18 Monate alt, nachts Fläschchen

Hallo,
meine Tochter ist jetzt 18 Monate alt. Zum einschlafen gibt es 210ml 1er Milch und nachts verlangt sie auch nochmal 2-3 Fläschchen. Tagsüber isst sie entweder wenig oder relativ normal, das scheint unabhängig von der nächtlichen Milchmenge zu sein, ebenso wie die Milchmenge unabhängig vom Essen tagsüber ist.

Ich schwanke nun zwischen Fläschchen einfach nicht mehr geben und mir ein paar Nächte um die Ohren schlagen, Milch immer weiter mit Wasser zu verdünnen, oder einfach noch ein paar Monate abzuwarten, ob sich das von selbst legt. Einen Becher oder eine Flasche mit festem Schnabel nimmt sie nachts leider nicht an, weder mit Wasser, noch mit Milch.

Was würdet ihr machen?

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Wie viele Mahlzeiten isst sie denn tagsüber so im Schnitt? Und bekommt sie tagsüber noch Milch?
Das mit dem Milch verdünnen machen wohl viele Leute und bei einigen scheint das auch zu funktionieren. Ich bin da ein bisschen im Zwiespalt. Theoretisch kann der Schuss nach hinten los gehen, wenn es nachts tatsächlich Hunger und nicht Gewohnheit ist. Ich finde in dem Alter sollte Milch in der Nacht kein Thema mehr sein, andererseits würde ich mir das Leben auch nicht unnötig schwer machen. Prinzipiell bin ich dafür dass Kinder bis zum 2. Geburtstag aus der Flasche trinken "dürfen". Die einzige Sorge die ich hätte wäre wegen den Zähnen.

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Genau die gleiche Problematik hatte ich auch, vorallem das zum Schluss immer mehr verlangt wurde. Vielleicht reicht ihr die 1er Milch von der Sättigung nicht? Ich habe Pre Milch bis zum Schluss (19 Monate) gegeben. Hatte einen Tag kein Pulver mehr da und hab ihr 3,5% H-Milch warm gemacht. Das war die erste Nacht wo sie nicht mehr wach wurde für mehr. Hab diese Milch dann beibehalten und mit einer Flasche war sie zufrieden. Habe dann angefangen abends noch eine warme Mahlzeit zu geben mit Joghurt als Nachtisch. Und schlagartig hat sie durchgeschlafen. Sind jetzt seit 2 Wochen komplett Fläschchen frei 😍

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Ich bin gerade zu blöd direkt auf deinen Beitrag zu antworten.
Morgens gibt es Joghurt mit Obst und Haferflocken, ca 150g, das isst sie meist komplett auf. Mittags meistens eine halbe Scheibe Brot mit Butter und Wurst dazu minimal Gemüse. Nachmittags Obst oder einen selbstgebackenen gesunden Muffin(mit Gemüse im Teig). Abends ist so eine Sache, wenn es Haferbrei mit Banane gibt, wird eine ganze Schüssel (ca 200g) verdrückt, wenn sie das essen soll was wir essen, nur ein paar Happen.
An Tagen wo sie wenig isst, fallen Mittagessen und Nachmittagssnack aus.

Ich habe schon ab und an mal verdünnte Milch oder Wasser pur angeboten. Nimmt sie zu 90% an (die restlichen 10% hat das zu einem Ausraster und minimum 2 Stunden wach geführt), verlangt dann aber 30 bis 60 Minuten später wieder ein Fläschchen.

Das Fläschchen ist auch mein größtes Problem, aber sie nimmt nachts leider absolut nichts anderes an.

@einhornglitter das habe ich auch schon überlegt, fand allerdings die Menge der Milchprodukte mit dem Joghurt morgens und dem Haferbrei abends schon recht hoch. Werde morgen einfach mal den Haferbrei mit Wasser zubereiten und Vollmilch ins Fläschchen geben.

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Wegen der Menge an Milchprodukten musst du dir in dem Alter eigentlich keine Gedanken mehr machen. Das gilt vor allem fürs erste Lebensjahr.

Kinder wissen übrigens sehr gut was und wieviel sie essen müssen. Da würde ich mir bei einem gesunden Kind nicht so viele Gedanken machen.
Gerade außerhalb von Entwicklungs- und Wachstumsschüben brauchen so kleine sehr wenig Energie.
Was bekommt sie denn tagsüber zu trinken und trinkt sie da viel?

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Naja, das ist schon wenig Essen tagsüber, finde ich. Das einzig sättigende ist der Hafer, aber man kann nicht nur von Hafer leben. Wenn sie nicht wirklich normal vom Tisch isst, dann vielleicht weiter breiähnliche Mahlzeiten? Nudeln, Reis, Fleisch, natürlich Gemüse
wenn angenommen. So viel Milch nachts ist schon schlecht für die Zähne.

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Für mich ist es wirklich kein Problem, wenn Kinder auch mit 2 oder 3 Jahren noch ihr Milchfläschchen wollen. Ich wäre allerdings vorsichtig es nachts zu geben, wegen den Zähnen. Der Milchzucker legt sich gerade beim nuckeln am Fläschchen so richtig schön um die Zähne und das kann schlimme Folgen haben. Aber dieses Risiko muss jede Mama für sich abwägen.

Bei uns war es auch so, dass die Maus tagsüber fast nichts gegessen hat, solange es nachts noch Milch gab. Wir haben das dann umgestellt, allerdings schon sehr viel früher. Zu dem Zeitpunkt war es auch abartig heiß und da sie nachts dann 2-4 Fläschchen Milch wohl eher aus Durst getrunken hat, war der Energiebedarf für den Tag halt größtenteils gedeckt, also wurde kaum was gegessen...

Wir haben dann langsam die Fläschchen mit immer weniger Milchpulver angerührt. Das ging auch über einige Wochen, bis es dann nur noch Wasser war. Seit sie ihre Fläschchen alleine halten kann, hat sie einfach eins mit im Bett und wenn sie nachts Durst hat kann sie alleine trinken und weiterschlafen.
Pre bekommt sie übrigens auch mit fast 19 Monaten weiterhin morgens und abends (und wenn sie mag auch zwischendurch). Ohne kann sie noch nicht und das ist für uns vollkommen ok und sie kriegt die Milch solange sie das braucht.

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Hey,
Wir haben damals auch immer weniger Pulver rein, bis es Nachts nur noch Wasser war. Er hat aber auch noch 1-3 mal getrunken in der Nacht. Vor dem Bettgehen gabs anfangs noch eine dicke Breiflasche aber selbst die haben wir dann mit der Zeit aufgehört. Mit bissl mehr als 2 Jahren brauchte er auch nichts mehr zum einnuckeln und hat dann auch durchgeschlafen. Das ist aber auch von Kind zu Kind sehr unterschiedlich.
Alles Gute 😊

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Das ist viel nachts. Ich würde versuchen ihr tagsüber mehr zu geben und nachts zu reduzieren. In dem Alter braucht keiner mehr 2-3 Fläschchen, egal ob Milch oder Wasser. Da musst Du versuchen ihre Gewohnheit zu verändern.

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