Langsam verzweifel ich đŸ˜©

Huhu MĂ€dels, mein Baby ist jetzt genau 8 Monate. Ich mach mir totale Sorgen, weil er bis jetzt so gut wie keine Beikost isst. Er wird fast nur gestillt. Am Mittagsbrei machen wir seit er 5,5 Monate ist herum. Er isst maximal ein halbes Glas wenn es gut lĂ€uft. Am Abendbrei haben wir uns versucht und er reagiert mit totalen BlĂ€hungen und Bauchwehs nachts. Also auch erst mal wieder aufgegeben. Ich habe total Angst, dass er mit 8 Monaten zu wenig Beikost isst und unterversorgt wird. Wie schafft ihr das nur alle ohne Probleme nach und nach einfach das Essen einzufĂŒhren? Der Bauch macht einfach nicht mit. Ach ja, den Mittagsbrei findet er eklig, den Abendbrei liebt er, aber vertrĂ€gt ihn nicht. Habt ihr noch Tipps fĂŒr uns? Am Ende ist er noch mit 5 Jahren an der Brust 😭😭😭😭😭hilfeee. Soviel zu: ich wollte mit 6 Monaten langsam abstillen đŸ˜‚đŸ˜©đŸ˜©đŸ˜©

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Ach Stress dich nicht. Das wird schon!
Hast du es schon mal mit fingerfood probiert? Google mal baby led weaning. Vielleicht mag er einfach keinen brei.
Wie machst du denn den abendbrei? Mit Milch? Pre Milch? Kannst du Milch pumpen? Dann könntest du den brei mal mit muttermilch machen. Vielleicht vertrÀgt er es so? Oder die getreidesorte wechseln.
Das wird schon!
Lg

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Huhu, ja ich geb ihm auch immer was so in die Hand und gare GemĂŒse oder Obst. Findet er auch nicht toll. Habe schon fast alles Getreide durch: Hafer, Dinkel, Hirse, GrieĂŸđŸ€·đŸ»â€â™€ïž Ich habs mit Pre gemacht und dann auch schon mal nur mit Wasser und auch mal halb Wasser halb pre. Meine Milch geht nicht abpumpen, also nicht genug. Ich versteh einfach nicht, woran das liegen kann đŸ˜©

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Manche brauchen halt lÀnger um auf den geschmack zu kommen. Manche Dinge muss man 15 mal anbieten bis sie dann schmecken.
War bei meiner großen auch so, obwohl sie sich im allgemeinen auf die beikost gestĂŒrzt hat. Andere Babys in unserer Runde damals haben lange gebraucht, bis sie sich mit Essen angefreundet haben und dann hat es klick gemacht und auf einmal liefs gut. Jetzt mit zwei essen alle ganz normal.
Solange du nicht unbedingt gleich abstillen willst habt ihr gar keine eile. Auch wegen einem Mangel musst du dir keine Sorgen machen. Sie holen sich schon was sie brauchen solange sie es angeboten bekommen. Das funktioniert bei Babys noch gut!
Einfach Spaß am Essen haben. Was rein geht ist super, wenn es nicht viel ist, auch gut.

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Du musst gar nicht verzweifeln. Wir machen BLW, Motte ist 7,5 Monate, ich stille hauptsÀchlich und ersetzt haben wir nix.

Bauchweh hatten wir anfangs auch, inzwischen vertrĂ€gt sie „alles“, da es ja meist eh nicht viel ist. Aber sie hat Spaß dran, isst inzwischen (von der Technik her) super und auch von der Menge her wird es mehr.

Ich hab kein Stress, koche nicht extra, wir essen zusammen und insgesamt bin ich echt glĂŒcklich, auch wenn ich vermutlich viel lĂ€nger als 6 Monate stillen muss 😅

Brei fand Motte schon immer nicht so toll đŸ€·â€â™€ïž Daher haben wir das sehr zĂŒgig wieder gelassen.

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Huhu, an sich findet er Brei schon gut. Habs auch schon mit StĂŒcken gegart versucht. Da kommt dann gar nichts in ihn rein. Echt schwierig. Aber schon mal beruhigend, dass du auch noch hauptsĂ€chlich stillst 💕

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Milch ist auch Hauptnahrungsmittel im 1. Jahr. Das andere ist echt nur Beiwerk und nur so viel wie sie wollen. Das ist total okay ;)

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Meine hebamme hat mal gemeint ich soll den brei bei bauchweh nicht mit milch sondern mit sahne machen

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Großer Gott, gibt's da auch eine ErklĂ€rung dazu? In meiner Logik fĂŒhrt Sahne zu mehr Bauchweh als Milch

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Nimm den Stress raus!
Im ersten Jahr reicht die Milch locker, es heißt nicht umsonst BEIkost.

Mein Großer hat mit 10 Monaten schön langsam mit fester Nahrung angefangen, er ist heute ein großer, gesunder 12jĂ€hriger.

Immer mal wieder anbieten, das wird schon.

LG Claudi

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Hallo du.

Erstmal ist dein Kind bestimmt nicht unterversorgt, solange er sich beim stillen satt trinken kann.

Es gibt ja nicht umsonst den netten Spruch "food under one is just for fun".

Hast du es mal mit blw versucht?

Mein zweites und drittes Kind haben den typischen brei von vorne herein abgelehnt und einfach stetig bei uns mehr mitgegessen. Dazu gab's bzw jetzt beim kleinen gibt's noch pre dazu, bis sie satt waren.

Nimm den Druck raus und biete ihm immer wieder verschiedene Dinge an. Er muss keine Mahlzeiten ersetzt haben bis zum ersten Geburtstag. Beikost sollte auch als solche gesehen werden, als beiwerk zum hauptnahrungsmittel Milch. Beikost dient dazu, dass die Kinder Essen kennen lernen und das soll mit Spaß und Genuss sein.

Und zum nicht vertragen: was fĂŒr abendbrei gibst du denn? Vielleicht vertrĂ€gt er nur eine bestimmte Komponente nicht und du versuchst mal einen anderen? Unser kleiner isst alle paar Tage grießbrei mit normaler kuhmilch zubereitet. Die fertigen abendbreie haben alle drei nicht gemocht nze die große auch nicht vertragen. Mit selbstgemachten grießbrei oder Milchreis mit normaler kuhmilch hatte sie hingegen keine Probleme.

Ansonsten ist es nicht ungewöhnlich, dass die zwerge vermehrt BlĂ€hungen oder mal ein bisschen bauchgrummeln oder Verstopfung haben, wenn sie mehr feste Nahrung zu sich nehmen, das reguliert sich meist von alleine, wenn der darm sich daran gewöhnt hat. Das passiert aber am ehesten, wenn man das Kind einfach selbst bestimmen lĂ€sst, was und wie viel davon es essen möchte. Die Kinder wissen intuitiv meistens selbst am besten, was gut fĂŒr sie ist.

Lg waldfee

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Woher kommt denn ĂŒberhaupt deine Annahme, dass dein Kind schon unbedingt etwas Essen muss?
Mit 8 Monaten essen doch viele erst ein paar Happen und dann mal wieder gar nichts. NatĂŒrlich gibt es einige, die von Anfang an ganze Portionen weg hauen. Das ist aber eher die Minderheit.
Und wieso sollte das Kind unterversorgt sein?
Woher kommen diese ganzen Infos die dich zum Verzweifeln bringen?

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Huhu, ja bisher dachte ich mir auch nichts dabei. Heut morgen hab ich mal so ein schlaues Buch zur Beikost ausgekramt und da stand dann dass sie spĂ€testens mit Beginn zum 8. Monat 2 Breie ersetzt haben mĂŒssen. Da hab ich jetzt echt mal Panik bekommen. Da sind wir soooo weit entfernt von đŸ€”

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Ich wĂŒrde dir empfehlen, dieses "schlaue Buch" in der nĂ€chsten papiertonne zu entsorgen.

Lg waldfee

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Hallo,

ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile dran, dass Babys meist instinktiv wissen, was sie brauchen und was ihnen gut tut. Wir Mamis lesen uns Vergleichsberichte im Internet durch und machen uns verrĂŒckt. Kenne ich zu gut 🙄
Bei uns war es anders herum. Mein Sohn zeigte schon im 4. Monat reges Interesse am essen. Ich habe aber immer nur gelesen, dass man Beikost möglichst spĂ€t einfĂŒhren sollte. Zudem litt er damals unter schlimmen Koliken. Naja, mit 4,5 Monaten gab ich nach und ließ ihn etwas Brei kosten. Er hat diesen super gerne gegessen (von Anfang an auch recht viel an Menge) und das unglaubliche war - auch super vertragen. Seine Koliken wurden von Tag zu Tag besser und sogar seine Neurodermitis verbesserte sich und verschwand nach 2 Monaten komplett. Vielleicht braucht dein Kleiner noch gar nichts und bekommt genug ĂŒber die Milch.
Meiner hat auch auch eine Zeit lang unglaublich viel gegessen und ich konnte mir stĂ€ndig anhören, dass ich ihn ĂŒberfĂŒttere. Aber er hatte damals eben so einen Appetit und ist dabei auch wahnsinnig schnell gewachsen đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž SpĂ€ter hat es sich gelegt - sowohl der Appetit, als auch das schnelle Wachstum.
Im ersten Jahr soll feste Nahrung ja sowieso nur „nebenbei“ laufen. Milch ist sehr viel wichtiger.

Ach ja: Kochst du deinen Brei selbst oder kaufst du GlĂ€schen? GlĂ€schen wurden von meinem gar nicht akzeptiert. Selbst im Notfall nicht 🙄 Wie ich gehört habe, sind da Babys ganz unterschiedlich. Ich kenne welche, die nur GlĂ€schen haben wollen... Nur so als Idee.

Liebe GrĂŒĂŸe,
Lilly

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Ui, ui, lass dich bitte nicht stressen!
Erstens, durch das stillen bekommt dein Kind alles, was es braucht. Und es heißt BEIkost, also die Hauptnahrungsquelle soll Milch sein.
Mein Großer hat relativ frĂŒh angefangen, von Beikost satt zu werden, dafĂŒr hat er sehr viele Dinge einfach verweigert. Madame isst alles, was man ihr gibt, aber kleine Mengen und wird deshalb mit 14 Monaten noch immer gestillt.
Nimm den Druck raus, biete immer wieder mal was an und alles wird gut!

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Wenn du stillst: so lange du dich selbst gesund ernÀhrst, wird auch er alles abbekommen.

Die Hebamme hatte da eher Sorgen um mich, als um mein Kind: das Kind holt sich, was es braucht. Das baut dann eher bei der Mama ab, wenn diese fĂŒr sich selbst nicht genug Nachschub einbringt.


Manche Kinder haben schon frĂŒh Interesse an Beikost (auch wenn die Mama dazu das noch zu frĂŒh findet)
andere fangen so richtig ab 1 Jahr damit an.

Dazwischen ist alles möglich.


Meine mochte keine StĂŒckchen im Brei, hasste Milch/Getreiebreie aller Art.
Mochte kein sĂŒĂŸ.

Heute isst sie sehr gerne. Deftig ist geblieben. Milch nur selten. Braucht sie auch nicht.


Wenn er den Abendbrei liebt, aber abends nicht vertrÀgt: evtl. diesen mal morgens geben.

Hebamme riet uns: locker bleiben.
Anbieten, nicht auf die Menge achten! (solange das Kind noch stillt/pre bekommt, ist die BEIkostmenge egal)

Meine hörte bei Infekten auch mal ganz auf anderes zu essen, stillte einige Tage wieder voll. Kaum war der Infekt vorbei, stillte sie weniger als vorher und aß mehr so.

Und die Hebamme riet dazu, unkonventionell zu sein.
Das KInd liebt etwas, vertrÀgt es abends nicht?
Morgens anbieten! Dann sind die BlĂ€hungen ĂŒber den Tag raus. Mehr Bewegung, mehr Strampeln etc. helfen dabei.


Erwachsene haben auch so ihre Vorlieben.
Manche mögen sĂŒĂŸ nur morgens, abends MUSS es deftig sein.
FĂŒr andere geht sĂŒĂŸ in der FrĂŒh gar nicht, da MUSS es MORGENS deftig sein
und mittags das sĂŒĂŸe Hauptgericht.

Ich liebe sĂŒĂŸ, vertrage morgens aber kalte Pizza, kalte Nudeln sehr gut.
FĂŒr andere ein No Go.
SĂŒĂŸ bitte nur spĂ€tvormittags bis abends.

Bei einem meiner Geschwister muss der Tag mit Nutella oder Marmelade beginnen. Deftig bedeutet Übelkeit.

Ich kann meist erst so ab spĂ€tem Vormittag essen und dafĂŒr die ganze Nacht, wenn ich Appetit habe.
Mein Kind braucht fast schon vor dem Aufwachen was zu essen und mag abends nicht mehr so wirklich was. Abendessen und gut. Was danach kommt, bekommt ihr nicht. Dabei schlÀft sie oft spÀter ein als ich.

Das Kind einer Freundin mochte in weich nur die Brust. Stillen war ok.
Alles andere musste zum Beißen sein. Ohne ZĂ€hne. Brei ging gar nicht.
Beim Geschwisterkind sah es lange so aus, als wĂŒrde es außer Brei gar nichts zu sich nehmen. Die Überlegung schon in Richtung Mundmotoriktestungen. Bis ca. 1,5 Jahre wurde ALLES verweigert, was nicht vollstens pĂŒrriert war.
Dann von einer Mahlzeit zur anderen, griff das Kind zu Brot.

Beide haben heute noch ihre Vorlieben. Das eine gerne NĂŒsse, Chips, Obst am StĂŒck,
das andere gerne Obstmus, viel Soße, Mundgerechte StĂŒcke, GemĂŒse gerne weicher gekocht usw.
Die Auswahl die sie essen, ist dafĂŒr sehr, sehr groß.


Nimm dir selbst den Druck raus.

Falls du wirklich ans Abstillen denkst, weil es so deine Vorstellung war: Pre Milch geht auch.
Anderes anbieten, abwarten und gucken wie er reagiert (AuschlÀge und anderes)

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