Begrenzt ihr die Anzahl der Spielsachen?

Hallo ihr Lieben,

Heutzutage bekommen die Kleinen ja häufig wirklich ziemlich viel Spielzeug geschenkt.
Habt ihr immer alles griffbereit und viel herumliegen oder begrenzt ihr die "sichtbaren" Spielsachen und packt den Rest weg, teilweise sind ja vielleicht auch Sachen dabei, für die die Kinder doch noch etwas zu klein sind.
Wie sind da eure Kriterien? Habt ihr eine genaue Zahl? Wie passt ihr euch da eurem Kind an?
Macht ihr euer Umfeld auch darauf aufmerksam, wenn es zu viel wird bzw. habt eure Vorgehensweise erklärt?

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Wir machen es seit Geburt so, dass nur die „großen Dinge“ draußen stehen (Kinderküche, Spielebogen, Schaukelpferd) und der Krusch ist in einer Kiste und einer Schublade. Täglich hole ich raus (nach Gefühl oder Motte sucht aus), jeden Abend wird alles weg geräumt.

Im kinderzimmer steht alles offen, aber da sind es nicht so viele Teile. Da spielt Motte aber auch gerne :) hab da aber auch schon ne Kiste bereit stehen, falls es mehr wird 😅

Bücher sind im Regal, aber auch offen zugänglich und auf ihrer Höhe :)

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Wir haben schon vor der Geburt mit unseren Familien geklärt, dass wir nicht möchten, dass er ständig was geschenkt bekommt, dadurch haben wir auch egtl. keine Geschenkeflut.
Für seinen Geburtstag und Weihnachten haben es so geregelt, dass wir eine Wunschliste erstellen und jeder kann sich da für ihn 1-2 kleinere Sachen raus suchen oder zu den größeren Sachen was dazu geben oder auf sein Sparbuch was überweisen (für den späteren Führerschein etc).
Falls doch jemand eine eigene Idee hat, haben wir aber auch geklärt, was für Geschenke wir absolut nicht für ihn möchten. Z. B. kein Spielzeug, was von alleine vor sich hin dudelt (kleines Klavier wo er alle Töne einzeln drücken muss, sonst passiert nichts= ja, elektronisches Klavier was bei einem einzigen Knopfdruck von alleine eine ganze Melodie dudelt, im schlimmsten Fall noch mit Lichteffekten = nein).
Generell hat er je nach Vielfältigkeit der Funktion oder Größe 2-4 altersgerechte Sachen zum Spielen zur Verfügung, die wir alle paar Tage austauschen (außer seine Indoor-Rutsche, die bleibt stehen, da er sie täglich mehrmals nutzt und absolut liebt). Der Rest wird so verstaut, dass er es nicht sieht. Bei zu vielen Dingen auf einmal spielen Kinder ja gar nicht mehr richtig, sondern sind so mit Reizen überfllutet, dass sie die Sachen nur kurz anfassen und dann schnell Wechseln, ohne sich länger auf ein Spiel zu konzentrieren.
Dinge für die er noch zu klein ist, bekommt er erst, wenn er damit auch was anfangen kann.

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Haben eure Familien das sofort verstanden oder musstet ihr da etwas nachdrücklicher sein? Hat es dann geklappt oder gab es doch mal zu viel? Habt ihr das dann immer direkt angesprochen?

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Am Anfang gab es 1-2 Geschenke/Aktionen, wo wir direkt so was in der Art gesagt haben: "Vielen Dank, wir sind wirklich dankbar, dass ihr euch da so Gedanken drüber gemacht habt und wisstmen, ihr meint es nur gut.... Aber aus Gründen XY, hatten wir XY besser gefunden. Ihr müsst nicht unserer Meinung sein, aber uns ist es wichtig. Wir hoffen ihr seit uns nicht böse, aber wir möchten da lieber ehrlich sein. "
Unsere Familien sind es von uns gewöhnt, dass wir uns das meiste vorher gut überlegen, dahinter stehen und das dann auch so durchziehen. Daher wissen sie meist, dass es uns ernst ist, wenn wir so was ansprechen und nehmen das nicht böse.
Hab z.B. als ich zum 18 Geburtstag ein Auto bekommen habe, mich bedankt, aber verkündet, dass ich eine eigene Wohnung beziehen möchte und das Geld lieber für die Grundausrüstung der Küche nutzen würde. Danach haben meine Eltern verstanden, dass ich selbst genaue Vorstellungen habe und die offen kommunizieren. Die haben mir dann geholfen das Auto zu verkaufen und fragen seitdem nach, was ich den aktuell Gebrauchen könnte.

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Wir suchen seit der Geburt die Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten aus und verteilen sie dann quasi. Da wird höchstens mal was zum Anziehen oder ein Buch „unabgesprochen“ geschenkt.
Meist sortieren wir was von dem Spielzeug aus, wenn es was neues gibt. Oder wenn wir merken, dass die Zwergin damit nicht mehr spielt. Es gibt sich Sachen die nicht immer zur Verfügung stehen, sondern ab und zu mal rausgeholt werden, so bleiben sie spannender.

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Hallo 🤗
Unsere Kleine hat sehr viel Spielzeug und alles ist "sichtbar". Wir haben viel überlegt wie wir es am besten machen und zu unserer Tochter passt es. Wir haben ihr Zimmer in verschiedene Bereiche aufgeteilt: - Schlaf- und Ruhebereich mit Bett, Sessel und Bücherregal (unten Stauraum für Gesellschaftsspiele die noch zu "schwer" sind),
- Kinderküche mit Regal zum Einräumen von Spielutensilien wie Gemüse, Backzeug etc. und Tisch mit Stauraum für Malsachen und Sticker
- Spielbereich auf unteren Ebene mit Stauraum (eigentlich ein Regal welches quer gestellt wurde mit 4 Boxen) für Playmobil, Little People und kleine Spielfiguren und Barbie (Sie holt dann das raus aus dem Kisten mit was sie spielen möchte) und oberhalb sind noch 3 offene Wandregale mit anderen kleinen Puppen (derzeit lol und Tiere)
- Ecke mit Puppenbett, Puppen und Kuscheltieren sowie Zubehör und Bällebad (das Ding stört mich aber es wird noch genutzt🙈)
- Raumtrenner vor dem Ruhebereich mit Boxen (Spiele, Knete, Musikzeug, Autos, Bälle, Bausteine und Lego, und 2 Boxen mit vielen kleinen Teilen die ich noch nicht sortiert habe 🙈 und Box mit Taschen und Schminkzeug (natürlich kindergeeignet)).

Im Wohnzimmer hat sie noch ein zusätzliches Platz für das Spielen mit kleinen Figuren und Schublade mit Bastelzeug und Sand).

Ich finde es viel zu viel. Aber sie spielt mit allen Sachen mind. 1x in der Woche und holt sich das raus was sie will. Und ich finde nicht dass sie dadurch "überfordert" ist. Für uns passt es so.

Bei uns ist sie die kleinste Enkelin für alle Großeltern (nächstkleinste ist 12 bzw. 13 Jahre alt) und wird wahrscheinlich die Kleinste bleiben. Sie beschenken sie sehr gerne und das Leuchten in den Augen ist unbezahlbar. Warum soll ich es ihnen nehmen? Manchmal ärgert es mich wenn etwas großes angeschafft wird ohne mit uns zu sprechen (das war z.b. ein Dreirad für sie), aber da habe ich meinen SE gedankt und hab sie darum gebeten größeren Sachen mit uns abzustimmen damit wir es halt nicht doppelt haben. Seitdem - wenn sie was sehen was denen gefällt und größer ist - fragen sie erst ob sie es schon hat.

Zu unserer Tochter passt es (zwar nicht alles sichtbar aber alles greifbar) perfekt. Ich finde es muss zum Kind passen und für die Eltern realisierbar sein.

Viel Glück beim Planen und umsetzen.

Vg
N. und D. (28 Monate alt)

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Unser Sohn ist 14 Monate alt. Da hat sich zum Glück noch nicht so viel angehäuft. Wir bewahren alle Spielsachen in einem blauen Stoffbeutel auf. Manchmal geben wir ihm den ganzen Beutel, den er dann austäumt. Manchmal auch nur zwei, drei Teile, mit denen er sich dann intensiver beschäftigt. Bücher stehen im Regal. Da gebe ich ihm oft eins, das er dann in Ruhe anschaut, gelegentlich auch den ganzen Stapel, damit er länger beschäftigt ist, wenn ich was zu tun habe. Sachen, mit denen er nicht mehr spielt, wollen wir weitergeben. Bisher benutzt er alles noch.

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Wir haben im Wohnzimmer eine Regal vom Schweden und dort das ganze Spielzeug drin. Wenn es zu voll sein wollte wird ausgemistet. Bücher und einige Puzzle sind im Kinderzimmer.

Ich mach für Geburtstag und Weihnachten immer eine Liste mit Geschenken. Ebenso darf nur eine Sache geschenkt werden von den anderen. SM hat da schon mal deutlich mehr geschenkt als abgemacht war. Diese Spielsachen haben wir dann bei der Oma gelassen. Als die Tante beim letzten Geburtstag meinte was sie schon alles für Geschenke hat, habe ich die Regel noch mal ins Gedächtnis gerufen und die Geschenke wurden auf Geburtstag, Weihnachten und Ostern aufgeteilt.

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Ja, wir haben Spielzeugrotation. Nicht nur, weil die Kinder nicht gut spielen können, wenn zu viel herumliegt, sondern auch weil ich das Chaos nicht ertragen kann.

Ich packe nach Systemen weg. Spielküche, Werkbank, Duplo...

Das Einzige, was immer bleibt sind die Bücher.

Um die Geschenke-Flut ein bisschen zu lenken wünschen wir gerne Systeme bzw. Ergänzungen dazu (Duplo, später die Hubelino dazu. Oder Sachen zur Spielküche). Oder halt Bücher und Fahrzeuge für draussen.
Grundsätzlich lieber weniger Geschenke, dafür hochwertige. Zum Glück kann unser Umfeld da sehr gut mit umgehen.

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Wir haben ehrlich gesagt gar nicht soviel, und dadurch dass das Kinderzimmer noch nicht fertig ist und alles im Wohnzimmer gelagert werden muss wird auch immer rigoros aussortiert.

Er ist großer Puzzle- und Kinderspiele Fan und da haben wir ne riesige Sammlung, und da konnte die Verwandtschaft schnell "kanalisiert" aber sinnvoll kaufen.

"Sichtbar" war immer nur das aktuelle Spielzeug da er sonst gar nicht ins Spiel gekommen ist sondern nur wild gewechselt hat.

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