Alkohol, Nikotin, Abtreibung?

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr killt mich jetzt nicht. Bitte, das bringt mich jetzt nicht weiter denn ich weiß es ja selbst, dass ich Scheisse gebaut habe.
Ich bin jetzt in der 11., 12. Woche schwanger.

Eigentlich wollte ich abtreiben, also viel eher dachte ich ich muss weil mein komplettes Umfeld mir dazu rät.
Ich hatte jetzt einen Termin für einen Abbruch und bin aber nicht hingegangen. Ich stand vor der Tür und es ging mir damit so schlecht.
Ich will das nicht. Meine Umstände sind alles andere als gut.
Trotzdem, ich will eigentlich nicht abtreiben.
Ich glaube wenn ich mich anstrenge dann schaff ich das alles.

Meine einzige große Sorge ist nun aber mein Konsum.
Ich habe in der 5.Woche, 2 Tage vor dem Test Schnaps getrunken.
Dann eine Weile nicht mehr und dann aber in der 6.-10. Woche, als ich beim Beratungsgespräch war und die Abtreibung vorbereitete immer mal wieder ein Glas Wein. Nicht täglich, aber bestimmt zweimal die Woche. An einem Tag auch mal einen halben Liter Glühwein.
Außerdem habe ich auch noch geraucht.

Sollte ich lieber doch abtreiben?
Ich kenne Menschen mit FASD und ich will das nicht für mein Kind. Ich fühle mich furchtbar furchtbar Schuldig und schrecklich.
Kann ich überhaupt eine gute Mutter werden wenn ich es nicht geschafft habe zu verzichten?



Geraucht habe ich als ich von der Schwangerschaft erfahren

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Hei💗
Meine Mama wusste bis zum 6 Monat nicht das sie schwanger war von mir.
Und da hat sie auch noch Alkohol getrunken geraucht etc. Ich bin kerngesund.
Rede mir deiner Frauenärztin darüber
Ich bin mir sicher wenn du gleich damit aufhörst das Risiko sehr gering ist das da was passiert
Lg

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Hallo,
am Anfang einer SS herrscht das Alles oder Nichtsprinzip, also, sollte das Kind in dieser Zeit irgendwie geschädigt werden, dann geht es meistens ab. Wenn deine SS noch intakt ist, sind die Chancen sehr gut, dass alles in Ordnung ist.
Sprich am besten mit deinem Frauenarzt darüber.
Alles Gute noch für die Schwangerschaft
Nike

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Das gilt aber nicht mehr ab der 6 SSW, sondern um die Einnistung herum.

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Für einen Frühabbruch dürfte es zu spät sein.

Natürlich gibt es viele Frauen, die Drogen konsumieren und trotzdem gesunde Kinder bekommen, die Regel ist es aber nicht.

Du wolltest den Abbruch nicht. Jetzt ist es wichtig, hinter dieser Entscheidung zu stehen, den Konsum zu lassen und zu hoffen, dass alles gut ist.
Alles weitere wirst du im Verlsuf der Schwangerschaft sehen. Informier den Arzt über den Konsum, das ist wichtig.

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Hallo du,
es waren doch noch Antworten hier im Thread, die jetzt nicht mehr da sind!? #kratz
Ich denke, mit einer guten ärztlichen Begleitung kannst du es wagen.
Das mit dem Alles oder nichts wurde dir erklärt.
Ich sehe in dem, dass du von dir aus nicht abtreiben wolltest und dass er dir dann auch so schlecht ging und du nicht hingegangen bist, dass es für dich der richtige Weg ist.
Und da bist du ganz schön stark und hast gemerkt, wie es für dich stimmt, wenn dir bis dahin niemand Mut gemacht hatte. Und das aus Gründen, die du überwinden könntest.
Das mit dem Konsum ist einzig das, was dich doch noch bedrückt.
Wie gesagt: sprich offen mit deinem Arzt darüber.
Es kann gut werden!
Das Kind profitiert von allem, was der Mutter gut tut.
Und wenn du jetzt aufhörst/aufgehört hast, setzt du einen positiven Kreislauf - auch für dich selbst - in Gang. Du bist mit jedem guten Schritt mehr eine gute Mama. #liebdrueck
Die Richtung, die du einschlägst ist wichtig, und dass du immer wieder den Mut für die kleinen Schritte fasst.
Gibt es jemand, der dich nun doch unterstützt oder unterstützen würde, wenn du fragst?
Deinen Wunsch überhaupt unterstützt?

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Haben dir die Antworten weitergeholfen?
Das ist doch dein wichtigster Satz:
Ich glaube wenn ich mich anstrenge dann schaff ich das alles.
Ich hoffe, du hast es geschafft bei deiner Überzeugung zu bleiben:
ich will eigentlich nicht abtreiben.
Sehr schade, dass dein Umfeld dich nicht zu deinem Kind ermutigt hat.
Das ist sehr anstrengend, sich da durchzusetzen, v.a. wenn man, wie du jetzt, sich selbst in bestimmter Hinsicht schwach fühlt.
Schreibst du nochmal, wie es dir geht? Das wäre schön!
Guten Abend dir!