Schwanger nach schwerem Bandscheibenvorfall+Thrombose LANG!!!!

Nach langer Zeit brauche ich mal wieder Ratschläge von euch.

Habe im Juni 2009 einen Sohn bekommen. 3 Tage später wurde nur durch großes Glück (da mein Sohn wegen Atemprobleme in ein anderes Krankenhaus verlegt wurde) bei mir ein massiver Bandscheibenvorfall diagnosdiziert. Mein linkes Bein war vollkoomen taub. Es erfolgte eine Notoperation und der OP-Arzt meinte, er hätte noch nie einen so großen Bandscheibenvorfall gesehen und er würde mir abraten jemals noch ein Kind zu bekommen. Mit unheimlich viel Glück bin ich am Rollstuhl vorbei geschrammt und habe mir zudem noch eine Thrombose in das linke Bein eingefangen.
Alles in allem hat es unseren Start als Eltern komplett über den Haufen geworfen. Ich habe ca. ein halbes Jahr gebraucht, um wieder laufen zu können, mein Lebensgefährte mußte praktisch über Nacht Elternzeit nehmen, da ich körperlich nicht in der Lage war, mich um das Kind zu kümmern.
Nach ca. nem 1,5 Jahr wurde noch ein weiterer Bandscheibenvorfall bei mir festgestellt. Nach etlichen sehr schmerzhaften Tiefpunkten, was meinen Rücken betrifft, bin ich durch regelmäßigen Rückensport seit über 1 Jahr fast schmerzfrei.
Eigentlich war unsere Familienplanung mit unserem Gott sei Dank gesundem Sohn abgeschlossen.
Und jetzt habe ich seit letztem Freitag einen positiven Schwangerschaftstest!!!!!#zitter

Meine bessere Hälfte möchte kein weiteres Kind. Sind auch nicht mehr die Jüngsten (39). Räumlich gesehen wäre im eigenen Haus stapeln angesagt. Finanziell reicht es gerade so und es kann mir keiner sagen, wie ich gesundheitlich diese Schwangerschaft überleben werde!!!!!!!!!:-(
Mein 1. Gedanke war (sorry) Abtreibung. Jetzt überlege ich schon das ganze WE hin und her. Habe zwar schon nen Termin beim Frauenarzt, ber leider erst am 10.07.. Muß da morgen mal noch etwas Druck machen, dass ich eher dran komme.

Was soll ich jetzt machen????? #schock

Och mensch, da hast du es ja echt grad nicht leicht dich unter den umständen für ein zweites kind entscheiden zu können. trotzdem les ich da irgendwie raus, dass du die hoffnung noch nicht aufgegeben hast und irgenwie einen weg finden willst das kind vielleicht doch zu kriegen? Es ist schwer dir da einen guten rat zu geben, da ich natürlich auch nicht wissen kann in wie weit sich eine schwangerschaft auf deine gesundheit auswirkt. ich würde an deiner stelle versuchen das ganz schnell herauszufinden, vielleicht sogar die meinungen mehrerer ärzte einholen, vielleicht kann ja irgendwer die risiken einschätzen? Und beim frauenarzt würde ich echt druck machen, hast du denn beim termin machen gesagt, dass du schwanger bist? in vielen praxen würdest du dann sofort einen termin bekommen. Ich würde echt alles in bewegung setzen, damit du möglichst schnell eine entscheidung treffen kannst, denn solltest du das kind nun wirklich nicht behalten wollen, dann wird es immer schwerer werden, je länger du wartest!

Alles gute! #klee
Ps: warum möchte dein partner das kind nicht?

Ja, ich beim Frauenarzt gesagt, dass ich schwanger bin. Antwort der Schwester: Na herzlichen Glückwunsch. Letzte Mens? 26. Mai. Ach das ist ja noch ganz früh, da warten wir noch ne Woche. Da sieht man ja noch nix. :-[

Mein Partner hat an seine Kindheit nicht unbedingt positive Erinnerungen. Ist bei seinem Vater aufgewachsen und war immer das "Aschenputtelkind" mit noch einem Stiefbruder.

Und macht sich natürlich in erster Linie sehr viel Sorgen um mich und meine Gesundheit.

na super die antwort der arzthelferin :-( Ich würds nochmal probieren und sagen, dass du echt nicht länger warten kannst und wenn es nicht klappt, dann vielleicht bei einem anderen frauenarzt?
In der zwischenzeit gibt es viele andere dinge, die du schonmal erledigen könntest. ZB beratungsstellen raussuchen und dort termine machen, arztmeinungen zu deinen gesundheitsfragen einholen etc.

Solange du keine für dich vertretbare entscheidung getroffen hast wirst du dich nur quälen, also besser alle wichtigen faktoren gleich herausfinden...

Und zu deinem Partner: Ich denk er steht wahrscheinlich genauso unter schock wie du, finde seine erste raktion sehr verständlich, auch weil er sich sorgen macht. Deine gesundheit geht ja ganz klar vor, aber wenn euch ein arzt vielleicht doch hoffnung macht ist die situation ja auch für deinen partner wieder eine ganz andere.

Neben dem Platzmangel und der finanziellen Knappheit ist so wie ich das verstehe dein Rücken das absolut grösste Problem, oder?
Wie wäre es zuerst mal einen Termin beim Orthopäden abzumachen? Wie der die Risiken einschätzt, was er für unterstützende Massnahmen kennen würde usw.
Für mich klingt es nämlich so, als ob du vom Herz her das Kind behalten möchtest, aber viel dagegen spricht.

Das mag jetzt vielleicht naiv gedacht sein aber wäre es für Deine Gesundheit ok das Kind bis zu einer bestimmten SSW auszutragen ohne große Schäden zu haben #kratz Also wäre es z.B. OK bis zur 32+ die SS zu halten und das Kind dann früher zu holen mit geplanter Lungenreife in einem speziellen KH (evtl gibts sogar eins mit spezieller Frühchenstation UND spezieller Orthopädie ???)

Ist jetzt nur so ein Gedanke. Ich wünsch Dir auf jeden Fall alles Gute für Deinen Weg, egal in welche Richtung er Dich führt!!!

LG
Inka

Hallo liebe Judy,
Rückenprobleme sind echt eine Qual, ich kenne das auch.

Du gehst sehr verantwortungsbewußt mit Deiner Gesundheit (oder Krankheit, ganz wie man will) um. Gerade die regelmäßige Rückenschule erfordert Disziplin. Die scheinst Du, gerade auch bei einem kleinen Kind, zu haben- denn Du bist fast schmerzfrei.
Geh bitte auch so mit dem Gedanken einer Abtreibung um. Du weißt nicht, ob Du sie verkraftest, oder ob Du anschließend in einem tiefen Loch hockst.
Du bist willensstark und entschlossen. Entschließ Dich für das Kind. Der Abstand zu Deinem Sohn ist perfekt, dein Mann hat bei Deiner Krankheit gezeigt, dass er zu Dir hält. Nach einer Schockphase wird er es auch diesmal tun. Deine räumliche Situation lässt sich bestimmt händeln.
Ich will Dir Mut zum Kind machen, gerade weil es beim 1. so schwer war, glaub ich, wirst Du jetzt gute Dinge erleben.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute und denke an Dich#sonne

Nimm mir es nicht übel, ich empfinde deine Antwort als regelrechte Frechheit und zweifle sehr, dass in diesem Fall es dir um wohl der TE geht.

1.Der Abstand zu Deinem Sohn ist perfekt, dein Mann hat bei Deiner Krankheit gezeigt, dass er zu Dir hält. Nach einer Schockphase wird er es auch diesmal tun

WOHER willst du dies wissen ? Der Mann sagt klar, er will nicht mehr.

2. Geh bitte auch so mit dem Gedanken einer Abtreibung um. Du weißt nicht, ob Du sie verkraftest, oder ob Du anschließend in einem tiefen Loch hockst.

Wir wissen mit sicherheit nicht, ob die TE es verkraftet. Genauso weß man zu diesem Zeitpunkt auch nicht, ob der Rücken dann hällt.-

Wenn ich den Usernamen psalm sehe, denke ich in Verbindung mit dieser Antwort an einen tiefgläubigen Menschen, der sich vorgesetzt bekommt ,,predige das Menschenleben zu retten, um jeden Preis´´ - ob die Mutter oder sogar die Familie daran zugrunde geht - was solls.

So eine verharmlosung braucht hier KEINER!

Du hast es auf den Punkt gebracht!Danke#herzlich

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Danke für eure lieben Antworten, erst mal.

Werde morgen veruchen so schnell wie möglich nen Termin beim Frauenarzt, Orthopäden und der Schwangerschaftskonfliktberatung zu kriegen.

Und dann sehen wir weiter.......#gruebel

Hallo Judy,

ich bin von diesem Thema leider beteoffen und finde die anderen zwei Antworten als eine bodenlose Frechheit.

Ich versuche neutral zu beschreiben, wie es bei uns war.

Mein Rücken verabschiedete sich aufgrund meiner ersten Schwangeerschaft. Ich entband dann in der 34+ nach sehr langem Kampf. Und ich sage dir, dass es ein enormer Kampf damals war auch die Ärzte davon zu überzeugen. Ich musste mich für psychisch krank erklären lassen, damit sie für ihre Akte eine Begründung hatten.

Mit kaputtem Rücken und tagtäglichen Schmerzen war unsere Kinderplanung vorzeitig abgeschlossen.

auf die Schmerzen gewöhnt man sich und sie sind auch sehr gut beherrschbar (wie du eben schreibst), wenn man sich dem Thema widmet.

Ja, es kam ein Unfall dazwischen.

Jetzt stehst du vor so einer Entscheidung. mir hat nicht mal ein Arzt gesagt - ich solle keine Kinder mehr kriegen. ich habe keine OP hinter mir. Eine Blockierung soweit ich weiss, kann man nicht mal operieren. aber ist ja egal. Wichtig ist bei so einer Entscheidung zu fragen, was passiert mit meinem Rücken, wenn ich schwanger werde. Diese Frage muss dir ein sehr guter Orthopäde beantworten, der dich und deine Geschichte kennt. Ich würde bei ihm anfangen. Und mir genau die Risiken nennen lassen.

Bei mir war es so, dass sich die Rückenschmerzen in der Schwangerschaft stark erhöhen (Beckenregion) und dass man natürlich bei solchen Shmerzen nur begrenzt Schmerzmittel nehmen kann (opiate . tramadol, novaminsulfon, Paracetamol, Ibuprofen).und auch diese gehen an die Leber, was man zu dem Zeitopunkt nicht so wahrnimmt.
Was auch du für dich beantworten musst - wie stark ist die Psyche für eine Schwangerschaft ???? Ich denke schon, dass man Risiken eingehen kann, wenn die Psyche stabil ist und stabil bleibt.

Was meiner Meinung nach aber nicht geht und deswegen regte mich die Antwort der anderen Userin so auf - dass man ja einkalkuliert, dass es Probleme geben KÖNNTe und was solls, dann trägt der Mann das Risiko mit und wenn ich zugrunde gehe, darf er es ausbaden.
Mein Mann hörte sich tagtäglich an, wie ich mich umbringen will. Und was natürlich toll ist, dass es an einem nicht spurlos vorbei geht.

Ich wußte genau, was auf mich zukommt und war von anfang an gegen die Schwangerschaft. Was leider passiert ist, dass ich bekloppt schwach war in dieses bekloppt KH zu gehen und die Sache zu beenden.

Das ist glaube ich ein sehr problematischer Punkt. Ich hatte damals keinen Mann, der mir gesagt hätte - tue dies-. Ich hatte keinen, der mich ermutigte - alle haben verstanden, warum ich dies tun will aber keiner sagte TUE Es.

so verging die 12 Woche. Wir nahmen Kontakt zum KH auf (inzwischen sind wir umgezogen) und der Leiter der Geburtshilfe bot uns Hilfe an und sagte, dass ich jedezeit abbrechen kann, wenn es zu viel wird. so begleiteten sie mich (medizinisch - Tablettenmedikation und psychozial - eine Psychologin). Dank ihrer Hilfe und der meines Mannes schaffte ich es mit sehr viel Mühe bis 34+, da danf der geplannte KS statt. Diesmal musste ich nicht betteln. Diesmal war es von Anfang so geplannt, ohne dass man sich als bekloppt einstufen lassen musste.

Jetzt sind 19 Monate vergangen. Was wir nicht wissen konnten, zu den damalligen gesundheitlichen Prboblemen haben sich andere dazu getan und jetzt ist es wirklich sehr schwierig. Es ist Überleben. Wir meistern es. Ich finde aber nicht, dass ein Leben darüber sein sollte dass man ums Überleben kämpft.

Und du ? Ist deine Seeele stark um die Last der Schwangerschaft auszutragen ? Bist du stark genug dich erneut nach hinten zu stellen ? Rückentraining mit 2 Kids ?

Wie du merkst, dass sie ganz viele Punkte, die man bitte in aller Ruhe jetzt überlegen muss. Ich bin nicht du. Ich denke schon, dass selbst zwei Menschen mit den gleichen Diagnosen trotzdem unterschiedlich viel aushalten!!!! Und meine Seele war schon stark angegriffen.
Was man nciht tun sollte - VERHARMLOSEN! Es ist ein Fehler passiert. Du kannst aber nicht mit Argumenten kommen - ah ja, der kleine Wurm kann nichts für etc etc. Dem Kind wird eine Mutter im Rohlstuhl auch nichts nutzen!

deswegen bitte ich dich auch etwas emotional - lass dir Zeit. Überlege sämtliche Punkte und entscheide. Die Entscheidung ist mies, egal wie man sie bedenkt. Und jetzt geht es schlicht und einfach darum - das geringe Übel auszuwählen.

Ich verschweige dir nicht, dass mein Sohn wirklich aber wirklich obergoldig ist. Ich wurde mit zweitem Kind belohnt, weil er im Gegensatz zu meiner Tochter einfach pflegeleicht war. Und ich es genieße mit ihm zu sein. Die Liebe, die er bekam, bekam meine Tochter nicht, weil sie anders war. Er ist von mir sehr abhängig und sehr schmusebedürftig und dies bekommt er auch. Jaaa, ein Kind in der schwierigsten Lage zu bekommen ist auch eine Bellohung und ich verschweige nicht mal, dass es mit der Zeit ,,etwas´´ besser wird. Aber es ist hart.

Um nur eine kurze anmerkung. In Deutschland wird keiner (!!!) dein Kind vor der 34+! und auch dann musst du rechtzeitig Menschen kontaktieren und deutlich zum Ausdruck bringen, dass es Probleme gibt.

Ich halte dir die Daumen! Ich hoffe, du wirst die genug Zeit lassen und umfassend dann eine reife Entscheidung zu treffen, mit der DU am besten leben kennst! Ich halte dir die Daumen, EGAL wie sie ausgeht! Ich wünsche dir gute Ratgeber. Ich wünsche dir viel Liebe deiner nächsten!

#herzlich

Hallo Antonia,
also zu schreiben "
so verging die 12 Woche. Wir nahmen Kontakt zum KH auf (inzwischen sind wir umgezogen) und der Leiter der Geburtshilfe bot uns Hilfe an und sagte, dass ich jedezeit abbrechen kann,"
Also ich warte doch nicht bis zur 12 Woche!
Wenn mir mein Arzt empfiehlt aus gesundheitlichen Gründen KEINE Kinder mehr zu bekommen,dann ist das für mich fahrlässig doch schwanger zu werden und dann auch noch so lange zu warten bis das Kind schon"lebt" in deinem Bauch.Da gehen mir die Nackenhaare hoch.
Es ist schlimm genug als Frau gesagt zu bekommen man kann oder darf keine Kinder mehr bekommen aus welchen Gründen auch immer.Aber dann sollte man sich wenn man schon Kinder hat,freuen darüber das diese da und gesund sind,bevor ich meinem Körper weiter Riesiken aussetze.
Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis.

GENAU! Sprichst du von mir ? Mir hat kein Arzt gesagt - ich darf es nicht. Ich wußte genau, ich darf es nicht - es ist aber ein ganz großes ABER dabei. Ich konnnte keine Kinder bekommen, wovon mir ausgehen mussten, weil wir auf Nr.1 7 JAHRE (!!!!!) gewartet haben und diese nach einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen ist. Ich bestand bei Nr.1 auf einer Sterlisition aber die gab es nicht ,, ich bin zu jung´´.

als Nr.2 entstand hatte ich monatelang keine Menstruation und es war im Jahr 2010 nach 4 Monaten der allererste Sex. Ja in dieser Situation nicht zu verhüten ist leider vollkommen normal.

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Zu der Dame. Es darf dich wütend machen. Mich KÖNNTe es wütend machen, dass es so viele Übergewichtige gibt und man dann die Folgekosten aller versichter zahlt. Mich könnte wütend machen, dass viele Menschen andauernd rauchen, obwohl sie wissen, dass es gesundheitschädlich ist...
An sich ist vieles, was uns bei anderen wütend machen KÖNNTE. Es hat dich nicht wütend zu machen, weil es ihr Problem ist und ihre Entscheidung und ibesondere bei Lösung eines Problems hilft meine oder deine Wut nicht weiter.
Die Problemsituation ist da und diese muss gelöst werden.
In diesem Forum sollte man sich nur bewegen, wenn man mit eigener Wut über solche Fahrlässigkeit umgehen kann.

In diesem Forum wie ich irgendwo anders schrieb beginnt fast jeder Beitrag schon mit einem Fehler.
Wir sind nun mal Menschen. Einer raucht sich zum Tode, der andere war unter Umständen ,,fahrlässig´´.

#winke

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