Würgereiz ganz stark ausgeprägt, HILFE

Hallo!

Meine Tochter Svenja Celina, 12 Monate und 2 Wochen alt, hat einen sehr sehr ausgeprägten Würgereiz, der idR immer zum Erbrechen des gesamten Mageninhalts führt. Hier mal einige Beispiele:

* Haar im Mund, würgen, brechen
* satt, wendet sich nicht ab sondern nimmt den letzten Löffel noch und würgt los, brechen
* unerwartete Stückchen im Essen, würgen, brechen
Medikamentengabe, würgen, brechen
* Zähne putzen, würgeh, brechen
* sie wird abends wach und MAMA ist nicht da, schreit hysterisch, würgt, bricht

Könnte ewig so weiterschreiben. Was kann ich tun? Oder kennt sowas jemand von seinem Baby/Kind??? Muss dazu sagen, das Svenja alles andere als propper ist, bei 73 cm wiegt sie 8130 gr, wir können uns also das Brechen nicht wirklich leisten, daher tu ich natürlich inzwischen alles, damit es nicht passiert, stehe beim Füttern total unter Strom, weil ich nichtweiss wann ich aufhören soll. Dadurch geb ich ihr sicherlich auch mal zu wenig und manchmal auch den berühmten Löffel zu viel.

HILFE!!!!!!!!!!

LG, Nicole und Svenja

Hallo Nicole

Nicht, dass ich mich mit solchen Symptomen auskennen würde - leider nein - aber laut deinen Beschreibungen würde ich Dir empfehlen, den Arzt zu konsultieren - mal abklären lassen, ob in medizinischer Hinsicht alles in Ordnung ist - wenn ja, um weitergehende Hilfe bitten - evtl. hat der Arzt Kontakte zu bspw. einer guten Mütter-Beraterin, Ernährungsberaterin etc.
Hol dir Hilfe - Essen darf nicht zur Tortur für euch werden - bitte.

Liebe Grüsse
Mela

PS: Mein Sohn hatte vor kurzer Zeit auch kaum mehr was gegessen, war öfters krank und oft sehr müde - nach 3 Wochen ging ich zum Arzt: Eisenmangel... war die Ursache. Seit kurzem gebe ich ihm täglich Eisentropfen - und siehe da, mein Sohn isst wieder ohne Probleme gute Portionen und auch die Müdigkeit lässt mehr und mehr nach - wie herrlich! 3 Wochen Tortur - wäre ich früher zum Arzt - hätten wir uns diesen täglichen Terror ersparen können....
Hoffe, dir hiermit helfen zu können.

Hallo Mela!

Danke, die KiÄ weiss allerdings darüber durchaus bescheid. Ich werde sie beim nächsten Termin nochmal ganz direkt drauf anstossen.
Das Essen ist aber keine Tortur, es gibt Phasen da klappt es super, dann wieder solche schlimmen, wo man super vorsichtig sein muss. Mein Mann hatte als Kind das gleiche, noch heute hat er Schwierigkeiten damit, aber viel besser. Er konnte als Kind nie Fisch oder Kirschkuchen etc essen aus Angst eine Gräte/Kern zu treffen, die dann eben dieses Würgen zur Folge hatte.
Eisenmangel hat sie definitiv keinen, ihre Werte sind sogar über Durchschnitt!

LG, Nicole und Svenja

unserer würgt auch öfter aber er erbricht sich nicht dauernd wenn er würgt. ich würde das mal dem kinderarzt berichten...

zur not würde ich ihr noch breiflaschen oder milchflaschen geben. da kann sie aufhören wenn sie satt ist. oder erbricht sie da auch? ich mein sie sollte wirklich ein wenig zunehmen... wenn sie mal eine magendarmgrippe bekäme wär das echt schlecht denn da ist jedes gramm das sie verliert dann schlimm.

isst sie schon sachen selbst aus der hand? ich habe meinem schatz das schlucken und kauen von größeren stücken beigebracht indem ich ihm eine halbe banane in die hand gedrückt hab. da hat er am anfang auch immer mal ein stück wieder rausgewürgt aber mittlerweile kann er die prima ohne würgen essen. ich glaube die kleinen müssen sich auch daran gewöhnen dass sie jetzt nicht nur flüssig oder brei bekommen...

nudeln hat er auch von anfang an ohne probleme gegessen. da hat er auch erfahrung mit stückchen gemacht.

Unserer KiÄ ist die Thematik durchaus bekannt, werde sie beim nächsten Treffen nochmal explizit drauf anstossen!!!

Stückchen an sich gehen durchaus, eben hat sie einen Butterkeks ohne Probleme gegessen, allerdings hatte ihr Papa auch solche Würge/Brechprobleme als Kind!!!

LG, Nicole und Svenja

Hallo Nicole,

ja das kenne ich zu gut und zwar von meiner kleinen Schwester. Die lief damals nur noch mit einem Eimer herum, weil alles sie zu brechen brachte.

Dann haben sie ihr die Polypen heraus operiert, die waren einfach zu lang und siehe da, das Brechen war zu Ende und das fuer immer.

Lass das doch mal bei deinem Kia abklaeren.

LG, Meichen

Danke, werde die KiÄ beim nächsten Treffen auf das Thema Polypen ansprechen!

LG, Nicole und Svenja

Hallo Nicole,

na, da scheinen sich ja Parallelen abzuzeichnen!
Jonas ist auch so ein Fliegengewicht - Tendenz zum Untergewicht. Bei der U6 wog er 8150 g mit 74 cm Körperlänge.

Tja, das mit dem Essen kennen wir zu gut. Aber unser neuer KiA sagte, dass wir ihm das geben sollen, was er essen möchte. Sein Sohn hätte sich das komplette 1. Lebensjahr ausschließlich von Milch ernährt.
Bei Jonas ist es so, dass er schon Interesse an fester Nahrung hat und auch die Stücke im Mund hin- u. her schiebt bzw. sie zu kauen versucht. ABER sobald die etwas größeren Stücke geschluckt werden sollen, fängt er an zu würgen und meist bricht er dann auch so richtig alles wieder aus (teilweise auch schon gut Anverdautes).
Mein KiA meint, dass es Kinder gäbe die im Mund überempfindlich/unterempfindlich seien. Daher kämen dann auch die Beschwerden beim Schlucken. Meine Schwägerin ist Physiotherapeutin und sagt, dass es Kinder gäbe, dessen Muskulatur im Mund nicht ganz so weit ist (orofaciale Dysfunktion) und es aufgrund dessen auch zu diesen Beschwerden kommen kann!

Tja, wir werden das auf jeden Fall mal abklären lassen, vielleicht ist das ja auch für euch interessant#blume!

Liebe Grüße und alles Gute


Gabi mit Jonas *29.03.2006

Na, da haben Jonas und Svenja scheinbar einiges gemeinsam. Magst du mich auf dem laufenden halten wie es bei euch weitergeht??

Wir haben demnächst eh Termin wegen impfen, dann werde ich sie nochmal ganz explizit draufanstossen.
Svenja bekommt seit einiger Zeit auch NUR noch was ihr schmeckt, das ist derzeit Griesbrei, Pudding und ihre Milch. Ich probiere immer zwischendrin mal wieder Obst, Gemüse, aber das würgt sie sofort.

LG, Nicole und Svenja

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