Angst. Ungewollt schwanger, wie kann ich mein Kind lieben?

Hallo,

ich melde mich eigentlich nie auf Seiten an oder veröffentliche irgendwelche Beiträge deswegen hoffe ich das ich hier richtig bin... aber ich muss mir etwas von der Seele schreiben und hoffe auf Frauen zu treffen die vielleicht in einer ähnlichen Situation sind oder waren und mir vielleicht helfen können.

Im Dezember letzten Jahres habe ich mich nach 2 Jahren Beziehung von meinem Exfreund getrennt. Es war eine schwierige Trennung und es gab viele Probleme. Ich hatte bereits während der Beziehung mit meinem Ex einen anderen Mann kennengelernt und bin mit ihm im Februar offiziell zusammen gekommen.

Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Freund aber eine Sache macht mir unendliche Angst... Ich bin ungewollt schwanger geworden. Trotz Verhütung mit Pille. Das an sich ist aber nur das kleinere Problem. In dem Zeugungszeitraum des Babys kam es zum Geschlechtsverkehr von mir und meinem Exfreund. Es war nicht einvernehmlich und der Fall wurde vor Gericht verhandelt was in einer Bewährungsstrafe und einem Annäherungsverbot für ihn endete. Wenige Tage vor dem Übergriff durch meinen Ex hatte ich noch Geschlechtsverkehr mit meinem derzeitigem Partner. Nach der ganzen Sache nicht mehr, ich habe seither Angst vor Sex und Phantomschnerzen wenn es zu solchem kommt aber das ist hier eher eine Nebensache und wird von einer Psychologin behandelt.

Das größere Problem ist die ungewollte Schwangerschaft, obwohl die Möglichkeit besteht das dass Baby von meinem Exfreund ist konnte es nicht übers Herz bringen abzutreiben. Mein Partner unterstützt mich und sagt mir das er auch bei mir bleibt wenn das Kind nicht von ihm sein sollte. Doch ich habe so unendliche Angst davor das dass Baby nicht von ihm ist, ich mache einen Vaterschaftstest nach der Geburt um Gewissheit zu haben wer der Vater ist aber ich habe nur noch Angst je näher der Entbindungstermin rückt desto schlimmer wird es.

Ich konnte es nicht abtreiben aber gleichzeitig habe ich Angst vor dem Kind. Ich habe Angst das ich das Kind nicht lieben kann wenn ich weiß das es von meinem Ex ist. Ich weiß das Kind kann nichts dafür und es ist nichteinmal sicher ob es von ihm ist aber der Gedanke macht mich nervös. Wie soll ich ein Kind lieben das aus einem Akt der Gewalt entstanden ist? Teilweise bin ich mir nicht mal mehr sicher ob ich das Kind noch lieben kann selbst wenn es von meinem Freund ist... Ich bin sehr verwirrt und weiß nicht wie ich fühlen oder denken soll, jede Bewegung des Babys fühlt sich für mich wie ein Fremdkörper an. Es ist als würde das Kind nicht zu mir gehören und ich habe Angst das ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Hätte ich das Kind doch abtreiben sollen? Früher wollte ich immer eine Mutter werden aber jetzt habe ich das Gefühl es nicht schaffen zu können trotz der Unterstützung meines Partners und meiner Familie, obwohl mir alle beistehen fühle ich mich alleine.

Kinderkleidung kaufen oder das Babyzimmer einrichten bereitet mir keine Freude... Mein Freund hat Spielsachen für das Baby gekauft, meine Freundinnen Kuscheltiere... aber wenn ich sie ansehe werde ich nur traurig und möchte mich nur noch verkriechen, einfach vergessen das ich schwanger bin.

Ich kann kaum noch schlafen, weine fast täglich seit dem Vorfall und wie oben beschrieben bin ich in Psychologischer Behandlung. Ich habe das Gefühl das ich nicht weiter komme mit der Behandlung, meine Psychologin versucht ihr bestes und ich versuche mich darauf einzulassen, mir die Probleme von der Seele zu reden, schreibe Tagebuch über meine Gefühle und versuche in Bildern mein Trauma zu verarbeiten aber nichts hilft ich habe das Gefühl auf der Stelle zu treten...

Die größte Angst habe ich vor dem Ergebnis des Vaterschaftstests, mir wird schon schlecht wenn ich nur daran Denke... Ich träume oft davon was passiert wenn das Ergebnis kommt und der Name meines Exfreundes als biologischer Vater angegeben ist... Jeden Tag frage ich mich ob ich das Kind wirklich behalten und lieben kann ob ich dem Kind die liebe geben kann die es verdient, unabhängig davon wer der Vater ist...

Ich habe solche Angst das dieses Baby das Ergebnis einer Gewalttat ist und nicht eines das aus liebe zweier Menschen entstanden ist...

Bitte, gibt es Frauen die etwas ähnliches erlebt haben? Wie habt ihr die Schwangerschaft erlebt? Wenn es jemanden gibt der nicht abgetrieben hat wie ich, konntet ihr euer Kind lieben nach der Geburt? Kommt es vielleicht noch mit den Muttergefühlen? Kam Babyklappe oder Anonyme Geburt für euch in Frage? Wie ist es euch ergangen?

Es tut mir leid wenn der Beitrag zu lang ist oder falsch platziert... Danke im voraus für alle Antworten.

Hallo,
ich kenne deine Situation zwar nicht aus eigenen Erlebnissen, aber ich möchte dir erstmal sagen, dass in deiner Situation, deine Ängste und dein Gefühlchaos total verständlich ist.
Fühl dich erstmal ganz fest in den Arm genommen.
Da du schon in Behandlung bist, möchte ich dir eigentlich keine psychologischen Tipps geben, aber jetzt gerade kannst du an deiner Situation ja leider erstmal nichts ändern, deshalb möchte ich dir mit auf deinen Weg geben, dass du versuchst, die ( wenn auch wenigen) positiven Aspekte mehr ins Licht zu rücken.
Du hast jetzt so wie es aussieht, einen tollen Partner an deiner Seite, der dich liebt und egal wie die Sache ausgeht zu dir steht. Die Hoffnung dass es von ihm ist, ist genauso groß wie die Angst dass es von deinem Ex sein könnte.
Natürlich wiegt das in keinem Fall auf was für Ängste und ggf. Verbindung zu dem Kind hast, aber mehr als es zu versuchen kannst du nicht.
Ich denke ganz fest an dich und wünsche dir unendlich viel Kraft und dass du irgendwann deinen Frieden mit der Situation findest.
Rede offen mit deinem Freund.
Und wenn du am Ende wirklich nicht mit dem Kind leben kannst, wird sich auch dafür eine Lösung finden.
Ich bewundere deinen Mut, dass du das Kind austrägst.
Leider bekommt man oft Angst vor der eigenen Courage.
Ganz herzliche Grüße

Das klingt wirklich schwierig. Kann Deine Ängste gut nachvollziehen. Lass es auf Dich zukommen. Schau wie es sich anfühlt, wenn das Baby da ist. Sollteves von Deinem Ex sein und Du kannst absolut keine Bindung aufbauen, besteht immer noch die Möglichkeit , es zur Adoption freizugeben und dem Kind so ein liebevolles Zuhause zu geben. Respekt vor Deiner Entscheidung, das Kind zu bekommen. Ich wünsche Euch alles Gute. Und wer weiß, ich glaube, wenn Du Dein Kind erst mal im Arm hast, wird alles gut!

Ach Liebes, sei erstmal ganz lieb gedrückt.

Das ist eine ganz verzwickte Lage, in der du gerade steckst. Dass du dir da Hilfe geholt hast, finde ich schon gut. Leider kann dir bis zur Geburt keiner Gewissheit geben und ich hoffe es ist nicht mehr allzu lange hin und du kannst Gewissheit haben.

Mal angenommen das Kind ist von deinem Ex, was wäre für dich in dem Moment die beste Lösung (auf Dauer gesehen)? Vielleicht solltest du dir das mal in einer ruhigen Minute besonnen überlegen und das ohne deinen jetztigen Partner mit einzubeziehen. Also eine Entscheidung nur für dich selber. Denn ganz ehrlich, jetzt kann dir jeder das Blaue vom Himmel versprechen und wie es dann tatsächlich kommt, kann keiner dir hier sagen. Man muss immer mit beiden Fällen rechnen. Es kann auch sein, dass dein Partner sich anders entscheidet und du plötzlich alleine da stehst.

Könntest du dir vorstellen mit dem Kind von deinem Ex ein Lebenlang zu leben, ohne das Kind auf irgendeiner weise für die Taten seines Vaters zu verurteilen? Wenn nicht, bitte ich dich, dass Kind zur Adoption frei zu geben, denn es wird euch beiden nicht gut tun und ihr werdet beide darunter leiden. Das Kind kann am allerwenigsten dafür. Und über Kindesmisshandlungen können wir zurzeit genug in den Nachrichten lesen.

Wie gesagt, dass ist nicht böse von mir gemeint, aber ich will dir nur verdeutlichen, dass du mit allen Eventuallitäten rechnen musst.

Ich drücke dir aber die Daumen, dass es nicht von deinem Ex sondern von deinem jetzigen Freund ist.

Liebe Parlikan,

da hast du ja wirklich schon schwierige Monate hinter dir. Ich kann dein Gefühlschaos absolut verstehen und auch dass du wissen willst, von wem genau das Kind ist. Dass du das Kind nicht abtreiben konntest, zeigt was für eine starke Frau du bist, auch wenn du das selbst wahrscheinlich gerade nicht so siehst!
Es gibt auch vorgeburtliche Vaterschaftstests, z.B. hier:
http://www.gentest-deutschland.de/praenataler-vaterschaftstest
Vielleicht wäre es eine Option mit deinem Partner diesen Test zu machen, bevor das Kind da ist. Wenn sich dann rausstellt, dass das Kind ist von ihm, vielleicht schaffst du es dann eher, dich bis zur Geburt auch drauf zu freuen. Wenn sich hingegen bestätigen würde, dass es von deinem Ex ist, könntest du dir vorab Gedanken über eine Adoptionsfreigabe machen.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und umarme dich virtuell.
LG Dastern.

Ich drück dich mal.....Und das einzige was ich dir jetzt auf die schnelle sagen möchte ist: dieses Kind ist DEIN Kind egal mit welchem Mann. Es wächst in DIR. Und es fühlt deine Emotionen. Es ist DEINE eigene Fleisch und Blut. Beginne dich zu lieben dann liebst du vermutlich auch dein Kind.
Dein kind wird dir viel freude machen auch wenn du es jetzt nicht sehen kannst. Wenn ich eine nicht so tolle meinung von meinem vater hatte, meinte meine mutter immer....das beste hab ich mir geholt und das ward ihr! Alles erdenklich gute!

Ohne es böse zu meinen und du magst mit bestimmten Dingen Recht haben...

Nur glaube ich, macht es einen großen Unterschied, ob ich dieses Baby im Bauch gewollt habe oder ob es durch eine Straftat entstand. Natürlich wächst es in ihrem Bauch und trägt ihre Gene. Aber es trägt auch diese Gene des Vaters, es kann passieren, dass sie immer wieder die Bilder vor Augen hat, wie es entstanden ist.

Ich kann dir leider keinen Rat geben, außer, es auf dich zukommen zulassen. Ich habe größten Respekt für deine Entscheidung, trotz des Wissens , es könnte vom Ex sein, es zu behalten. Und ich wünsche dir ganz viel Kraft. Und ich wünsche Dir auch den Mut (denn ganz viele "erwarten" auch immer dass man sein eigenes Kind liebt und behütet und beschützt ), dieses Kind nach der Geburt nicht zu behalten.

Alles Gute für dich.

Du hast natürlich völlig recht. Ich habe nur versucht der te einen anderen Blickwinkel zu sehen, der zwar sicherlich sehr schwer ist aber auch Tatsache. Die zeit heil nicht alle Wunden aber oft sieht man Situationen aus einem anderen Winkel und sie werden dadurch zumindest erträglicher.

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Vielen Dank für die vielen netten Antworten.

Ein Schwangerschaftstest vor der Geburt hatte ich bisher noch gar nicht in Betracht gezogen, ich werde mich da aber definitiv einlesen. Ich glaube es wäre gut doch vor der Geburt den Vater zu kennen... Vielleicht macht es die Entscheidung einfacher wie es weiter gehen soll.

Ich mache mir wirklich Sorgen das ich das Kind nicht lieben könnte wenn ich weiß das es von meinem Ex ist. Nach allem was passiert ist kann ich es nicht ertragen das Gesicht dieses Mannes zu sehen... Ich ziehe eine Adoption in dem Fall aber ernsthaft in Betracht... Ich möchte dem Kind die liebe geben können die es braucht und verdient aber bisher fehlen mir die "Muttergefühle" ich fühle mich nicht als solche und habe teilweise sogar Angst das ich auch wenn das Kind von meinem Freund ist es nicht lieben kann.

Ich danke euch für eure Antworten es ist ein gutes Gefühl positive Rückmeldungen ohne Vorurteile zu bekommen. Den von Vorurteilen hatte ich in den letzten Wochen und Monaten genug.

Ich kann mir vorstellen, dass ein vorzeitiger Test auch "Erleichterung" bringen kann. Sollte es nicht von dem Ex sein. So würde zumindest ein Teil deiner Sorgen und deines Kummers weichen und du könntest ein wenig unbeschwerter mit der Schwangerschaft umgehen.
Natürlich sind da noch die Bilder des Vergehens deines Ex. Das solltest du aufarbeiten.
Du könntest z.b beginnen zu schreiben. Auszuschreiben , was dich wütend macht, wovor du Angst hast und ja, auch alles mögliche was du am liebsten mit ihm anstellen würdest. So etwas kann schon sehr befreiend wirken.

Zum Thema Adoption/ Pflegefamilie. Es gibt ja beide Möglichkeiten. Bei einer Adoption solltest du dir nur im klaren sein, dass du jegliches Recht an diesem Kind abgibst. Gibst du es nach der Geburt erst einmal in die Pflege, hast du die Möglichkeit, auch dann eine Verbindung zu diesem Kind aufzubauen. Es zu besuchen. Kontakt zu halten.

Ich wünsche dir alles .

Und zu den Vorurteilen. Ja, das gibt es oft und ganz oft lese ich hier, dass Frauen direkt angegangen werden, wenn sie sich als "ungeplant schwanger" im forum geirrt haben, wenn sie offen und ehrlich und sagen, dass sie dieses Kind eben noch nicht lieben oder was auch immer.
Keiner von ungeplant schwangeren Frauen (und jetzt sei mal dahin gestellt, ob selbst verschuldet oder nicht ) ist dafür verantwortlich, dass eine Frau, die sich schon ewig ein Kind wünscht, nicht schwanger wird. Dafür kann niemand etwas und ich finde es mehr als respektlos dies immer wieder zu lesen "wir sind hier alle glücklich schwanger zu sein, also geh weg". Der Ton macht die Musik. Und irren ist menschlich und auch wenn ich nicht für alles und jeden Verständnis habe, so sollte man doch Akzeptanz und Respekt nicht vergessen.

Hallo,
da ist wirklich eine schwierige Situation. Ich selbst war noch nie in einer solchen Lage. Aber ich kenne jemanden, allerdings hat sie von dem Gewaltakt selbst nichts mitbekommen, da sie betäubt war. Vielleicht von Vorteil, weil Mutter und Sohn ein sehr inniges Verhältnis haben und er der Mutter auch sehr ähnelt.
Ich kann dir auch nur sagen, dass du versuchen solltest dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen.
Selbst Fraue,n die nicht das Gleiche wie du erlebt haben, haben manchmal Schwierigkeiten ihrem Kind innige Gefühle in der Schwangerschaft entgegenzubringen.
Manchmal lösen sich diese Probleme nach der Geburt.

Ob ein Test jetzt tatsächlich die Lösung ist? Würde dir die Gewissheit, egal in welche Richtung, wirklich Erleichterung bringen?
Ich wünsch dir alles Gute für dich und das Kind,
Anja

Ich weiß es leider selbst nicht ob ein Test mir wirklich hilft eine Entscheidung zu treffen, ich möchte aber jede Möglichkeit in Betracht ziehen die ich kann.

Ich habe mich über Pränatale Vaterschaftstests eingelesen und nächste Woche Dienstag einen Termin in einer Universitätsklinik in meiner nähe gemacht, ich möchte zumindest die Gewissheit haben wer der Vater ist...

Es ist schwer für mich zu realisieren was passiert ist und wie ich mit all dem umgehen soll aber noch schwerer ist es zu entscheiden was mit dem Leben passieren soll das da entstanden ist. Pflegefamilie, Adoption oder es behalten? Was ist da der richtige Weg? Manchmal wünschte ich man könnte mir die Entscheidung abnehmen... Ich weiß ich sollte geduldig sein und die Untersuchung/das Ergebnis abwarten aber es ist schwer seinen Kopf auszuschalten.

Ich habe mich etwas im Forum eingelesen und auch in einigen Beiträgen die Geschichten von Frauen gelesen die von sich selbst sagen das sie sich wünschen nicht geboren worden zu sein und sich gewünscht haben ihre Mutter hätte abgetrieben...

Das macht einen nachdenklich... Ich weiß der Zug Abtreibung ja/nein ist schon abgefahren bei mir aber es fällt mir ziemlich schwer daran zu denken wie sich das Kind später fühlen wird. Ob es ein glückliches Leben leben kann wenn es wüsste wie ich im Moment über es denke? Ob es sich auch wünscht das ich es nie geboren hätte?

Ich weiß niemand kann diese Fragen beantworten, doch die Gedanken schwirren in meinem Kopf rum und ich versuche mich zwar davon zu distanzieren aber tief im inneren mache ich mir trotzdem Gedanken, immerhin entscheide ich über die Zukunft eines Kindes... Ich möchte die richtige Entscheidung treffen für das Kind weil selbst wenn es von meinem ex sein sollte... das Kind könnte nichts für die Taten seines Vaters und es würde auch mit ihm als biologischen Erzeuger die gleiche liebe und Zuneigung verdienen wie jedes andere Kind auch. Nur weiß ich nicht ob ich ihm diese Liebe geben kann.

Danke nochmal für die Antworten und das Mitgefühl. Es stimmt schon, ich fühle mich schon etwas besser einfach meine Gedanken hier nieder zuschreiben.

Ich glaube es wird sicher Menschen geben die meine Denkansätze nicht nachvollziehen können oder vielleicht überzogen und unlogisch finden aber das ist nicht schlimm, es tut gut einfach zu schreiben was einem im Kopf Grade vorgeht und auch wenn nicht jeder mir zustimmen sollte ist es schön Rückmeldungen außerhalb von meiner Psychologin, Freunden und Familie zu bekommen. Ich habe gemerkt das es oft neue Blickwinkel zeigt die ich vorher nicht gesehen habe.

Ich habe nie Gedacht das ich einmal so etwas durchmachen müsste aber ich bin dankbar nicht alleine gelassen zu werden. Es hilft mir sehr das Ich weiß dass ich nicht das alles alleine durchstehen muss. Polizei, Gericht, Ämter, Psychologen, Familie, Freunde und auch
Solche Foren es gibt so viele Menschen die sich um einen kümmern und einen unterstützen, die einem helfen wollen und zuhören... Das alles macht einem wieder etwas Mut.

P.s. Tut mir leid das meine Postings immer so lang sind.

Zum Vaterschaftstest ist mir noch eingefallen, ich hatte unendliche Angst meinen Exfreund zu sehen da ich dachte das er als potentieller Vater auch den DNA Test machen muss aber glücklicherweise reicht es aus das mein Freund seine Probe abgibt da ich nur Geschlechtsverkehr mit ihm und meinem Ex hatte ist es ein simples Ausschlussverfahren.

Sollte der Test aber meinen derzeitigen Freund als Vater ausschließen muss leider mein Ex trotzdem seine DNA Probe abgeben um ihn dann als Vater sicher zu bestimmen. Glücklicherweise muss ich aber bei einer Nachprüfung nicht anwesend sein da meine DNA bzw die vom Kind schon abgenommen wurde und nur noch mit der neuen verglichen werden muss.

Das sorgt bei mir schon für Erleichterung, das wissen das ich diesem Monster nicht begegnen muss entspannt mich sehr.

Hallo!
Du bist eine tapfere Frau! So eine Verarbeitung dauert seine Zeit - ist schön, dass dir das Schreiben hier im Forum gut gut. Schreiben tut der Seele gut - wie das Tagebuch schreiben :-) Deine Gefühle als Mutter für dein Kind sind etwas sehr besonderes. Sie können in dir wachsen. Selbst wenn dein Ex-Freund der Vater wäre. Deine Anteile wären dir näher als seine. Es muss deshalb nicht schwierig sein... Wie lange hast du noch bis zum Geburtstermin? Ich wünsche dir ein großes #paket Zuversicht und dass es gut für dich und dein Kind wird.
Liebe Grüße!

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