Clustern, wie wild turnen und Frust

Guten Abend ihr Lieben,

muss mir Mal ein wenig Rat einholen und Frust von der Seele schreiben.
Unsere Tochter ist 4,5 Wochen alt, wurde 3 Wochen früher geholt. Sie hat jetzt in dem Zeitraum 1,2 kg zugenommen und trinkt fleißig. Darüber bin ich sehr froh, in der Klinik sah dies die ersten Tage ihres Lebens ganz anders aus - zu Hause haben wir aber wohl beide die nötige Entspannung.

Sie ist eine Clusterfeeding-Kandidatin und abends ist das eben so, damit habe ich mich gut arrangieren können. Auch die Nächte, in denen sie stündlich an die Brust möchte kann ich gut annehmen. Weiß schließlich wofür das alles gut ist und genieße die Stillbeziehung auch.
Seit einigen Tagen ist es jedoch so, dass sie abends dann im Cluster-Stillprozess zusehends "die Nerven verliert". Sie schreit, nimmt die Brust nicht an, schiebt die an die Brust, überstreckt sich, strampelt wild. Ich versuche dann das neue anlegen, das Bäuerchen oder den Seitenwechsel, wir haben es auch mit Kümmelzäpfchen und Bauchmassage probiert falls es an Luft liegt - alles ohne Erfolg. Weglegen kann ich sie aber auch nicht. Dann sitzen/liegen wir hier beide und wissen nicht weiter. Sie ist irgendwann erschöpft, trinkt wieder ein bisschen, nickt kurz ein und wacht wieder ungehalten auf..

Vielleicht ergeht es ja einigen von euch auch so? Oder erging und ihr habt heiße Tipps? Zusätzlich um Clustern ist das dann echt eine kleine Belastung - ich Schreien trifft mich nicht nur nervlich, sondern auch mitten ins Herz.

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Es könnte auch sein, dass sie sich darüber ärgert, dass Milch kommt?
Hat sie einen Schnulli, bzw. nimmt sie den?
Säuglinge träumen schon direkt beim Einschlafen, sie verarbeitet wahrscheinlich abends. Hat unsere erste Tochter auch gemacht. Immer nur abends für ca 2 Stunden... da hat auch einfach nichts geholfen, gar nichts... Wir sind mit ihr durch die Wohnung gelaufen, ich habe aus dem Fenster geschaut... und auch die ein oder andere Träne mitgeweint...

2

Hmm über die Option mit dem Frust über Milch hab ich noch nicht nachgedacht und werde es Mal weiter beobachten! Danke für den Denkanstoß.
Einen Schnuller nutzen wir nicht.
Ja, die Tränen liefen heute Nacht auch..man fühlt sich dann doch ein wenig hilflos ihr zuzusehen, wie sie immer unzufriedener wird🥴

3

Gerne!

Ich weiß ja nicht wie eure Einstellung zu Schnullern ist, für solche Momente könnte es hilfreich sein.
Beide unsere Mädels haben ab ca 2 Wochen nach der Geburt einen Schnulli gehabt und man konnte sehr gut erkennen wann sie Hunger hatten und wann sie einfach nur schnullern wollten. Zum Einschlafen z.b.

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Hallo,
so eine Phase hatte meine Kleine auch mal. Ich glaube auch, dass sie nur nuckeln wollte und sich dann geärgert hat, dass Milch kommt. Schnuller hat sie aber auch nicht genommen. Und nach kurzer Zeit wollte sie immer doch wieder an die Brust. Ein ewiges Hin und Her. Ich habe es einfach ein paar Tage ausgehalten und dann hat sich das wieder gelegt. Einen besseren Tipp habe ich leider nicht 😅

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