Hilfe! Ganz Familie ist am Ende! Hyperaktiv schon mit fast 2???

Hallo,
bisher habe ich nur ab und zu im SS-Forum geschrieben, nun hoffe ich, daß ich hier genauso nette Leutchen finde, die mir vielleicht einen Ratschlag geben können.

Wir sind eine Großfamilie, die eigentlich bis vor etwa einem Jahr wunderbar "funktioniert" hat. Langsam weiß ich mir allerdings mit meinem vorletzten Zwerg keinen Rat mehr. Angefangen hat es vor ca. 1 Jahr. Der kleine Mann geht an wirklich alles dran. Ich brauchte es noch bei keinem Kind, aber seit einem 3/4 Jahr sind bei mir sämtliche Schränke mit Kindersicherungen versehen, sämtliche Schubladenknöpfe nach innen gebaut, alle Türklinken der wichtigen Türen senkrecht gestellt. Er akzeptiert absolut kein Verbot, richtet sich nach keiner einzigen Regel, macht einfach grundsätzlich, was er will. Ich kann so oft ich will "nein" sagen, er macht es trotzdem. Ich bin den ganzen Tag nur unterwegs, muß ihm jedesmal hinterher. Er hat bereits mit 13 Monaten angefangen, sich Stühle vor die Arbeitsplatte zu rücken, um auch diese zu erkunden. Dabei hat er die Stühle so gedreht, daß ihm nur ja nicht die Lehne im Weg ist. Als er noch nicht an die Türklinken herankam, hat er sich Bücher davorgestapelt, um sie dann doch zu öffnen. Wehe, ich vergesse ein einziges Mal, die Schlafzimmer- oder Badezimmertüre abzuschließen - schwups ist er drin und macht Blödsinn. Seit er 14 Monate alt ist, kann er Treppen rauf und runtersteigen.
Durch die ständige Anspannung, weil man wirklich permanent schauen muß, was er gerade wieder anstellt und ausräumt, habe ich natürlich auch weniger Zeit für die anderen Kinder. Mein 4jähriger Sohn hat dadurch wieder angefangen, sein großes Geschäft in die Hose zu machen...ich könnt heulen.

Aber um dem Ganzen noch eins obendrauf zu setzen, kann er seit einer Woche aus seinem Gitterbett klettern! Einen Mittagsschlaf kann ich nun komplett vergessen und nachts ist er ständig unterwegs! Bei uns liegen die Nerven blank!!!!! Weder mein Mann noch ich schlafen seit einer Woche auch nur eine Nacht durch!

Bei der letzten U hat der KiA "Verhaltensauffälligkeiten" angekreutzt. Auch an ihn habe ich mich hilfesuchend gewandt, aber er kann mir da nicht weiterhelfen.

Ich fühle mich alleingelassen und weiß einfach nicht mehr weiter! Wie kann ich den kleinen Wirbelwind stoppen??? An welche Stellen kann ich mich wenden?

Die Nerven von uns allen und mir besonders liegen blank. Hat vieleicht jemand von 'Euch eine Idee???

Vielen Dank für jede nette Antwort!!

Liebe Grüße

blacksmoke

hmmm,

leider kann ich dir nicht sooo sehr weiterhelfen, gerade da es nicht dein erstes kind ist müßtest du ja bestens zurecht kommen. :-) es gibt so eine internet beratung. glaube bke.de, gucke gleich mal und schicke den link, vielleicht können die dir tipps geben.
ansonsten ist es denke ich irgendwann besser, unser sohn konnte auch seehr früh sein gitterbett und auch türgitter überwinden, auch mit unter zwei... ja wir mußten halt noch mehr aufpassen. aber irgendwann wird doch auch dein kind schlafen oder? unser hat auch bis vor nem halben jahr (da wurde er drei) nachts alle drei std. alle auf trab gehalten.

lg alex

da der link http://www.bke.de/?SID=091-57D-EBE-ACC

und irgendwann werden auch die schränke etc. wieder uninteressant. haben deine anderen die nie ausgeräumt? puh, dann hattest du wohl glück...

lg alex

Hallo Alex,

vielen lieben Dank für diesen Link! Die Seite war mir vollkommen unbekannt und ich hatte auch keine Idee, nach was ich googeln könnte.
Ich werde mir die Seite einmal genau ansehen!

Liebe Grüße

blacksmoke

Hallo,

an den von dir geschilderten Verhaltensweisen sehe ich erst mal nichts aussergewöhnliches. Das macht meine Tochter auch so.

Hört sich (so wie du es schilderst) einfach nach einem aktiven und neugierigem Kind an, was an sich nichts Schlechtes ist. Vielleicht ist ihm auch einfach langweilig? Meine Tochter macht am meisten Blödsinn, wenn wir viel zuhause sind. Daher gehen wir mindestens vier Stunden täglich raus, damit sie sich auspowern kann.

Warum darf er denn nicht in Badezimmer und Schlafzimmer (nur zum besseren Verständnis).

Und wo schläft er, dass er nachts rumwandern kann?

Was meinte der Kinderarzt mit Verhaltensauffälligkeiten? Türen und Schubladen öffnen, Treppen steigen, über Betten klettern sind doch erstmal keine Verhaltensauffälligkeiten, sondern normaler Entdeckerdrang. Natürlich gibt es die Kinder, die recht schnell kapieren dass sie dies und jenes nicht dürfen. Meine Tochter gehört da aber auch nicht dazu. Sie darf im Prinzip machen was sie will, solang sie nicht (selbst)zerstörerisch agiert.

Hallo,

nun ja, gegen eine gesunde Neugier und Entdeckungsdrang habe ich ganz gewiss nichts. Es gibt aber einfach Situationen, die ich vermeiden möchte. Schon alleine, um auch die Frustgrenze meines Kleinen Zwerges nicht allzusehr zu strapazieren. Ich habe eben einfach keine Lust, daß er mir ständig alle Schränke im Schlafzimmer ausräumt und ich dann den halben Tag dort sitze und die 'Sachen wieder zusammenfalte. Außerdem schläft meine Kleinste auch noch im Schlafzimmer.
Im Badezimmer spielt er an der Waschmaschine, am Trockner und vor allen Dingen im Klo. Wenn eines der anderen Kinder einmal vergessen hat, abzuziehen, kannst Du 'Dir sicher vorstellen, warum ich das Bad gerne geschlossen haben möchte ;-))

Schlafen tut er auf der ersten Etage in seinem eigenen Zimmer. Wenn er dann nachts aufsteht, geht er runter in den Wohn/Essbereich.

Der Kinderarzt hat als Verhaltensauffälligkeit "verstärkter Trotz" diagnostiziert. Den hat er allerdings bereits schon seit einem Jahr, was meiner Meinung für eine Phase schon viel zu lange ist. Ich möchte mein Kind nicht bremsen, aber das Zusammenleben möchte ich sooo furchtbar gerne wieder etwas angenehmer gestalten. Ich habe es mit einem leichten Klaps auf die Finger versucht - nichts...seit einem 3/4 Jahr versuche ich es mit absoluter Konsequenz. Wenn - wie meist immer - "nein" nicht hilft, gehe ich zu ihm und führe ihn vom Unerlaubten weg nund versuche, ihn für etwas anderes zu begeistern.

Liebe Grüße

blacksmoke

Hallo,

zum nächtlichen Rumwandern fällt mir nur ein, dass ich ihn wohl einfach ins Elternschlafzimmer packen würde und dann zusperren, wenn ihr alle drin seid. Die zusätzliche Nähe zu Mama und Papa gibt ihm dann vielleicht auch mehr "Halt".

Wie wärs denn wenn du die pikanten Zimmer mit Treppenschutzgittern sicherst (oder kommt er da drüber). Finde ich zwar keine perfekte Lösung aber das würde dir eventuell schon viel Ärger ersparen.

Ich denke auch, für deinen Sohn ist es frustrierend, wenn er alles ausprobieren will und Mama sagt ständig nein. Wahrscheinlich hat er schon dicht gemacht und hört deine Neins schon gar nicht mehr.

Eventuell reagiert er schon auf Kompromisse? Meine Tochter hat sehr früh angefangen, sich auf sowas einzulassen. Zum Beispiel hab ich ihr gesagt, dass ich nicht möchte, dass sie an die Messerschublade geht, weil die Messer gefährlich sind, sie darf aber dafür die Töpfe ausräumen. Das ist nämlich auch toll ;-) Und wenn ich ihr ein paar mal Alternativen anbiete (die natürlich mindestens genauso toll sein müssen), dann lässt sie sich letztendlich darauf ein.

Und wie gesagt: aktive Kinder brauchen Bewegung. Meine Tochter kommt mindestens zweimal am Tag raus und mindestens für vier Stunden, sonst zerlegt sie mir auch die Bude.

Das sind einfach mal die Dinge, die ich dir aus dem Umgang mit meinem einen Kind empfehlen kann ;-)

hey!

oje, das klingt ja mega-stressig, lass dich mal drücken #liebdrueck

vor allem, wenn man schon so große kinder hat wie du und ja auch "ein paar mehr", ist es schon anstrengend, wenn dann eins so "aus der art schlägt" - vor allem, wenn noch kleinere geschwister da sind, die ja auch ihre ruhe und geregelten tagesablauf brauchen!

vielleicht kommt er einfach nicht damit klar, dass noch ein kleineres geschwisterchen da ist und das macht seine reaktionen noch stärker!?

hmm, ich glaube, eine mama mit so vielen kindern habe ich hier noch gar nicht gelesen, ich denke, jemand mit ein, zwei oder drei kindern kann dein problem gar nicht so richtig nachvollziehen!?

vielleicht suchst du im internet mal ein forum für großfamilien, evtl. kann dir da ja jemand weiterhelfen?

dass dein kinderarzt allerding schon "verhaltensauffälligkeiten" (was auch immer das heißen mag) diagnostiziert, dir allerdings dann keine weitere hilfe anbieten oder nennen kann, finde ich schon schwach! ich nehme an, er wird euch ja auch schon länger kennen durch deine größeren kinder?

vielleicht wendest du dich an einen kia, der auf kinderpsychologie spezialisiert ist? ich weiß ja nicht, woher du kommst, hier in unserer gegend könnte ich dir einen guten nennen!

alles gute für euch!
bianca

Liebe Bianca,

als Verhaltensauffälligkeit hat der KiA verstärkten Trotz hineingeschrieben, der allerdings schon vor einem Jahr anfing. Meiner Meinung nach hält das für eine vorübergehende Phase schon fast zu lange an.

Der größte Witz an der Sache ist, daß mein KiA auch gleichzeitig Kinderpsychologe ist!!! Deshalb habe ich auch extra nochmal nach dem U-Termin in Ruhe mit ihm telefoniert. Ein großes Vertrauensverhältnis besteht leider noch nicht, wir sind vor 3 Jahren erst hierher gezogen und er kennt eigentlich nur meine 3 Kleinsten.

Meine kleine Tochter ist übrigens noch keine 8 Monate alt, die Verhaltensauffälligkeiten dauern aber bereits seit 1 Jahr an.

Ich wohne im Bergischen Land/NRW, vielleicht ist es ja in Deiner Nähe, so daß Du mir mit einer Adresse weiterhelfen kannst?

Liebe Grüße

blacksmoke

Hallo blacksmoke,

da das Dein sechstes Kind (von insgesamt 7 Kindern) ist müsstest Du doch schon abgehärtet sein.

Die Beschreibung Deines Sohnes hört sich doch nur nach einem sehr aufgeweckten Kind an. Schränke ausräumen ist bei uns noch immer interessant und geschlossene Türen sind eine Einladung.

Sieben Kinder wären mir auch zuviel - aber ist wirklich nur der eine Sohn das Problem?

LG, Andrea

Hallo Andrea,

natürlich bin ich abgehärtet! Und was noch dazu kommt, ich habe wirklich genug Vergleichsmöglichkeiten um zu unterscheiden, was ich als normalen Entdeckerdrang oder schon darüber hinaus einschätzen kann.

Ich habe ein wenig das Gefühl, Du möchtest mir hier etwas auf die Füße treten? Vielleicht nur ein dummer Eindruck?? Nein, grundsätzlich fühle ich mich mit 7 Kindern nicht überfordert. Auch habe ich mich ganz bewußt für eine Großfamilie entschieden. Aber auch wenn ich nur zwei Kinder hätte, würde ich hier vielleicht um 'Rat fragen.

Außerdem steht es doch gar nicht zur Debatte, wieviele Kinder ich habe oder nicht. Denn das ist nicht mein Problem!!

Liebe Grüße

blacksmoke

Hallo "blacksmoke",

"Auf die Füsse treten" möchte ich Dir sicher nicht. Vielleicht hörst Du ein wenig Neid, da mein Mann keine 7 Kinder ernähren könnte - aber sonst sind kinderreiche Familien sehr schön.

Aber sicher auch sehr anstrengend, vor allem wenn Kinder mit Ansprüchen geboren werden. Ein Hyperaktivitätssyndrom kann sicher noch nicht bei der U7 diagnostiziert werden. Hat Dein KIA auch nicht getan - gut so.

Verhaltensauffälligkeiten hat er wahrscheinlich v.a. aufgrund der "Fremdanamnese" - also Deiner Aussage - aufgeschrieben - oder?

Ich habe eineiige Zwillinge - und trotzdem verhalten sich nicht beide jeden Tag identisch. Bei Geschwistern wird das Verhalten sicher auch abweichen.

Sebstverständlich ist es interessant in welchem familiären Umfeld ein Kind aufwächst. Als Einzelkind fehlen vielleicht ältere Vorbilder - das dürfte bei Euch wohl eher kein Problem sein.

Auf ein oder zwei Kinder "aufzupassen" ist aber sicher auch weniger belastend als auf sieben Kinder. Meine Zwillinge fordern mich schon ausreichend (vielleicht bin ich einfach weniger belastbar als Du).

Wer hier Fragen stellt sollte auch Gegenfragen tolerieren können. Ich wollte Dich keinesfalls angreifen. Aber vielleicht bist auch Du irgendwann mal ausgelastet (vielleicht so in 4-5 Kindern????

LG, Andrea

Hallo Blacksmoke.

Also erstmal ziehe ich den Hut, dass jemand den Mut hat soviele Kinder zu bekommen.

Ich kann nur sagen, dass mir ein Kind vollkommen reicht. Vielleicht auch aus dem Grund, da Alena genau so ein Kind wie dein Zwerg ist/war. Ich schreibe war, da es nach dem 2. Geburtstag wirklich viel besser geworden ist. Was du da schreibst war bei uns völlig normal. Nichts war vor ihr sicher, alles wurde ausgeräumt und es wurde wirklich den ganzen Tag nur Blödsinn gemacht. Aber ich fand das jetzt nicht verhaltensauffällig, sondern einfach sehr interessiert an allem und einfach aufgeweckt. Es gibt eben solche und solche Kinder. Aber ich kann dich vollkommen verstehen, dass du mit deinen Nerven am Ende bist, denn du hast ja immerhin noch 6 !!!! weitere Kinder zu betreuen. Ich war letztes Jahr mit unserer Maus schon häufig am Ende mit meinen Nerven. Hast du vielleicht jemanden, der dir den Kleinen mal abnimmt oder gibt es sowas wie eine Spielgruppe in eurer Nähe? Das soll ja nicht heißen, dass du ihn abschieben sollst. Aber vielleicht hilft es ihm wenn er mit "anderen" Kindern spielen kann.

Lass dich mal ganz fest#liebdrueck und ich wünsche dir noch viele, viele gute Nerven.

Liebe Grüße Andrea mit Alena (01.11.04)

Hallo,

habe gerade mit dummen Gesicht;-) Deinen Beitrag gelesen. Ich habe auch einen Sohn, er ist mein erstes Kind und wird im Juni 2. Ich kenne das gar nicht anders, mein Kind ist genauso wie Deins. Aber ich habe mir darüber keine Sorgen gemacht, werde ich auch in Zukunft nicht machen. Habe keine Vergleichsmöglichkeiten wie Du, aber ich dachte immer jedes Kind ist so. Ich find das nicht mal so nagativ, ein neugieriges Kind ist klasse, wird vielleicht auch mal ein Schlaufuchs ;-) da es sich dadurch viel aneignet.

LG Katrin

hallo!
ich weiß wie es dir geht,denn ganz genauso war mein erstes kind.heute ist er 5,5 j. alt,und es klappt super.
und er hat tatsächlich ads.er war als baby schon auffällig.unsere wohnung sah die ersten jahre sehr kahl aus,denn er machte alles kaputt.wir mussten ALLES vor ihm sichern.den ganzen langen tag hat er nur blödsinn im kopf gehabt.
mit ihm bekannte besuchen?oder ins kaffee gehen?no way!
er lief auch immer weg,musste viel im buggy sitzen.hab mich immer wieder gefragt,was wir nur verkehrt machen....

es war sseeehhhrr harte arbeit ihn zu erziehen und ist es natürlich immer noch,aber es hat sich gelohnt nicht zu resignieren.hjetzt ist er zwar immer noch sehr lebhaft,aber er hält sich an unsere regeln,ist höflich ein ganz liebenswerter lustiger kerl.als er klein war,es war der horror.
ahb immrt alle um ihre lieben ruhigen kinder beneidet.
nun hab ich noch ne kleine tochter,und sie ist ganz anders,total ruhig und artig.wenn ich was sage,hört sie!das ist für mich sooo schön.denn mein sohn hat damals nie gehört.man musste alles tausend mal sagen.

wir hatten uns damals an einen kinder arzt gewandt,der sich auf solch auffällige kinder spezialisierte.eine ads diagnose konnte er uns damals natürlich nicht geben,die haben wir erst seit kurzem.
er gab uns viele ratschläge für die erziehung,hat ihn oft untersucht,und unter anderem festgestellt,das er unterfordert war,alles war immer schnell zu langweilig.
tja er brauchte immer wieder neue anregungen,sonst wars der horror.
man muss durchhalten und niemals aufgeben.unbedingt konsequent sein,auch wenn es den eindruck erweckt,das es sinnlos sei.das ist es nachhaltig nicht,du wirdt sehen.
wenn er nocht etwas älter ist,wird es besser.

vielleicht würden ihm zappelin helfen um etwas ausgeglichener zu sein?das ist rein pflanzlich.
uns wurde damals ein buch empfohlen.jedes kind kann regeln lernen,heisst es.

einige haben geantwortet,das sei doch alles normal...das finde ich nicht.es ist superanstrengend für alle beteiligten,ein solchen wirbelwind zu erziehen.
meine tochter kann auch mal rumspinnen,bockig sein,blödsinn machen.aber im vergleich zu meienm sohn damals ist sie ne echte schlaftablette.....

fühl dich gedrückt,und durchhalten,es wird besser werden.
versuch dich viel mit deinem vierjährigen zu beschäftigen,er braucht dich jetzt besonders.ignoriere schlechtes verhalten des kleinen,(wenn es zu ignorieren geht).spiel mit beiden zusammen.wenn der keleine blödsinn macht,kann er halt nicht mehr mitspielen und bekommt ne auszeit.das möchte er sicher nicht,das du dich dann allein mit seinem bruder beschäftigst und wird es sich auf dauer vielleicht merken.

alles gute nessi

Hallo Nessi,

vielen lieben Dannk für Deine Antwort! Ja, es kann sich keiner vorstellen, wie anders und anstrengend der Kleine ist. Wenn man es so aufschreibt und selbst liest, hört es sich erstmal wirklich alles nach einem nur neugierigen Kind an. Ich kann es auch gar nicht richtig in Worte fassen, wie extrem sein Verhalten ist. Aber Du scheinst mich zu verstehen - danke!!!
Ich habe mich mit allen Kidis noch nie überfordert gefühlt. Es hat mir immer riesigen Spaß gemacht - und macht es auch heute noch! - aber dieses eine Kind schafft mich toootal!
Ja, ich hoffe auch sehr darauf, daß ich mit der Schiene, die ich momentan fahre, weiterkomme. Ich versuche mich ungemein zu zügeln und mit Ruhe und unerhörter Konsequenz auf sein Verhalten zu reagieren. So unter dem Motto: Steter Tropfen höhlt den Stein und irgendwann wird ers hoffentlich kapieren.
Auch habe ich Kontakt mit zwei anderen Müttern, die Kinder im gleichen Alter haben. Und er ist eben nunmal anders als die anderen.
Meine allerbeste Freundin hat einmal auf ihn aufgepaßt und danach gesagt, ich soll ihr doch nicht böse sein, aber gerade auf ihn möchte sie nicht noch einmal aufpassen.
Wenn wir bei meinen Eltern eingeladen sind, schafft er es, drei Erwachsene ständig auf Trab zu halten.
Ich kann mit ihm nirgendwo hingehen, fühle mich eingesperrt. Rausgehen macht auch nicht wirklich Spaß, weil er einfach nicht hört und seinen eigenen Weg geht - wortwörtlich.
Ich habe nun auch Sorge, daß wenn ich nächstes Jahr einen Kindergartenplatz bekommen sollte und sich sein Verhalten bis dahin nicht geändert hat, daß die wirklilch geduldigen Mitarbeiter irgendwann sagen werden: Das geht nicht! Er paßt sich nicht an.

Vielen Dank für Deine Antwort und für Deine Tips!

blacksmoke, die ganz kleine Augen hat, weil sie die halbe Nacht auf dem Boden im Kinderzimmer verbracht hat, weil kleinWirbelwind ab 1 Uhr nicht mehr schlafen wollte

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