Nur eine Angewohnheit?

Hi. Mein Kleiner wird in einer Woche ein Kleinkind sein.
Zu unserer Problematik . Er schläft weder alleine ein (Arm und Flasche) und schläft auch nicht annähernd durch. Er trinkt von 19-4 Uhr noch 4 Flaschen 140 ml .
Unsere Kinderärztin meinte wir sollen es ihm langsam abgewöhnen. Es ist eine Gewohnheit. Mein Mann möchte es so belassen.
Der Kleine schläft bis 23 Uhr im eigenen Bettchen und dann zwischen uns im Elternbett.
Wie sieht das bei euch aus,auch wegen der Zähne? Gebt ihr weiter Milch?

LG Vanny

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Meine Tochter hat kurz nachm ersten Geburtstag alle 3 Flaschen auf einmal weggelassen nachts.. ohne dass ich mir Gedanken drum gemacht habe. Kenne viele die mit über einen Jahr nachts noch Milch trinken.

Zum schlafen: meine Tochter hat trotzdem noch nie durchgeschlafen..ab 22/23h ebenfalls nur zwischen uns im großen Bett. Egal was wir versucht haben.. alleine pennt sie definitv nicht weiter -.-

Einschlafen: im Sommer mit ca 14monatrn haben wir das einschlafen im Bett geübt..die ersten Tage war es Terror.. aber danach ging es.. es war einfach zu warm sie stundenlang auf'm arm zu haben

Ich hoffe einfach dass sie es von alleine schafft alleine in ihrem Bett zu bleiben. Sie ist nun 22 Monate

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Danke. Dann warte ich noch was. Evtl erledigt es sich von alleine :-)

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Hallo, ich würde ihn lassen.
Mein Sohn hat in dem Alter noch zwei große Flaschen in der Nacht getrunken. Kurz nach dem ersten Geburtstag hielt er dann auf einen Schlag länger durch und brauchte das erste Fläschchen erst um 5 Uhr in der Früh.
Das einzige, was MIR persönlich immer wichtig war: Dass mein Sohn nach dem Zähneputzen nicht mit dem Milchfläschchen einschläft. Da habe ich seit dem Abstillen darauf geachtet.
Andere stillen in dem Alter ''die ganze Nacht'' und wissen dann ja gar nicht, wie viel ml das Kind getrunken hat...

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Danke dir

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Unser Kinderarzt meinte damals auch wir sollen die Milch weglassen und es war für uns wirklich die beste Entscheidung. Es war 2 Tage schwierig und danach schlief der kleine viel länger am Stück. Natürlich ist jedes Kind verschieden. Hört am besten auf euer Bauchgefühl was für euch und euer live der richtige Weg ist.

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Ich bin ein bisschen für weglassen. Weil ich auch denke es ist Gewohnheit. Er isst dafür dann bis 10-11Uhr nichts. Er hat halt den Bauch von der Nacht so voll, das er morgens noch mega satt ist.
Ich kann mir so schwer vorstellen,das es nur eine Nacht schwierig wird:-) wäre aber toll. Kann das so schwer aushalten,auch wenn ich ihn die ganze Zeit bei mir haben würde. Schwierig

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Ich kann von uns zuhause berichten: unsere Tochter ist am DO 14 Monate alt geworden. Sie bekommt nachts insgesamt 3 Flaschen pre (bebivita): die erst wenn sie ins Bett geht. Das ist meist so gegen 20 Uhr. Zwischen 23Uhr und Mitternacht bekommt sie eine und morgen zwischen 5.30Uhr und 6.30Uhr. Die Zeiten passen sich ganz gut: spät abends bin ich noch wach, früh morgens mein Mann an Arbeitstagen (MO bis FR oder SA). Tagsüber ißt sie vom Familientisch mit, allerdings noch keine wirklichen Portionen, dafür aber ohne Ausnahme bisher alles, was wir ihr anbieten. Brei hat sie nie bekommen, sondern gleich unser Essen vom Tisch. Trinken tut sie tagsüber entweder Vollmilch oder lauwarmen Fencheltee. Gelegentlich auch mal Saftschorlen.
Gegen 13.30 Uhr macht sie Mittagsschlaf, da bekommt sie selten eine Flasche mit in ihr Bett. Ach, die Flaschen bestehen übrigens aus 200ml Fencheltee und 3 oder 4 Messlöffeln des Milchpulvers - also keine vollständige Mahlzeit. Wenn mich nicht alles täuscht würde diese aus 8 Messlöffeln bestehen.
Unser KiA sagte nichts kritisches diesbezüglich. Er ist der Meinung solange sie sich gut entwickelt und auch das Gewicht passt, sollen wir es so weitermachen - sofern unsere Tochter es so fordert/möchte. Sie liegt momentan bei ca. 77cm und ganz knapp über 10kg.
LG Tati mit MiniMe

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Das ist auf jeden Fall Gewohnheit. War bei meinem großen Sohn genauso. Nachts 3 Flaschen (die er zum ein- bzw. weiterschlafen brauchte) und tagsüber fast nix gegessen, weil er so satt war. Irgendwann waren wir fix und fertig, da wir wenig Schlaf bekamen. Immerhin muss man das Kind nachts auch ständig wickeln, wenn es so viel trinkt. Wir haben ihn dann auf Entzug gesetzt. Eine Flasche durfte er nachts trinken, die anderen haben wir weggelassen. Es war nicht so einfach, weil er natürlich geweint hat. Da sollte man sich dann schon sehr sicher sein der Familie damit etwas Gutes zu tun, sonst hält man das nicht durch. Aber nach wenigen Nächten hat er es verstanden. Auch das Schlafverhalten wurde besser und tagsüber hat er etwas mehr gegessen.

Ich würde es immer wieder so machen. Bei uns hätte sich das Problem bestimmt nicht so schnell aus heiterem Himmel einfach so in Luft aufgelöst.

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Huhu
Wir haben einfach auf normale hmilch umgestellt und diese ganz stark mit Wasser verdünnt und nur ein kleinen Schuss Milch dazu. Jetzt wo es eh fast nur noch Wasser ist hat sie den Konsum selbst stark reduziert ;-)

Lg

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Unser Sohn ist knapp 17 Monate alt und bekommt seit einem knappen halben Jahr nachts keine Milch mehr. Meiner Meinung nach ist es Gewohnheit, und nicht alle Kinder hören von selbst damit auf. Ehrlich gesagt kenne ich nur Fälle (persönlich) wo die Eltern früher oder später eingeschritten sind.

Wir haben Schritt für Schritt ausverdünnt. Zuerst von 6 auf 3 Löffel, als das gut klappte auf zwei usw. Irgendwann hat er von selbst das Interesse verloren. Mehr gegessen hat er übrigens nicht, und auch heute isst er teilweise nur wenig zu Abend und schläft trotzdem ohne Hunger durch.

Er schläft in seinem Zimmer (seit Anfang an) und von 19 bis 6 Uhr. Ohne Unterbrechungen. Ebenfalls seit etwa 6 Monaten. Einschlafen klappt auch alleine, und seit das geht (mit etwas Training von unserer Seite, damit meine ich aber nicht schreien lassen ^^) sind die Nächte komplett ruhig. Davor musste ich 1-2x raus, bei uns hat er aber nie geschlafen. Statt dessen haben wir gleich ein grosses Bett angeschafft, so das sich zur Not einer von uns dazu legen kann. Allerdings war das sehr selten nötig, und mittlerweile seit Monaten gar nicht mehr.

Wir erwarten im September das zweite Kind. Und werden es genauso handhaben. Für uns klappt es so super.

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Flaschen gibt es hier übrigens gar nicht mehr. Milch wird aus dem Becher getrunken.

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Also ich würde es ihm auch abgewöhnen. Meiner ist jetzt 17 Monate alt und ich bereue es, das ich nicht früher eingegriffen habe. Umso älter sie werden, umso schlimmer wird die Abgewöhnung von der nächtlichen Flasche. Mein Sohn ist derzeit erkältet und solange bin ich noch bereit ihm die Flasche zu geben aber sobald er wieder gesund ist, werde ich ihm die Flasche durch verdünnen konsequent entwöhnen. Nicht bei allen Kindern erledigt sich das von alleine und umso länger ihr wartet umso schwieriger wird es.

Viel Erfolg!

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Danke. Ja haben uns jetzt geeinigt es im Mai anzugehen. Euch auch viel Glück

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Meine Tochter ist 17 Monate alt und trinkt noch 1x nachts. Ich überlege auch abzugewöhnen. Glaub das wird aber seeehr schwer. Hab meine Zweifel ob das Gewohnheit ist. Meine isst abends und früh mit sehr viel Appetit. Schläft nachts aber nur nach Flasche wieder ein. Mache ich nur einen Löffel dünner schläft sie kürzer und will eine zweite Ration.
Hier in den Antworten klingt das alles so einfach..

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Einfach ist es nicht.
Die zwei Nächte waren der Horror. Aber letztendlich war es das wert.

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Bei uns war es einfach. Es gab nie Protest oder schlimme Nächte. Was für mich der endgültige Beweis war das es a) kein Hunger war und b) es sich lohnt frühzeitig damit aufzuhören bevor das Kind seine lieb gewonnene Gewohnheit verteidigt. Mein Mann war auch der Meinung es sei noch nicht nötig, und war dann ganz erstaunt wie gut das klappte.

Ich bin der Meinung das kein normal entwickeltes Kind mit 17 Monaten noch nachts essen (= Milch trinken) muss. Ich kann mir auch angewöhnen immer um 2 Uhr ein Stück Schoki zu essen, und das dann irgendwann wirklich „brauchen“ und einfordern. Menschen sind eben Gewohnheitstiere.

Mir wäre es die zwei, drei harten Nächte wert und ich würde es durchziehen. Sonst habt ihr in ein paar Monaten einen umso härteren Protest vor euch.

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