Könnte man gemüsebrei auch abends geben?

Hallo, meine Frage steht ja schon oben.

Ich würde ihr lieber abends den Gemüse-Brei geben anstatt Mittags, weil ich hoffe dass sie dann länger satt bleibt und somit länger schläft.

Milchbrei möchte ich ihr nicht geben, weil ich angst habe dass sie zu doll zunimmt von der Folgemilch darin.(Spreche aus Erfahrung).
Ansonsten wird sie noch voll gestillt.

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Ja, du kannst auch Gemüsebrei abends geben. Aber ich glaube nicht, dass sie davon länger satt bleibt und somit auch länger schläft... sonst würde es ja mittags bei uns so sein ;-) Ist es aber nicht. Und wer schläft schon gern mit vollem Magen ein?

Du kannst alternativ auch milchfreien Brei abends anbieten... Reisschleim, Grießbrei etc. Einfach nur Wasser hinzugeben.

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Sättigung hat nichts mit durchschlafen zu tun und Milchbrei kann man selbst anrühren. Schmelzflocken und PRE oder Wasser, denn Stillkinder brauchen keine zusätzliche Milch!

Allerdings würde ich auch warten bis das Kind beikostreif ist und nicht mit 4 Monaten schon abends Brei geben.

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Keine Angst, das ist mit dem Kinderarzt schon abgesprochen ;-)

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Und wie möchtest du wissen, dass das Kind der TE nicht schon beikostreif ist? Überhaupt ist der ganze Ausdruck Quatsch. Mein Sohn bekam ab 17 Wochen etwa die ersten Löffelchen - Milchbrei, weil der am ähnlichsten schmeckt. Die 2-3 Löffelchen, die er zuerst da runter gebracht hat, hatten nichts mit essen zu tun sondern waren hauptsächlich Spaß und außerdem gewöhnte er sich an den Löffel. Völlig ohne Druck oder gar Zwang. Wenn er mal wieder Tage nichts vom Löffel bekam - genauso ok. Jetzt ist er 5 Monate - das Löffeln kann er und das find ich angenehm, weil er schön langsam die Beikost auch braucht (merk ich, weil er quengelt, falls er mal kein Gläschen bekommt).

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Hi handy12345,

ob, wann und wie lange ein Kind nachts schläft, hängt nicht von der Ernährung ab, sondern ist eine Sache der Hirnreife, die sich nicht "manipulieren" lässt. ;-)

Du kannst Deinem Kind, wenn es beikostreif ist, natürlich abends Gemüsebrei anbieten. Allerdings bezweifle ich persönlich, dass dieser besser sättigt als ein Milch(getreide)brei, so lange noch keine Kartoffeln (alternativ Reis, Nudeln etc.) und Fleisch darin enthalten sind.

Zudem würde ich persönlich ein beikostreifes Kind daran gewöhnen, dass es "deftige Menüs" (also das, was man normalerweise als Mittag isst) mittags gibt, zudem ich die Erfahrung gemacht habe, dass Fleischkartoffelbeilagenbreie abends/nachts sehr schwer im Magen liegen können (habe das bei Luca mit 10 Monaten aus Verlegenheit einmal gemacht und bitter bereut).

Übrigens: Milch(getreide)breie gibts auch ohne Folgemilch.
Viele Breie lassen sich (problemlos) mit Wasser, Abgepumptem, Premilch oder Kuhvollmilch anrühren.

Zudem gibt es Übergewicht bei Babys eigentlich nicht (egal, ob es sich um Brustkinder handelt oder um mit dem Fläschchen ernährte Kinder).

Sobald die Kleinen mobiler werden, schwinden viele Pfunde dahin.


LG
Steffi

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Ich stimme deinem Beitrag fast ganz zu, aber: Es gibt doch übergewichtige Kinder. Ich kenne einen, der jetzt mit 7 Monaten über 12 Kilo (!) wiegt und ernsthaft fett ist - sorry. Er kann sich weder drehen noch fängt er an zu robben oder hebt längere Zeit den Kopf in Bauchlage. Er sitzt da wie ein Buddha. Ist zwar süß und lächelt viel, aber so richtig gesund kann das doch auch nicht sein. Von den ganzen wunden Stellen durch die Speckröllchen mal ganz zu schweigen.

Sie gibt ihm alle 2,5 Stunden die Brust. Meinte so: Er schreit eigentlich nie. Ich so: Naja, wenn er halt Hunger hat, oder? Sie: Nee, soweit lass ichs nicht kommen.

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