Verkrampfte Bronchien

Hallo ihr lieben,

meine kleine (3,5 jahre) spuckt seid ca einer woche alle paar nächte mal. sie hat zur zeit mal wieder husten und erkältung aber tagsüber ist ihr nichts anzumerken.
nun waren wir gestern beim arzt und er meinte sie hätte verkrampfte bronchien. :-(
Hat das jemand von euch schon mal gehabt?
Sie hat etwas zum inhalieren bekommen. soll sie dreimal täglich tun.salbutamol nennt sich das.
kann ich noch etwas tun um ihr zu helfen ? hausmittelchen oder so!?
sie tut mir so leid wenn sie nachts über dem eimer hängt oder wieder ihr ganzes bett vollgespuckt hat #zitter

liebe grüße

1

Hallo,

das ist eine obstruktive Bronchitis. Beim ersten mal ist es noch erschreckend. Meine Tochter hat das ein paar mal im Winter und wir sind mittlerweile Profis in der Bekämpfung.

Meine Tochter bekommt Salbuthamol entweder zum Inhalieren mit dem Pari-Boy, oder dem Aero-Chamber was ich allerdings bevorzuge ist Salbubronch zum einnehmen. Ich habe die Tropfen immer dabei wenn wir mal wegfahren.
Aber egal welche Sorte - Salbutamol ist das Mittel der Wahl

Ich gebe ihr (wenn sie tagsüber beschwerdefrei ist) das Mittel zum einschlafen. Falls sie Nachts nochmal wach wird wegen Husten oder Spucken wegen Husten, das Mittel nochmals und dann meisst am morgen ein weiteres mal.

Hat sich bei uns so bewährt, da die Atemnot ja meisst nachts auftritt.

Meisstens hat es sich nach zwei Tagen erledigt.

Ansonsten: den Kopf hoch legen (sie schläft immer mit einer Nackenrolle) und das Zimmer möglichst kühl halten, viel frische Luft.

Das wird schon wieder!

Gute Besserung

2

Vielen Dank für deine Antwort. ja, es ist echt ein wenig erschreckend #zitter
sie muss jetzt eine woche lang dreimal täglich salbutamol inhalieren. hoffe es wirkt schnell. gestern mittag hat sie es zum ersten mal genommen. aber letzte nacht leider wieder gespuckt :(
das mit dem kopf hochlegen werd ich mal probieren, mal sehen ob meine kleine maus das mit macht ;) danke für den Tip!

3

Wie gesagt, ich würde das inhalieren auf die Nacht verlegen.

weiteren Kommentar laden
4

Hallo,
Noa hatte vor kurzem eine leichte Bronchitis (auch zum Teil mit husten bis zum spucken). Was bei uns wirklich geholfen hat, war ein Dampf-Wickel mit Lavendelöl, das hatte uns unsere KiÄ empfohlen.

Man nimmt eine Mullwindel, ein Handtuch und einen Topf mit kochendem Wasser. Du reibst dem Kind Brust und Rücken mit dem Öl ein (gibts in der Apotheke, von Weleda). Dann tauchst du die Mullwindel in das heiße Wasser, wringst sie im Handtuch etwas aus und wedelst sie dann vor deinem Kind hin und her. Dabei verteilt sich dann der Wasserdampf, ist ein bisschen wie inhalieren. Das kann man zweimal hintereinander machen, morgens und abends.

Ist etwas aufwendig, hat bei Noa aber super geklappt, die Nächte waren viel besser.
LG und gute Besserung!

5

hallo meram,

danke auch für deine Antwort. Allerdings bin ich nun langsam ein wenig verwirrt.

laveldelöl ist ja auch ein ätherisches öl und ich dachte das soll man bei babys und kleinkindern nicht anwenden?
hab natürlich schon gegoogelt aber so richtig zu nem schluß kommt man da auch nicht, mal heißt es ja , mal heißt es nein.
Aber danke nochmal :)

7

Ich nochmal :-) Dein Kind ist doch schon 3,5 Jahre alt! Ist doch kein Kleinkind mehr. Lavendel kannst Du schon im Babyalter anwenden. Man sollte nur auf eukalyptushaltige Öle verzichten.

Ich habe meine Tochter auch schon in Thymian gebadet, das ist aber eher zur schleimlösung. Würde ich bei "asthmatischen" Beschwerden aber nicht tun.

8

Unsere Heilpraktikerin hat uns noch von WALA Bronchi Plantago empfohlen. Gebe ich gerade 2x am Tag 3 Globuli für meinen 16-Monate alten Sohn. Zudem ist mir aufgefallen, dass die Würge-Attacken mit z. T. Erbrechen größer sind, wenn er an dem Tag Milch getrunken hat (da Milch ja schleimbildend ist). Also lassen wir die Milch jetzt ein paar Tage weg...

Gute Besserung!

9

Danke für deine Antwort.
Mit der Milch hatte ich garnicht mehr dran gedacht. Zwar trinkt Milena eh keine, aber sie isst gerne Joghurt und Quark.

Top Diskussionen anzeigen