Wie ans Geschwisterchen gewöhnen?

Guten Morgen Ihr Lieben,
in gut 2 Wochen bekommt unsere Tochter (dann 16 Monate alt) ein Brüderchen (Kaiserschnitt) und ich habe etwas Angst, wie sie reagieren wird.
Erstens ob sie überhaupt mit 16 Monaten schon verstehen kann, dass sie nun nicht mehr nur Mama für sich alleine hat und auch wie sie in den 5-6 Tagen, wo ich im Krankenhaus bin, reagieren wird und wie sie das erste Mal länger ohne mich zurecht kommt. :-(
Der Papa kümmert sich zwar um sie, aber im Alltag mache ich das natürlich bisher hauptsächlich.
Habt Ihr Tipps / Erfahrungen für mich, wie ich / wir unserer Tochter die Situation erleichtern kann/können???

Beim Gedanken, dass sie weint, weil Mama nicht mit nach Hause kann und das alles noch gar nicht versteht (und ich auch danach nicht mehr so kann wie vorher -> durch die OP und dann auch mit Baby, Stillen usw.), bricht es mir schon das Herz. :-(

Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße, Pia.

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Oh das würde mich auch interessieren. Wir haben nächsten Juni das Problem. Tochter 15 Monate- Bruder kommt!

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Hey,

Ich habe im März unser 2. Kind bekommen,meine große war da 19 Monate.
I habe ihr vorher immer wieder gesagt, dass wir bald eine Baby haben (u ihre Puppe dazu geholt).
Als ich morgens ins Krankenhaus bin (Einleitung), habe i ihr gesagt, das mama jetzt zum Arzt muss u dort auch schläft. Das war an dem Tag kein Problem für sie. Am nächsten Tag ist sie mit Papa ins Krankenhaus gekommen, um ihre Schwester zu begrüßen. Die hat sie hat aber nicht wirklich interessiert, sondern eher das krankenhausinventar:).

I war insgesamt 3 Tage weg u sie hat kein mal geweint oder sonstigen Stress gemacht, dass ich nicht da war.
Immer mal wieder gefragt, u die Antwort, dass i beim Arzt bin hat ihr gereicht.
Bis auf den Entlassungstag, war sie auch jeden Tag für 1 std da. Ich bin dann mit ihr durchs Krankenhaus gelaufen u mein Mann hat die Zeit mit babykuscheln verbracht.

Gehe ganz entspannt an die Sache dran, dann wird das auch klappen. Kinder merken, wenn Mama unsicher ist etc.
Beim stillen habe i meiner Tochter eine kleine spielzeugkiste hingestellt, die speziell nur für die stillsituation war.

Alles Gute

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Ich würde einfach nicht so ein Tamtam draus machen, sondern die Situationen kommen lassen und nehmen wie sie sind. Meistens haben eher die Mütter ein Problem damit die Kinder ein paar Tagen „alleine beim Papa“ zu lassen, als die Kinder selbst.
Fokussier du dich auf die Geburt und bündel deine Kräfte dort, anstatt dir sorgen zu machen. Sie wird schon klarkommen. Es haben schon mehrere kleine Kinder Geschwister bekommen ohne einen seelischen Schaden davonzutragen ;-)

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Lass es auf dich zukommen. Das wird schon. Ich habe drei Kinder, keine 2 jahre Unterschied zum nächsten Geschwisterchen. Genau wie du da rein wächst, macht es das Geschwisterkind.

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Mein Sohn war 22 Monate alt, als die kleine kam. Und war ein absolutes Mama Kind. Nicht mal Papa durfte ihn in ins Bett bringen. Ich war 7 Tage nicht da (auch einen Kaiserschnitt) und meinem Sohn hat es absolut nichts ausgemacht. Papa hat ihn aber auch den ganzen Tag bespasst. Selbst als er zu Besuch war, war alles gut. Auch das gehen war kein Problem. Als ich wieder nach Hause kam, hatte ich auch keine Probleme mit der Kaiserschnittnarbe, und ich konnte argieren wie vorher und ihn auch mal heben. Allerdings hatte ich n ziemlichen babyblues und hab viel geweint, weil ich Angst hatte meinem großen nicht mehr gerecht zu werden :( aber wie gesagt, war er immer gut drauf

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Hallo,

Wir bekommen im Januar Zwillinge, der "Große" ist dann 18 Monate alt.
Im Moment laufen viele Vorbereitungen, auch für ihn. Wir schauen regelmäßig das Buch "Wir sind jetzt 4" an. Es hat noch viel Zuviel Text, ich erzähle einfach. Er weiß, dass in meinen Bauch Babys sind.
Außerdem schläft er immer mal bei den Großeltern, der Papa bringt ihn zwischendurch ins Bett (gibt kurz Gemecker, ich darf nicht sichtbar oder hörbar sein, dann läuft es) und zu Weihnachten gibt es Spielsachen, mit denen er sich auch alleine beschäftigen kann.
Alles andere sehen wir dann...

LG
Verena

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Lass es einfach auf euch zu kommen!

Also unser zweiter kam, war der große 18 Monate .. und die Zeit die ich im KH war war er mit Papa zu Hause und es war gar kein Thema. Die Geburt selbst war nachts, da hat meine Mama aufgepasst und war auch da als er morgens wach wurde - habe mir Gedanken gemacht weil das kannte er gar nicht, aber es war alles super.

Und naja, dass da ein weiterer kleiner Mensch ist sieht sie ja dann :).

Unsere sind inzwischen fast 3 & 1,5 und streiten wie die großen ....

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Danke für Eure Antworten, das tut gut.
Wahrscheinlich macht man sich als Mama wirklich die meisten Gedanken und Sorgen und die Kleinen akzeptieren die neue Situation viel eher. Wir werden es auch wohl abwarten müssen. Eine Puppe hab ich Ihr auch schon gekauft (wollte ich ihr im KH geben) - bisher konnte sie damit noch nicht viel anfangen....
wenn ich nicht da bin, klappte es mit Papa bisher auch eigentlich immer super - die längste Zeit war allerdings bisher 4 Stunden. Sobald ich im Raum bin, hat der Papa eigentlich keine Chance. Daher meine Angst, dass wenn sie mich dann im Krankenhaus sieht, aber dann ohne mich wieder weg muss, dass sie dann völlig verstört ist, weil sie es nicht versteht. Aber ich denke, da wird nur ein gutes Ablenkungsprogramm helfen - und weniger Sorgen meinerseits. Sie soll natürlich trotzdem Ihre Aufmerksamkeit danach bekommen - im Rahmen des Möglichen. Es wird sicher eine große Umstellung, aber es wird schon klappen denke (hoffe) ich. Lieben Dank für Eure Worte.

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Hallo,
Meine Große und ihr jüngerer Bruder sind auch knapp 16 Monate auseinander. Wir haben damals eigentlich gar nichts besonderes gemacht- klar sieht das Kind vorher den wachsenden Bauch und bekommt erzählt, dass da ein Brüderchen kommt, aber das kann so ein kleines Kind (fast noch Baby) noch gar nicht richtig erfassen.
Während der Zeit, als ich im Krankenhaus war, hat sich mein Mann mit der "Großen" ein paar gemütliche und kuschlige Tage gemacht, hinterher waren sie ein so enges Team, dass ich fast abgemeldet war. Dem Brüderchen gegenüber war sie von Anfang an sehr aufgeschlossen und richtiggehend fürsorglich. Da musste man eher aufpassen, dass sie ihn nicht mit ihrer Liebe erdrückt. Sie wollte ihn mit ihrem Babykeks füttern, ihre Wasserflasche geben, ihn mit ihrem Deckchen zudecken (dann aber komplett!), sich zum Kuscheln auf ihn legen... von Eifersucht habe ich nichts gemerkt. Ich denke, das ist aber auch stark abhängig von der Persönlichkeit des betreffenden Kindes.
Ich habe natürlich darauf geachtet, mich immer irgendwie mit um die Große zu kümmern, wenn ich mit dem Kleinen beschäftigt war, und sie -unter meiner Aufsicht- möglichst viel an ihn heranzulassen (auch wenn bei so einem tapsigen Kleinkind oft der Reflex ist, das Baby aus der Reichweite zu holen). Dass sie auch bisweilen warten musste und ich ihr das als Sprachanfängerin nicht wirklich erklären konnte, hat weder der Mutter-Kind-Beziehung noch der Geschwisterbeziehung geschadet.
Ich würde auch sagen, lass es einfach auf dich zukommen! Für dich könnte es phasenweise anstrengend werden mit so einem kurzen Abstand (erwarte da am besten keine Perfektion von dir, du hast halt nur zwei Hände), aber für die Kinder ist es eher ein Vorteil (jedenfalls aus meiner Erfahrung). Ich würde es immer wieder so machen.

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Hsllo,
Mein Sohn ist 22 Monate und er hat letzte Woche eine Schwester bekommen. Die Tage die ich im Krankenhaus war haben super geklappt, sie waren jeden Tag 1-2 Std.zu Besuch. Beim gehen war er zwar traurig aber es war ok für ihn.
Daheim meistert er die Sache auch ganz gut, natürlich wird auch mal gebockt aber das hat er vorher auch schon;-)
Beim Stillen ist er einbißchen Eifersüchtig aber da holt er sich mittlerweile auch seine Kuscheldecke und ein Buch dazu!

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