniger, als wenn ich weniger oft habe.
Wenn wir Sex hatten, dann so ausgiebig, dass wir beide zufrieden und befriedigt sind 😅 sehr selten haben wir zweimal hintereinander.

Wenn mein Mann sagen würde er hat keine Lust, ich aber weiß, dass er sich dann selbst befriedigt hat, wäre ich auch etwas gekränkt. Ich würde es aber nie ansprechen, weil ich der Meinung bin, dass Selbstbefriedigung eine ganz persönliche Sache ist, die niemand zu bewerten hat.

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Da magst du recht haben. Allerdings macht er schon ein riesen Fass auf wenn ich mich Selbstbefriedigt habe und deswegen abends keine Lust mehr auf Sex (war vor 2 Jahren mal die Situation). Da war er echt sauer als er raus gefunden hat das ich es mir tagsüber mal selbst gemacht habe weil ich nicht warten konnte bis abends und dann aber abends keine Lust mehr auf Sex hatte. Das hält er mir bis heute noch vor obwohl es seitdem nie wieder vorgekommen ist und er es aber ständig so macht.

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Wie du von euch als Paar erzählst, finde ich, dass ihr insgesamt nicht wirklich respektvoll miteinander umgeht. Irgendwie klingt es so, dass es bei euch nur um Sex geht und wenn der eine nicht bekommt, was er will, ist er sauer.

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Au Mann, was verbindet euch eigentlich als Paar außer der Sex? Bei dem von dir beschriebenen Verlauf eures Alltags ist es ja kein Wunder, dass du mit ihm schlafen willst, denn das scheint ja die einzige Möglichkeit zu sein, von ihm wahrgenommen zu werden. Und wann du wahrgenommen wirst, entscheidet auch er.

Wenn mein Partner mich im Alltag so wenig sehen und unterstützen würde, kann ich nachvollziehen, dass du “verschnupft“ reagierst, wenn er dir auch noch den Sex vorenthält.

Ich würde mich an deiner Stelle schleunigst aus der Bittsteler-Position herausgegeben und erst Mal eine Weile sehr ausführlich der Selbstliebe frönen. Vielleicht würde ich ihm noch den Vibrator mit Scheifensekret auf den Nachtisch stellen und auf Naserümpfen äußern, er habe ein seltsames Verhältnis zu Sex und Körperflüssigkeiten, wenn es ihn stört, kann er ihn doch abwaschen und wegräumen...

Ich glaube, in eurer Beziehung stimmt einiges nicht und da solltet ihr mal genau hinsehen, was da im Busch ist.
Irgendwie scheint bei euch die Frage nach Sex oder nicht Sex ein Machtkampf zu sein und das ist NICHT gut.

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Ja das ist die einzige Möglichkeit mal von ihm wahrgenommen zu werden und Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ich habe ihm das schon sehr oft gesagt, aber mehr als das ich krank reagiere in deinen Augen mit solch einem Verhalten kam von ihm nicht.

Und weil er weiss wie wichtig mir der Sex deswegen ist spielt er mit der macht mich in der Hand zu haben indem er bestimmt wann es ex gibt.

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Ich glaube, er will dich kontrollieren, dich klein machen und abwerten.... Ist nur meine Meinung.

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Bist Du unterfordert? Dass Du gierig auf ihn warten musst? Er arbeitet immerhin und kennt neben Sex noch andere essentielle Dinge.
Guter Sex hin oder her, alle 3-4 Tage reicht doch und wäre auch ein gesundes Maß.

Mich würdest Du überfordern.
Hier ist 1-2x pro Woche ein gutes Maß, aber nicht hechelnd abwartend bis er heim kommt.

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Nein ich bin weniger unterfordert.
Ich habe eher das Problem, dass Sex der einzige Zeitpunkt ist wo er mir mal Aufmerksamkeit uns nähe gibt wo ich dann auch was von habe.

Ansonsten fordert er ausschließlich seine Nähe in Form von Massagen, Rücken kraulen usw ein. Aber von seiner Seite kommt nichts zurück. Egal wie oft ich den Wunsch anspreche. Selbst wenn ich selber fix und alle bin oder Schmerzen habe erwartet er von mir täglich das massieren etc ansonsten ist Streit bzw jammert er wie ein kleines Kind rum, ist bockig und geht mir aus dem weg.

Und sex ist da das einzige was er will und ich auch meine Nähe und Zärtlichkeit bekomme die ich mir wünsche.

Ich weiss das es nicht der richtige Weg ist.
Aber was soll ich machen.
Also bin ich in gewisser Weise vom Sex anhängig geworden bzw komme schlecht damit klar wenn es tagelang keinen gibt weil ich dann nichts von ihm habe. Dann ist es so als ob ich in einer WG mit ihm lebe.

Ich habe das schon tausend Mal angesprochen aber er sieht das nicht so
Und wenn er doch mal was ändert dann nur kurzzeitig und unter Zwang (das zeigt er suxh deutlich) und nur mit Gegenleistung.

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Ist es denn diese Art Nähe, die du dir wünschst?
Ich glaube, du bist sehr traurig und unglücklich.
Hast du jemanden zum Reden oder der dir besteht?

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Bei mir ist es auch so, wenn ich Sex habe, möchte ich dann mehr davon. Wir haben immer sehr befriedigenden Sex. Mein Mann braucht eine sehr lange Pause dazwischen, macht auch keine SB, laut seiner Aussage. Was ich ihm auch glaube. Jeder Mann ist eben anders. Wir haben uns auf 2 bis 3 mal im Monat eingependelt. Daran wird sich auch nichts ändern, denke ich. Aber man weiß ja nie, wie das wird, wenn wir später mal allein sind ohne Kinder. Aber das dauert noch mindestens 10 Jahre, dann sind wir Mitte 50.
Ich mache dann eben fast jeden Tag SB, einfach, weil ich das Gefühl eines Orgasmus einfach toll finde. Darauf möchte ich nicht bis zum nächsten Mal Sex mit meinem Mann warten.

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Du bist grade erst aus den Wochenbett, ihr habt zwei sehr kleine Kinder, er arbeitet - ganz viele Paare hätten in eurer Situation nicht mal ansatzweise die Kapazitäten überhaupt an Zweisamkeit zu denken und du fragst dich ernsthaft, ob euer Pensum genug ist und sein Verhalten normal? Ich finde das bei dir ganz schön auffällig. Irgendwas scheinst du mit dem häufigen Sex oder mit dem kleinen Machtkampf, den ihr dazu austrägt, zu kompensieren. Oder ist das hier ein Versuch von eurem ausgelassenen Liebesleben zu „prahlen“? Ich war bedient von den dauerhaft unterbrochenen Nächten, dauerkuschelndes/stillendes Baby....bekommt euch doch erst einmal als Familie zu viert eingespielt, bevor du dir solche Gedanken machst, wenn mal drei Tage im Bett nichts läuft. Oder ihr sucht euch dringend andere Themen und Bezugspunkte, über die ihr euch als Paar definiert. Mir wäre das permanente Gehabe darum total anstrengend und ich würde da auch als Partner auf Abstand gehen und mich fragen, ob ich nur für das „eine“ und das Geld ins Haus holen herhalten muss.

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Ich bin grad froh, dass es nicht nur mir so geht.

Bei uns ist die Situation ähnlich. Viel Sex bzw guter Sex führt bei mir zu mehr Lust, bei meinem Partner aber zu weniger.

Da gibt's schon ewig Diskussionen deswegen bei uns.

Für ihn ist masturbieren manchmal auch einfacher und unanstrengender und dadurch bevorzugt er das auch von Zeit zu Zeit. Wir versuchen, dass er mich dann mit einbezieht, wenn ich auch da bin.
Für ihn ist Masturbation auch tatsächlich einfacher und schneller, weil er beim Sex nur schwer zum Ende kommt, was das ganze auch beeinflusst.

Sonst halten wir es so, dass sich jeder selbst befriedigt, wann man und so oft man möchte.

Aber wir hatten wie gesagt schon etliche Male die Situation, dass ich gerne gewollt hätte und er mich tagelang hat "abblitzen" lassen. Mir gelingt es immer besser, das nicht als persönliche Kränkung anzusehen und zu akzeptieren, dass er weniger Lust hat als ich und der Sex für ihn trotzdem toll ist.

Schwierige Situation auf jeden Fall und hat mich schon oft an den Rande der Verzweiflung gebracht.

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Danke dir für die aufbauenden Worte.
Ich habe nur Angst das er irgendwann so gut wie gar keinen Sex mehr mit mir möchte weil er das masturbieren dann bevorzugt weil es halt einfach schneller geht etc.

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