Achherje mine

Ach, hallo zusammen...
Bin gerade ein bisschen verzweifelt und wolte euch mal fragen wie ihr dass Hinbekommt... Ich habe mir auch schon überlegt mal in die Mutter/kind beratung mir tips holen :/ und zwar ist es so, ich bin seit kurzem Arbeitslos, mein Kleider ist jetzt 2Jahre und 3 Monat alt (vorher als ich arbeiten war hat die Großmutter ihm Tagsdurch geschaut) da ich und mein Ehemann beide 100% Arbeiten gingen, als ich Gekündigt habe, da ich einfach dass gefühlt hatte zu wenig Zeit mit meinem Sohn zu verbringen , verbringe ich jetzt den Ganzen Tag mit ihm aleine, mein Mann arbeitet bis 23.00!
Ich wusste schon Dass der kleine in einer Trotzphase war und ist! Jedoch habe ich dass Abends nicht so gespührt wie in den letzten 2 Monaten in denen ich Arbeitslos bin und er bringt mich einfach an rande der Verzweiflung! Er will alles und schreit am spiess wenn ers nicht kriegt, er will keinen Mittagsschaf mehr machen er schlägt sich selber und reisst seine Haare wenn er etwas nicht bekommt ach ich weiss gar nicht wie ichs sagen soll, ich stehe unter extremen druck, damit meine ich, ich muss alles, ALLES vor ihm verstecken bevor ers sieht, egal was es ist, ob ein glas oder ein Teller egal was... Wie geht ihr damit um??? Wenn eure Kinder so aussrasten, klar ich probiere nicht darauf einzugehen, so hat mir es der Kinderarzt enpfohlen aber manchmal will ich einfach nur heulen..
Danke für eure Hilfe
Valerie und der kleine Benny
P.s sorry wegen der Rechtschreibung wir hatten einen sehr langen Tag!

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Huhu,

ich finde es schön, dass Du viel Zeit mit Deinem kleinen Sohn verbringen willst. #pro (off-topic: Warum kündigen statt Elternzeit?)

Da Du jetzt erst seit zwei Monaten zuhause bist, ist die Situation für Dich und Deinen Sohn ja noch relativ neu. Ihr müsst Euch erstmal zusammenraufen.

Hast Du schon was zum Thema Trotzphase gelesen? Ich kann das empfehlen: https://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID45580900.html?ProvID=11000523

Was mir den Alltag mit Kleinkindern sehr erleichtert, ist eine wirklich kindersichere Umgebung. Da muss man einfach seltener nein sagen und das Kind nicht immer 100% im Auge behalten.

Warum musst Du Dinge (Glas, Teller...) vor ihm verstecken? Isst oder trinkst Du Dinge, die er nicht haben soll? Die könntest Du ja abends oder während seinem Mittagsschlaf zu Dir nehmen. Ansonsten ist es doch viel schöner gemeinsam zu essen.

Oder geht es Dir darum, dass Dinge kaputt gehen? Mein Sohn ist im März 2 geworden, also etwa so alt wie Deiner. Er räumt fast ganz alleine die Spülmaschine aus und da geht nichts kaputt. Nur die Messer nehme ich vorher raus. Das könnte er natürlich nicht von heute auf morgen. Sondern nein nervenstarker Mann hat mit ihm geübt. Am Anfang muss man die Hand noch recht nah an jedem Teller haben, den das Kind trägt. Mit der Zeit wird das Kind dann immer sicherer.

Die Trotzphase heißt ja auch Autonomiephase. Dein Sohn ist jetzt in einem Alter, wo er alles alleine machen möchte. Deine Aufgabe ist es, die Bedingungen so zu gestalten, dass er möglichst viel alleine schaffen kann. Wenn etwas nicht gelingt, frag ihn ob er Hilfe will. Vielleicht kann er Deine Hilfe annehmen. Vielleicht wird er aber auch wütend, wenn ihm etwas nicht gelingt. Das ist ok und meiner Meinung nach auch absolut verständlich. "Gell, Du bist so wütend, weil das jetzt nicht geklappt hat." Und dann bei ihm warten, bis er sich trösten lässt oder sich ausgetobt hat.

Was im Alltag auch oft hilft, den Kindern eine Wahlmöglichkeit lassen. "Möchtest Du die rote oder die blaue Tasse?" Oder den Kindern eine wirklich hilfreiche Aufgabe geben. "Ich setzte das Wasser auf, kannst Du bitte schon mal die Tasse und den Tee holen?"

Regelmäßige Tagesabläufe und Rituale erleichtern Kindern den Alltag. Sie finden sich dann besser zurecht und wissen in etwa was als nächstes kommt. Das meinte ich oben auch damit, dass Ihr Euch noch zusammenraufen müsst. Solche Regelmäßigkeiten und Rituale ergeben sich ja oft mit der Zeit.

Ausserdem würde ich Dir empfehlen mit Deinem Sohn unter Leute zu gehen. Vielleicht gibts bei Euch Eltern-Kind-Turnen oder Eltern-Kind-Spielkreise, oder Kleinkindschwimmen. Dort findest Du vielleicht andere Mamas mit denen Du Dich austauschen kannst. Oder Dein Sohn macht einmal pro Woche einen Oma-Nachmittag und Du kannst mal was nur für Dich machen um Deine Nerven und Kräfte wieder aufzufüllen.

Genieße die Zeit mit Deinem Kind. #verliebt Lass Dich auf sein Thempo und seine Welt ein. Es kann so spannend sein die Welt mit Kinderaugen neu zu entdecken.

LG Jelinchen

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Ach und noch eins: Ich finde es immer gut sich Hilfe zu holen, wenn man alleine nicht weiter kommt. Wenn Ihr ein Angebot für eine pädagogische Beratung habt, dann nimm das ruhig in Anspruch! #pro

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Dass Problem eben so, ich habe meine Arbeitszeit auf 40% reduziert und habe meine damals cheffin gefragt ob ich anstatt Morgends und abends nur noch am Morgen kommen könnte da meine Schwiegermutter ziemlich überfordert war mit ihm da sie auch krank ist, und die cheffin wollte es nicht verstehen (sie hat keine Kinder und Mann) desshalb habe ich gesagt dann lassen wirs ganz, Ich stelle meinen Sohn nicht hinten an. Desshalb gekündigt...

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Hallo

Ja die Trotzphase ist anstrengend. Aber sie gehört dazu und wir können sie unseren Kindern leider nicht abnehmen. Sie müssen lernen, eine gewisse Frustration auszuhalten. Und irgendwann wird es besser.

Bei deinem Beispiel mit Teller und Glas: Irgendwann wollte mein Sohn auch kein Plastikgeschirr mehr haben, sondern das von den großen Erwachsenen. Ich denke mit 2,3 ist er in einem Alter, wo er das auch schon benutzen könnte, oder?

Mein Sohn wollte auch irgendwann nicht mehr schlafen. Ich bin dann immer Auto gefahren und dann konnte er die Augen nicht mehr auf halten.

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Ja es ist ziemlich anstrengend... Aber im endeffekt geniesse ich jede Minute, leider habe ich durch die arbeit viel verloren und dass bereue ich, desswegen will ich jetzt nur für ihn da sein auch wenn ich manchmal ziemlich überfordert bin, danke für deine Antwort!

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wie kann man kündigen nur weil man sein Kind nicht oft sieht? Sorry finde ich bescheuert. was machst du wenn er in die Kita geht? einen Job zu finden ist nicht einfach

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Kennst du den ganzen grund wesshalb ich gekündigt habe?? Sorry aber bescheuert ist dein Komi, du sagst. „Nur weil ich meinen Sohn nicht genug sehe“ gehts noch??

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