Beikost wirklich soooo wichtig?

Hallo ihr lieben
Gestern waren wir zur Impfung und u5 beim Kinderarzt. Auf die Frage wie sie ernährt wird, hab ich gesagt dass ich noch stille und dass das mit der beikost einfach nicht sooo klappt. Sie schüttelt sich und würgt und ich hab wirklich schon sehr viel ausprobiert. Von selbstgekocht bis Gläschen, über warm, kalt, Früchte usw. ich probiere immer wieder etwas neues aus aber das ist alles nicht soooo das wahre. Daraufhin meinte meine kiä dass die Muttermilch nicht mehr reicht (meine kleine ist 7,5 Monate) und meinte sie habe sicherlich schon einen Eisenmangel. Ich soll sie doch mal einfach nicht stillen und warten bis sie richtig Hunger hat. Nachts soll ich sie ruhig mal schreien lassen und warten bis sie Hunger hat und ihr dann ein Gläschen geben. Sie müsse unbedingt essen. Sie würde sich nur schütteln weil sie durch die Milch satt wäre. Schreien lassen und hungern lassen ist für mich keine Option.... sie hat mich aber trotzdem damit ordentlich unter Druck gesetzt und ich mache mir jetzt sorgen dass meine kleine Mangelernährt ist. Dabei kenne ich doch auch den Spruch: Food under one, is just for fun

Was haltet ihr davon? MUSS sie unbedingt essen?

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Nein muss sie nicht!

Einfach nett lächeln und sagen, es geht schon. (Sofern das Gewicht stimmt)
Es gibt Babys, die werden bis weit über den 1 Geburtstag voll gestillt.
Wenn ein Kind würgt und sich weigert, würde ich es ihm nicht reinzwingen. Da rennt man ja direkt in eine Futterstörung.

Lg

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Danke schonmal! Für mich ist es auch gegen meine Natur jemanden zu irgendwas zu zwingen. Vor allem weil sie wirklich alles ekelig findet. Mir machte nur der angebliche Eisenmangel Angst. Ich möchte eigentlich, dass sie dann isst, wenn sie es auch will.
Sie sieht 8130g. Gehört also definitiv zu den schweren Babys. Somit keine Gefahr

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Könnte die Ärzin zur Not auch testen, wenn es ihr so sorgen macht

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Du schreibst nur von Brei, so wie ich es verstehe. Was ist mit BLW? Also zum Beispiel eine ganze oder halbe gekochte Kartoffel, nimmt sie die?

Unser früherer Kinderarzt war ganz entspannt, als ich gesagt hab, dass es mit dem Brei nicht so klappt (es gingen immer nur ein paar Löffelchen, egal wie hungrig sie war). Er meinte nur, wir sollten es mal mit einem Brot oder so probieren (bisschen was drauf durfte schon, was nicht zu stark gewürzt war und draufgestrichen werden konnte). Bei uns wurde es dann eine Mischung, Abendbrei ging, mittags später auch, morgens gab es Brot. Ich weiß aber nicht mehr, wann das jeweils war.

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Hab bislang nur Brei probiert. Hab mich aber tatsächlich über BLW belesen und hab heute Gemüse gekauft was ich dünsten werden und ihr mal anbiete. Vielleicht klappt das

Finde es auch nicht gut, wenn Kinderärzte so Stress machen. Brot findet sie auch total ekelig. Getreidebrei hat sie mal 5 Löffel den einen Morgen gegessen. Bei ihr ist es auch egal wieviel Hunger sie hat. Sie mag einfach fast garnichts. Werde aber definitiv mal BLW probieren

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Achte nur auf eine abwischbare Umgebung! 😆😉 Viel Glück!

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Nein definitiv nicht. Viele machen bwl (ich mittlerweile auch) und da landet meistens sehr wenig im Magen und denen gehts auch gut ;)

Und in der mumi ist alles wichtige enthalten.

Ärzte sind leider keine Ernährungsexperten.

Ich natürlich auch nicht aber das beikost mit 7 Monaten so wichtig ist das man das Kind schreien lassen soll...Ähm nein das erkenn auch ich 😂

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Genau. Bei blw wird halt alles probiert und das finde ich so eigentlich auch viel schöner.
Bin auch der Meinung dass in mumi alles wichtige drin ist. Danke für die Bestätigung.
Neee hab schon oft gelesen dass kiä es leider immer sehr eilig mit beikost haben

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Ja gell ich finde blw macht viel mehr Spaß 😅 und meiner hat auch viel mehr Interesse daran als an Brei. Brei geht ma gut, mal nicht und bei „normalen“ essen sagt er nie nein 😅

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Schlimm, dass da immer noch so viele Kinderärzte so einen Stress machen. Ein Kind in dem Alter muss noch nicht essen wenn es nicht möchte. Wir hatten das bei unserem großen, hab auch von allen Seiten gesagt bekommen, er müsse langsam mal was richtiges essen aber er wollte nicht. Hab also etwas über 1 Jahr quasi voll gestillt, nur immer mal was angeboten, mehr als 2-3 bissen wollte er nie. Irgendwann hat er ganz von selbst bei uns mitgegessen.
Jetzt beim kleinen werd ich einfach abwarten wann er Interesse zeigt und dann kann er direkt vom Familientisch mitessen. Ganz egal ob mit 6, 10 oder 14 Monaten.
Hör da auf dein Gefühl.

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Danke für deine Antwort. Ich bin froh, dass das hier genauso gesehen wird. Finde Kinderärzte können einen ganz schön verunsichern

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Hilfe, manche Kinderärzte sind echt unmöglich. Vergiss einfach alles, was sie gesagt hat und stille weiter voll, bis die Kleine von selbst anfangen möchte zu essen. Wir haben so mit 7.5 Monaten angefangen, ihr ab und an was anzubieten und sie hat dann mit der Zeit immer mehr gegessen.

Aber da hat jedes Baby seinen Rhythmus. Manche wollen ein ganzes Jahr oder länger voll gestillt werden, auch das ist kein Problem. Wenn sie gesund ist und gutes Gewicht hat, ist doch alles top! Lass Dich nicht verunsichern :) Gibt es bei Euch eine Alternative zu der Kinderärztin..?

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Danke. Ich vergesse alles liebend gerne weil mir das Gespräch wirklich nicht gefallen hat. Hab auf zu ihr gesagt: kann sie doch nicht zwingen wenn sie nicht essen möchte und sie sich ekelt. Wenn ich sehe, wie die Kinder ausm bekannten und Freundeskreis essen - das ist richtig mit Genuss essen. Aber so wie das hier läuft...das ist nur Qual

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Was ist den das für ein Hirnverbrannter Spaß 🤦🏼‍♀️
Wir waren heute beim KiA meine Maus ist 9 Monate und wiegt 7,5 Kilo und die Ist kein großer Fan von Beikost (wir haben alles über Gläschen bis BLW) versucht. Und was sagt KiA? Alles Bestens ein Kind isst dann wann und was es will solange die Möglichkeit geboten wird. Wegen Mangelernährung habe ich auch die Sorge angesprochen da hieß es nur „man sieht es einem Baby immer an wenn ihm was fehlt“
Also lass deine Kleine so essen wie sie will. Hungern lassen ist ja echt barbarisch

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Wir hatten genau das gleiche Problem mit der Beikost. Meine Kleine wollte einfach nichts essen. Sie hat dann weiter ihre Fläschchen bekommen. Habe ihr immer mal wieder was angeboten, war aber auch ok wenn sie nichts wollte. Uns hat es geholfen den Druck den ich mir selbst gemacht habe raus zu nehmen und mich einfach damit abfinden, dass sie noch nicht essen mag. Mit ca 8 Monaten fing sie an Brot zu essen. Mittlerweile isst sie auch andere Sachen, aber am liebsten immer noch Brot. Gerne auch mit Spinat bestrichen oder in Tomatensauce aufgeweicht. 🙈
Das kommt von ganz alleine. Seit ein paar Tagen isst sie jetzt sogar Obstbrei.

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Nein es ist nicht so wichtig.
Ich habe 2 "große " Mädels und grad nen frischen zwerg.
Meine Älteste (11) habe ich voll gestillt bis sie 1 3/4 Jahre alt war,gewicht war von ihr immer top, sie hat so wie bei dir alles andere an Nahrung verweigert. Mit Umstellung auf andere Kost ging das Gewicht runter.
Meine mittlere (7) hat sich selbst abgestimmt. Sie hab ich bis zum 6 Monat voll gestillt; allerdings hat sie mit 3 Monaten schon Interesse an normalen essen gezeigt. Mit 4 Monaten hat sie Karotte und Kartoffeln gegessen mit 6 Monaten alles was ihr in die Hände viel. Kinder sind verschieden der eine baruchts der andere nicht. Also nicht stressen lassen und kinder zum essen zwingen kann schlecht ausgehen.

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Da sieht man mal wie unterschiedlich es sein kann. Das ermutigt mich, danke

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Definitiv nein!

Nach neusten Studien ist der Eisenspeicher schon nach 3 Monaten (!!!) aufgebraucht, trotzdem gibt man ja nicht ab da beikost.

Anscheinend brauchen Kinder nicht so viel.

Und Ärzte haben meist kein Plan von Ernährung, denn das ist kein Teil des Studiums.

Stress dein Kind nicht, das isst schon irgendwann. Nennenswerte Mengen aß meine mit 10 Monaten. Sie ist trotzdem gesund und fit :)

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Danke sehr lieb. Das beruhigt mich.

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