Wie stille ich endlich ab ich will einfach nicht mehr :(

Hallo ihr lieben

Eigentlich haben wir es am Nachmittag schon geschafft mit abstillen aber wie machen mitbekommen haben war sie sehr krank und wir stillen wieder extrem viel .

Es macht mich richtig fertig sie lässt sie überhaupt nicht abstillen 1 Woche nach dem abstillen hat sie wie am ersten Tag noch Theater gemacht .
Ich schaffe es wirklich nicht abzustillen .

Aber dieses dauernuckel macht mich richtig fertig und wütend 😑

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Wie viele Monate ist sie denn?

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Hallo
21 Monate

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Also gut. Dann braucht sie jetzt auch keine Alternative mehr zur Brust. Gesund ist sie auch wieder und verstehen tut sie dich auch. Dann würde ich sagen, dass du dir und ihr jeweils paar Tage pro Mahlzeit gibst. Den Nachmittag streichst du als erstes. Konsequent. Die Mahlzeit braucht sie definitiv nicht mehr. Das Nuckeln ist Gewöhnuungssache, mehr nicht. Das kann man ihr abgewöhnen.Du sagst es ihr und du wiederholst dich und es bleibt dabei. Dann den Mittag inklusive Schlaf. Auch diese Mahlzeit ist schon lange unnötig. Ich nehme an, sie isst normal zu Mittag. Dann den Morgen und zum Schluss dann den Abend inklusive Nacht. Nach jeder gestrichenen Mahlzeit gibst du ihr 1-2 Wochen, um sich daran zu gewöhnen und so hast du auch eine kleine Pause, um dich mental auf den nächsten Schritt vorzubereiten. Glaube mir, du machst da nichts kaputt. Sie wird es überleben und sie wird auch lernen deine Konsequenz zu akzeptieren. Sie darf weinen und sie sarf wütend sein und auch nach einer Woche nochmal versuchen. Es ist einfach so und fertig.

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Hast du denn mal deine Hebamme dazu befragt? Nimmt sie prinzipiell keine Flasche?

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Hallo .

Eine Hebamme hab ich schon lange nicht mehr hatte sie nur bis die kleine 3 Monate war Jetzt ist sie 21 Monate.
Nein gar nicht hab schon verschiedene Flaschen versucht

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Hast du auch richtige Schnabelbecher versucht? Wir sind auch direkt vom Stillen auf Becher/Flaschen für größere Kinder umgestiegen und haben die klassischen Flaschen komplett überspringen.

Hebamme würde ich trotzdem fragen, wenn es so schwierig ist. Bis zum Ende der Stillzeit müsste dafür auch die Krankenkasse aufkommen, soweit ich weiß.

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Wie oft stillt ihr denn noch? Wann?

Ich hab ja schon öfter berichtet. Ich wollte auch unbedingt abstillen, ich mochte nicht mehr. Aber die Zeit war mir egal, ich hab es ganz langsam gemacht. Dafür ging es tatsächlich ohne Tränen. Insgesamt dauerte es 2,5 Monate, zu Beginn hatte ich morgens, mittags, abends und nachts nach Bedarf gestillt.

Ich hab nachts angefangen und da nach Gordon. Also abends gestillt und (auch schon tagsüber) angekündigt, dass wir nachts nicht mehr stillen. Ich hab mir 7 oder 8 Stunden gesetzt (geht auch kürzer), da hätte ich nicht gestillt und wenn die Welt untergegangen wäre 😅 tatsächlich klappte die erste Nacht schon super!

Ich konnte sie punktgenau 7 Stunden immer ohne stillen beruhigen, aber dann war echt Schicht im Schacht und ich hab sie auch gestillt ;) als sie 3 Nächte immer 7 Stunden durchgehalten hat, bin ich auf 8 gegangen. Da wurde Motte geimpft und sie hat in der Nacht tatsächlich fast gar nicht geschlafen 😅 sie hat nicht geweint, ich wusste auch, wenn ich sie stille schläft sie 100% ein, aber ich wollte nicht. Ich saß dann halt mit ihr im Wohnzimmer und hab gespielt 🙊😂 nach 8 Stunden dann ins Bett und gestillt und sie schlief und irgendwie war ab da klar, dass nachts nicht mehr gestillt wird und es war nie mehr thema 😂

Nach 2 Wochen wollte sie plötzlich auch morgens nicht mehr an die Brust. Sie hat gezappelt, gebissen, also sich echt gewehrt beim anlegen. Ab da hab ich es sein lassen. Und so hat sie es dann bei jeder weiteren Mahlzeit angezeigt. Also mittags und abends. Aber da hab ich ihr komplett die Führung überlassen (nur mittags hab ich z.B. gut 4 Wochen noch gestillt).

Rückschritte wären sicher passiert und oft war es verlockend, aber da blieb ich hart. Ich wollte halt nicht mehr! Egal ob krank, geimpft, kaum gegessen... ich hab nur mittags gestillt 😅 und das war dann halt so. Daran konnte Motte sich orientieren.

Mit 16 Monaten wollte sie dann auch mittags nicht mehr und seitdem sind wir stillfrei 😂😂

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Hallo,

meine Tochter, jetzt 23 Monate alt, war ein richtiger Brustjunky. Die letzten Monate vor dem Abstillen hing sie mir praktisch permanent dran. Nachts ununterbrochen. Ich hab heute noch körperliche Auswirkungen davon, obwohl sie seit Juli abgestillt ist. Ich konnte kaum noch schlafen. Davor kam sie auch mindestens alle 2 Stunden. Ohne stillen war an schlafen nicht zu denken. Tagsüber wollte sie auch ständig und ich hab mich schon belästigt gefühlt und das, obwohl ich stillen total geliebt hab. Hab es erst auch ganz langsam versucht, was nachts überhaupt nicht geklappt hat. Nur tagsüber hat sie es sofort akzeptiert. Nachts hat sie alles zusammengebrüllt und weil ich schlafen wollte, hab ich sie dann doch wieder ran gelassen.
Es hat erst geklappt, als mein Mann eine Woche Urlaub hatte und die Nächte übernommen hat. Er hat dazu aber bei seine. Eltern geschlafen, die praktisch ne Straße weiter wohnen. Bei ihm wurde sie plötzlich viel weniger wach. Als ich sie dann wieder ins Bett gebracht hab, hat sie es immer wieder versucht, aber ich bin hart geblieben. Geschrei gab es aber keins mehr. Nach ein paar Tagen hat sie es akzeptiert. Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit, dass dein Mann oder jemand anderes eine Weile die Nächte übernimmt? Bei uns ging es echt nur so. Ich konnte einfach nicht mehr. Der Nachteil an der Sache war allerdings, dass meine Brüste durch das abrupte Abstillen echt weh getan haben. Das ging aber auch wieder vorbei.

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Als ich meinen Sohn abgestillt hab hatten wir auch einen "Rückfall" weil er die Grippe hatte und fast zwei Wochen wieder nahezu voll gestillt wurde. Danach hab ich wieder langsam Mahlzeit für Mahlzeit gestrichen. Erst vormittags, dann nachmittags, dann abends, dann mittags, dann nachts. Jeweils drei Tage bis eine Woche zwischen den Schritten. Morgens haben wir noch länger gestillt, das hab ich abgeschafft, als er anfing Kuhmilch zu trinken. Falls es gar nicht klappt würde ich mich an eine Stillberaterin wenden.

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Ich habe geguckt welche Mahlzeiten sie noch am ehesten braucht, ob emotional oder Nahrung und dann erst die weggelassen, die am wenigsten wichtig waren.
Im Sommer war sie auch ständig krank (alle 4-5 Wochen entweder Blasenentzündung oder Mittelohrentzündung) und abstillen ging nicht. Wenn sie krank war, hat sie ständig gestillt und kaum gegessen. Ging nicht anders. Danach hab ich zugesehen dass wir möglichst schnell wieder auf morgens, zum schlafen mittags, dann nachmittags und zum schlafen abends und eben nachts runter reduziert haben und dann festgestellt dass sie nachmittags als erstes nicht mehr braucht- sie hatte mittags dann genug gegessen und es war wirklich reine Gewohnheit. Ich bin dann ne zeitlang immer sofort nach dem Mittagessen mit ihr raus gegangen. Dann ging es irgendwann auch zu Hause ohne.
Als Nächstes hab ich einschlafen und stillen getrennt, weil sie beim stillen nicht mehr eingeschlafen ist (nur noch nach ewigem an und abdocken und ständig wieder wach werden und das hat mich wahnsinnig gemacht). Deswegen war ich da sehr klar, es klappte ja auch nicht mehr anders. Und das ging dann bald problemlos. Wenn sie geweint hat, hat sie sich beim kuscheln trösten lassen.
Dann hab ich erst nachts abgestillt (ging ziemlich einfach, weil sie ohne Einschlafstillen plötzlich viel besser geschlafen hat und sich auch besser anders zum weiterschlafen bewegen lassen hat, kuscheln hat meist gereicht), dann morgens weggelassen (das war etwas schwieriger) und das ganze durch kuscheln und Buch lesen ersetzt und zum Schluss die beiden Mahlzeiten jeweils vor dem schlafen. Mittags ging gut, nachdem sie ein paar Tage eh schon unterwegs im Auto geschlafen hatte, weil wir zur Mittagsschlafzeit unterwegs waren und abends war ein paar Tage schwierig aber lange nicht so schlimm wie erwartet- sie kannte es ja schon ohne stillen einzuschlafen. Insgesamt ging es in 4 Wochen oder so.
Da war sie 22 Monate alt und sie war immer (!) ein Stilljunkie.
Ggf würde ich eine Stillberatung kontaktieren.

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