Baby schreit beim Stillen und trinkt nicht richtig

Hallo liebe Forumsteilnehmerinnen,
vielleicht kann mir jemand von euch helfen, war heute in der Stillgruppe, da kannte das keiner:
Mein Sohn Alexander trinkt beim Stillen an einer Brust ca. 5 Minuten, danach will er nicht mehr. An der anderen Seite schreit er nur noch, obwohl ich das Gefühl habe, dass er noch Hunger hat.
Das geht so seit Freitag, gestern war aber okay, so langsam wird mir echt mulmig....
Vielen Dank für eure Hilfe,
Simone und Ralf mit Alexander (* 02.02.06)

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Hallo,

warum glaubst Du, dass er noch hungrig ist. Meine Kleine ist 4 Monate und ein Fliegengewicht, sie hatte auch diese Phasen, wo sie nur kurze Zeit an einer Brust rumgenuggelt hat oder sich schreiend abwendete.
Ich habe immer vom Forum und auch von Stillberaterinnen gehört, dass sich die Kleinen in Wachstumsschüben befinden, das man auf die Kleinen vertrauen soll, das sie sich nehmen was sie brauchen und mach sich nicht so viele Sorgen machen soll.
Ich weiss, dass ist leichter gesagt als getan, aber bei meiner Kleinen ging das nach einigen Tagen wieder vorbei und sie hat wieder normal getrunken. Also Kopf hoch und deinen Kleinen bestimmen lassen, er weiss schon was er tut, zwing ihn nicht, dass macht alles nur noch schlimmer.

Eine entspannte Stillzeit,

LG Alex#sonne

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Hallo Simone,

genau das gleiche Problem hat meine Kleine auch. Allerdings schon seit 4 Wochen.

Nach ewigen Rätselraten#gruebel weiß ich jetzt, das es an der Halswirbelsäule liegt. Schau mal auf der Seite www.kiss-kid.de vorbei. Dort sind auch noch andere Symptome aufgezeigt.

Muß zwar nicht sein, kann aber...

Und wenn es das sein kann, geh am besten zu einem der Ärzte auf der Liste oder zu einem Osteopathen. Die können das super behandeln. Wir haben am Montag unseren Termin und fiebern dem richtig entgegen#freu.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein bißchen helfen.

LG
Kattl & Cora *23.12.05

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Hallo Simone,

Zuerst mal mein Sohn heisst auch Alexander und ist am 2.12.2005 geboren.#freu
Also, von meiner Tante die Tochter(24.12.05) trinkt immer nur an einer Seite und hat genug, denn sie will dann wieder 2-4 Std. später wieder was. Und sie hat aber besser zugenommen als mein Sohn der 22 Tage älter ist und immer beide Seiten trinkt. Also, es ist möglich das dein Alexander genug hat.
Alles Liebe noch, liebe Grüße Karin.;-)

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Unser junior trinkt immer nur noch 5 Minuten und ist dann fertig. Manchmal kann ichs nicht glauben ;-)
Aber auch als er so jung war wie deiner hat er maximal 7-10 Minuten an einer Brust getrunken und war dann fertig. Beide Brüste - ganz ganz selten.

Solange er mindesten 6 nasse Windeln am tag produziert ist alles in Ordnung.


sparrow

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Hallo Simone,

endlich, ich dachte schon die Mamis mit Stillproblemen zum Erfahrungsaustausch sind ausgestorben, vor 4 oder 5 Wochen war hier alle paar Tage ein Beitrag zu diesem Thema. Will dir mal meinen Fall schildern. Erik ist jetzt 12 Wochen und seit reichlich 5 Wochen trinkt er meist einen Schluck, schluckt vermutlich Luft, verzieht beim nächsten das Gesicht und spätestens beim dritten Schluck fängt er an zu schreien. Ihn bäuern lassen bringt irgendwie gar nichts, das zieht sich immer so hin. Eine Vermutung war, daß ihn der Milchspendereflex vielleicht überschüttet. Also hab ich als ich gemerkt hab dire Milch kommt geschossen ihm die Brustwarze ausm Mund genommen und die Milch aufs Spucktuch laufen lassen. Hat aber nichts gebracht. Er schreit manchmal bis zu 20 Minuten und dann trinkt er, aber auch bloß manchmal, beide Seiten leer ohne nochmal zu mucksen. So denke ich einerseits er muß was haben, andererseits denke ich wenn er was hätte würde er dann nicht wieder anstandslos trinken. Die kinderärztin war der meinung, daß Erik mich testen will und wenn er das wieder macht und so schreit soll ich ihn hinlegen und 2, besser aber 3 Stunden schreien lassen damit er Hunger bekommt, ihn nicht hochnehmen, dann macht er das nicht mehr. #kratz
Hab ihn einmal aus echter Verzweiflung ins Laufgitter gelegt, da war er aber sofort ruhig und hat ne halbe Stunde später total gut getrunken.
Zum Ostheopaten überweisen wollte uns die KiÄ nicht (ich denke, daß Erik ziemlich linkslastig ist) aber sie meint er überstreckt sich stark und hat uns wenigstens Physiotherapie nach Bobath verschrieben. Hatte gehofft, daß das vielleicht auch bissel hilft aber bisher Fehlanzeige. Eine Stillberaterin hatte mir empfohlen, eine aufrechte Stillporition zu wählen und Erik gegen die Shcwerkraft trinken zu lassen. So lege ich mich jetzt seit er 9 Wochen alt ist auf den Rücken, packe Erik auf meinen Bauch und laß ihn trinken. Natürlich kann er sein Köpfchen noch gar nicht solange halten und es ist ziemlich unbequem ihn so zu stützen, aber er trinkt meistens. Da das nun total gegen die Schwerkraft ist bekommt er die Brust aber nicht leer, so daß ich uns dann vorsichtig hochhieve und ihn im Wiegegriff weiterstillen will. Ja, und genau in dem Moment geht das Geschrei meistens wieder los. Dabei ist es auch unerheblich, an welcher Brust er gerade trinken soll und ob er dabei nun im Wiegegriff oder in der Footballstellung liegt, d.h. nach welcher Seite er sein Köpfchen drehen soll. Ich bin wirklich total am Ende, der Stillmarathon zieht sich gerade abends bis zu einer Stunde hin. Abends nur deshalb, weil ich tagsüber dann meist irgendwann sage dann eben nicht und dann trinkt er eben schon nach 2 Stunden wieder. Abends sollte es ja aber länger reichen ;-)
Ansonsten schreit Erik fast nie und ist echt pflegeleicht *dreimalaufholzklopf* aber gestern abend war ich wirklich mal wieder soweit, daß ich nicht mehr wollte. Den Nuckel haben wir schon weggelassen aber das hilft auch nichts. Einmal vor 2 Wochen war ich mit ihm draußen im Stall und hab ihn dort im Stehen/ Laufen gestillt, das ging auch. Habs daheim auch schon aufm Pezziball versucht, gingen aber nur ein paar Schlucke.
Du schreibst, daß du das Gefühl hast Alexander hat noch Hunger (und in einem anderen Beitrag hier wirst du gefragt warum du das denkst): Ich bin mir ganz sicher, daß Erik auch noch Hunger hat wenn er so schreit, denn wenn er satt ist dreht er sich zufrieden weg oder duselt vor sich hin, aber er dreht sich niemals unzufrieden schreiend weg.
Manchmal graust es mir auch schon vor dem nächsten Stillen aber seitdem wir diese eigentlich nicht so bequeme Stillhaltung haben, bin ich wieder etwas entspannter und kann auch nicht glauben, daß Erik dann gerade schlechter trinkt wenn ich aufgeregt bzw. unruhig bin. (hab ich shcon ausprobiert)
Umsteigen auf Fläschchen kommt jedenfalls nicht in Frage, denn wer garantiert mir, daß es dann besser wird?

murmel2006 + Erik *27.12.2005 (wir leiden mit dir)

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