Erste Nacht bei Oma war schwierig - wie geht's weiter?

Liebe Urbia- Mamas!

Ich brauch nochmal Zuspruch oder Erfahrungen!

Meine Tochter ist zwei Jahre alt und hat vor kurzem die erste Nacht bei Oma verbracht. Der Abschied war problemlos, das Einschlafen verlief wohl auch recht unkompliziert. Aber dann wachte sie nach einer Stunde auf und sagte, sie hätte ausgeschlafen. Das zog sich bis Mitternacht, dann schlief sie zwar wieder ein, wurde allerdings aller halben Stunden wach, lief ständig die Treppe im Halbschlaf hinunter und immer wieder zur Haustür. Sehr geweint oder geschrien hat sie nicht, eher immer mal wieder rumgealbert. Gegen 5 Uhr morgens ging dann nichts mehr und meine Schwiegermutter hat mich gerufen (wir haben heimlich im Garten gezeltet). Meine Tochter stillt zuhause noch zum einschlafen, manchmal nachts und morgens im Bett. Ich hatte extra abgepumpt, aber das verweigerte sie total. Dafür war der Schnuller recht hilfreich.

Der Tag danach war die Hölle, sie hat nicht mal Mittagsschlaf gemacht, obwohl sie fix und fertig war. Und seit dem Übernachten ist sie wie ausgewechselt, hat einen Wutanfall nach dem anderen (nur bei mir), kuschelt kaum noch, wirkt auf mich gefrustet. Das kann natürlich auch Zufall sein, aber es macht mir Sorgen... Ich bin halt doch eine Glucke...

In zwei Wochen ist eigentlich nochmal übernachten geplant und Mitte August möchten wir auf ein Festival fahren. Ich bin so unsicher ob das gut für sie und uns ist. Anderseits ist sie ja “schon“ zwei und ab September muss ich eh wieder nachts arbeiten. Einige werden hier bestimmt mit den Augen rollen und denken “Stell dich nicht so an“!

Hat jemand einen Rat, wie ich ihr (oder meinem Gewissen) das vielleicht ein bisschen einfacher machen könnte?

Oder ist der Zeitpunkt einfach schlecht (Wir stecken gerade auch in der Eingewöhnung, die allerdings wirklich super läuft)?!

Danke für jede hilfreiche Antwort und das lesen meines Romans! #winke

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Habt ihr denn vorher schon einmal zusammen eine Nacht bei Oma verbracht? Dass sie nicht allein in fremder Umgebung aufwacht nachts und Mama ist nicht da, sondern erst einmal die Umgebung fremd ist, aber der Abendablauf gleich.
Und zum abpumpen: akzeptiert sie Flasche überhaupt? Muss ja auch mit zwei Jahren nicht sein. Vermutlich braucht sie eher Mamas Nähe.
Ich würde bis zum Festival, wenn möglich, mit ihr gemeinsam ein paar Nächte bei Oma schlafen und sie vielleicht auch abends von Oma in den Schlaf kuscheln lassen.

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Danke für deine Antwort!
Eine Nacht nicht, aber wir schlafen regelmäßig mittags dort (sie hat auch schon mit Oma mal mittags geruht, aber geschlafen noch nicht). Die Umgebung kennt sie sehr gut.
Ne, Flasche an sich trinkt sie eigentlich nicht, war auch eher so eine Trinkflasche. Ich dachte des vertrauten Geschmacks zum schlafen wegen oder so :-) Aber hat sie ja weder gewollt, noch gebraucht, das Einschlafen ging auch so super.

Hm, ok... also lieber langsam gewöhnen als “Schocktherapie“! Danke dir, vielleicht versuchen wir das mal so!

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Hallo,

mein Sohn hat das erste mal mit ca. 16 Monaten den Abend bei der Oma verbracht, wir waren im Theater und ich habe ihn dann nachts abgeholt.
Zu dem Zeitpunkt wurde er nachts von mir noch ziemlich viel gestillt und tagsüber teilweise auch noch.
Er kannte das Einschlafen bei Oma aber, da er zwei Tage die Woche tagsüber da war, wenn ich arbeiten war und dort Mittagsschlaf gemacht hat. Die Flasche hat er nie genommen, er hat beim abholen aber immer ganz gierig angedockt und getrunken.

Kennt sie das Schlafen dort tagsüber, vielleicht sollte man das als erstes üben?

LG

ChaosSid

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Das klingt ja ganz positiv...

Ja, mittags schlafen wir regelmäßig dort, mit Oma hat das leider noch nicht geklappt (nur ausruhen ging).
Danke für deine Antwort! :-)

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Wo schläft sie denn wenn sie bei der Oma übernachtet und wie ist das Verhältnis der beiden sonst so?

Ich würde wahrscheinlich dran bleiben und es auch früher nochmal versuchen. Regelmäßig zur Oma gehen (wenn sie denn Zeit hat) und zur Not wirklich mal 1 Nacht dort mit ihr verbringen, aber dann auch eher die Oma machen lassen.

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Huhu!
Eigentlich war im Reisebett geplant, aber das konnten wir nicht organisieren und sie hat mit Oma im großen Bett “geschlafen“. Zuhause schläft sie ja auch neben mir im Beistellbett. Dachte das würde ganz gut funktionieren #kratz Die beiden lieben sich sehr, sie sehen sich jeden Donnerstag und wir sind immer mal am We dort.

Hm, ja... vielleicht bleiben wir einfach so dran. Danke für deine Antwort!!! :-)

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Huhu.

Einfach ohne Tamtam wieder versuchen. Ich würde die Oma machen lassen. Was passiert im schlimmsten Fall schon? Oma und die Kleine haben eine schlaflose Nacht. Zwar nicht angenehm aber sie muss sich dran gewöhnen. Wenn sie bis jetzt immer nur Zuhause geschlafen hat ist es ja nicht ungewöhnlich, dass es nicht sofort klappt.

Ich bin auch eine Glucke, habe allerdings meinen Sohn recht früh daran gewöhnt bei Oma zu schlafen. Bis jetzt hat es zum Glück immer problemlos geklappt. Und beim ersten Mal war ich auch super nervös. Selbst jetzt wo er schon oft übernachtet hat bin ich immer froh wenn meine Mama schreibt dass er schläft.

Also einfach dranbleiben. Anders geht es nicht.

LG

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Danke für deine motivierenden Worte! :-)
Ja das stimmt, eigentlich kann nichts passieren und ich weiß, dass die Oma auch eine super Trösterin ist! Danke dir!!!

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Hey. Mein Großer musste damals mit 22 Monaten bei meinen Eltern schlafen, weil wir heftig krank waren. Er ist sehr sensibel und es fiel ihm schwer, obwohl er schon oft dort war und die Großeltern liebt. Ich habe es damals sein lassen, weil ich deutlich gemerkt habe, dass es ihm eben nicht gut tut. Wir haben es dann später wieder probiert. Inzwischen ist er 4,5 und schläft auch selten mal ohne uns dort. Aber es fällt ihm noch immer schwer. Die Kleine geb ich noch nicht über Nacht ab. Wir wohnen über eine Stunde entfernt. Das ist mir zu heikel.

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Hey!!
Danke für deine Antwort!
Wie hat sich das bei ihm bemerkbar gemacht? Denkst du ihr Verhalten könnte eine Nachwirkung des Übernachtens sein? Vielleicht mach ich mir auch zu viele Gedanken, aber ich hab Angst dass ich irgendwas kaputt mache, sie mir nicht mehr vertraut oder so.

Wir wohnen auch etwa 30-40 Minuten entfernt, deswegen haben wir dort gezeltet, sonst hätte ich eh keine Ruhe gehabt.

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Ich bin ja auch ne Glucke wie im Bilderbuch... Also, er war sehr anhänglich, nach späteren Versuchen pullerte er wieder ein, wird nachts wach und ruft nach uns. Im Normalfall schläft er wie ein Stein. Er weicht uns dann wirklich nicht von der Seite. Bei ihm merke ich es wirklich deutlich. Es ist jedes Mal so. Er schläft auch nur noch im Notfall allein dort, da er inzwischen deutlich artikuliert, dass er es ohne uns nicht möchte. Meine Mutter ist darüber sehr enttäuscht. Jetzt in den Ferien war er einige Tage mit seiner Cousine dort (auf seinen Wunsch). Da ging es einigermaßen. Trotzdem hat er jeden Abend geweint. :-(

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Ich rolle ganz bestimmt nicht die Augen, denn ich finde es gut das du dir darüber Gedanken machst und ihr verändertes Verhalten nicht einfach abtust! Mein Sohn hat vor kurzem auch das aller erste Mal bei seiner Oma geschlafen! Er ist auch zwei Jahre alt! Für mich war es der Horror, aber er hat es glaub ich ganz gut weggesteckt. Zumindest sagten meine Eltern das alles super lief?!

Am nächsten Tag war er allerdings auch etwas unausgeschlafen und nölig!

Du hast deine Maus ja gottseidank nicht doll geweint oder wirkte verzweifelt? Daher vermute ich einfach, dass sie die Neue Situation für sich verpacken muss und das dann auch wieder alles gut ist! Da fehlt vermutlich einfach die Routine? Wenn Schwiegermutter also mit wenig Schlaf und Bespaßungsprogramm ab 5.00 Uhr klar kommt und ich insgesamt auch weiter abrufbar bin würde ich es einfach immer mal wieder probieren. Vor allem dann, wenn du sowieso weißt das du nachts arbeiten musst?!

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Hallo,

ich verstehe zwar nicht ganz, warum man (wenn man ein noch so kleines Kind hat) auf ein Festival fahren muss, was ja sicher 2 Übernachtungen mit sich zieht, aber das ist ja eure Entscheidung ;-).

Lasst doch die Oma einfach bei euch schlafen. So ist die kleine zu Hause.

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Guten Morgen!
Es geht nicht um's müssen...

Ich hab eine Karte für vier Nächte, wäre aber mit einer schon ganz glücklich, einfach weil ich die letzten zwei Jahre so gut wie nichts für mich getan habe und quasi 24h/Tag für sie da war (was mich auch glücklich gemacht hat, aber irgendwann kommt dann doch der Wunsch, sich etwas zu gönnen).

Und wie gesagt... ab September MUSS sie eh immer mal ohne mich schlafen, deswegen dachte ich, das wäre schon mal eine gute Übung.

Deine Idee finde ich super, daran habe ich auch schon gedacht!! Aber ich befürchte die Oma kann sich damit leider nicht anfreunden. Sie hat ein recht großzügiges Haus mit Garten inklusive einiger Spielgeräte für die Enkel und Katzen auf dem Dorf. Da hat sie einige Argumente parat. Aber mir wäre es hier zuhause auch lieber...

Danke für deine Antwort! #winke

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Du süsse, das bringt auch nichts;-) hab ich beim letzten mal auch so gedacht, wäre klüger mama schläft bei uns, ist die ziegein gewohnter umgebung, plus cousine noch da! Ende vom lied? Hab aufs gaspedal getreten, um alle zu erlösen;-) danach war sie auch wochenlang anhänglich, wachte nachts ständig auf, ect!

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