Warum so wenig Schlaf? đŸ˜„đŸ˜„

Guten Morgen liebe Eltern,

ich brauche mal euren Rat..

Tochter (knapp 2) wacht seit einigen Wochen stĂ€ndig morgens zw 5 und halb 6 auf. Ist da noch sehr mĂŒde und sagt das auch, sagt auch dass sie noch schlafen will. Aber schlĂ€ft nicht mehr ein.. Weder im Bett, noch im Arm, noch auf mir, nicht bei Papa oder sonst irgendwie.
Ab 9 Uhr ist dann die Laune schlecht, hĂ€ngt mir am Bein, weint wegen allem und hat schlechte Laune. Ist ja dann mĂŒde, das sagt sie auch.

Mittags wĂŒrde sie dann teils 2 Stunden und lĂ€nger schlafen..

Und das Beste: Abends schlĂ€ft sie immer spĂ€ter ein und ist nachts oft auch 2 bis 2 Stunden wach đŸ˜”đŸ˜”đŸ˜”đŸ˜”

Abends schlÀft sie selten vor 20 Uhr ein
Meistens nachts 1 bis 2 Stunden wach
Morgens ab 5:15 Uhr wach, wenn ich GlĂŒck hab mal 5:30 Uhr
Mittags schlÀft sie dann ab ca 11:45 Uhr. Oft wecken ich sie um 13:30 Uhr, weil sie abends sonst ewig braucht.

Mich belastet das sehr. Muss abends am besten dann auch mit ihr ins Bett, damit ich morgens zu irgendwas in der Lage bin. Nachts ist sie ja auch meistens noch wach.
Hab keine Stunde mehr, um mal in Ruhe irgendwas machen zu können am Abend. Mittags lege ich mich auch meistens mit hin, weil ich so ko bin. Der Tag ist einfach sooooooo lang 🙄🙄
Und dann diese Unterbrechungen nachts, ich hab stÀndig Kopfschmerzen vom Schlafmangel.
Am WE kann ich 1x ausschlafen, aber meistens liege ich dann auch da wach und finde nicht in den Schlaf.

Insgesamt schlÀft sie ca 10,5 Stunden.

Habt ihr Tipps, was man tun kann, um das zu ĂŒberstehen? Bin derzeit so durch mit den Nerven, dass ich so extrem schnell wĂŒtend werde oder losheule.

Liebe GrĂŒĂŸe

1

Mit 2 gibts, glaube ich, noch mal eine Schlafregression, aber ich wĂŒrde auf jedem Fall versuchen, nach und nach den Mittagsschlaf zu kĂŒrzen. Viel frische Luft tagsĂŒber.

2

Hallo!

Unser Sohn ist anderthalb, aber auch wir haben stÀndig mit dem Schlaf so unsere Problemchen (gehabt).

Die letzten Tage wachte er auch immer gegen 5 auf, das schlaucht dann natĂŒrlich schon.
Wenn er nicht gerade so eine Phase des frĂŒh Aufstehens hat wacht er gg. 6 auf.
Wir legen ihn immer gegen sieben jeden Abend hin.
Er ist dann zu dieser Uhrzeit allerdings von sich aus schon richtig mĂŒde und geht freiwillig, selten will er noch etwas spielen.
Seit ein zwei Monaten schlĂ€ft er dann von 7-6 durch, allerdings erst seitdem wir ihn tagsĂŒber auch so richtig ausgepowert haben.

Und zwar gehen wir viel mit ihm raus, auch bei schlechtem Wetter (hier im Norden stĂ€ndig), nach der Kita fĂŒr 2Std, dann nach Haus Abendbrot, danach nochmal fĂŒr 1- 1 1/2Std und dann ins Bett.
Am Wochenende geht mein Mann immer noch fĂŒr 2Std vormittags mit ihm raus.
Wir gehen immer ohne Wagen, damit er sich ordentlich auspowern kann.
Das hat uns enorm geholfen ruhige NĂ€chte zu bekommen.
Anfangs war ich oft genauso mĂŒde um 7, aber nach einer Weile pegelte sich das ein.
Was ich dir damit sagen möchte: oft haben die Kids einfach einen riesigen Bewegungsdrang, es kann also helfen viel an die frische Luft zu gehen.

Mit dem frĂŒhen Aufwachen kann ich dir selber gar nicht so sehr helfen, als abzuwarten, es sind ja so oft nur Phasen 🙂

Unser Sohn schlĂ€ft ĂŒbrigens an Tagen, an denen er sehr frĂŒh wach wurde, hin und wieder nochmal fĂŒr eine halbe Std vormittags, meist wenn die Kita mit dem Wagen Ausfahrt macht.
Am We versuche ich ihn auch mal so zu beschÀftigen dass er kein VormittagsschlÀfchen mehr macht, das klappt ganz gut.
Mittagsschlaf ist bei uns meist von 12 - 14 Uhr circa.

Wie lang seid ihr denn zumeist so draußen?


Liebe GrĂŒĂŸe!

3

Motte ist auch 2 und Schlaf grade auch etwas schwierig.

Hier ist das Problem, dass wir sie ja morgens fĂŒr die Kita wecken mĂŒssen. Da braucht sie den Mittagsschlaf auch (zu Hause auch wieder immer öfter, dabei hat sie eigtl gar nicht mehr geschlafen), abends braucht sie dann 1-2 Stunden zum schlafen đŸ˜©

Nachts wird sie oft wach, schlĂ€ft aber zum GlĂŒck schnell wieder ein


Da sie eh eher selten richtig gut geschlafen hat, kommen wir damit ganz gut klar. Ich schlafe unter der Woche mittags ja auch nicht, ich bin ja arbeiten 🙈 aber abends werde ich auch nicht alt und schlafe meist spĂ€testens 21.30 auf der Couch ein đŸ„ŽđŸ˜‚ ist halt so. Wird auch wieder anders 🙌

Also eine Lösung hab ich nicht, außer: du bist nicht alleine!

4

Hallo,
Mit 2 nimmt das SchlafbedĂŒrfnis noch mal deutlich ab. Diese Übergangsphasen finde ich auch extrem anstrengend, das war bei uns so als es von zwei TagschlĂ€fchen zu einem Mittagsschlaf wechselte und auch jetzt, wo sich langsam ein Ende des Mittagsschlafs abzeichnet, ist es wieder krĂ€ftezehrend, wenn auch nicht so schlimm wie bei euch.

Unser Sohn ist auch knapp 2 und macht aktuell an den meisten Tagen noch Mittagsschlaf. Ohne ist er nachmittags ziemlich unleidlich, schlĂ€ft abends aber trotzdem nicht frĂŒher ein, auch nicht wenn der Mittagsschlaf mehrere Tage hintereinander ausfĂ€llt, ich denke das braucht noch etwas Zeit, Übergangsphase halt đŸ˜”.
Seine Zeiten sind nicht in Stein gemeißelt, aber idR schlĂ€ft er von 21:30/22:00 bis 6:30/7:00 und dann noch mal von ca 11:30 bis 13:00/13:30. Also auch rund 10,5h (+/- 1h) und ist damit fit und tagsĂŒber gut gelaunt.
Die meisten NĂ€chte schlĂ€ft er durch oder kommt irgendwann nachts zu uns ins Bett und schlĂ€ft angekuschelt weiter. Machen mĂŒssen wir nachts zum GlĂŒck nichts, das wĂŒrde mich auch zermĂŒrben.

Was passiert, wenn ihr versucht, eure Tochter spÀter ins Bett zu bringen? Das wÀre zwar auch anstrengend, aber vielleicht erledigen sich so die 2h Wachsein mitten in der Nacht. Ich glaube dir sofort, dass das echt der Horror ist und an die Substanz geht.

Ich habe die Hoffnung, dass sich die abendliche Schlafenszeit automatisch nach vorne verschiebt sobald der Mittagsschlaf dauerhaft nicht mehr benötigt wird. Von gleichaltrigen Kindern im Bekanntenkreis weiß ich, dass es da Ă€hnlich aussieht, manche schlafen zwar abends frĂŒher ein, wachen dafĂŒr aber schon um 5 auf, andere schlafen noch spĂ€ter ein als unser Sohn, machen dafĂŒr aber einen sehr langen Mittagsschlaf usw. Ich habe irgendwann in den letzten zwei Jahren aufgegeben am Schlafrhythmus irgendetwas beeinflussen zu wollen, das ist jedesmal schief gegangen, irgendwann wirds von alleine besser und bis dahin ist unser Motto "durchhalten đŸ’Ș".

Alles Liebe und starke Nerven!!!

5

Wir hatten die Phase mit diesem extrem frĂŒhen Aufwachen auch. Das hat sich nach ein paar Wochen wieder gegeben. Wir haben es ĂŒberlebt, indem wir uns abgewechselt haben. Einer hat im GĂ€stezimmer geschlafen, der andere mit Kind im Schlafzimmer. So hatte man wenigstens jede zweite Nacht seine Ruhe. Ich bin auch entsprechend frĂŒh schlafen gegangen. Mein Mann braucht nicht so viel Schlaf wie ich, der hat das deutlich besser weggesteckt. Generell ist das mein einziger wirklich sinnvoller Tipp: Sich abwechseln. Gucken, wer es nötiger hat. Versuchen, tagsĂŒber auch mal eine Stunde zu schlafen.

Wir sind abends inzwischen auch bei fast 20 Uhr angekommen, aber dafĂŒr schlĂ€ft sich verlĂ€sslich morgens bis 6.30 oder 7.00 Uhr. Mittagsschlaf macht sie bei der Tagesmutter auch, meistens zwei Stunden, manchmal auch lĂ€nger. Ich finde es schwierig das zu begrenzen, weil das SchlafbedĂŒrfnis ja auch mal variiert. Kennt man von sich selbst schließlich auch.

Was bei uns hilft: Nachmittags raus. Viel im Garten rumscheuchen, "arbeiten" lassen, Aufgaben geben (Steine in die Schubkarre sammeln, Blumen gießen, Vögel fangen...) - bisweilen fĂŒhlt man sich, als mĂŒsste man einen Husky auspowern. Aber nur so kommen wir irgendwie an den Punkt, wo sie abends mĂŒde ist. Sie geht meist 19.30 Uhr ins Bett, wir lesen und singen, sie bekommt noch eine warme Milch, dann gibt es (leider) oft noch etwas Party, gegen 20.00 Uhr schlĂ€ft sie. Momentan meist in unserem Bett, weil sie nachts gerade sehr oft kurz aufwacht, sie scheint schlecht zu trĂ€umen. Sie kommt deutlich besser wieder in den Schlaf, wenn wir danebenliegen. Ich mag das nicht wirklich, aber ich brauche meinen Schlaf :-D Deswegen ist das so das kleinere Übel.

Und letztlich muss man sich immer sagen: Es wird besser, es wird besser, es wird besser. Man wird es ĂŒberleben, auch wenn man zwischenzeitlich nicht mehr weiß, wie.

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