schlafproblem bei 2,5 jährigem, hilfe

hallo ihr lieben,
unser sohn ist 2,5 jahre alt und bisher hatten wir nie probleme beim ins bett gehen. er ging freiwillig in sein bett in seinem zimmer, hat gewunken, gute nacht gesagt und geschlafen. Seit einigen tagen will er nun überhaupt nicht mehr in sein bett, am liebsten in meines und möchte dass ich mich auch dazu lege. er lässt sich auf überhaupt keinen kompromiss ein, nicht gut zureden oder gar überreden sondern weint ganz arg und das ganze zieht sich über 1,5stunden hin. ich lege ihn dann in sein bett wenn ich schlafen gehe, das bekommt er gar nicht mit, wacht dann aber mitten in der nacht auf und lässt sich überhaupt nicht behruhigen bis ich ihn zu uns mitnehme.
meint ihr das ist eine phase/entwicklungsschub? wie können wir das wieder in den griff bekommen?den schnuller braucht er nicht mehr, die windel ist weg. ist es momentan vielleicht ein bisschen "viel" für ihn?

Viele grüße

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keine sorge, das ist ganz normal.

irgendwann zwischen zwei und drei explodiert die phantasie.

dazu kommt, dass die zwerge ein gefahrenbewusstsein entwickeln.

manche kinder kriegen dann panische angst vor dem weihnachtsmann, andere wollen bei mama schlafen.

gib ihm die sicherheit, die er braucht, dann ist es auch irgendwann wieder vorbei.

2

Ich kann dem nur zustimmen!

Mein kleiner ist gerade 2j und 5mo und wir machen seit ein paar Monaten das gleiche durch. Von einen Tag auf den anderen wollte er nicht mehr in seinem kleinen Bett schlafen, sondern nur noch im Bett seines großen Bruders, der alle paar Wochen zu Besuch ist. Dann kam die Monster-Phase und nun will er seit ein paar Tagen in den Schlaf begleitet werden. Anfangs habe ich mich da auch echt fertig darüber gemacht, aber ich nehme es nun so an und gebe ihm das was er braucht. So haben wir einfach weniger Stress.

3

das war bei meinem älteren ähnlich.

mit 1,5 Jahren konnte ich stolz sagen dass er ganz allein ins Bett geht und von allein einschläft. Es war ähnlich wie bei dir.

Dann mit ca. 2,5 Jahren konnte er das plötzlich nicht mehr. Ich konnte mich wenigstens mit Ihm darauf einigen dass ich vor der offenen Tür sitzen bleibe bis er schläft, dann konnte ich wenigstens was lesen oder häkeln oder sonst was machen.

Ich denke das ist eine normale Phase. Die Kinder werden "beweglicher" es wäre fatal, wenn sie aus Neugier einfach abhauen würden. Also hat die Natur, so denke ich mir, die Angst in dem Alter als Sicherheit "eingeführt". Die Kinder haben gerade Nachts mehr angst und suchen die Erwachsenen besonders. Außerdem wird so sichergestellt dass die Eltern wirklich genau aufpassen dass keine Gefahren in der Nähe des Kindes sind (unterm Bett, im Schrank, vor der Tür etc.)

Das alles ist nur eine These aber ich glaube dass da einfach ein Jahrtausend alter Plan in unseren Kindern steckt, der diese vor Feinen geschützt hat.

Ich lieg jetzt zumindest wieder mit meinem Großen und dem kleinen zusammen im Bett und begleite sie in den Schlaf. Der große schafft es auch allein, aber ich muss mindestens vor der Tür sitzen.

Für mich ist das eine Lösung mit der ich leben kann.

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Ich denk ihr ward bisher eher verwöhnt :-)
Schnuller weg und trocken werden sind natürlich zwei enorme Entwicklungsschritte.Umso älter die Zwerge werden desto mehr bekommen sie mit und das verarbeiten sie oft nachts.Kinder bis zum vierten Lebensjahr verstehen noch nicht so richtig dass die Welt sich weiter dreht während sie schlafen und dass Mama und Papa noch da sind wenn sie wieder aufwachen.Daher brauchen viele Kinder in dem Alter jemanden der sie in den Schlaf begleitet und viele Kinder krabbeln nachts ins Bett.Lasst ihn einfach machen, er zeigt euch deutlich was er braucht.Es ist nur eine Phase und irgendwann wird es wieder einfacher....