Bindung/Körperkontakt/Trennung

Hey ihr lieben ich hätte mal eine Frage an euch was eure Erfahrungen und Gefühl sagen.

Wir haben einen Sohn von 25 Monate und er ist zwar irgendwo ein draufgänger hat viel spaß, tobt und ist wild aber genauso ist er auch irgendwo sensibel. Wenn an der Straße ein Auto vorbei fährt zuckt er zusammen klammert sich an mich. Ich hab ihn bis er 18 Mobate war getragen er brauchte schon immer viel Körperkontakt und Nähe. Abends und Mittags liege ich immer bei ihm da er ohne Körperkontakt nicht schläft, finde das nicht schlimm bin es ja nicht anders gewohnt. Manchmal frage ich mich aber ob er sich genau aus diesem Grund so schlecht lösen kann. Sobald ich nicht in seinem Sichtfeld bin weit er, Nachts weint er wenn ich aufs Klo muss etc. Also er hängt schon arg arg arg an mir würde ich behaupten.
Denkt ihr wenn ich Abends als mal das Zimmer verlasse und wieder reinkomme wenn er weint und mich zu ihm lege wird das mit der Trennung besser? Habe das mal ne Zeit lang gemacht aber er weint alle 30min das wr mir dann zu doof seitdem geh ich auch um 19.00 Uhr ins Bett 🙈

Im Juni kommt die kleine zur Welt da wird eh alles anders aber manchmal frage ich mich ob ich etwas loslassen sollte. Also das er versteht das ich immer da bin sobald er aufwacht und weint, würde ja später mich eh zu ihm legen wegen Familiembett das wir haben, also versteht ihr was ich meine.

Vllt kennt das jmd von seinem Kind oder hat Erfahrung. Ich bin immer der Meinung man könne den kleinen nicht genug Nähe und Liebe geben ❤️

Ich glaube auch, dass man einem kind niemals genug liebe und nähe geben kann! Ich hab das bei unserem sohn auch immer so gehandhabt, in allen situationen.
Er wird im Juli 3, stillt nicht mehr und schläft durch, in seinem eigenen zimmer, in seinem eigenen bett! Und das alles von ganz alleine, wir haben ihn nie zu etwas gedrängt.
Die ersten 16 Monate hat er auch nur mit Körperkontakt geschlafen, mittags und nachts. Das war von einem tag auf den anderen vorbei, plötzlich konnte ich aufstehen und er hat weitergeschlafen.
Dann wollte er vor zwei monaten plötzlich in seinem zimmer schlafen, also ist er ausgezogen aus dem familienbett und schläft seitdem durch. Wir hätten NIE gedacht, dass er das von alleine macht!
Abstillen genauso, war einfach vorbei, ich bin wieder schwanger, unsere Kleine kommt auch im Juni!
Ich bin wahnsinnig stolz auf ihn, weil er das so für sich entscheiden kann und auch auf uns, weil wir so viel Geduld mit ihm hatten! Ich glaube, sein glas war einfach voll, und so konnte er loslassen und ein stück selbstständig werden.
Lange rede, kurzer sinn, entschuldige den langen text! Ich will nur sagen, je weniger man an den kindern herumdoktert und versucht zu ändern, umso stressfreier ist es für beide seiten! Man braucht viel Geduld und die hast du, glaube ich! Gib deinem kleinen die Nähe, die er braucht, denn er kann von heut auf morgen "eigene" wege gehen.
Und wenn das schwesterchen kommt, ist eh alles anders, jetzt hast du noch so viel zeit für ihn, genießt das! 😊 Alles Gute für euch!

Vielen Dank für deine Antwort ❤️

Ich verstehe was du meinst. Bei uns gingen die Dinge auch eigt von Gestern auf Heut problemlos, abstillen z. B oder nur kuschelnd einschlafen. An sich kann er auch durchschlafen, seit Weihnachten hat sich der Schlaf massiv verbessert einfach so.

Ich denke sie brauchen Zeit und Sicherheit und das gebe ich ihm schon immer aber für viele bin ich ne Übermutti, mein Kind heult ja wenn ich aufs Klo muss. Aber nur weil die Sicherheit dann nicht da ist die er immer bekommt und irgendwann versteht er das ich Nachts nicht davin laufe und er alleine bleiben muss aber noch ist er wohl nich soweit.

❤️❤️❤️ Danke dir

Ich war immer lieber ne übermutti, als eine mit nem frustrierten kind mit allen möglichen problemen! 😊
Und meiner hat auch lange geweint, wenn ich aufs klo bin nachts, aber irgendwann wars ok. 😊😍
Das wird bei deinem auch so sein!

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An und für sich, machst du meiner Meinung nach alles richtig. Ich denke, dass der enge Kontakt und die völlige Befürfnisbefriedigung eher einen selbstbewusst, starken Menschen hervorbringen wird. Vielleicht braucht er einfach noch ein bisschen, bis er dich weniger braucht. Trotzdem solltest du deine Bedürfnisse auch nicht komplett übergehen, zum Beispiel, dass du dich genötigt fühlst um 19 Uhr ins Bett zu müssen. Ich glaube, dass man das anders lösen kann, indem man den Mittagsschlaf einfach stark kürzt, so dass er Abends so müde ist, dass er nach dem Einschlafbegleiten nicht mehr aufwacht und du Zeit für dich alleine (und deinen Partner) hast. Sonst wird man irgendwann selbst unglücklich.
Wenn seine Schwester kommt, wird sowieso ein Stück weit ein Abnabelungsprozess passieren. Du wirst gezwungenermaßen weniger Zeit und Aufmerksamkeit für ihn haben können. Vielleicht orientiert er sich dann stärker an dem Papa und/oder wird tatsächlich ein Stück weit selbstständiger. Darauf kann man ihn auch nicht vorbereiten. Genieße lieber noch ganz intensiv die Zeit mit ihm alleine. Du wirst sie danach oftmals vermissen, bis die neue Konstellation normal werden wird.

Danke für deine Antwort ❤️ Du hast Recht es wird in gewissermaßen ein Abnabelungsprozess stattfinden und das word er ja auch merken.

Ich habe schon versucht den Mittagschlaf zu kürzen oder gar ganz weg zu lassen in der Hoffnung er wacht nicht ständig auf wenn ich dann nicht dabei liege aber Fehlanzeige er wacht trotzdem immer auf bis ich dann endgültig bei ihm liege ☺️

Er wacht auch so teils Nachts auf aber krabbelt in meine Arme und schläft weiter, früher hat er Nachts viel geweint daher ist das Heute ein enormer Schritt für uns :)

Danke dir auf alle Fälle ihr gibt Mut ❤️

Du kennst dein Kind ja am besten aber vielleicht weckt ihr euch Abends und Nachts einfach zu oft gegenseitig auf. Wäre es eine Übelegung wert, ihn in ein eigenes Zimmer zu legen, darin Einschlaf zu begleiten und ihn dann dort zu belassen? Vielleicht schläft er dann ruhiger und mehr durch, weil er euch nicht hört.

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